Ich bin ja hinlänglich bekannt für meine OW-Affinität und das die neue Gen massiv auf offene Welt setzt ist der größte Segen überhaupt. Gerade Mirror's Edge kann da richtig aufblühen. Teil 1 war nach 5 Stunden vorbei und oft habe ich mir gedacht, wie geil es sein könnte, wenn man frei durch eine Stadt vor jemanden entkommen müsste. Genau wie Dead Rising 3. Stadt + Fahrzeuge ist das, was die Serie jetzt braucht, um endlich den ultimativen Sandboxgedanken zu verwirklichen.
Bei Hitman Absolution schreiten viele, weil es zu beengt war.

Größere und freiere Maps bräuchte es wieder, Open-Ending-Assassination (finde ich ja auch, obwohl Absolution in vielen Bereichen ja so offen war wie die Vorgänger). Oder Alan Wake. Das war als OW-Spiel geplant. Bright Falls zu erkunden hätte das Spiel deutlichst aufgewertet. Die Fahrszenen, die im finalen Spiel enthalten waren, unterstreichen die tolle Atmosphäre. Man hätte tagsüber Leute befragen können und Nachts non-linear vor der Dunkelheit fliehen können. Und das neue Tomb Raider ist nur so gut, weil es hub-ähnlichen Aufbau integriert. Das relativ freie Herumklettern in einigen Gebieten, das Absuchen, die Stimmung, die durch weitläufige Gebiete erzeugt wird machte schon einen großen Teil für mich aus.
"Linear, storygetrieben und Pacing" sind sehr oft rote Tücher für mich.

Und wenn schon kein richtiges OW, dann Hybridspielweise wie in Deus Ex, Dishonored oder dem neuen Blacklist. Das ist die Zukunft. OW und/oder Hybrid mit Ghost- und Rambo-Möglichkeiten.
P.S. Der Schreiberling von eurogamer ist halt kein Cruiser! Dann hätten ihn lange Fahrzeiten und leeres Gebüsch nicht gestört, sondern motiviert.
