Grafisch ist das bisher (Bin recht weit am Ende. Glaube Ende vom 7, von 9 Kapiteln) gebotene eine Wucht und hat mich öfters richtig umgehauen.
Und das obwohl ich Titel wie Mass Effect 2, God of War III, Dead Space 2, Enslaved, Halo 3, Gears of War 2, Uncharted 2 oder aber den Vorgänger, Killzone 2, gespielt habe.
Muss zwar dazu sagen das ich die Titel teils vor einem halben Jahr oder länger zuletzt gespielt habe und vorher "nur" Bulletstorm, 50 cent oder aber Saints Row 2, aber dennoch sind mir die oben genannten noch gut in Erinnerung.
Ich weiß gar nicht wie ich da anfangen soll, da es einige Stellen im Spiel gab wo ich nur da saß und nicht glauben konnte dass das eine Ingame Grafik ist, so gut sieht Killzone 3 aus.
Sein es die unglaublich detaillierten und scharf texturierten Gesichter, die Explosionen, der Rauch (unglaublich hübsch), die Menge an Einheiten auf dem Schirm (Verteidigung der Base), die Weitsicht und was im Hintergrund noch so abgeht (Schrottplatz), herumfliegende Dinge wie Asche/glühende Ascheteilchen und sonstiges, was einfach noch so herumfliegt, die generell detailliert ausmodellierten Gegner und eigene Einheiten, die unglaublich detaillierten Umgebungen, der Schnee mit Fußspuren, die Animationen, die Fahrzeuge oder sonst was.
Egal was, Killzone 3 zeigt es in hübsch.
Auch "kleine Details", wie Gliedmaßen, sind nicht vergessen worden.
Aber auch ein optischer Ausnahmetitel hat hier und da schwächen.
Da wäre zum einen, wie bei sehr vielen PS3 Titeln, das Aliasing zu nennen, was teils recht unschön aussieht und besonders in einigen Zwischensequenzen das Gesamtbild negativ beeinflusst und es gibt auch hier und da schwache Texturen, was aber meckern auf unglaublich hohem Niveau ist.
Unnötig noch ein kleines Detail.
Wenn man Türen aufschlägt kommt es mir so vor als ob es eine sichtbare Verzögerung zwischen Schlag und aufbrechen gibt.
So schlägt man und eine Sekunde später fliegt erst die Tür, optisch wie von Geisterhand, auf.
Aber auch das ist nur ein Sandkorn, welches am grafisch opulenten Strand "verloren" geht.
Nicht ganz so begeistert bin ich vom Sound/Synchronisation.
So ist der Sound im Spiel selbst phantastisch und fegt, wie die GamePro gerne mal sagt oder noch sagt, den Staub aus den Boxen.
Nur kommt es mir so vor als ob er in den Zwischensequenzen anders und nicht so wuchtig abgemischt ist und die deutsche Synchronisation mag mir auch nicht gefallen.
Hier sind einige Sprecher/Stimmen einfach nicht vollends überzeugend.
Die Steuerung ist präzise und scheint etwas schneller zu sein als noch bei Killzone 2.
Mag jeder sehen wie er will, aber ich komme sehr gut mit zu recht und das Auto Aim scheint recht subtil zu sein.
Außer man zielt in die unmittelbare nähe eine Hegs. Dann schaltet das Fadenkreuz zumindest automatisch auf den Körper.
Von der Abwechslung ist der Titel, sei es vom Gameplay oder den Umgebungen, bisher über jeden Zweifel erhaben.
So saß ich hinter den Geschützen eines Art schnellen Panzers, flog mit einem Jetpack (!), lief einem Kampfanzug, habe von einem Intruder aus Hegs niedergemäht, fuhr mit einem Schredder (Eisschlitten oso) durch den Schnee, lief zu fuß durch diesen, habe mich durch einen Dschungel gekämpft, in einer riesigen Fabrik Kugeln verteilt, bin durch eine Stadt gekommen, über einen Schrottplatz und an Bord einer riesigen, fahrbaren Fabrik, die Schrott einsammelt und verarbeitet.
Natürlich unterscheidet es sich nur im Detail ob man hinter dem Geschütz eines Panzers sitzt oder auf einem Intruder, aber so richtig fällt es nicht auf.
Besonders da die Szenarien und Möglichkeiten (per Pedes, hinter einem Geschütz usw.) die Hegs zu töten so schnell wechseln.
Nett auch das beibehalten der Unterstützung des Sixaxis Features des Dualshock 3, beim aktivieren von Sprengladungen und dem betätigen von Rädern (zum öffnen etc.).
Kommt nicht zu oft vor und geht gut von der Hand und fühlt sich auch gut an.
Die KI auf Normal hat mich bisher auch vollends überzeugt und es gab keinen einzigen bemerkbaren Aussetzer.
Das einzige was etwas stört und nicht konsistent ist ist der 6 Monats Sprung.
So startet man am Anfang, als Helghast verkleidet, macht einen Sprung 6 Monate in die Vergangenheit, macht dann wieder einen 5 Monate und ein paar zerquetschte in die Zukunft, landet wieder am Anfang, spielt diesen aber dieses mal vollkommen anders.
Etwas irritierend. Aber gut, vernachlässigbar.
Aber was in den 6 Monaten passierte hätte ich auch gerne noch erlebt
Besonders da das Spiel wohl nicht so lang sein wird.
Werde mich zwar nach dem Durchspielen wohl auf Schwer versuchen, aber trotzdem..
Im übrigen mal abwarten was mir noch unter die Flinte kommt, da bisher das meiste sicherlich auch auf Schwer angenehm machbar sein wird.
War aber schon bei Killzone 2 so und dann *BÄM*
Falls es noch nicht rüberkam

Bisher bin ich begeistert vom Spiel und finde nicht einen spielerischen Kritikpunkt.