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Aktien & andere Anlagen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Nach "Divvydiary" wo ich es tracke derzeit 231 Positionen :lol:. Wobei man da die Kryptos und Gold/Silber Positionen herausrechnen müsste. Aber halt auch nur weil es mir Spaß macht und es eine sehr granulare Steuerung des Depots ermöglicht. Wertmäßig habe ich aber auch 30% des Depots in ETFs und Closed End Funds. Reine ETFs ohne Einzelaktien sind aber für 95% der Anleger die bessere Wahl.
 
Ich bekomme jetzt im Dezember erstmals (vor Steuern) mehr Dividende ausgezahlt als Einnahmen über mein Nettogehalt. Ist natürlich nicht jeden Monat so, aber das ist schon ein gutes Gefühl und es zeigt einem auch persönlich dass die Geschichte vom kleinen Schneeball, der mehr und mehr Fahrt und Material aufnimmt, stimmt.

Rein rational betrachtet sind Dividenden-Strategien wegen der Steuer zwar nicht die sinnvollsten Strategien. Aber wenn man die 40er erreicht hat spielt teilweise auch Vermögenssicherung, Diversifikation und ein regelmäßiger Cashflow, mit dem man Gelegenheiten bei Markteinbrüchen nutzen kann, schon eine Rolle statt der Maximalrendite. Zumal die Markteinbrüche in den letzten Jahrzehnten immer kürzer geworden sind.
Mega. :dhoch: Da bin ich extrem beeindruckt. Das ist ja schon eine Hausnummer. Also mehr als das. Da hast du wirklich ganz schön gespart all die Jahre und hast jetzt natürlich einen extremen "Zinseszinseffekt". Wenn du quasi ein Monatsgehalt wieder investieren kannst. Von so etwas bin ich meilenweit entfernt. Was für ein gutes Gefühl das auch sein muss, jetzt quasi schon zu wissen, dass man im Alter finanzielle absolut save ist. Tolle Sache Schlumpf.
 
Mein Bruder wohnt ja jetzt in Dänemark und er meint dagegen ist Deutschland sogar Kapitalanleger-Paradies.

- es gibt nur eine staatliche Positivliste von ETFs, bei denen man mit Aktieneinkommen statt persönlichem Steuersatz belastet wird

- jedes Jahr kann sich die Liste ändern

- man muss komplett auf fiktive Kursgewinne im Depot jährlich Steuern zahlen (was völlig absurd ist)

- Kinder haben nur einen Freibetrag beim persönlichen Steuereinkommen statt Aktieneinkommen. Da müssen die Eltern also exakt das Gegenteil von dem kaufen, was sie für sich selbst kaufen.


Da können wir ja echt von Glück sagen :lol:. Damit ist Dänemark vermutlich ganz unten bei der Anlegerfreundlichkeit. Mein Bruder meint auch dass dort kaum jemand Aktien hält sondern alle nur auf Immobilien gehen. Die auch schon absurd teuer sind. Wundert mich jetzt nicht.
 
Mal sehen. Ein paar Prozent weiter runter wäre nur gesund. Bei den Silber Leuten klang es zuletzt exakt so wie bei den Bitcoinern 2017. Alle erzählen sich gegenseitig die gleiche Story dass Silber gar nicht mehr fallen kann weil dies/und das. Das müssen sie sich auch erzählen weil die alle erst bei 100 Dollar eingestiegen sind :D. Die müssen alle raus.
 
Frage an die Experten hier, was wäre die einfachste Möglichkeit einen Betrag ab10K und drüber, irgendwo anzulegen ohne das man darüber ständig wachen und umlagern muss und zur Not auch direkt heran kommt?

Ich möchte nicht spekulieren, auch nicht den höchsten Zinssatz erlangen und jederzeit drüber verfügen können aber da gibt es wie ich hier schon öfter geleden habe, eindeutig bessere Institutionen als eine Bank und ein Sparbuch. :D
 
Frage an die Experten hier, was wäre die einfachste Möglichkeit einen Betrag ab10K und drüber, irgendwo anzulegen ohne das man darüber ständig wachen und umlagern muss und zur Not auch direkt heran kommt?

Ich möchte nicht spekulieren, auch nicht den höchsten Zinssatz erlangen und jederzeit drüber verfügen können aber da gibt es wie ich hier schon öfter geleden habe, eindeutig bessere Institutionen als eine Bank und ein Sparbuch. :D
Für mich ganz klar ein gut gestreuter ETF.

Da kommst du schnell ans Geld. Anlage eines Depots geht sehr schnell.

Da musst du dich eigentlich um nichts kümmern. Kannst immer mal wieder schauen wo er genau steht, aber da macht man nichts falsch. Wenn deine Not jedoch genau dann ist wenn er schlecht steht und du das nicht in Kauf nehmen willst, musst du zu traditionelleren Instrumenten greifen, meiner Meinung nach.

Wie sehr würden dich Schwankungen stören?
 
Bei mir aktuell

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Und bei euch so? :O_o:
 
Naja, Gold sieht nur schlecht aus wenn man erst sehr spät eingestiegen ist. Ansonsten ist es immer noch fantastisch gelaufen.

Meine Depots waren diese Woche sogar im Plus, aber auch nur weil ich da schon seit längerem eher konservativ positioniert bin und in der Schwächephase viele Konsumgüter Hersteller aufgesammelt habe.

Aber Bitcoin hat bei mir natürlich richtig reingeschissen und alles Positive mit runtergezogen. Mittlerweile sehe ich erstmals seit ich ihn seit 2017 halte auch ne 50/50 Chance dass der nie wieder sein altes Allzeithoch erreichen wird.
 
:lol: Das Meme ist gold. Herrlich.

Ich verstehe das bei mir im Depot ehrlich gesagt nicht wirklich. Müsste ich mir mal ansehen, aber keine Zeit und keinen Nerv. Ich habe in meinen beiden Depots auch Dividenden ETFs - nicht wenig gewichtet. Diese schütten teilweise auch monatlich aus. Normalerweise laufen die eher negativ oder einigermaßen Linear, ohne große Sprünge. Die steigen und steigen plötzlich in kleinem Maße und fangen so die "Verluste" der anderen Titel auf. Von daher merke ich momentan nicht wirklich viel. Aber zugegebenermaßen lässt mich das momentan auch alles recht kalt, weil es ohnehin alles kaum zu begreifen ist.
 
Mit der "keinenesfalls Verlust"-Strategie pairs Du bestenfalls die Inflation, also mit Tagesgeld/Festgeld etc.. Mit einem breit gesteueten ETF bist Du eigentlich immer auf der sicheren Seite, jedenfalls wenn es über ein paar Jahre geht. Ist jedenfalls schwierig, Verluste zu erwirtschaften, wenn Du das Ganze über 10 Jahre hältst. Jedenfalls in der Vergangenheit, niemand weiß, was noch kommt. Aber wenn die Börse über Jahrzehnte auf Tauchstation geht, haben wir eh andere Probleme :D

Nur wenn man das Geld innerhalb definiftiv <5 Jahre braucht ist Tagesgeld/Festgeld die richtige Wahl. Imho.
 
Mit der "keinenesfalls Verlust"-Strategie pairs Du bestenfalls die Inflation, also mit Tagesgeld/Festgeld etc.. Mit einem breit gesteueten ETF bist Du eigentlich immer auf der sicheren Seite, jedenfalls wenn es über ein paar Jahre geht. Ist jedenfalls schwierig, Verluste zu erwirtschaften, wenn Du das Ganze über 10 Jahre hältst. Jedenfalls in der Vergangenheit, niemand weiß, was noch kommt. Aber wenn die Börse über Jahrzehnte auf Tauchstation geht, haben wir eh andere Probleme :D

Nur wenn man das Geld innerhalb definiftiv <5 Jahre braucht ist Tagesgeld/Festgeld die richtige Wahl. Imho.

Ich weiß nicht ob und wann ich es brauch aber Inflation augleichen ist ja immerhin schon mal besser als die sparbuch Variante. In 10 Jahren habe ich das Renteneintrittalter erreicht. Vielleicht ist Tagesgeld der erste Schritt und ich schaue dann noch mal weiter. :D
 
Beys
Ich weiß nicht ob und wann ich es brauch aber Inflation augleichen ist ja immerhin schon mal besser als die sparbuch Variante. In 10 Jahren habe ich das Renteneintrittalter erreicht. Vielleicht ist Tagesgeld der erste Schritt und ich schaue dann noch mal weiter. :D
Ich gehe mal davon aus, es ist Dein Geld (nicht von deinen Kindern/Enkeln)

Besser als „traditionelle Sparbuch“ von deiner regionalen Sparkasse ist es sicherlich, aber mehr auch nicht. Ist halt sie Frage für wen und wie lange das Geld liegen soll.
Über 10 Jahre und sicher = breiter ETF
Unter 10 Jahrer = Tagesgeld/Festgeld ftw.
Mehr Risiko (jeder Zeitraum) = ja, da müssen wir mal drüber reden :D
 
Mit einem breit gesteueten ETF bist Du eigentlich immer auf der sicheren Seite, jedenfalls wenn es über ein paar Jahre geht. .... Über 10 Jahre und sicher = breiter ETF

Mit sowas wäre ich vorsichtig.
Ein Crash kann immer kommen. Zu jeder Zeit und zu jeder Minute.
Als jemand, der schon in Deutschland an der Börse gearbeitet hat wundere ich mich über die breit gestreute Meinung der Leute, die die Börse als Einbahnstraße betrachten. Das ist die aktuelle Generation, die die Börse nur nach oben erlebt hat.
Wenn ich Sachen lese wie "Über 10 Jahre und sicher", dann sträuben sich bei mir alle Nackenhaare.
Investiert in Aktien immer so, dass ihr euch einen theoretischen Totalverlust einberechnet und ob ihr das wirtschaftlich über sehr viele Jahre stemmen könnt.
 
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