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Wer will überhaupt Innovationen?

Wo zählt ihr euch dazu?


  • Umfrageteilnehmer
    48

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

keine innovationen.

nur hammergrafik, mehr ram, gleicher controller wie bei der 360 und jede menge geiler grafik. für gute storys und ideen brauchts keine neue hardware. und die fuchtelkacke können sie sich stecken.
 
Wozu braucht man bessere Grafik oder mehr Ram, wenn die Spiele doch längst in aktueller Technik laufen? Wenn schon Stillstand, dann doch bitte richtig! ;)
 
Möchte beides haben und antworte daher nicht.
Innovationen sind gut und wichtig, aber das sind Traditionen ebenfalls. Mich kotzt schon an, dass ich in Hitman Absolution durch Wände gucken kann mit diesem "Röntgenblick". Das sind so Sachen, da bin ich gegen zuviel "Innovation" oder Veränderung.
Bewährte Konzepte sollte man, wenn man denn unbedingt Hand anlegen will, behutsam verändern und nicht vollständig umkrempeln.
 
Ich wünsche mir mehr innovation, ja. Allerdings nicht von den großen Studios sondern eher von den kleinen indie Studios. Die großen können sich dann davon inspirieren lassen und es soweit es ihnen möglich ist das ganze in ihren Spielen wiederverwerten.
 
Ballerspiele sind eben imo besonders beliebt weil es im Grunde das alte "Fangen-Spiel" ist, haben wir (alten) doch als Kinder alle gespielt, spielt das die Jugend überhaupt noch ?
Und ein Spielkind bleibt immer ein Spielkind, Kreativität im Spiel ist imo wohl auch eher eine Außenseitererscheinung (oder irre ich mich hier ?), um deine Frage zu beantworten, ich freu mich immer über neue Spielideen, mag aber auch die "Ausgelutschten", bin halt per se ein Spielkind, spiele seit ca 1980 (damals Atari vcs 2600) und sogar seit noch früherer Zeit (da gabs schon für viel Geld diese Hand-held LCD-Teile), habe aber auch im "gesetzteren" Alter mit nem Freund eine Variante des bekannten "Stadt-Land-Fluß" "erfunden" und gespielt: man erfindet quasi irgendwelche Schlagwörter (was einem eben grade so einfällt, kann alles sein) und schon hat man ein ganz neues Spielerlebnis nach altbekanntem Muster.

Hauptsache die ganze Scheiße geht immer weiter, wird schon was Passendes dabeisein egal wie alt die Idee ist .. :grins:

:hurra::hurra::hurra:

(hoffe ich hab das Thema nicht ganz verfehlt, will nicht schon wieder ne 5 bekommen)
 
Ich mag innovative Konzepte. Journey und Limbo sind da ein schönes Beispiel. Gleichzeitig kann ich es aber auf den Tod nicht ab, wenn bewährte Spielekonzepte unter dem Deckmantel der Innovation bzw Modernisierung komplett verhunzt werden. So manche geliebte Spieleserie ist dadurch für mich komplett unbrauchbar geworden. Resident Evil und Sonic sind da z.b. mahnende Videospielruinen.

Bevor ich jetzt beides anklicke, lass ich die Häkchen lieber ganz weg.
 
Ich will Innovationen. Wobei ich da jetzt nicht unbedingt sowas wie Limbo oder Journey mit meine sondern ich schon glücklich wäre wenn nicht jedes zweite Spiel was heute erscheint das gleiche ist wie vor zwei Jahren nur mit einer anderen Zahl im Titel.
 
Ich will beides.
Innovationen wie Limbo (obwohl das ein schlechtes Beispiel ist, da es "nur" die altbewährte JnR-Struktur nimmt und halt mit einer außergewöhnlichen Atmo garniert) nehm ich bei Gefallen gerne.
Nur Innovation auf Biegen und Brechen ist auch nicht das wahre. Ich spiele auch gerne bekannte Genres, die in dieser Gen immer weiter ausgefeilt wurden.

Mir hat auch ein Nuts n Bolts Spaß gemacht, ebenso wie ein Viva Pinata. Beide Spiele weisen eine in weiten Teilen komplett neue Spielmechanik auf, sind aber wie so viele andere innovative Konzepte gefloppt. Daher nehm ich es keinem Publisher krumm, wenn er lieber auf Schema F setzt, bei dem bekannt ist, dass es sich verkaufen wird.
Es sind halt Unternehmen, die müssen Gewinn machen. Ohne Gewinn keine Publisher, ohne Publisher überhaupt keine Spiele.
 
Hätten sie ein richtiges Banjoo gemacht und aus Nuts n Bolts ein eigentständiges Spiel, wär die Resonanz sicher positiver ausgefallen. Das ist ja das was ich meinte. Innovationen die das gewohnte Spielprinzip maßgeblich verändern sind bei solch bewährten Spieleserien einfach fehl am Platz.
 
Ist Viva Pinata wirklich ein Flop, es gibt immerhin 4 Spiele dazu?

Ansonsten hätte Rare ein Perfect Dark gebracht, wie auf dem N64, dann hätte sich das auch entsprechend verkauft. Ich denke diese Kindergrafik sorgt für schwächere Verkaufszahlen.
 
Frequenzberater schrieb:
Hätten sie ein richtiges Banjoo gemacht und aus Nuts n Bolts ein eigentständiges Spiel, wär die Resonanz sicher positiver ausgefallen. Das ist ja das was ich meinte. Innovationen die das gewohnte Spielprinzip maßgeblich verändern sind bei solch bewährten Spieleserien einfach fehl am Platz.

Wo ist der Unterschied?
Ein gutes Spiel ist ein gutes Spiel, egal welcher Name draufsteht.

Und diese Verbohrtheit "das ist Marke X, das MUSS so bleiben" ist einer der Gründe der Risikoaversion der Publisher.
 
Der Unterschied ist, dass allen die die alte Serie mochten, ein Spiel "weggenommen" wurde.Eine alte,gute Reihe wurde getötet. Deswegen wurde auch soviel Kritik laut. Und das ist ja lange nicht der einzige Titel.

Und die Risikoaversion der Entwickler resultiert eher aus der riesen Masse an dummen Shooterkiddies die nichts anderes zocken wollen.
 
el_barto schrieb:
Frequenzberater schrieb:
Und diese Verbohrtheit "das ist Marke X, das MUSS so bleiben" ist einer der Gründe der Risikoaversion der Publisher.

Sehe das ähnlich:

Vor allem ist immer Folgendes zu beobachten: Wir haben viele Serien,die über viele Titel nun schon völlig stagniert sind. Call of Duty zum Beispiel. Wenn man ehrlich ist, ist da jeder neuer Teil bloß ein Missions-Update. Eigentlich bekommt man immer dasselbe Spiel. Das wird in der Presse und in Foren wie diesem auch oft angeprangert (trotzdem kaufen es alle). Bei solchen Serien wünschen sich viele dann doch die ein oder andere Innovation.

Machen die Entwickler es aber anders herum, ist es auch nicht richtig. Beispiel: Splinter Cell

Teil 1-4 waren ähnlich wie bei Cod auch bloß Mission-Updates, und damit man das als Nachfolger verkaufen konnte, hatte Sam mit jedem Teil halt noch einen neuen Move gelernt. Auch Double Agent war da eigentlich nichts anderes. Und wieder schlich stets diese feine Kritik mit Kritik auf hohem Niveau wohlgemerkt), die Serie stagniere und man wünsche sich stärkere Neuerungen.

Mit SC Conviction sind die Entwickler dann einen völlig neuen Weg gegangen und haben die Serie in meinen Augen der Story entsprechend kosnequent weiterentwickelt. Also für mich persönlich war das Spiel eine Offenbarung. Aber der Masse war auch das nicht richtig. Plötzlich schrien alle, Ubisoft hat Splinter Cell getötet. Und wenn über das kommende Splinter Cell 6 gesprochen wird, ist der Standardsatz, den man überall liest: "Hoffentlich wirds so wie die alten Teile."

Ist also auch ein wenig zwiespältig, was die Spieler denn nun wollen.
 
Kann gar nicht genug Innovationen geben. Wenn sich die Spiele nur in ihrer Geschichte die sie erzählen unterscheiden muss ich keine Videospiele mehr spielen sondern kann mir einen Film angucken. Damit ich die Lust nicht verliere muss da schon mehr kommen.
 
das problem mit splinter cell ist einfach....es gibt kein anderes schleichspiel auf 360....
kein thief, noch kein hitman, nix....gut anfangs das double agent...

dann hamm die tatsächlich das einzige schleichspiel genommen und es um den aspekt action erweitert....und das schwarz weiss wenn man unsichtbar ist :schreck:
(ich fands immer noch en gutes spiel)

wenn cod mal einen neuen weg gehen würde....es gibt zig andere shooter, sogar mit gleichem thema

das gleiche bei resident evil...wo is das noch horror? gewisse aspekte, die eine serie ausmachen, sollten auch bestehen bleiben ... sinnvolle innovationen sind natürlich gerne gesehen
 
el_barto schrieb:
Und diese Verbohrtheit "das ist Marke X, das MUSS so bleiben" ist einer der Gründe der Risikoaversion der Publisher.

Nein, das Problem ist, dass fast alle Spieler so auf bestehende Marken fixiert sind. Deshalb sind die Publisher quasi dazu gezwungen bestehende Marken auf neue Spielkonzepte zu pappen (z.B. Nuts & Bolts, Syndicate...).

Dass Fortsetzungen von Spielen eigentlich eine gewisse Verpflichtung zur Tradition haben, würde ich sofort unterschreiben.
 
Also ich wünsche mir mehr Innovation bei neuen Sachen, weniger bei bewährtem.

So was wie bei Splinter Cell Conviction sehe ich nicht als Innovation an, es ist einfach nur Neuausrichtung, aber grundsätzlich trotzdem nichts neues.

Ich wünschte mir z.B. ein Kriegsspiel, welches nicht wie ein Moorhuhn Shooter daher käme, meine Hoffnung liegen da ja bei Quantic Dream, da die aber Sony als Hauptpublisher ausgewählt haben, auch unwahrscheinlich.
 
el_barto schrieb:
Und diese Verbohrtheit "das ist Marke X, das MUSS so bleiben" ist einer der Gründe der Risikoaversion der Publisher.


Das ist keine Verbohrtheit, sondern einfach gesunder Menschenverstand. Es ist schlicht vollkommen hirnrissig, eine bekannte Marke um 180° umzukrempeln. Damit tut man niemandem einen Gefallen.
 
Ich finde auch das die Entwickler es übertreiben, ein Spiel zu modernisieren, ich glaub dagegen hat kein Fan was, aber wenn man aktuell bei Ninja Gaiden 3 ließt, was getan wurde, damit es Einsteiger freundlicher ist, dann kann man nur den Kopf schütteln. Warum kann man in einem leichten Modus bitte nicht mehr taktisch kämpfen bzw. nimmt Ausrüstfeatures, Sprungeinlagen usw. raus. Das sind keine Innovationen, sondern Verschlimmbesserunngen.
 
BAZONG schrieb:
Möchte beides haben und antworte daher nicht.
Innovationen sind gut und wichtig, aber das sind Traditionen ebenfalls. Mich kotzt schon an, dass ich in Hitman Absolution durch Wände gucken kann mit diesem "Röntgenblick". Das sind so Sachen, da bin ich gegen zuviel "Innovation" oder Veränderung.
Bewährte Konzepte sollte man, wenn man denn unbedingt Hand anlegen will, behutsam verändern und nicht vollständig umkrempeln.

Absolut korrekt! :dhoch:
 
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