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Gast
Ich sehe einfach nicht ein, was die Deckkraft mit der Überfüllung zu tun hat – wie du es gesagt hast. Das hat nämlich rein gar nichts miteinander zu tun.KaKun schrieb:Zu deiner Anmerkung: Natürlich sind das 2 verschiedenen Sachen, hab ja nichts anderes behauptet. Je höher der Farbauftrag desto stärker die mögliche Deckung, desto größer allerdings das Risiko durch "falsches" Bedruckmaterial das dir alles auseinanderläuft und die Details verschwinden. Das könnte man dann eventuell durch eine Unterfüllung wieder ausgleichen. Allerdings bezweifel ich das es ab einer gewissen Typo noch funktioniert. Fatal wäre es halt wenn du das Dokument im negierten Zustand anlegst und dabei eine Überfüllung verwendest, muß man halt drauf achten.
Die Über- und Unterfüllung (auch Trapping genannt…) ist etwas anderes – ich glaube du verwechselst da was. Das wird verwendet um Farbblitzer zu vermeiden. Dabei wird eine Fläche minimal vergrößert um eine "Überlappung der Farben" zu erreichen. Dabei wird immer die Farbe mit der niedrigeren Opazität als Unterfüllung bzw. die Farbe mit der höheren Opazität als Überfüllung benutzt. Das ist dir bestimmt bekannt.
Du sprichst aber vom Gesamtfarbenauftrag (GFA) und der Subtraktion bzw. Addition von Farbe der vier subtraktiven Primärfarben, im Verhältnis der Materialien und des verwendeten Druckverfahrens. Dazu kommen dann aber noch weitere Eigenschaften wie Rasterweite, Rasterwinkel, Rasterform, den Druckzuwachs bzw. Tonwertzuwachs usw.
Und was bitte ist ein "Dokument im negierten Zustand"? Hab ich nie gehört…

bzw. alle oder die meisten druckspezifischen Einstellung im Dokument sind sowieso für die Katze… Das RIP und die Software für das spätere Ausschiessen bzw. CTP-Verfahren erledigen das meistens voll automatisch. Vor allem den GFA und die Über– und Unterfüllungen.
Jein. Er kann ihn beeinflussen aber das setzt einen gewissen Wert voraus und der kommt im der Vorstufe zusammen.KaKun schrieb:Aber wieso meinst du der Drucker hat damit nichts zu tun? Er kann den Farbauftrag immerhin noch an der Maschine beeinflussen...
Übrigens kann er nicht bei jeder Maschine gleich gut eingreifen. Wir haben hier eine neue Speedmaster, mir der geht es ziemlich angenehm. Aber es ist trotzdem äußerst umständlich. Mit der alten Maschine musste man es per Auge machen – ergo fast schlicht unmöglich.

