Wir haben noch nicht viel von Until Dawn gesehen, aber das, was ich auf der gamescom gespielt habe, hat mir richtig gut gefallen! Supermassive Games gehen nicht etwa den einfachen Weg und drücken Ashley & Co. Schrotflinte und Heilmittel in die Hand - stattdessen haben sie sich für ein interaktives Abenteuer im Stil von Heavy Rain entschieden, in dem das Gameplay im Wesentlichen aus dem Untersuchen der Umgebung, dem Lösen von Puzzles und dem Absolvieren kleinerer Quick-Time-Events besteht. Das mag spielmechanisch nicht der anspruchvollste Ansatz sein, sorgt aber für eine immense Atmosphäre und Gruselstimmung. Auch die clever positionierte Kamera, die immer wieder Bereiche der Umgebung verdeckt und viel mit dem Zoom spielt, passt perfekt zum cineastischen Stil des Spiels. Und der Sprung auf die PS4 hat Until Dawn auch technisch richtig gut getan, denn Charaktere und Umgebungen, Mimik und Gestik wirken unheimlich glaubhaft. Alles in allem: Ich freue mich riesig auf Until Dawn! Drücken wir alle fest die Daumen, dass hier nichts mehr schief geht, denn dann könnte uns eines der interessantesten Horror-Spiele der letzten Jahre erwarten. Und Gott sei Dank: eines ohne Action!