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Uni und so

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich hab nur 3 Monate für meine DA Zeit (is aber noch ein paar Semester hin), kommt immer auf die Studienordnung an...

Meine Ferien werden auch keine Relax-pur-Ferien. Mitte Februar geht mit Makroökonomik wieder die Klausurzeit los, da muss ich mal mit ersten Vorbereitungen anfangen. Und das hab ich mir für die Ferien in 3 Fächern vorgenommen.
Berufspädagogik is da ganz wichtig, da war ich nie in der Vorlesung, da gleichzeitig noch meine Marketing-Vorlesung is, und die is mir wichtiger. UNd da ich BerufsPäd trotzdem schreiben will, muss ich mir da mal Wissen anlesen^^
 
Hmm, ok, ich dachte das wäre überall so mit der Diplomarbeit. Bei mir sind da volle 12 Monate veranschlagt in der Studienordnung, und die braucht man auch. Aber ich hab noch ein Jahr bis dahin, und in der Zeit muss ich noch meine beiden "Hauptfach"-Prüfungen ablegen. Das sind so ca. 5 Monate Lernerei.
 
12 Monate? Cool.
Ich hab da nächstes Semester auch nur 3 Monate für Zeit.
Ich bekomme schon nen Brechreiz, wenn ich nur dran denke *schüttel*

Wenigstens habe ich bis dahin alle anderen Scheine weg, sodass ich mich voll und ganz drauf konzentrieren kann.
 
MouseMan schrieb:
Hmm, ok, ich dachte das wäre überall so mit der Diplomarbeit. Bei mir sind da volle 12 Monate veranschlagt in der Studienordnung, und die braucht man auch. Aber ich hab noch ein Jahr bis dahin, und in der Zeit muss ich noch meine beiden "Hauptfach"-Prüfungen ablegen. Das sind so ca. 5 Monate Lernerei.

Das ist Tinnef.
Du wirst niemals 12 Monate 8 Stunden am Tag an deiner Diplomarbeit werkeln.
Und du wirst garantiert auch keine 5 Monate für die Prüfungen lernen.
Weil du dann das was du im ersten Monat gelernt hast eh schon längst wieder vergessen hast.
Also halt mal den Ball flach...
 
Naja, 5 Monate sind lockeres Lernen. Aber der Durchschnitt ist tatsächlich 4 Monate, das ist bei uns eben so. Es sind 2 Prüfungen, die innerhalb 4 Wochen zu erledigen sind. Also sind das noch 2 Monate für die Hauptfachprüfung. Ich habe für meine beiden Nebenfächer dieses Jahr jeweils 6 Wochen gelernt. Das stimmt also schon alles so :deal:

Und das mit der Diplomarbeit ist bei uns wohl komplett anders als sonst wo. Wir müssen erstmal irgendwas neues erforschen und die entsprechenden Geräte besorgen, beherrschen usw, dann noch die Theorie und das Hintergrundwissen über das Forschungsgebiet uns aneignen und eben das Ding noch schreiben.

Es ist doch so: Die Physik ist kein leichtes Laberstudienfach wie so viele andere :D Wenn ich da an Diplomarbeiten einiger Geisteswissenschaften denke wird mir übel. Meine Kommilitonen müssen da quasi nur ein paar Bücher lesen, das Zeug zusammenfassen und dann ein eigenes Fazit dazu schreiben. Über sowas lache ich natürlich, wenn ichs mit meinem Arbeitsaufwand vergleiche ;)

PS: Wers nicht glaubt, soll einfach mal zu den Fachbereichsseiten einiger Unis surfen um sich dort zu erkundigen, wie eine Physik-Diplomarbeit aussieht. Da werden einige BWL-er (oder sonstige "Mainstream"-Studenten) aber ganz schön schauen :shock:

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Edit: Was ich vergessen habe zu sagen zum Thema lange Lernerei bei mir... Es ist nicht so dass man lange brauchen würde um sich alles in den Kopf zu hämmern. Was dauert ist der Teil des Verstehens, also Zusammenhänge und einzelne Vorgänge in der Natur zu verstehen. Das ist (leider) ein langwieriger Prozess der auch aus viel Gesprächen mit anderen besteht.
 
Natürlich sind Naturwissenschaftlern den Main-Stream-BWL-Studenten überlegen.
Schließlich verdient so ein Laborhengst ja auch deutlich mehr als ein Manager.
Ähm not.

Der Prozess des Verstehens hätte ja schon während des gesamten Studiums entstehen müssen. So stell ich mir das zumindest vor. Das Lernen jetzt sollte eher Auffrischung sein.
Aber wie gesagt, ist deine Zeiteinteilung.
BTW: was wir faulen Geisteswissenschaftler relativ schnell lernen ist Zeitmanagement. Vielleicht solltet ihr es auch mal damit versuchen. ;)
 
Ihr müsst den Bachelor machen. Bin jetzt im 5. und anstatt lockerer ist es jetzt echt heavy. Zudem kommt noch, dass man nach und nach erfährt, dass am Bachelor an meiner Uni noch gearbeitet/optimiert wird und die Tendenz wieder Richtung Anpassaung ans Diplom geht. Echt super. Finds echt schade, dass man aufgrund den vielen ECTS für ein Semester man eigentlich nicht mehr nach rechts und links gucken kann, was es sonst noch für Sachen gibt.
 
Ja, der Bachelor ist noch nicht ausgereift. Unsere Leute die noch in den ersten Semestern sind, bekommen den Optimierungsprozess live mit, und ich höre es dann von ihnen. Ich bin froh, dass ich das Diplom noch machen kann :)

Und zum Vergleich mit den BWLern: Ich weiß später wenigstens, was in meiner Firma gemacht wird und sitze nicht nur im Büro und verwalte ohne Ahnung vom eigentlichen Geschäft der Firma zu haben. Verdienen tu ich wirklich weniger im Schnitt, aber das ist es mir wert, wenigstens zu wissen was die Firma herstellt, vor allem wie und warum sie das so tut :deal:
 
MouseMan schrieb:
Ja, der Bachelor ist noch nicht ausgereift. Unsere Leute die noch in den ersten Semestern sind, bekommen den Optimierungsprozess live mit, und ich höre es dann von ihnen. Ich bin froh, dass ich das Diplom noch machen kann :)

Und zum Vergleich mit den BWLern: Ich weiß später wenigstens, was in meiner Firma gemacht wird und sitze nicht nur im Büro und verwalte ohne Ahnung vom eigentlichen Geschäft der Firma zu haben. Verdienen tu ich wirklich weniger im Schnitt, aber das ist es mir wert, wenigstens zu wissen was die Firma herstellt, vor allem wie und warum sie das so tut :deal:


Gott sei Dank weiß ein guter Manager was in seiner Firma geht.
Ist einfach lächerlich welche Einstellung die Leute mittlerweile durch Medienhetze gegenüber dem Management einer Firma haben. Leute, das sind nur Ausnahmen. So wie der Arzt der Patienten tötet eine Ausnahme ist oder der Genforscher der seine Ergebnisse fälscht etc.
 
Es tut mir Leid, aber das ist nunmal keine Ausnahme... also überspitzt ausgedrückt. Mich nerven Manager einfach häufig nur. Ihr Job besteht darin, die mehr oder weniger gute Arbeit der Firma zu verwalten und zu "strukturieren". Dabei erhalten sie die höchtsten Gehälter.

Die Leute, die allerdings die gute Produkte entwickeln und so die Firma nach vorne bringen, die schauen dann oft in die Röhre. Es ist nämlich unmöglich, eine Firma zum langfristigen Erfolg zu managen. Dies kann nur durch innovative und fortschrittliche Weiterentwicklung der eigenen Produkte erreicht werden (also im Fall der Nicht-Dienstleister). Da haben die Manager bei weiterm nicht den großen Anteil am Erfolg, wie er auf dem Gehaltszettel steht. Und das regt mich an Managern auf: Sie stehen vorne, bringen die Firma selbst aber nicht/kaum nach vorne. Dies liegt nicht an den Personen, sondern an dem Job des Managers generell.

Was jetzt noch kommt, ist meine persönliche Meinung: Ich denke, dass ich innerhalb kurzer Zeit eine Firma managen könnte, aber kein Manager in der gleichen Zeit auch nur im Entferntesten meine Arbeit der Forschung und Entwicklung. Aus diesem Grund finde ich sie persönlich zusätzlich noch überbezahlt und als zu wichtig genommen.
Ohne Manager läuft natürlich auch keine Firma, das ist mir bewusst, allerdings wären sie wesentlich leichter ersetzbar als ein Mitarbeiter aus der Forschung und Entwicklung ;)
 
Genau das denke ich nicht.

Ein einzelner Manager kann die Wertschöpfung deutlich stärker erhöhen als ein einzelner Mitarbeiter in der Produktion oder der täglichen Forschungsarbeit.
Allein die Optimierung der Supply-Chain kann dem Unternehmen mehrere Millionen einsparen. Für einen solchen Zugewinn muss ein durchschnittlicher Arbeiter schon einige Überstunden schieben. ;)
Und sowas lässt sich auch nicht einfach so machen sondern braucht jahrelange Erfahrung, eine gute Ausbildung und auch einen gewissen Instinkt.

Klar, wenn ein F&E'ler ne geniale Idee raushaut kann jeder Manager einpacken.
Aber das passiert nunmal nicht täglich.

Aber ja, gerade erfolglose Manager sind immer noch überbezahlt.
Das finde ich aber auch nicht ok und bin hier vielmehr für eine leistungsbezogene Bezahlung.
 
Also bei dem Punkt mit der leistungsbezogenen Bezshlung sind wir uns einer Meinung :)

Was ich allerdings nicht glaube, dass es soo schwer sein soll, die Firma am kostengünstigen Laufen zu halten. Jeder (halbwegs) intelligente Mensch muss einfach nur mal ein paar Stunden/Tage/Wochen nachdenken, und dann ist das schon möglich.
In diesem Punkt gebe ich mich auch gerne geschlagen, wenn ich auch nur ein einziges Mal ein Geschäftsmodell sähe, auf das ich nicht gekommen wäre durch normales menschliches nachdenken. Also durch große, allgemeine Theorien hergeleitete Modelle, die irgendwie komisch sind, aber total erfolgreich. So was konnte mir bisher noch niemand nennen...
 
MouseMan schrieb:
Also bei dem Punkt mit der leistungsbezogenen Bezshlung sind wir uns einer Meinung :)

Was ich allerdings nicht glaube, dass es soo schwer sein soll, die Firma am kostengünstigen Laufen zu halten. Jeder (halbwegs) intelligente Mensch muss einfach nur mal ein paar Stunden/Tage/Wochen nachdenken, und dann ist das schon möglich.

oohhh nein. Glaub mir. Da braucht man schon ein wenig mehr als nur halbwegs intelligent zu sein. Ich staune in den Vorlesungen immer wieder über die vielen verschiedenen und auch zum Teil gute Theorien oder Anwendungen. Und schlussendlich sind es nur wenige, die wirklich gute Abschlüsse in dem genannten Bereich haben, dass es ein wenig mehr als nur Intelligenz verbraucht.
 
In den Stardwerken für BWLer kenne ich mich leider nicht so aus.

Aber ich kann dir ein Beispiel nennen.
Die Just In Time Produktion der Japaner.
Die Idee war simpel aber genial und so gut, dass sie die gesamte westliche Welt aufgerüttelt hat und es schafft die großen amerikanischen Automobilkonzerne in arge Bedrängnis zu bringen.
 
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