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Wer wählt noch FDP?

FDP wählen?

  • Hier, ich!

    Stimmen: 8 9,0%
  • Stimmen: 81 91,0%

  • Umfrageteilnehmer
    89

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Cale schrieb:
Mindestsicherung ist ja auch was anderes, das haben wir ja auch.

Wird auch noch interessant. Bei der Anzahl an prekären Beschäftigungsverhältnissen stellt sich natürlich auch irgendwann die Frage, inwieweit man das System der Mindestsicherung noch aufrechterhalten kann.
Ist jetzt aber für mich kein Grund die Piraten als ernsthafte Alternative zu betrachten :ugly:
 
Das ganze Thema kann man auch durchaus losgelöst von den Piraten betrachten, denn es ist schon ein bissel älter. Es ging (mir) auch nicht darum hier Werbung für die Piraten zu machen, sondern lediglich um die Idee an sich. Man kann das jetzt meinetwegen ins Lächerliche ziehen, weil es im Moment gerade durch die Piraten (erneut) forciert wird, aber originär hat das mit denen nun mal wenig zu tun.
 
Aber die originäre Idee krankt an den gleichen Problemen, wie der Piratenaufguß: fehlende Finanzierung und fehlende Motivierung bei einer quasi-Vollversorgung. Illusorisch, imho.
 
Ja, ist ja dein Recht das so zu sehen. Dir nehme ich auch noch ab, dass du weißt wovon du redest, aber die überwiegende Mehrheit, die sich hier was von wegen "hi hi die Piraten", "äh Grundgehalt, äh, Mindestlohn, äh bla" zusammengestammelt hat, hat sich mMn gerade eben zum ersten Mal mit dem Thema beschäftigt.
 
Was heißt hier fehlende Finanzierung, dazu muss man sich halt mal reinlesen wobei ich jetzt auch nicht weiß nach welchem Prinzip die Piraten das Einkommen umsetzen wollen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen

Alles ist finanzierbar, wer anderes behauptet hat nicht kapiert dass es nur eine Frage der Umverteilung ist. Aber vielleicht muss man dann die Subvention reicher Unternehmen verzichten, ja mag sein dass in diesem Land dann von oben nach unten finanziert wird und nicht wie es jede Statistik sonst zeigt dass 10% des Landes stinkreich sind und alle anderen Arm und das momentan exorbitant schnell ansteigt. In einem Land wo die Reichen immer reicher werden ist viel potential einer Umverteilung. In einem Land wo wenigen Alles gehört, also so viel Phantasie besitze ich zumindest um zu erahnen dass hier viel mehr Potential vorhanden ist als mir reiche bzw. Besservierdienende vorgaukeln wollen. Das Jetzige System ist zumindest ein falsches und ein fehlerhaftes System und ein Grundeinkommen ist ein gutes Gegenmodell damit eine ganze Bevölkerung nicht verarmen muss. Die Verarmung betrifft nicht nur Harz 4 Empfänger sondern ganz arg viele die in diesem Land arbeiten wie jeder andere und nicht über Harz 4 kommen. Warum sollen das nicht die bezahlen die unter anderem durch diese Billiglöhnern erst so reich geworden sind?
 
Für solche Aussagen wirst du vom Verfassungsschutz beobachtet. Offensichtlich bist du ein Feind unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung. :D

(mal lieber geändert, der zeigt mich sonst an...) Original bekommst du als PM
 
Ich weiss garnicht, was ihr wollt? Der Arbeitsmarkt boomt doch wie nie zuvor. So viele 400€-Jobs werden erzeugt. Die Regierung sollte besser mal überlegen, dass die Leute nicht drei oder vier dieser Jobs gleichzeitig annehmen dürfen. Wo kommen wir denn da hin?
 
pil schrieb:
Alles ist finanzierbar, wer anderes behauptet hat nicht kapiert dass es nur eine Frage der Umverteilung ist.

Ja, Danke für diesen Allgemeinplatz. Hat in etwa die gleiche Aussagekraft wie "Wasser ist naß". Wenn Du Dich an der Wortwahl störst, dann ersetzte Finanzierbarkeit halt durch Realisierbares Finanzierungskonzept. Das hat jedenfalls noch keiner vorgelegt. Von der Lösung der ganzen anderen Knackpunkte mal ganz zu schweigen.
 
pil schrieb:
Alles ist finanzierbar, wer anderes behauptet hat nicht kapiert dass es nur eine Frage der Umverteilung ist.

Das ist richtig. Aber dann sollen Parteien, die sich für ein bedingungsloses Einkommen einsetzen, bitteschön auch die Eier haben und klar benennen, wem sie dafür die Kohle wegnehmen. Habe nicht den Eindruck, dass sich die Piraten als Partei der Steuererhöhung positionieren wollen. Mit ein paar Rationalisierung und einer schlankeren Bürokratie ist es jedenfalls nicht getan.
 
Die machen auch nichts anderes wie andere Parteien - die konkreten Erklärungen kommen dann wenns realistisch wird. Grundsätzlich gilt aber die Logik, man kann nur dort nehmen wo es was zu nehmen gibt und in diesem Land - laut Statistik - wurden in den letzten Jahren nur die Reichen reicher, keine Armen, also wird man es dort nehmen wo das Kuchenstück am Größten ist. Für diese Erklärung brauch ich keine Aussagen der Piraten, das ist einfache Logik. Oder würdest du das ganz kleine Kuchenstück noch mal teilen? Das machen nur Idioten. Achja, die Piraten machen auch nicht den Eindruck was für die Reichen zu haben, also nehm ich an dass deine Frage geklärt ist, Reiche werden dann stärker belastet, mit welcher Steuer ist schon scheiß egal weil man kann es nur den reichen nehmen, armen in die Tasche greifen ist sinnlos, passt auch nicht zu den Piraten, sie würden es def. den Reichen nehmen, also eh Piratennichtwähler.
 
pil schrieb:
Achja, die Piraten machen auch nicht den Eindruck was für die Reichen zu haben, also nehm ich an dass deine Frage geklärt ist, Reiche werden dann stärker belastet, mit welcher Steuer ist schon scheiß egal weil man kann es nur den reichen nehmen, armen in die Tasche greifen ist sinnlos, passt auch nicht zu den Piraten, sie würden es def. den Reichen nehmen, also eh Piratennichtwähler.

Nö, die Frage ist nicht geklärt. Bisher sind in den meisten Programmpunkten der Piraten entscheidende Details ausgeblendet. Und das hat eben auch damit zu tun, dass man nicht einer Meinung ist. Denn ansonsten könnte man es ja auch ins Programm nehmen. ;)
 
Ich glaube eher sie sind noch zu jung für konkrete Umsetzungen, was auch verständlich ist, die sind gerade frisch geborenb und haben erst mal nur Ziele die sie anpeilen wollen, die Umsetzung kommt meist er nach einer Idee und selten vorher. Die FDP hat das gut gezeigt was passiert wenn selbst die Umsetzung nicht vorhanden ist und nur Ideen vorhanden sind, dass darf natürlich auch den Piraten nicht passieren. Keine Partei aber so viel fail ist eher von der FDP gepachtet als dass das jemand anderes noch mal schafft.
 
Das Problem der FDP ist, dass sie die Konzepte hatten, diese aber nicht durchgesetzt haben.

Ich glaube nicht, dass die Piraten in den kommenden 10 Jahren das bedingungslose Grundeinkommen mit einem tragfähigen Konzept unterfüttern. Die werden das vermutlich nicht einmal für ihre Zwangs-Bustickets für alle hinbekommen. Dafür ist die Partei zu heterogen, um sich auf einen gemeinsamen Nenner zu einigen. Und da die Vertreter in den Parlamenten wie bei keiner anderen Partei an das Programm gebunden sind, bedeutet das leider vorprogrammierte Regierungsunfähigkeit.

Für mehr als eine Protestwahl langt es bei den Piraten leider nicht.
 
Nahezu jede neue Partei hat als Protestpartei angefangen, über die Grünen hat man anfänglich auch gelacht, über die FDP lacht man immer noch, so ist das halt wenn man keine bürgerliche Partei ist und eben klein, man erntet Spot und Häme. Wird sich aber noch ändern. Zur nächsten Bundestagswahl werden sie ins Parlament einziehen und die FDP ist dann Geschichte. Auch werden natürlich zunehmend andere Politiker die Piraten entern und in diese Partei wechseln, vollkommen klar.
 
el_barto schrieb:
Mingo schrieb:
Weasel1988 schrieb:
Noch liegen die Liberalen ja bei 2%. Das heißt schätzungsweise müsste auch aus diesem Forum ungefähr 1/4 User noch die FDP wählen.

Die Rechnung kapiere ich irgendwie nicht.

Gut, ich wollt nicht fragen, weil ich dachte, dass ich was ganz dummes übersehen hätte :D
Aber ich bin ja nicht der einzige, der da aufm Schlauch steht^^


Und ich denk auch, dass nooby der Mensch auf verlorenem Posten ist :D Nach seiner flammenden Rede letztens^^
Is der nicht sogar Parteimitglied?


Jop, isser. Und stolz drauf. Und nein, ich habe gerade erst abgestimmt, und ja, ich würde sie noch wählen ;) Es mangelt nicht an Erfolgen, es mangelt an der Außendarstellung
 
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