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XS Xbox Series X/S (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mich kotzen die MS Studioschließungen echt an.
Da hat man unendlich viel Geld um ABK zu kaufen und kaum ist die Tinte trocken, schließt man am anderen Ende der Welt ein talentiertes Studio.
Da bin ich echt froh, dass die Unabhängigkeit von Toys for Bob geklappt hat.
 
Ihr hängt euch viel zur sehr darauf auf das es eine Business Entscheidung war, ich denke weiter das dort wichtige Mitarbeiter das Studio gewechselt haben und zu Mikami zurückgegangen sind.

Man schließt ja nicht einfach so ein Studio in dem gerade noch entwickelt wird, denke das Studio war einfach am Ende.
 
Soweit ich das mal gelesen habe, kommt man als junger, gekündigter Spieleentwickler heutzutage nicht mehr so leicht woanders unter da sich die gesamte Branche übernommen hat und erstmal nicht neu einstellt.

Wie gesagt, Software Entwickler (mit all ihren Unterarten) sind überall sehr gesucht. Ob jeder als Spieleentwickler weitermachen kann, nein. Aber ich kenn privat viele Leute im Münchner Bereich die im Software bzw. Online Bereich arbeiten. Selbst da gehört ein gewisser Turnus beim Arbeitgeberwechsel zum guten Ton.
 
Denke schon, dass es da um Wirtschaftlichkeit geht. Finde ich auch völlig in Ordnung, letztendlich will man Geld verdienen. Um die Beschäftigten muss man sich wohl nicht sorgen. Das sind alles intelligente Leute, die finden schon wieder einen Job.
 
Ihr hängt euch viel zur sehr darauf auf das es eine Business Entscheidung war, ich denke weiter das dort wichtige Mitarbeiter das Studio gewechselt haben und zu Mikami zurückgegangen sind.

Man schließt ja nicht einfach so ein Studio in dem gerade noch entwickelt wird, denke das Studio war einfach am Ende.
Hab mich auch schon gefragt ob das was mit seinem neuen Studio zu tun haben könnte.
 
Wenn jede Woche Spielerstudios schließen, dann wird es irgendwann schwierig einen neuen Job zu finden, oder talentierte Leute verdrängen andere Mitarbeiter. Da bleiben rein rechnerisch unweigerlich Mensch auf der Strecke, die sich dann umorientieren müssen.
 
Es fühlt sich schon sehr komisch an, was in letzter Zeit weltweit los ist. Nicht nur in der Spielebranche. Man hat manchmal echt das Gefühl jetzt in einer Generationszeit des Wandels zu sein. Ich habe buchstäblich erst heute Abend mitbekommen, dass mal wieder Studios von Microsoft (was auch immer der entscheidende Grund war, der den Ausschlag gab) geschlossen wurde. Und das Erste was mir so in den Sinn kam, wie befreit man in Jugendzeit einfach nur das spielen an sich geliebt hat. Nun durch eine Überflutung an News, Twitter, social Media, Metacritic, Konsolenkrieger,.negativschlagzeilen, Meinungen, Gegenmeinungen, Schadenfreude,... etc. hatte ich nicht mal bock die Konsole anzumachen und einfach drauf los zu zocken. Obwohl heute mein Zockabend mit Kumpels dran wäre. Es tut mir auch leid für die Mitarbeiter, ich hatte wirklich auf ein neues Spiel von Tango gehofft und kann es persönlich auch nicht im geringsten verstehen, was Microsoft sich dabei gedacht hat. Ja, die Shareholder müssen zu Frieden gestellt werden, kein auch noch so reiches Unternehmen wird auf Jahrzehnte Verluste mich sich rumtrieben, aber Xbox bräuchte gerade diese Vielfalt an unterschiedlichen Titeln, auch wenn sie verkaufstechnisch nicht zum Erfolg führen. Ich mag die Xbox Konsole und Ihre Spiele, aber verstehen kann ich die die Entscheidung nicht und bin enttäuscht. Mit 40 hat man nun andere Prioritäten, mir als Privatperson geht es ja weiter gut, und doch fühlte sich das Zockerleben in der meiner Jugendzeit (erste Konsole Xbox original, vorher nur PC) ohne den ganzen Rummel ringsum (den es Früher ganz sicher auch schon gab, aber man vlt. nur in speziellen Foren oder hören sagen überhaupt etwas davon mitbekommen hat, wenn überhaupt) so viel entspannter an. Und das zieht sich seit einigen Jahren durch ganz viele Gesellschaftliche, Territoriale, Soziale, weltpolitische, ökologische und ökonomische Begebenheiten. Die Welt ist so viel kleiner geworden, und Gaming offenbar auch. Im positiven wie leider auch im Negativen.

PS. Keine Ahnung wie ich meine Gedanken hätte besser ausdrücken können. Aber ich denke der Grundgedanke ist oben ersichtlich. Ich heiße die Entlassungen auf keinem Wege gut, wünsche den heute Entlassenen dass sie schnell wieder auf die Beine kommen, verstehe Microsoft und auch Ihre PR aktuell nicht mehr, wünsche mir aber persönlich, dass die Xbox irgendwann mal wieder erfolgreich werden kann. Ich bin mit ihr groß geworden in meiner Jugendzeit. Schon interessant wie sehr sich alles wandelt zur Zeit.
 
Times are changing. Wir werden alle älter die junge und noch jüngere Generation tickt ganz anders. Konsolenkriege kann sich bald eh keiner mehr leisten. Bald sind alle Geräte egal-gleich wie Handy, Konsole, PC, Fernseher. Streaming hat und wird weiter eh alles verändern und irgendwann ist die Hardware auch komplett egal. Geht ja riesen Schritte in die Richtung. Content ist King und da bin ich schon gespannt in welche Richtung sich alles entwickelt. Der Trend immer weiter Richtung Online Gaming lässt sich wohl nicht mehr stoppen. Da ist viel mehr Kohle dahinter.
Wie viele Single Player Spiele sind denn wirklich erfolgreich. Die Hand voll großen Marken. Da kann Sony um jede einzelne froh sein. Viele Große werden da nicht mehr hinzu kommen.
 
Nun durch eine Überflutung an News, Twitter, social Media, Metacritic, Konsolenkrieger,.negativschlagzeilen, Meinungen, Gegenmeinungen, Schadenfreude,... etc. hatte ich nicht mal bock die Konsole anzumachen und einfach drauf los zu zocken.

Imho ein sehr wichtiger Punkt, der immer öfter auch bei mir zutrifft. Dadurch, dass mittlerweile jede noch so kleine News über zig Kanäle im Netz verbreitet wird, ist man quasi auch als Konsument viel dichter dran am harten Business und den Konsequenzen für die betroffenen Menschen. Auch wird man dadurch auf viel mehr "Probleme" aufmerksam gemacht, die man so für sich selbst ansonsten nie registriert hätte. Das führt dazu, dass man unterbewusst das Gaming nicht mehr so unbeschwert genießt wie früher.

Manchmal wünsche ich mir diesbezüglich wirklich die Zeit meiner Kindheit zurück: In den Laden gehen und sich überraschen lassen was es Neues gibt und einmal im Monat zwei oder drei Gaming-Zeitschriften lesen, welche komprimiert alle wichtigen News des Monats zusammenfassen.
Andererseits ist es heutzutage natürlich auch sehr schön, sich in Foren mit Gleichgesinnten über die Games auszutauschen. Hat halt alles sein für und wieder.
 
Und das Erste was mir so in den Sinn kam, wie befreit man in Jugendzeit einfach nur das spielen an sich geliebt hat. Nun durch eine Überflutung an News, Twitter, social Media, Metacritic, Konsolenkrieger,.negativschlagzeilen, Meinungen, Gegenmeinungen, Schadenfreude,... etc. hatte ich nicht mal bock die Konsole anzumachen und einfach drauf los zu zocken.

Es kann schon helfen den Konsum von Social Media stark einzuschränken oder gleich ganz einzustellen.
 
Imho ein sehr wichtiger Punkt, der immer öfter auch bei mir zutrifft. Dadurch, dass mittlerweile jede noch so kleine News über zig Kanäle im Netz verbreitet wird, ist man quasi auch als Konsument viel dichter dran am harten Business und den Konsequenzen für die betroffenen Menschen. Auch wird man dadurch auf viel mehr "Probleme" aufmerksam gemacht, die man so für sich selbst ansonsten nie registriert hätte. Das führt dazu, dass man unterbewusst das Gaming nicht mehr so unbeschwert genießt wie früher.

Manchmal wünsche ich mir diesbezüglich wirklich die Zeit meiner Kindheit zurück: In den Laden gehen und sich überraschen lassen was es Neues gibt und einmal im Monat zwei oder drei Gaming-Zeitschriften lesen, welche komprimiert alle wichtigen News des Monats zusammenfassen.
Andererseits ist es heutzutage natürlich auch sehr schön, sich in Foren mit Gleichgesinnten über die Games auszutauschen. Hat halt alles sein für und wieder.

Hab bereits letztes Jahr angefangen, wieder "so" zu zocken (so unbescholten schaue ich ja auch Filme/Serien) und bin jetzt mit dem Gaming-PC endlich im Zockerhimmel angekommen. :D

Nicht, weil ich den PC jetzt prinzipiell geiler finde als eine Konsole, sondern weil ich mich damit von einer einzelnen Plattform gelöst habe und endlich unbeschwert, frei von irgendwelchen Konsolenkriegdiskussionen, auf die es im Gaming Social Media immer hinaus lief, wieder die Games an sich feiern kann. Erfahre nun die Videospiel Transzendenz. :lol:

Daran habe ich interessanterweise auch wieder gemerkt, dass ich tatsächlich nie ein Fanboy des Unternehmens war, sondern ein Fanboy ihrer Spiele. Zocke nur noch Overwatch auf der Xbox. Eigentlich könnte ich die Konsole sogar verkaufen und würde sie (bis auf QuickResume) nicht vermissen. Und trotzdem bin ich weiterhin Fanboy des Xbox Angebots. Game Pass ist abonniert, Hellblade 2 Platzhalter schon auf der Festplatte, ich hab mir Fallout 4 noch mal fürs Steamdeck auf Steam gekauft, obwohl ich es schon auf Xbox besitze und es im GP ist. Xbox kriegt also auch weiterhin meine Unterstützung und mein Geld, aber nicht, weil ich ein Fanboy des Konzerns bin, sondern weil ich ihre Produkte einfach gut finde.

Nur dass mir die ganzen Consolewar Diskussionen mit dem PC nun schlagartig komplett egal geworden sind.

Hätte ich schon viel früher machen sollen. Bin halt Endkunde, nehme was kommt und erfreue mich daran. Ohne mich für irgendwas rechtfertigen zu müssen, dauernd alles zu hinterfragen oder mich in elende Kreisdiskussionen verstricken zu lassen.

Zocken ist für mich damit wieder zum unterhaltsamen, spannenden Hobby geworden.

Was natürlich nicht heißt, dass wir Kritik nicht üben oder Missstände anprangern sollten. Aber ohne mich in den Sozialen Medien in Depressionen zu schreiben oder andere über Videospiele anzufeinden. Dass sie Tango schließen ist bullshit. Für die betroffenen Angestellten und für mich als Spieler. Ärgert mich sehr. Aber das war es dann eben auch schon von mir zu diesem Thema. Muss ich nicht weiter auseinandernehmen, mich mit anderen darüber streiten oder mit den Mistgabeln vor dem Xbox HQ stehen.

Bin da stattdessen einfach "egoistisch" und zocke in der Zeit, die ich mich früher durch endlose Internet Diskussionen gelesen und geschrieben hätte. Bin auch weiterhin Fan des Mediums und der Xbox, aber mit einem gesunden Abstand zur Materie. Win-win.

Gleich Stunde 70 in Cyberpunk buttern. Pure Liebe.
 
Wobei Tango halt auch absolut Shinji Mikami war.
Und der hat Tango verlassen und sein eigenes Studio gegründet.
Tango hatte irgendwas zwischen 60 - 100 Mitarbeiter.
Mikami hat da bestimmt auch noch ein paar mitgenommen.
Was bleibt dann noch? Und wen setzt Du ein um das zu übersehen?
MS Hat ja niemanden in Japan.
Von daher ist das halt ein Überbleibsel von Bethesda.
Schade drum, aber ich glaub das Studio ist nicht mit der Schließung kaputtgegangen sondern mit dem Weggang von Mikami.
 
Hab heute gelesen, dass angeblich viele nach dem Release von Hifi Rush das Studio verlassen hätten und nun bei Mikami in der neuen Firma anfangen. Und seitdem nur noch ne Skeleton Crew da arbeitete. In dem Fall könnte ich die Entscheidung eher nachvollziehen.
Aber war so ein Fanboy Account, da warte ich mal lieber offizielle Meldungen ab jedoch befürchte ich, dass wir die Wahrheit nie erfahren.
 
Ein naiver Teil von mir hofft das da was dran ist aber seien wir ehrlich die Realität sieht anders aus. Ich befürchte das in den nächsten 2 Jahrenn noch einige Srudios gehen werden.
 
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