Empire Earth:
Hab mittlerweile die Kampagne der Griechen, Briten sowie der Deutschen durchgezockt.
Die Kampagnen der Griechen und Briten sind relativ einfach, was vor allem an der dämlichen KI liegt. Bei großen Schlachten reicht es meist aus, die feindlichen Soldaten mit einem Reiter in die eigenen Reihen zu locken, denn die verfolgen so lange diesen dämlichen Reiter, bis sie ihn vernichtet haben. Während mein Lockvogel dann davonreitet und dem ne ganze feindliche Armee nachjagt, kann der Rest meiner Truppe jene Armee seelenruhig zerschnetzeln, denn die Idioten lassen ums verrecken nicht vom Reiter ab. Etwas interessanter, da schwieriger wird es erst am Schluss bei den Briten, wenn es um die napoleonischen Kriege geht. Durch die Schusswaffen funktioniert die Lockvogeltaktik nur noch sehr bedingt, außerdem führt Napoleon eine dermaßene Übermacht gegen einen ins Feld, dass man taktisch klug handeln muss.
Wirklich toll finde ich die Kampagne der Deutschen. Dadurch, dass nun Flugzeuge ins Spiel kommen, wird das Spiel nochmal deutlich komplexer und schwieriger, denn der Gegner nervt einen nun nicht nur mit Fußsoldaten und Schiffen, sonder auch aus der Luft. Gerade die Missionen im ersten Weltkrieg sind da toll, da es dort noch keine Bodentruppen gibt, die gegen Flugzeuge eingesetzt werden können. So kann man mit seiner Armee nicht einfach quer über die Map fegen, sondern muss sich immer im Schutze der eigenen Jäger bewegen. Toll sind in dieser Kampagne auch die Missionen, die sich rein auf Luftwaffe und Marine konzentrieren.
Was mir allerding sauer aufstößt, ist die Präsentation der Missionen des zweiten Weltkriegs. In den Szenarioanweisungen wird Deutschland als unterdrücktes Volk verkauft, dass endlich Gerechtigkeit erfahren möchte. Da wird mir ein bisschen zu krass der Traum von Großdeutschland propagiert und die Deustchen werden irgendwie als die Guten verkauft, die sich bloß gegen die bösen Nachbarn wehren wollen.
Unglaublich auch, dass in jedem Spiel ab 18 sämtliche Bezüge zum dritten Reich wie die Erwähnung Hitlers rausgeschnitten werden und in einem Strategiespiel ab 12 wird in den Szenarioanweisungen Hitler gehuldigt und Herrman Göring wird als strahlender Nachfolger Richthofens vorgestellt
Age of Empires:
Während ich den zweiten Teil meine ganze Kindheit lang gezockt habe, ist der erste komplett an mir vorübergegangen. Das hole ich jetzt nach. Und bisher bin ich von der Qualität des Spiels sehr erfreut. Mit vielen historisch korrekten Hintergrundinfos wird man in die Kampagnen der Ägypter, Griechen etc eingeführt. Dabei sind die Missionen sehr einfach gestrickt, Trigger oder gar neue Missionsziele kommen während einer Mission nicht hinzu. Man baut seine Zivilisation auf, verdrängt andere Völker, führt Krieg oder Handel. Das Spiel ist einfach gemütlich, auch wenn der fehlende Luxus moderner Strategiespiele schon zu spüren ist. Die Wegsuche funktioniert so gut wie gar nicht, wenn auch nur das kleinste Hindernis im Weg ist und man kann nicht mal per Doppelklick alle Einheiten eines Typs anwählen. Süß ist auch, dass das Bevölkerungslimit bei 50 liegt

So bestehen Armeen in Kriegszeiten in der Regel aus 20 Mann. Wie gesagt, ein sehr gemütliches Spiel.