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PS5/PC Until Dawn

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Dass es kein Game Over gibt, hat mir ja mit am besten gefallen. Du hat im Prinzip einen Zeitstrang, den du überstehen musst, nämlich 10 Stunden bis die Sonne aufgeht (was auch ungefähr 10 Echtzeitstunden entspricht) und der unaufhörlich durchläuft, egal was du in der Zwischenzeit treibst. Irgendwann versaust du ein QTE oder nimmst die "falsche" Abzweigung, Teenager tot. Das kann in den ersten zwei oder aber in den letzten zwei Spielstunden passieren. Der Charakter ist dann weg und sein Handlungsstrang wird nicht mehr weiter verfolgt. So kannst du es mit allen durch die Nacht schaffen oder (mutwillig oder aus Versehen :D) die komplette Bande sterben lassen. Die Zeit läuft weiter, irgendwann ist es Morgen und das Spiel ist vorbei - mit oder ohne Überlebende.

Fand ich sehr frisch, weil es "unverzeihlich" ist. Deine Entscheidungen (und Reaktionen) formen den Handlungsverlauf. Nicht unbedingt im Sinne von Telltale, wo du die eigentliche Geschichte beeinflusst. Die ist hier nämlich (jedenfalls erscheint es mir so) relativ linear und vorgegeben. Sondern eher das, was zwischen Anfang und Ende passiert und wie viel du von den Geschehnissen zu sehen bekommst. Je weniger Teenager überleben, desto weniger Perspektiven auf die (und dadurch auch Erklärungen der) Ereignisse hast du nämlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
So ganz richtig ist das nicht. In den ersten Spielstunden kann man gar nicht sterben. Eigentlich gibt es sogar im ganzen Spiel sehr wenige Stellen, an denen überhaupt ein Charakter sterben kann und die sind dann meist auch ziemlich deutlich. Bei QTEs stirbt man auch nur sehr weit am Ende. Davor passiert entweder gar nichts oder die Sequenz ist vorzeitig vorbei. Die Szenen sind auch so geschrieben, dass das halbwegs hinhaut. Man hat z.B. eine Fluchtsequenz mit Mike und entweder man wird am Ende überrumpelt oder man schafft eine QTE nicht und wird halt überrumpelt. Dann kommt ein Schnitt, die nächste Szene und wenn man wieder zu Mike wechselt, ist es völlig bedeutungslos, was in der Szene davor passiert ist. Man wurde halt so oder eben so verletzt.

Man erfährt auch nicht deutlich mehr, wenn alle überleben. Es gibt eine Fluchtsequenz, bei der man sich richtig entscheiden muss und das ist auch nur reines Glück. Man darf sich halt nicht dort und nicht dort verstecken, sondern nur dort drüben und dann hat man einen interessanten Einblick mehr.

In erster Linie lohnt es sich alle überleben zu lassen, weil das offensichtlich der "true" Storyverlauf ist. Wenn dir Charaktere abnippeln, machen Szenen wenig bis gar keinen Sinn, z.B. wenn Ash fragt, wer vorgehen soll und dann zu den imaginären Freunden ins Leere schaut.

Ist jetzt keine ernste Kritik. Wenn man es nicht darauf anlegt, sterben nicht so viele Charaktere und dann fühlt es sich noch homogen an. Finde nur das Gamedesign interessant. Until Dawn (und z.B. auch Heavy Rain) hat eine relativ feste Geschichte mit stark isolierten Szenen, erlaubt aber größere Einschnitte, wie eben den Tod eines Charakters, durch Kürzungen. Telltale hat keine so einflussreichen Entscheidungen, nimmt aber viel Mühe auf sich, die vielen kleinen und wenigen großen Entscheidungen, die man trifft, über das ganze Spiel hinweg zu berücksichtigen, wenn auch nur in weiteren Dialogen. Das hat beides definitiv seinen Reiz.
 
So ganz richtig ist das nicht. In den ersten Spielstunden kann man gar nicht sterben. Eigentlich gibt es sogar im ganzen Spiel sehr wenige Stellen, an denen überhaupt ein Charakter sterben kann und die sind dann meist auch ziemlich deutlich. Bei QTEs stirbt man auch nur sehr weit am Ende. Davor passiert entweder gar nichts oder die Sequenz ist vorzeitig vorbei. Die Szenen sind auch so geschrieben, dass das halbwegs hinhaut. Man hat z.B. eine Fluchtsequenz mit Mike und entweder man wird am Ende überrumpelt oder man schafft eine QTE nicht und wird halt überrumpelt. Dann kommt ein Schnitt, die nächste Szene und wenn man wieder zu Mike wechselt, ist es völlig bedeutungslos, was in der Szene davor passiert ist. Man wurde halt so oder eben so verletzt.

Und ich dachte, ich hätte den krassen survival skill, weil bei mir nie was passiert ist. :| :D

Gut zu wissen. Das wäre nämlich auch meine Frage für den zweiten Durchgang gewesen: Wie weit kann ich die Handlung tatsächlich verändern. Beim ersten Mal erweckt das Spiel natürlich den Eindruck, dass alles sehr offen und beeinflussbar ist.

Wobei ich das jetzt ebenfalls nicht als Kritik auffassen würde. So wie es ist, funktioniert es nämlich hervorragend. Lediglich der Wiederspielwert schrumpft, wenn es immer ähnlich abläuft.
 
Sehe ich auch so. Bei dem Genre reicht mir die Illusion der Konsequenz. Das japanische Pedant erwartet mehrere Durchgänge, die westliche interaktive Story ist aber eher auf ein einmaliges Durchspielen ausgelegt. Bereits dann gibt es das "perfekte" Ende bzw. das personalisierte Ende. Und das funktioniert bei Until Dawn. Wenn man aber anfängt die Trophies zu sammeln und alle sterben lässt, merkt man sehr schnell, dass das Spiel mit vielen Bluffs arbeitet.
 
Bin auch seit gestern durch. Hat mir sehr gut gefallen und ich habe mich oft herrlich erschrocken :D

Ob ichs nochmal durchspiele, weiß ich nicht. Irgendwie motiviert mich das Trophäen-Jagen nicht. Gut, das Ende ist dann ein anderes. Aber dafür der ganze Aufwand? Glaub da fang ich lieber Alien oder Batman an.
 
Heute mit zwei Freunden, die es noch nicht kennen, einen zweiten Durchgang gestartet. Wobei ich diesmal natürlich nur zusehe und die Neulinge spielen und entscheiden lasse.

Ist schon interessant wie unterschiedlich manche Szenen ablaufen können. Natürlich gibt es feste Fix- und Wendepunkte in der Story, die unumgänglich sind und auf die jede Szene schlussendlich irgendwie hinausläuft. Es gibt aber auch einige nette Abzweigungen, die der Plot vorübergehend nehmen kann.

Beispielsweise die Szene, in der
Mike und Jess auf dem Weg zur Hütte sind, wo sie ihn erschreckt. Kurze Zeit später kann man sich mit der gefundenen Maske ja revanchieren und sie erschrecken.

Ich habe das nicht getan, weshalb die Laune der beiden ungetrübt war und sie in der Hütte gleich fröhlich rumgefummelt haben.

Heute haben wir sie erschrocken, woraufhin sie in den Bach gefallen ist. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt natürlich nicht angenehm. Die Gute war daraufhin selbstverständlich angepisst und wollte in der Hütte erst mal gar nichts veranstalten. Das Gespräch mit ihr wurde sogar überraschend ernsthaft. Dank unserer Überredungskünste wurde dann doch noch irgendwann ein bisschen liebkost, wobei die Klamotten, im Gegensatz zu meinem Verlauf, am Körper blieben.

Erst danach, wenn man Jess' Smartphone findet, nimmt die Story wieder ihren unausweichlichen Weg.

Fand ich überraschend. Hätte nicht gedacht, dass die Szene inhaltlich komplett anders abläuft. Jess ist mir dadurch sogar sympathischer geworden, während sie mir bei meinem Durchgang egal war. :D
 
Heute sind wird endlich dazu gekommen, es zu beenden. War wieder super. Ich habe keine Sekunde selbst gespielt und hatte dennoch riesigen Spaß. :D

War wirklich erstaunt wie viele kleine und teilweise auch größere Abweichungen es, je nach Entscheidung, gibt. Fein auch, dass einen das Spiel mit Hintergrundinformationen belohnt, wenn man "gut" spielt.
In meinem Durchgang wurde Sam beispielsweise vom "Clown" geschnappt, weil ich im Keller "falsch" abgebogen bin. Danach wacht sie an einen Stuhl gefesselt auf und trifft Mike.

Heute sind wir ihm entkommen und konnten hinter seinem Rücken im Keller herumschnüffeln. Dort haben wir dann reichlich belastende Beweise und Hinweise gefunden, dass Josh hinter dem Ganzen steckt. Das wird zwar 20 Minuten später eh aufgeklärt, aber die zusätzlichen Infos fand ich dennoch lesenswert.

Oder auch Dr. Hill.
Bei mir hat er sich im Spielverlauf kein bisschen verändert. Heute ist er von Szene zu Szene immer mehr verwahrlost, fast schon "verwest". Erst war es nur eine Kopfwunde, dann ein blutüberströmtes Gesicht, zerrissene Kleidung und sichtliche "Verwesungsspuren".

Was hat es damit auf sich? Kann man über ihn vielleicht auch noch mehr herausfinden? Weiß auch gar nicht, wieso er sich in diesem Durchgang so verändert hat. Vielleicht haben wir mehr Sammelobjekte gefunden, die ihn beeinflusst haben?!

War jedenfalls wieder ein sehr unterhaltsamer, spannender und, obwohl ich die Story ja schon kannte, zwischendurch sogar noch überraschender Durchgang, da einige Nebenhandlungen doch anders verlaufen sind. Schade übrigens, dass dann in den letzten 10 Minuten noch fast alle Teenies drauf gegangen sind. :ugly:
Wir haben bis auf Matt alle durchgebracht. In der finalen Szene mit dem Lichtschalter, entschließt sich mein Kumpel jedoch dazu die Wendigos nicht von Mike abzulenken, sondern mit Sam gleich selber zum Lichtschalter zu rennen. Hat auch funktioniert. Nur haben wir vergessen, dass die anderen Charaktere ja noch gar keine Zeit hatten, das Haus zu verlassen und daraufhin auch alle verbrannt sind. :lol:

Until Dawn bietet übrigens die realistischsten und beeindruckendsten Videospiel-Augen, die ich bisher gesehen habe.
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habs gerade eben auch durchgespielt. vier haben bei mir überlebt und das spiel hat mich echt überrascht. sehr unterhaltsames pacing, optisch ne absolute wucht, war alles besser als erwartet. ein zweiter durchgang + platin werde ich wohl auch noch in angriff nehmen, vorallem da ich wissen will, ob hier die entscheidungen wenigstens mehr impact haben als bei telltale & co.

wer ein klein wenig interesse an dem spiel hat, sollte spätestens beim nächsten sale zuschlagen. lohnt sich definitiv.

btw. bin ich jetzt auch noch ein stückchen heißer auf horizon bzw. allgemein die killzone engine. until dawn sieht wirklich teilweise so verdammt gut aus.

screenshots natürlich nur für leute, die es schon durchgespielt haben.
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nachfolger pls
 
Gestern im kinosaal gezockt mit 3 jungs, ahahaha haben wir uns oft erschreckt, das spiel ist so ein Brett, weiß nicht obs am kino lag aber optisch hab ich noch kein schöneres spiel gesehen.
 
Ja, Chris und Jess sind da ziemliche Ausreißer. Die anderen schwanken zwischen gut und absolut glaubwürdig, aber die beiden fallen echt aus dem Rahmen und legen teilweise Gesichtsakrobatik wie Jim Carrey in seinen besten Zeiten hin. :lol: Glaube die haben es einfach übertrieben, weil sie zu viel über die Mimik erzählen wollten.

Ansonsten, in den nicht so extremen Momenten :D, finde ich gerade die Gesichtsanimationen aber immer noch höchst beeindruckend.

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Glaube werde mir das nochmal kaufen. Hatte es ja schon ein mal durch, aber reizt mich langsam wieder.
 
Ich finde es echt überraschend gut. Kann ja mit modernem Horror und Slashern absolut nichts anfangen, aber die Möglichkeit, alle gezielt verrecken zu lassen, ist sehr schön.
Zudem sieht das schon sehr beeindruckend aus.
 
Ich finde es echt überraschend gut. Kann ja mit modernem Horror und Slashern absolut nichts anfangen, aber die Möglichkeit, alle gezielt verrecken zu lassen, ist sehr schön.
Zudem sieht das schon sehr beeindruckend aus.

Ja, mir hat es auch richtig gut gefallen. Und es ist für mich immer noch eines der optisch beeindruckendsten PS4 Spiele überhaupt, auch in Zeiten von Uncharted 4.
 
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