Gestern abend mal wieder paar Games getestet:
Grey Goo
Grafik ist schick, Steuerung & Einheiten wie gewohnt, erste Mission gezockt und mal wieder festgestellt, daß die Zeit der RTS Games für mich vorbei ist. Vor allem ist mir bei dem Game der Aufbau zu langsam, bis ich da ne kleine Armee zusammen hab, bin ich bereits vor Langeweile gestorben. Außerdem ist die erste Rasse, mit der man spielt unfassbar hässlich, geradezu abstoßend, die will ich nicht beschützen sondern vernichten.

Der Basisbau ist auch ätzend, bei der 1.Rasse muss man alles ans Hauptgebäude koppeln, bei den Menschen gibt es so bescheuerte Leitungen und die 3. Rasse ist quasi Schleim, mit der will ich mal gar nicht zocken.

Next.
The Flame in the Flood
Art Design/Grafik ist ja ganz nett aber ansonsten tierisch langweilig. Hab ein paar Inseln abgefahren, Schrott gesammelt, bisl gecrafted...schnarch...Survial Games sind meist nichts für mich, dieses Micromanagement geht mir voll auf die Nüsse, vor allem bei so einem kleinen Indie Game muss das echt nicht sein. Next.
RIVE
Nachdem ich bei Flame in the Flood fast eingepennt bin, brauchte ich Action und die habe ich bei Rive zur Genüge bekommen. Grafik ist für so einen Sidescroller richtig geil und das Gameplay weiß auch zu gefallen. Man wechselt oft zwischen normaler Gravitation und Schwerelosigkeit was es noch abwechslungsreicher macht. Hab die ersten 3 Missionen/Kapitel absolviert und bin mal gespannt ob ich zur Abwechslung so ein Indie Game auch durchzocken kann. Noch habe ich meine Zweifel weil es auch schon in den ersten Abschnitten gut abging.

Was mir zusätzlich gefällt ist die Story, mein Held quatscht auch öfter in den Missionen rum was der Atmo zugute kommt. Die Sprüche sind meist humorvoll und sogar vertont. Gleich heute abend mal weiter zocken.
Flinthook
Anfänglich sehr sympathisches Game mit einer guten Pixeloptik und einem genialen Soundtrack, Mensch die Mukke ist so geil, ich hab sie immer noch im Ohr. Da ist es umso enttäuschender, daß das Gameplay nicht mithalten kann. Vor allem mit dem Gamepad ist die Steuerung ne halbe Katastrophe, das Zielen mit der Waffe, ist auf den gleichen Stick wie der Greifhaken gelegt, sprich man kann nicht nach vorne ballern und gleichzeitig nen Haken oben oder hinter einem nutzen.
Schon nach ein paar Leveln zeigt sich wohin die Reise in Sachen Schwierigkeitsgrad geht, da wird der Schirm zugeballert mit Fallen, sich bewegenden Objekten und Gegnern. Wann begreifen die ganzen Indie Entwickler, daß es auch noch Leute neben Hardcore/ADS Spielern gibt und bauen entsprechende Grade ein. Ich schmeiße locker jedes 2. Indie Game aus der Liste weil es zu schwer/frustrierend ist, gerade bei Titeln die mich audiovisuell überzeugen, ärgert mich das besonders. Selbst nach der Deinstallation hatte ich noch Zweifel ob ich es nicht doch nochmal versuche aber die Steam Reviews sprechen da ne eindeutige Sprache, das Teil ist so schwer, daß würde ich eh nie beenden.
Schade um den geilen Soundtrack