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XS Xbox Series X/S (4 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

... und 2 weitere.
Tango macht mich richtig sauer, das sind die Art von Entscheidungen bei denen ich MS in der Luft zerreißen könnte. Damit ist jegliche Hoffnung auf TEW3 gestorben.
 
Tango wird geschlossen und nicht irgendwo eingegliedert

Tango Gameworks – Tango Gameworks will also close. We are thankful for their contributions to Bethesda and players around the world. Hi-Fi Rush will continue to be available to players on the platforms it is today.
 
Microsoft ist wohl noch nicht fertig.
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Shinji Mikami ist doch auch schon lange nicht mehr bei Tango, also man muss ja immer bedenken, das es evtl für MS gar nicht möglich war diesen Laden weiter zu betreiben, dafür braucht man ja auch Mitarbeiter, und wenn viele nach dem Abgang von Shinji gegangen sind, macht es auch kein Sinn den Laden auf biegen und brechen weiter laufen zu lassen.

Zudem hat er ein neues Studio gegründet, nachdem die Wettbewerbsklausel abgelaufen ist, vllt sind auch viele Mitarbeiter dort hin abgewandert.

Bevor die Mistgabeln rauskommen, erstmal überlegen was die Gründe sind.
 
Hatte vor einiger Zeit ja mal diesen gamesindustriy.biz Artikel gepostet, in dem es hieß "2023 war das Jahr der Entlassungen, 2024 wird das Jahr der Studio Schließungen" und so wie es aussieht, entspricht das tatsächlich der Wahrheit.

https://80.lv/articles/game-industry-leaders-2024-will-be-the-year-of-closures/

Die Branche "schrumpft sich gesund" - auf eine eher fragwürdige Art und Weise und nachdem zuvor, während der Goldgräberstimmung alle viel (zu viel) Geld rumgeworfen haben.

Von daher, ja, das werden wir in den nächsten Monaten sicher noch häufiger erleben. :|
 
Xbox schließt (bzw. integriert sie teilweise in andere Teams) Arkane Austin, Tango Gameworks und die beiden Mobile/Support Studios AlphaDog und Roundhouse. (via Jason Schreier)

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Wtf? Nicht Tango. :traurig:
What, WARUM?
Mit keinem anderen Microsoft Exklusivtitel (außer vielleicht noch Forza Horizon 5) hatte ich in den letzten 5 Jahren mehr Spaß als mit Hifi-Rush.
 
Tango finde ich sehr schade.

Aber es ist wie immer: was man eventuell gut findet, ist nicht gleich erfolgreich.

Es läuft irgendwie ja in der ganzen Industrie einiges falsch. Alleine die super lange Entwicklungszeiten. Ja ich weiß die Spiele werden immer größer, aber gleichzeitig bekommt man doch heute Tools, mit denen es 10 Mal einfacher ist, ganze Welten zu erschaffen. Langsam hoffe ich wirklich, dass die künstliche Intelligenz zumindest unterstützend da was voranbringen kann
 
Bin ich der Einzige den das jetzt nicht so krass wundert?
MS hat ziemlich viel Kram gekauft und halt auch viele Dinge „mitgekauft“. Darunter sind Studios die jetzt so einfach auch gar nicht mehr weiter funktionieren wie sie es eben bisher getan haben. Also macht man diese dicht, integriert sie in funktionierende Studios, nimmt Mitarbeiter mit oder macht sie halt komplett platt.

Es war doch reine Träumerei zu glauben MS kauft das alles und alles läuft einfach so weiter. Das wird jetzt alles einer ganz anderen, größeren, Strategie untergeordnet.

Aus diesen ganzen Studios muss doch irgendwann mal ein funktionierendes Ganzes werden und das ist ein Teil auf dem Weg dorthin. Microsoft sind auch keine Wohltäter, sondern die wollen Geld verdienen und das geht bei der Größe nur mit einer guten Organisation. Das muss alles handlebar sein damit das irgendwann entsprechend ineinander greift.

Tut es mir für betroffene Mitarbeiter leid? Ja, sicher.
Sind diese Dinge nötig? Davon gehe ich ganz stark aus.
 
Spätestens seit der Activision Übernahme ist halt Corpo-Microsoft auf den Plan getreten.

Davor hat man Phil machen und mit Kleingeld spielen lassen. War ja auch bemerkenswert, dass es damals zu keinen größeren Entlassungen bei Bethesda gekommen ist, womit man bei einer 7 Milliarden Dollar Übernahme eigentlich hätte rechnen können.

Aber jetzt, wo Microsoft nicht nur Spielgeld eingesetzt, sondern den den größten Deal der Firmengeschichte abgewickelt hat und einer der größten Publisher überhaupt ist, ja, jetzt treten logischerweise die Anzugträger, Zahlenverdreher und Anleger auf den Plan und wollen das versprochene Wachstum sehen - was wiederum schwer ist, da der Gaming-Markt als ganzes gerade stagniert.

Außerdem muss man sich vor Augen führen, dass die in den letzten 5 Jahren ~ 35 Studios gekauft haben und nun eben mal "aufräumen". Roundhouse zum Beispiel. Klingt hart, weil da schließlich auch Menschen arbeiten, aber Bethesda hat die 2019 gegründet und was haben die seitdem gemacht? Nichts. Also wahrscheinlich haben sie supportet, aber kein eigenes Game veröffentlicht. Sollen sie also noch fünf weitere Jahre diesen Standort behalten, der eigentlich eh nichts bringt? Dann können sie die Leute, wie nun geschehen, auch einfach in andere Studios stecken.

Tut natürlich immer besonders weh, wenn ein "Liebling" betroffen ist, wie jetzt Tango bei mir. Wie gesagt, Roundhouse (klingt brutal, aber) ist mir doch egal.


Phil wird auch sicher nicht heute morgen aufgestanden sein und "mhm, heute schließe ich mal Tango" gesagt haben.

Schaut euch die Entlassungen der letzten Jahre mal an, die sind genau überlegt: vor anderthalb Jahren gab es die größere Microsoft/Xbox Entlassungswelle bei den Xbox Game Studios. Getroffen hat es vor allem 343i. Wieso, weil es eins der größten Studios war (das also "verschmerzen" konnte) und Ziele/Erfolge wahrscheinlich nicht erfüllt/getroffen wurden.

Dann die Activision Entlassungen. Da waren sicherlich auch einige gute Entwickler dabei, aber sie haben es halbwegs gleichmäßig verteilt, "nur" ein noch unangekündigtes Spiel gekappt und sich versucht auf "Social" und "Support" Jobs zu konzentrieren, die vielleicht auch nicht mehr so gebraucht werden.

Jetzt Bethesda: wo setzen wir da die Schere an? Sicher nicht bei Bethesda selbst, die surfen gerade auf der Fallout Erfolgswelle. Und auch nicht bei Machine Games oder Arkane Lyon, die arbeiten schließlich an großen Disney Deals. Also müssen die Support/Mobile und wahrscheinlich "gewinnschwächsten" Studios (Tango) gehen.

Alles scheiße, keine Frage, aber ich will damit nur sagen, dass jemand wie Phil Spencer so was sicher nicht unüberlegt aus dem Bauch heraus entscheidet. Der wird von oben gesagt bekommen "Spare mal x Dollar ein" und sich das hinsetzten und nachschauen, wo er das mit dem geringsten "Schaden" tun kann.

Unternehmens-Scheiß halt. Wer weiß wo irgendwann Double Fine landet oder so. Schön ist das alles nicht, aber aus wirtschaftlicher Sicht ist es definitiv nicht überraschend und Microsoft hat auch noch genug erfolgreiches "Gaming" übrig. Bei Sony genau so. Nur Tango ist und bleibt kacke. :|
 
Spätestens seit der Activision Übernahme ist halt Corpo-Microsoft auf den Plan getreten.

Davor hat man Phil machen und mit Kleingeld spielen lassen. War ja auch bemerkenswert, dass es damals zu keinen größeren Entlassungen bei Bethesda gekommen ist, womit man bei einer 7 Milliarden Dollar Übernahme eigentlich hätte rechnen können.

Aber jetzt, wo Microsoft nicht nur Spielgeld eingesetzt, sondern den den größten Deal der Firmengeschichte abgewickelt hat und einer der größten Publisher überhaupt ist, ja, jetzt treten logischerweise die Anzugträger, Zahlenverdreher und Anleger auf den Plan und wollen das versprochene Wachstum sehen - was wiederum schwer ist, da der Gaming-Markt als ganzes gerade stagniert.

Außerdem muss man sich vor Augen führen, dass die in den letzten 5 Jahren ~ 35 Studios gekauft haben und nun eben mal "aufräumen". Roundhouse zum Beispiel. Klingt hart, weil da schließlich auch Menschen arbeiten, aber Bethesda hat die 2019 gegründet und was haben die seitdem gemacht? Nichts. Also wahrscheinlich haben sie supportet, aber kein eigenes Game veröffentlicht. Sollen sie also noch fünf weitere Jahre diesen Standort behalten, der eigentlich eh nichts bringt? Dann können sie die Leute, wie nun geschehen, auch einfach in andere Studios stecken.

Tut natürlich immer besonders weh, wenn ein "Liebling" betroffen ist, wie jetzt Tango bei mir. Wie gesagt, Roundhouse (klingt brutal, aber) ist mir doch egal.


Phil wird auch sicher nicht heute morgen aufgestanden sein und "mhm, heute schließe ich mal Tango" gesagt haben.

Schaut euch die Entlassungen der letzten Jahre mal an, die sind genau überlegt: vor anderthalb Jahren gab es die größere Microsoft/Xbox Entlassungswelle bei den Xbox Game Studios. Getroffen hat es vor allem 343i. Wieso, weil es eins der größten Studios war (das also "verschmerzen" konnte) und Ziele/Erfolge wahrscheinlich nicht erfüllt/getroffen wurden.

Dann die Activision Entlassungen. Da waren sicherlich auch einige gute Entwickler dabei, aber sie haben es halbwegs gleichmäßig verteilt, "nur" ein noch unangekündigtes Spiel gekappt und sich versucht auf "Social" und "Support" Jobs zu konzentrieren, die vielleicht auch nicht mehr so gebraucht werden.

Jetzt Bethesda: wo setzen wir da die Schere an? Sicher nicht bei Bethesda selbst, die surfen gerade auf der Fallout Erfolgswelle. Und auch nicht bei Machine Games oder Arkane Lyon, die arbeiten schließlich an großen Disney Deals. Also müssen die Support/Mobile und wahrscheinlich "gewinnschwächsten" Studios (Tango) gehen.

Alles scheiße, keine Frage, aber ich will damit nur sagen, dass jemand wie Phil Spencer so was sicher nicht unüberlegt aus dem Bauch heraus entscheidet. Der wird von oben gesagt bekommen "Spare mal x Dollar ein" und sich das hinsetzten und nachschauen, wo er das mit dem geringsten "Schaden" tun kann.

Unternehmens-Scheiß halt. Wer weiß wo irgendwann Double Fine landet oder so. Schön ist das alles nicht, aber aus wirtschaftlicher Sicht ist es definitiv nicht überraschend und Microsoft hat auch noch genug erfolgreiches "Gaming" übrig. Bei Sony genau so. Nur Tango ist und bleibt kacke. :|

Wer glaubt das dies nicht schon vor 1 Jahr diskutiert/geplant wurde ist "etwas" naiv...:ugly:
 
Ja du, und einige andere hier auch. Aber nicht die breite Masse, die unsere Videospielindustrie am Leben erhält...
Dann muss man selber aber auch mal was am Marketing tun.
Cooler Shadowdrop eines spaßigen Spiels schön und gut. Day One im Game Pass auch schön und gut für uns Spieler. Bringt nur Publisher und Entwickler wenig wenn das Spiel kommerziell kein Erfolg war und das Studio nun dicht gemacht wird.
Besseres Marketing mit ordentlicher Ankündigung und Vorlaufzeit und direkt Multiplattform um mehr reguläre Einnahmen abseits von Abomodellen zu generieren, hätten vielleicht schon geholfen. Zumindest letzteres wird ja immerhin gerade mehr zur Regel und wenn ich mich nicht irre, war das Spiel sogar bei Sony und Nintendo in den Verkaufscharts vorne dabei - nur kam das leider wohl zu spät.

Auch das Marketing zu Hellblade II wirkt irgendwie unstrukturiert. Erst als der große exklusive AAA-Heilsbringer für die breite Masse beworben (was das Spiel unabhängig von seiner großen Qualität aufgrund Setting, Machart und Gameplay gar nicht sein kann) und dann plötzlich die Kehrtwende zu download-only, maximal 8 Stunden Spielzeit und einem Preis deutlich unter regulärem Verkaufspreis. Und ruck zuck wurde es in allen Foren und Social Media Plattformen immer stiller - obwohl uns ja an sich ein großartiges Spiel erwartet. Und Anhänger von Teil 1 von Anfang an wussten, in welche Richtung es gehen würde. Und es auch hofften.

Es würde mich aber nicht wundern wenn wir auch hier nicht den kommerziellen Mega-Erfolg wie bei der Konkurrenz sehen. Mir als Spieler egal, ich freue mich auf das Spiel. Nur aus wirtschaftlicher Publisher-Sicht eben nicht egal. Siehe die heutige News.
Auch Prey war ein Spiel, das in der Spielerschaft hervorragend ankam. Nur was nützt uns das jetzt?

Von Sony wird man fast schon penetrant mit Werbung zu deren aktuellen Releases zugeschüttet. Jeder, der alleine zb mal ab und an Champions League guckt, weiß, was ich meine. Oder im Kino. Oder auf anderen Homepages. Der Erfolg gibt ihnen dann recht.
Und immer wieder frage ich mich: wo ist Microsoft?
 
Zu Hellblade 2 wollte ich auch schon das Gleiche schreiben.

Es wird sicher gute Testwertungen bekommen und ich werde meinen Spaß damit haben, aber die breite Masse? Never.

Ein bisschen mehr in Richtung God of War und der Hype wäre größer. Ich hoffe ich irre mich, aber die Vorzeichen stehen nicht gut
 
Sehe das mittlerweile recht easy. In Amerika gilt ja noch viel mehr die Kultur von Hire and Fire. Das gehört da dazu.
Die Leute werden jetzt vielleicht nicht 1zu1 wieder bei einem anderem GAME Studio unterkommen aber Software Entwickler sind überall heiß begehrt. Also großer sozialer Abstieg trifft da jetzt erstmal keinen.

Und MS mit seinen zig Studios ist einfach zu groß und alles wird es doppelt und dreifach geben. Tausende Angestellte alleine beim Human Resources Management und eben viele Studios die nur Zu-arbeiten aber selber wenig oder gar nichts veröffentlichen. Da brauchst du aber auch nicht zig von.

Das trifft die ganze Gaming Industrie. Da wird überall gekuckt wie man diese großen teueren Produktionen mit den unzähligen Angestellten und den Jahren an Entwicklung wieder reinholen kann. Die First Party Ausbeute war bei Sony ja augenscheinlich auch schon mal größer.

Das wird sich wieder gesund schrumpfen müssen. Bei Sony ist zB auch schon vorbei mit ihrer großen Exklusivität. Ein PC Release gehört da jetzt immer eingeplant dazu, früher oder später.
 
Soweit ich das mal gelesen habe, kommt man als junger, gekündigter Spieleentwickler heutzutage nicht mehr so leicht woanders unter da sich die gesamte Branche übernommen hat und erstmal nicht neu einstellt.
 
Sehe das mittlerweile recht easy. In Amerika gilt ja noch viel mehr die Kultur von Hire and Fire. Das gehört da dazu.
Achso, na dann ist ja gut wenn Du das easy siehst. Was stellen sich die traurigen Mitarbeiter denn so an, wenn sie ggf. für ne neue Stelle halt in nen anderen Bundesstaat ziehen müssten? Gehört ja zur Kultur... wie getragene Mädchenschlüpfer in Japan.

Ich finde das schlimm und mir tut das richtig leid. :(
 
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