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Weiße Schrift auf schwarzen Papier drucken?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

flexx schrieb:
...möchte ich die weiße Farbe mal sehen, die auf Schwarz deckend ist. :lol:

Musst nur die passende Tintenpatrone einsetzen:

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Christian86 schrieb:
Tach.
Ne Freundin möchte für eine Studienarbeit ihren Text ausdrucken lassen. Sie hätte es gerne als weiße Schrift auf schwarzem Papier.

Darf man fragen wieso? Studiert sie Kunst oder hat die Farbwahl sonst irgendwelche Zusammenhänge mit der Studienarbeit? Oder war es nur aus einer Laune heraus?
 
flexx schrieb:
Cloud Strife schrieb:
Das CMYK-Farbmodell, mit dem eigentlich fast alle Drucker arbeiten, ist ein subtraktives Farbmodell. Daher kann man nicht auf schwarzem Papier drucken.
Korrekt.

Und selbst wenn der Drucker Schmuckfarben drucken kann, möchte ich die weiße Farbe mal sehen, die auf Schwarz deckend ist. :lol:

Das geht wenn überhaupt nur Offsetdruck wo du gleich die Farbtrommel ansteuerst. Aber auch da wird es schwer… Ich kann man unseren Drucker fragen ob es ein Weiß gibt das auf Schwarz deckend ist, aber ich kann mir das fast nicht vorstellen. Müsste ja fast Bleichmittel sein oder fluoreszente Tinte.

Weiß auf Schwarz ist wirklich ein Sonderfall, aber es gibt tatsächlich die Sonderfarbe Weiß. Allerdings bekommt man da wie du schon sagtest schnell Probleme mit der Deckkraft. In der Regel mußt du sowas dann mehrmals durch die Maschine laufen lassen, mit dem richtigen Verhältniss aus Farbauftrag und Überfüllung. Aber das sind Produktions-Schritte die bekommt kein normaler Copy-Shop hin, außer die haben in ihrem Keller irgendwo ne Heidelberger aufgebaut. :grins:
 
Art Vandelay schrieb:
Christian86 schrieb:
Tach.
Ne Freundin möchte für eine Studienarbeit ihren Text ausdrucken lassen. Sie hätte es gerne als weiße Schrift auf schwarzem Papier.

Darf man fragen wieso? Studiert sie Kunst oder hat die Farbwahl sonst irgendwelche Zusammenhänge mit der Studienarbeit? Oder war es nur aus einer Laune heraus?


Sie studiert sogar das gleiche wie ich. Sie meinte eben, es sei mal was anderes.
 
Ich denke nciht, dass es um die Lesbarkeit gut bestellt ist mit weißer Schrift auf schwarzem Grund.
Und wenns schlecht lesbar ist (mir würden da die Augen wehtun, wenn ich sowas konzentriert lesen müsste), wird der korrigierende Prof schlechter Laune sein und das führt tendenziell zu schlechteren Noten.
Von daher würd ich mir sowas ganz genau überlegen, mal ganz von den wahrscheinlich hohen Kosten dafür abgesehen.
 
Will Deine Freundin was unterhaltsames machen oder eine wissenschaftliche Arbeit abgeben? Ist nicht bös gemeint sondern mein voller Ernst. Als Dozent würde ich schwarzes Papier mit weißer Schrift ungelesen zurückgehen lassen. Wo zum Beispiel soll der Prof denn beim Korrigieren seine Vermerke hinmachen?
 
Joa, so seh ich das auch.
Das ist ne wissenschaftliche Arbeit und kein kreativer Bewerbungsbogen der was hermachen sollte.
Bei uns gibts auch extra Regularien wie eine Hausarbeit aussehen muss, darin steht auch detailliert welche Schrift, welche Größe etc und auch dass es schwarze Buchstaben auf weissem Papier sein müssen.

Meine Professorin hat dann man Fälle gezeigt wo jemand seine Hausarbeit auf kariertem Papier abgegeben hat und sowas. Das gibt dann natürlich Form-abzüge.
 
Muss den kritischen Stimmen hier zustimmen. Wenn die Person nicht Design studiert, dann wird ne wissenschaftliche Arbeit auf schwarzem Hintergrund ein absolutes Desaster. Die meisten Dozenten würden wohl nicht mal mit dem Lesen anfangen.
 
Ich würde das ganze dann noch in Spiegelschrift drucken, das ist dann noch kreativer.

Und als Schriftart ist generell Windings zu empfehlen.
 
KaKun schrieb:
Weiß auf Schwarz ist wirklich ein Sonderfall, aber es gibt tatsächlich die Sonderfarbe Weiß. Allerdings bekommt man da wie du schon sagtest schnell Probleme mit der Deckkraft. In der Regel mußt du sowas dann mehrmals durch die Maschine laufen lassen, mit dem richtigen Verhältniss aus Farbauftrag und Überfüllung. Aber das sind Produktions-Schritte die bekommt kein normaler Copy-Shop hin, außer die haben in ihrem Keller irgendwo ne Heidelberger aufgebaut. :grins:
Ich hab vorher schnell einen Abstecher in den Druck gemacht und bisschen mit unserem Drucker gelabert. Es geht. Die Farbe nennt sich Deckweiß und kommt vom Hersteller Epple.

Meistens wird das verwendet, wenn man z.B. ein CMYK Bild auf eine Alufolie drucken will. Das Bild braucht eine Grundierung und dazu verwendet man dann dieses Deckweiß. Soll ziemlich gut deckend sein. Das Problem hier ist dann einfach der Tonwertzuwachs…

bzw. mal was anderes: Was hat bitte schön die Überfüllung mit dem Farbauftrag zu tun? Das sind zwei völlig verschiedene Arbeitsschritte, außerdem sind die auch nicht für den Drucker sondern für den Arbeiter in der Vorstufe relevant.
 
flexx schrieb:
KaKun schrieb:
Weiß auf Schwarz ist wirklich ein Sonderfall, aber es gibt tatsächlich die Sonderfarbe Weiß. Allerdings bekommt man da wie du schon sagtest schnell Probleme mit der Deckkraft. In der Regel mußt du sowas dann mehrmals durch die Maschine laufen lassen, mit dem richtigen Verhältniss aus Farbauftrag und Überfüllung. Aber das sind Produktions-Schritte die bekommt kein normaler Copy-Shop hin, außer die haben in ihrem Keller irgendwo ne Heidelberger aufgebaut. :grins:
Ich hab vorher schnell einen Abstecher in den Druck gemacht und bisschen mit unserem Drucker gelabert. Es geht. Die Farbe nennt sich Deckweiß und kommt vom Hersteller Epple.

Meistens wird das verwendet, wenn man z.B. ein CMYK Bild auf eine Alufolie drucken will. Das Bild braucht eine Grundierung und dazu verwendet man dann dieses Deckweiß. Soll ziemlich gut deckend sein. Das Problem hier ist dann einfach der Tonwertzuwachs…

bzw. mal was anderes: Was hat bitte schön die Überfüllung mit dem Farbauftrag zu tun? Das sind zwei völlig verschiedene Arbeitsschritte, außerdem sind die auch nicht für den Drucker sondern für den Arbeiter in der Vorstufe relevant.

Alufolie? Und das hält auch alles? :D

Zu deiner Anmerkung: Natürlich sind das 2 verschiedenen Sachen, hab ja nichts anderes behauptet. Je höher der Farbauftrag desto stärker die mögliche Deckung, desto größer allerdings das Risiko durch "falsches" Bedruckmaterial das dir alles auseinanderläuft und die Details verschwinden. Das könnte man dann eventuell durch eine Unterfüllung wieder ausgleichen. Allerdings bezweifel ich das es ab einer gewissen Typo noch funktioniert. Fatal wäre es halt wenn du das Dokument im negierten Zustand anlegst und dabei eine Überfüllung verwendest, muß man halt drauf achten.
Aber wieso meinst du der Drucker hat damit nichts zu tun? Er kann den Farbauftrag immerhin noch an der Maschine beeinflussen...
 
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