Spielerisch wurde die Reihe schön weiterentwickelt, und dennoch muss ich nun - wo ich storytechnisch irgendwo im letzten Drittel bin - ein enttäuschendes Zwischenfazit ziehen. Im Gegensatz zu Vice City und sogar im Gegensatz zum kleinen Bruder "Vice City Stories", die ich beide vor nicht allzu langer Zeit noch durchgespielt hatte, holt mich San Andreas einfach nicht ab. Mir fehlen die ikonischen Charaktere, mir fehlt der Witz, ich kann auch mit dem Protagonisten irgendwie nichts anfangen. Dadurch, dass die Welt sehr groß ist, wirkt die Story geradezu gehetzt, da der Spieler ja auch überall mal hin soll. Gewisse Dinge werden nicht konsequent weiterverfolgt. So soll ich am Anfang den Einfluss meiner Bande ausbauen und andere Gebiete einnehmen, und nach ein, zwei Missionen fliege ich aus der Stadt und das ganze ist plötzlich nie wieder Thema. Mein Bruder sitzt im Knast, aber so richtig scheint mich das auch nicht zu stören. Irgendwie passt das alles nicht so richtig.
Was ich daneben schade finde, ist dass der Spieler fast nie die Wahl zwischen mehreren Auftraggebern hat (wie das in anderen Ablegern der Reihe der Fall ist), sondern die Auftraggeber quasi einer nach dem anderen abgearbeitet werden.
Ja, Xenoblades Chronicle ... meine Lebensaufgabe. Ich spiele dieses Spiel seit September 2016 ... in der Zwischenzeit ist mein Sohn zur Welt gekommen, der kürzlich seinen ersten Geburtstag gefeiert hat. XC ist ein Wahnsinnsspiel, ich liebe es, vor allem die Story und Charaktere, aber es kommen irgendwie auch immer wieder Phasen auf, wo ich keinen Bock mehr auf das Spiel habe und dann wochenlang nicht weiterspielen mag. Gestern habe ich dann den Faden wieder aufgenommen und mich direkt wieder in die Story und Welt hineinziehen lassen. Ich müsste dem Ende aber auch schon ziemlich nahe sein, mal schauen, ob ich es dieses Mal schaffe, ehe mich wieder die Lust verlässt
Wenn ich daran denke wie lange ich damals am Witcher gespielt habe