bin gerade an alpha protocol dran. in den ersten spielminuten war es schwer den controller nicht wegzulegen. das gameplay wirkte sehr... unbeholfen. schleichen funktionierte nicht, weil die gegner einen auch beim geduckten schleichen schnell hören und schießen machte auch keinen spaß, weil sich das fadenkreuz (also der zielkreis) über den halben bildschirm erstreckt und mike thornton auch stillstehend und geduckt viel zeit braucht bis er etwas trifft. und da nicht einmal kopfschüsse genug schaden machen, gestaltet sich der spielverlauf etwas stolpernd.
so habe ich dann in der ersten stadt in saudi-arabien versucht zu schleichen, aber es lief dann doch in vielen situationen auf knallharte konfrontationen hinaus. es läuft einfach irgendetwas falsch, wenn man hinter kisten gesehen wird und die gegner die langsamsten bewegungen auf 10m entfernung hören. und die balleraction wirkt auch recht albern. das reinste chaos. einige gegner verstecken sich. einige schießen in die völlig falsche richtung. granaten fliegen im sekundentakt. und die meisten gegner (auch mit shotgun) laufen auf einen zu und boxen lieber. die ki ist also katastrophal.
dazu kommen noch die drei minispiele, die sich im vergleich mit anderen spielen (allen voran splinter cell) deutlich schwieriger gestalten. der hauptgrund dafür ist, dass die steuerung sehr lahm ist. wenn man versucht mit dem stick durch einige einträge zu scrollen (auch im menü) dauert es viel zu lange. bei dem hacken-minispiel muss man den richtigen code in einem zeichenwirrwarr auswählen und hat nur eine begrenzte zeit zur verfügung (wie bei allen minispielen) und alle paar sekunden wird der richtige code an eine neue stelle gesetzt. befindet sich der code jetzt in der entgegengesetzten ecke ist es bei einigen zeitlimits schwer bis unmöglich in der zeit den code anzuklicken . sehr frustrierend. meistens klappt es aber glücklicherweise doch und von den ideen gefallen mir die minispiele sogar.
ein ähnliches problem plagt die dialoge. abgesehen davon, dass alle texte im spiel für röhrenfenster viel zu klein sind, bleibt bei dialogentscheidungen zu wenig zeit. es gibt situationen, in denen der gegenüber noch nicht einmal ausgesprochen hat, während die zeit schon läuft. hat man die frage zuende gehört, bleibt vielleicht noch eine halbe sekunde.
doch dann, bei mir war es am ende des saudiarabienabschnitts, zieht das spiel nacheinander seine asse aus dem ärmel. auf einmal zeigt alpha protocol seine hervorragenden dialoge mit sehr vielen spannenden entscheidungen, die alle weitreichende konsequenzen haben. dazu kommen die gut ausgearbeiteten charaktere, die man auf seine seite ziehen kann um vorteile zu erhaschen oder deren lügen man aufdecken sollte um sich und seine freunde zu schützen. dabei helfen viele emails und dossiers. man kann zwischen drei verschiedenen städten touren und sollte sich überlegen, wie diese missionen angegangen werden sollen, da jede handlung in der einen mission die nächste beeinflussen könnte (und in vielen fällen auch wird). auch die charakterentwicklung ist klasse. mit der zeit kann man endlich doch zielen und schleichen und die minispiele vereinfachen. es macht auch spaß neue waffen zu kaufen und aufzurüsten und zu modifizieren. auch die gadgets sind sinnvoll und machen spaß.
das spiel hat seine macken und ich kann wirklich verstehen, wenn man in saudiarabien an alpha protocol zweifelt und das handtuch wirft... aber kämpft euch noch dadurch und dann macht das spiel schlagartig mehr spaß. vielleicht sollte man auch nicht, wie ich es gemacht habe, auf rekrut anfangen, da man da am anfang gar keine fähigkeitenpunkte zur verfügung hat und das spiel wird schnell etwas frustig.
kurzusammenfassung: gameplay mäßig, steigert sich aber und story und dialoge sind top! perfekt als aperitif für deus ex.
so habe ich dann in der ersten stadt in saudi-arabien versucht zu schleichen, aber es lief dann doch in vielen situationen auf knallharte konfrontationen hinaus. es läuft einfach irgendetwas falsch, wenn man hinter kisten gesehen wird und die gegner die langsamsten bewegungen auf 10m entfernung hören. und die balleraction wirkt auch recht albern. das reinste chaos. einige gegner verstecken sich. einige schießen in die völlig falsche richtung. granaten fliegen im sekundentakt. und die meisten gegner (auch mit shotgun) laufen auf einen zu und boxen lieber. die ki ist also katastrophal.
dazu kommen noch die drei minispiele, die sich im vergleich mit anderen spielen (allen voran splinter cell) deutlich schwieriger gestalten. der hauptgrund dafür ist, dass die steuerung sehr lahm ist. wenn man versucht mit dem stick durch einige einträge zu scrollen (auch im menü) dauert es viel zu lange. bei dem hacken-minispiel muss man den richtigen code in einem zeichenwirrwarr auswählen und hat nur eine begrenzte zeit zur verfügung (wie bei allen minispielen) und alle paar sekunden wird der richtige code an eine neue stelle gesetzt. befindet sich der code jetzt in der entgegengesetzten ecke ist es bei einigen zeitlimits schwer bis unmöglich in der zeit den code anzuklicken . sehr frustrierend. meistens klappt es aber glücklicherweise doch und von den ideen gefallen mir die minispiele sogar.
ein ähnliches problem plagt die dialoge. abgesehen davon, dass alle texte im spiel für röhrenfenster viel zu klein sind, bleibt bei dialogentscheidungen zu wenig zeit. es gibt situationen, in denen der gegenüber noch nicht einmal ausgesprochen hat, während die zeit schon läuft. hat man die frage zuende gehört, bleibt vielleicht noch eine halbe sekunde.
doch dann, bei mir war es am ende des saudiarabienabschnitts, zieht das spiel nacheinander seine asse aus dem ärmel. auf einmal zeigt alpha protocol seine hervorragenden dialoge mit sehr vielen spannenden entscheidungen, die alle weitreichende konsequenzen haben. dazu kommen die gut ausgearbeiteten charaktere, die man auf seine seite ziehen kann um vorteile zu erhaschen oder deren lügen man aufdecken sollte um sich und seine freunde zu schützen. dabei helfen viele emails und dossiers. man kann zwischen drei verschiedenen städten touren und sollte sich überlegen, wie diese missionen angegangen werden sollen, da jede handlung in der einen mission die nächste beeinflussen könnte (und in vielen fällen auch wird). auch die charakterentwicklung ist klasse. mit der zeit kann man endlich doch zielen und schleichen und die minispiele vereinfachen. es macht auch spaß neue waffen zu kaufen und aufzurüsten und zu modifizieren. auch die gadgets sind sinnvoll und machen spaß.
das spiel hat seine macken und ich kann wirklich verstehen, wenn man in saudiarabien an alpha protocol zweifelt und das handtuch wirft... aber kämpft euch noch dadurch und dann macht das spiel schlagartig mehr spaß. vielleicht sollte man auch nicht, wie ich es gemacht habe, auf rekrut anfangen, da man da am anfang gar keine fähigkeitenpunkte zur verfügung hat und das spiel wird schnell etwas frustig.
kurzusammenfassung: gameplay mäßig, steigert sich aber und story und dialoge sind top! perfekt als aperitif für deus ex.



