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Was kostet das Leben?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich bin grad am ungefähren kalkulieren, was machbar ist und was nicht, wenn ich den und den Job bei dem und dem Gehalt annehme. Ich habe aber 0 Erfahrung, wie es praktisch mit den ganzen Kosten aussieht, die regelmäßig anfallen.

Also... vom Bruttolohn gehen Renten-, Arbeitslosen-, Pflege- und Krankenversicherung ab sowie Lohnsteuer und Soli-Zuschlag.

Das wären als Single ca. 70%, die übrig bleiben. Eine Privathaftpflicht ist wohl sehr wichtig, schlägt aber nur mit < 50 Euro/Jahr zu buche, wenn ich richtig recherchiert habe.

Eine 1-Zimmerwohnung bekomme ich mit Glück warm inkl. Heizungskosten für 400 Euro.

Was sind noch andere unumgängliche Fixkosten? Jahreskarte für den ÖNV fällt mir noch ein evtl.... Internet/Telefon. Auto fällt erstmal flach.

Was muss man für Essen pro Monat einplanen, wenn man selbst kocht, aber nicht nur Spaghetti, aber auch nicht jeden Tag ein Steak? ;)

Immer her mit den Erfahrungswerten.
 
Die Erfahrungswerte in Sachen Lebensmittelkosten hättest du schon der Umfrage entnehmen können. ;)
Persönlich würde ich da 150-200€ einplanen. Wenn man nicht alleine lebt, kann man den Anteil der Frau futtern und spart in dem Bereich. :gerri:
An Strom solltest du noch denken. Rechnen solltest du da wohl mit 30-40€.
Die Privathaftpflicht kostet wohl als Single irgendwas um die 50€ pro Jahr und darauf sollte man definitiv nicht verzichten.
 
Und dann sollte auch noch genug übrig sein um etwas auf die Seite zu legen, damit man nicht ohne was da steht wenn eine größere Anschaffung ansteht. Also auch ne Position Sparen/Altersvorsorge einplanen. Das sehe ich für mich auch immer als "Fremdgeld" bzw. Kosten an, damit das Geld geistig weg ist.
 
Riester Rente, Bausparvertrag kannste zusammen so um die 100€/Monat rechnen.
Bitte jetzt Diskussionen zur RR :P

Essen als Single vielleicht 150€.

Das mit der 1 Zimmerwohnung würde ich mir aber nochmal überlegen. Ein zweites Zimmer kann schon von Vorteil sein, auch als Single.
 
Das kommt halt auf den Lebensstil an.

Letztlich hilft nur eins:
Einen Wocheneinkauf tätigen und mit dem Faktor vier Multiplizieren.

Wir machen es übrigens so:
Lebensmittel nahezu alles bei Lidl.
Was wir dort nicht kriegen oder uns einfach wo anders besser schmeckt,
dann im "normalen" Supermarkt.
 
Cloud Strife schrieb:
Ich bin grad am ungefähren kalkulieren, was machbar ist und was nicht, wenn ich den und den Job bei dem und dem Gehalt annehme. Ich habe aber 0 Erfahrung, wie es praktisch mit den ganzen Kosten aussieht, die regelmäßig anfallen.

Also... vom Bruttolohn gehen Renten-, Arbeitslosen-, Pflege- und Krankenversicherung ab sowie Lohnsteuer und Soli-Zuschlag.

Das wären als Single ca. 70%, die übrig bleiben. Eine Privathaftpflicht ist wohl sehr wichtig, schlägt aber nur mit < 50 Euro/Jahr zu buche, wenn ich richtig recherchiert habe.

Eine 1-Zimmerwohnung bekomme ich mit Glück warm inkl. Heizungskosten für 400 Euro.

Was sind noch andere unumgängliche Fixkosten? Jahreskarte für den ÖNV fällt mir noch ein evtl.... Internet/Telefon. Auto fällt erstmal flach.

Was muss man für Essen pro Monat einplanen, wenn man selbst kocht, aber nicht nur Spaghetti, aber auch nicht jeden Tag ein Steak? ;)

Immer her mit den Erfahrungswerten.

Wenn Du noch in der Kirche bist, geht auch noch Kirchensteuer ab -> ggfs asap abmelden.
Bei den Rentenkürzungen der letzten Jahre bzw, was an Rentenpunkte angerechnet wird, sollte man 10% seines Nettolohnes in private Rente investieren... unabhängig ob das nun Riester, Rürop oder Gold ist ;)
Bei den Versicherungen sehr genau auf die Versicherungskosten achten, nicht das ggfs. staatliche Zulagen die fliesen (bei Riester) durch Versicherungskosten aufgefressen werden. Versicherungskosten müssen sehr deutlich ausgewiesen werden und differenzieren sich zwischen einmaligen Kosten und jährlichen Kosten.

Schau dir mal im Internet Rentenlückenrechner an. Da kannste dir inkl der Infaltion ausrechnen lassen, wie gross deine persönliche Rentenlücke im Alter XX ist.

Wenn man arbeitet sollte man sich auch mal was "gönnen". Wie hoch die Summe ist, damit Du dir persönlich was gönnen kannst, kannst nur Du entscheiden.
Rücklagen sollte man auch aufbauen, falls mal die Waschmaschine etc mal kaputt geht.
 
Jungs, der Mann steht offensichtlich zum ersten Mal auf eigenen Füßen, will sagen, verdient wohl sein erstes eigenes Geld. Er fragt, was er verdienen muss, um nicht zu verhungern, verschont ihn da doch bitte erstmal mit der Altersvorsorge....:D
@cloud: um dein tatsächliches Netto auszurechnen, kannst du hier schauen:
http://www.parmentier.de/steuer/steuer.htm?lohnst2010.htm

Wenn du von deinem Netto deine Wohnung bezahlen kannst, deine Stromkosten und Müllgebühren, deinen Telefon-Anschluß, die GEZ (kann man ab nächstes Jahr nicht mehr 'sparen', da Pflichtbeitrag für alle) und deine Privathaftpflicht, und du hast dann noch 200 bis 400EUR übrig, dann isses schon mal nicht schlecht.
Du musst ja nicht nur essen, du brauchst auch Klamotten etc.
Weitere Versicherungen, Altersvorsorge usw kannst du abschließen, wenn du dich mal konsolidiert hast.
Berufsunfähigkeitsversicherung z.B. ist ziemlich wichtig. Hausratversicherung macht auch erst später Sinn.
 
Seo schrieb:
Jungs, der Mann steht offensichtlich zum ersten Mal auf eigenen Füßen, will sagen, verdient wohl sein erstes eigenes Geld. Er fragt, was er verdienen muss, um nicht zu verhungern, verschont ihn da doch bitte erstmal mit der Altersvorsorge....:D

Toller Tip :nein: umso früher man damit anfängt um so besser... JETZT hat er vielleicht noch 45 Jahre um etwas anzusparen.... der kann er mit realtiv wenig Geld viel bewegen (Zinses Zins Effekt) wenn er irgendann mal 40 ist, kann er das nicht mehr, auch nicht mal mit einem höhren Beitrag um auf die gleiche Zielsumme zu kommen.
 
Wobei bei der Rentenvorsorge auch schon viel verarscht wird. Da wurde vor kurzem afaik mal durchgerechnet, dass viele bei durchschnittlicher Lebenserwartung besser fahren würden, wenn sie das Geld einfach anlegen und fürs Alter sparen, als es monatlich in diverse Rentenfonds einzuzahlen und darauf zu hoffen, dass die Überschussmitteilung am Ende auch tatsächlich so eintritt.
 
Ich lebe in nem 3 Personen Haushalt und könnte nicht sagen, was wir im Monat fürs Essen ausgeben. Wenn man nicht gerade unter Verschwendungssucht leidet, reguliert sich so etwas von selbst, gerade wenn die Kohle etwas knapp ist. Und am Anfang werden eh deine Eltern noch hinter dir stehen und dir am Ende des Monats etwas zustecken.
 
Boarder schrieb:
Seo schrieb:
Jungs, der Mann steht offensichtlich zum ersten Mal auf eigenen Füßen, will sagen, verdient wohl sein erstes eigenes Geld. Er fragt, was er verdienen muss, um nicht zu verhungern, verschont ihn da doch bitte erstmal mit der Altersvorsorge....:D

Toller Tip :nein: umso früher man damit anfängt um so besser... JETZT hat er vielleicht noch 45 Jahre um etwas anzusparen.... d
Das war kein Tipp.

Er fragt nach den monatlichen Kosten fürs Essen. So wie das aussieht, kann er froh sein, nicht die letzte Woche des Monats Pfandflaschen im Park aufsammeln zu müssen, damit er was zu beissen hat.
In dieser Situation sind Ratschläge die Altersvorsorge betreffend imo zu früh.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Wobei bei der Rentenvorsorge auch schon viel verarscht wird. Da wurde vor kurzem afaik mal durchgerechnet, dass viele bei durchschnittlicher Lebenserwartung besser fahren würden, wenn sie das Geld einfach anlegen und fürs Alter sparen, als es monatlich in diverse Rentenfonds einzuzahlen und darauf zu hoffen, dass die Überschussmitteilung am Ende auch tatsächlich so eintritt.

das habe ich ja auch geschrieben, das man sich das eben SEHR genau anschauen soll....

Auch bei NORMALEN Anlagen hat man einen _ZINES-ZINS_ Effekt, umso FRÜHER er anfängt, umso WENIGER muss er monatlich investieren... egal ob nun in eine Versicherung / Aktien / Sparbuch / WHATEVER!
Aber sich darüber KEINE Gedanken zu machen is mehr als fahrlässig!
 
Junge Menschen, die gerade erst ins Berufsleben einsteigen und sich ernsthaft über ihre Rente Gedanken machen, sind mir ehrlich gesagt sehr suspekt.
 
Boarder, es soll - gerüchteweise- Leute geben, die mehr oder weniger von der Hand in den Mund leben, trotz sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Die haben nicht den HAUCH einer Chance, irgendwo irgendwas fürs Alter anzulegen.
Keine Ahnung, ob das auf Cloud zutrifft, aber glaub mir, nicht jeder ist so priviligiert wie du es bist.

-e-
Und 30 EUR sind VIEL Geld.
 
Aber Seo wir wissen ja nicht ob es bei Cloud der Fall ist. Da finde ich es schon extrem wichtig ihn an die Rente zu erinnern.

Ein Kumpel von mir hat auch die ersten 5 Jahre nichts für seine Rente getan, aber nicht weil er nicht konnte sondern weil er das Geld lieber für kappes ausgegeben hat. Dass das nicht schlau war weiß er jetzt und es wäre besser, wenn es ihm damals einer gesagt hätte.
 
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