Steffko
Erbsenzähler
20% mehr als ein Land, das in Sachen Treibhausgase auch nicht gerade zu den sparsamten westlichen Nationen zählt (in unserem Fall vermutlich durch den relativ großen Industrieteil und sicher auch durch den vielen Kohlestrom), ist einfach nicht mehr im "selben Bereich" imo.
In Sachen CO² USA: Wo siehst du da, dass die Emissionen stark sinken? 2009 gibts nen Einbruch (klar, Wirtschaftskrise), ansonsten ist bis einschließlich 2007 ein leichter Aufwärtstrend und seit 2010 ~nix zu sehen. Steht doch sogar da, dass die CO² Emissionen zwischen 1990 und 2011 um 10% gestiegen sind.
Das ist da imo ganz klar zu sehen. Deutschland hat in 2002 einen Anteil der EEs von 7,8% an der gesamten Stromerzeugung, die USA einen Anteil von 8,9%. 2011 sind es 20,5% (Deutschland) bzw. 12,67% (USA). Anders ausgedrückt: Die Stromproduktion aus EEs hat sich in Deutschland 2002 und 2011 ziemlich genau verdreifacht (primär durch Wind, Biomasse und PV), in den USA ist sie "nur" um gut 50% gestiegen (primär durch Wasser und Wind).
Das ist doch ein einigermaßen heftiger Unterschied. Und klar investieren die USA absolut gesehen mehr Geld in den Ausbau als Deutschland. Nur zählen die relativen Zahlen und da ist Deutschland (weit) vorne.
In Sachen CO² USA: Wo siehst du da, dass die Emissionen stark sinken? 2009 gibts nen Einbruch (klar, Wirtschaftskrise), ansonsten ist bis einschließlich 2007 ein leichter Aufwärtstrend und seit 2010 ~nix zu sehen. Steht doch sogar da, dass die CO² Emissionen zwischen 1990 und 2011 um 10% gestiegen sind.
Und wo siehst du den schnelleren Ausbau in Deutschland? Prozentual bessert es sich in den USA doch in den USA mehr als in Deutschland. Auf deinem verlinkten Beitrag solltest du auch selbst sehen, dass die USA deutlich mehr Geld in den Ausbau investiert als Deutschland.
Das ist da imo ganz klar zu sehen. Deutschland hat in 2002 einen Anteil der EEs von 7,8% an der gesamten Stromerzeugung, die USA einen Anteil von 8,9%. 2011 sind es 20,5% (Deutschland) bzw. 12,67% (USA). Anders ausgedrückt: Die Stromproduktion aus EEs hat sich in Deutschland 2002 und 2011 ziemlich genau verdreifacht (primär durch Wind, Biomasse und PV), in den USA ist sie "nur" um gut 50% gestiegen (primär durch Wasser und Wind).
Das ist doch ein einigermaßen heftiger Unterschied. Und klar investieren die USA absolut gesehen mehr Geld in den Ausbau als Deutschland. Nur zählen die relativen Zahlen und da ist Deutschland (weit) vorne.
Es macht ja jetzt auch keinen Sinn, sich 2009 rauszusuchen und zu sagen "Ha, da sind sie doch heftig gesunken". Die Emissionen sind heute niedriger, als in 2007 oder 2008, nur gilt das für fast alle westlichen Industrienationen. Und wenn man sich den etwas größeren Trend anschaut (das ist das wichtige, allein schon weil Jahresvergleiche a la 2009 vs. 2008 von konjunkturellen Schwankungen extrem verzerrt werden können), dann braucht man eben nur Deutschland anzuschauen und hat schon einen Staat, der in Sachen CO² Emissionen die wesentlich bessere Entwicklung aufweist (ohne Zweifel auch durch den "DDR-Bonus" begründet). Gibt aber auch einige andere Kandidaten, die (viel) besser da stehen (bspw. UK und Frankreich).