@Cale
Du machst genau die selben Fehler. Weder wird von der Wissenschaft verlangt, dass sie nicht anwendet, was sie denn weiß. Was hier aber passiert ist, dass man ein System entwickelt und alles reinpresst, was augenscheinlich nicht passt.
Das Körper-Seele Problem ist genauso strukturiert. Wir haben einen physikalischen Körper, der scheinbar durch irgendetwas gesteuert wird, nämlich die "Seele". Jetzt stellt man ein Kausalitätsverhältnis auf, weil man das ja auch der Physik schon kennt und alle machen sich jetzt auf die Seele zu suchen.
Sprachlich drückt man das so aus:
Peter geht zum Kühlschrank, weil er den Wunsch hat etwas zu essen.
Mit der Formulierung beginnt das Chaos.
Irgendwas muß es geben, sonst gehen die Formeln nicht auf.
Genau das ist das Problem. Wir haben ne Formel und sehen, sie passt nicht, also erfinden wir Platzhalter. Andersrum, wäre das wohl cleverer.
Wenn Du nicht weißt, was es ist, kriegst Du auch nie raus, wie es funktioniert
Falsch. Die Verwendung bestimmt die Bedeutung. Nicht andersrum. Wenn Dinge nicht wie eine CD funktionieren, würden wir auch nie darauf kommen, es CD zu nennen. Du kannst gar nicht wissen, was etwas ist, wenn du nicht weißt, für welche Funktion es vorgehsehen ist.
Ein Ding Hammer zu nennen, macht nur sinn, wenn man damit was in die Wand schlagen kann. Wie soll das andersrum überhaupt Sinn machen? Das ist unmöglich.