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Uni und so

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Homer schrieb:
hab ihr noch nie gearbeitet? sorry, aber was stellt ihr euch vom eurem zukünftigen leben vor? ich kenne nichts anderes als von 8 - 18 von montag bis freitag in der arbeit und uni zu sein. dabei verdiene ich locker meine 400 euro pro monat. 2 monate arbeiten und das geld ist raus.

ich hab angefangen mit arbeiten, seit dem ich offiziel durfte, also mit 14.
Aber seit einem Jahr hab ich keine Arbeit mehr, hatte keine Bock mehr da druf und da lief alles drunter und drüber und Stunden hatte ich eh keine mehr gekriegt. Passte sich mit dem Studium auch ganz gut, musste mal was tun..
Werd mir aber bald einen wieder holen ;)

Das Problem ist nur, was mit dem Geld gemacht?
Bei uns hier bisher nichts sinnvolles, okay wir kriegen die Skripte umsonst. Sonst wurden sooo tolle Wegweiser aufgestellt, wasn scheiß ey.
Wir haben wiezuviel geld über und wissen nicht wohin damit. Die sind da ja auch beschränkt im Nutzen der Gelder :/
Büchergutscheine oder Laptop wäre mal eine gute Idee !

Außerdem spart ja der Staat dann wieder Geld...kann es in die Banken etc. stecken :P ;)
 
Nur kann eben nicht jeder noch arbeiten. Ich war 3 Jahre lang Montags bis Freitags von 8-16 (teilweise bis 18) Uhr nur an der Uni und dazu kamen dann noch die Vor- und Nachbearbeitungen für diverse Praktika oder eben Klausurvorbereitungen am WE und in den Freistunden dazu.
Wer gearbeitet hat, hat mind. 1 oder 2 Semster von vornherein bei uns verloren und zusätzlich meistens schlechtere Noten geschrieben.
 
@Fanatic:
Dann setz dich dafür ein, dass das Geld besser verteilt und eingesetzt wird.
Lass dich für den Fachschaftsrat aufstellen oder versuch selbst Vorschläge an den Fachbereich zu geben.
Ich kann immer wieder betonen, dass es ist nicht die Frage des Könnens ist, sondern des Wollens. Bei uns im Fachbereich konnte man viele Projekte nur durch die Studiengebühren ermöglichen wie einen Bloomberg Terminal oder einfach mehr Tutorien. Vor 3 Jahren hatte man im Mathematik 1&2 unter 10 Tutorientermine. Heute sind es über 15. Steigende zahlen in allen Fächern.
Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wieso sich so viele beschweren, aber selber INTERN nichts tun.

@Sisaya:
Wenn man wirklich nicht die 500 € auf sich nehmen kann, dann gibt es keine Probleme einen Kredit bei der (bsp NRW Bank) aufzunehmen, weil man dabei einfach sehr günstige Kredite auf Studiengebühren bekommt und diese meist 1 oder 2 Jahre NACH dem Studium bezahlen kann.
Studieren heisst auch eben mal Geld investieren.
 
Was mich am Bachelor so ankotzt:

Man soll den Stoff in 6 Semester schaffen, nebenbei Praktikum machen (bei mir 20 Wochen um überhaupt für den Master zugelassen werden zu können) und das beste ist bei mir, dass die Klausurphase von Ende Juli - Anfang Oktober ging. Ja ne is klar, mach ich halt 20 Wochen Praktikum während meinen "Ferien/Klausurphase", daneben wäre es natürlich nicht schlecht hätte man noch ne Werkstudententätigkeit oder andere "Aktivitäten" vorzuweisen.

Bei uns ist der Bachelor auch so schön konzipiert, dass man die Module eig. nur zu einem bestimmten Semester machen kann, weil sonst das mit den späteren Prüfungen nicht hinhaut oder man eben 3 Fächer zur gleichen Zeit hätte...
Und da auch viele nicht das studieren, was sie vllt. interessieren würde, sondern das wo sie die besseren Noten/einfacheren Module haben ist das eh kaum mehr vergleichbar...

Kenne kaum jemanden der das Studium (bin im ersten Bachelor-Jahrgang) im 6. Semester abschließt - ich versuche es durch zuziehen - trotz Praktikum in der Klausurenphase, trotz Werkstudententätigkeit innerhalb des Semesters - aber die Noten können da einfach nicht mit denen mithalten, die quasi "nur" studieren; zumal ich auch noch pendele (also 1,5h Hinfahrt + 1,5h Rückfahrt).

Aber was will man machen... Werde auf jeden Fall versuchen die Uni zu wechseln, weil wenn ich mir das Modulhandbuch im Master so anschaue: :schreck: Da gibt es überhaupt keine Spezialisierung. Da studiert man halt mal alles, aber dann auch alles nicht wirklich richtig.

Hätte ich nicht die Praktikas + Werkstudententätigkeit würde ich immer noch nicht wissen für was ich das Ganze studiere und was ich damit mal später machen will. Gerade der Bachelor sollte ja einen praxisorientierteren Schwerpunkt bekommen, davon sehe ich bei meinem Studiengang aber überhaupt nix. Die meisten haben schon Praktikas und Ausbildungen vor dem Studium gemacht, welche mit dem späteren Berufsziel 0,nix zu tun haben - und das soll dann ein "fortschrittlicheres" Modell als das Diplom darstellen?

Gerade die Abgrenzung zwischen Bachelor und Master erlaubt kaum Spielraum. Nach den 3 Semestern Grundstudium, hat man quasi 2 Semester Zeit die Vertiefungsmodule fast abzuschließen um im 6. Semester die Bachelorarbeit schreiben zu können: man will sich ja auch gleich für den Master bewerben (Anmeldeschluss 15. Juli)... Da muss man dann meist die Module nehmen die am besten passen/man wird auf jeden Fall Überschneidungen haben...

Das ganze System ist einfach so was von undurchdacht, dass wenn ich dran denke immer kotzen muss... Würde man wenigstens die Mindeststudienzeit bei einigen Studiengängen erhöhen (wurde jetzt ja auch teilweise gemacht), wäre zumindest schon mal ein Anfang gemacht.

Auch kann ich die Begrenzung des Master Studienganges nicht nachvollziehen. Im Diplom konnte auch jeder mit dem Vordiplom weitermachen - aber gute Noten und vor allem schlechte Noten müssen nicht unbedingt über die Qualität des Studenten Auskunft geben. Es gibt so viele Faktoren die da eine Rolle spielen, aber früher hat es ja auch geklappt mit dem Vordiplom/Diplom, warum sollte es denn nicht auch mit Bachelor/Master klappen?

Man wird ja quasi "gezwungen" die "einfacheren" Module zu nehmen und das kann ja dann nicht Sinn und Zweck des ganzen Auswahlprozesses sein...
 
Homer schrieb:
@Fanatic:
Dann setz dich dafür ein, dass das Geld besser verteilt und eingesetzt wird.
Lass dich für den Fachschaftsrat aufstellen oder versuch selbst Vorschläge an den Fachbereich zu geben.
Ich kann immer wieder betonen, dass es ist nicht die Frage des Könnens ist, sondern des Wollens. Bei uns im Fachbereich konnte man viele Projekte nur durch die Studiengebühren ermöglichen wie einen Bloomberg Terminal oder einfach mehr Tutorien. Vor 3 Jahren hatte man im Mathematik 1&2 unter 10 Tutorientermine. Heute sind es über 15. Steigende zahlen in allen Fächern.
Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wieso sich so viele beschweren, aber selber INTERN nichts tun.

:dhoch:

Besser hätte ich es nicht sagen können. Wir haben extra Formulare und einen Briefkasten aufgehängt wo leute ihre vorschläge zur verwendung der gelder einwerfen können (abgesehen davon dass wir IMMER ansprechbar sind und vorschläge entgegen nehmen). Jeder beschwehrt sich, dass sein geld genommen wird und er nicht entscheiden darft.

Jetzt ratet mal wie viele vorschläge wir in 4 monaten aus dem briefkasten gefischt haben?!
Keinen.
 
robat schrieb:
Ja ich mach gerade Diplom, vielleicht kann ich mir das Bachelor Teil nicht gut vorstellen - gut, dass ich noch ein richtig angenehmes Studentenleben hatte...

Jep, bin ich auch froh :D
Ich bin auch noch in den letzten Diplomandenjahrgang in meinem Fachbereich gerutscht.
Kenn die Bachelor-Probleme halt gut von meiner Freundin, die muss den Mist mitmachen...
 
der größte scheiß ist ja, dass man nicht automatisch nen master machen darf.

gerade in pädagogik fächern ist das scheiße. da ist master pflicht um später auch lehrer werden zu können und was will man sonst in der pädagogik werden? (klar gibts da noch andere möglichkeiten)

ich finde jeder der ein studium anfängt, sollte auch ein recht darauf haben einen anständigen abschluss machen zu können.
 
Ja, das ist eigentlich schon im Grundrecht auf Bildung enthalten.
Ich finds unverschämt, dass man von jetzt auf Gleich den Leuten das Geld aus der Tasche zieht und so viel weniger dafür bietet...bis hin zu einem nahezu wertlosem Abschluss + die ganzen weiteren neu hinzugekommenen Restriktionen.
 
Spielor schrieb:
Ja, das ist eigentlich schon im Grundrecht auf Bildung enthalten.
Ich finds unverschämt, dass man von jetzt auf Gleich den Leuten das Geld aus der Tasche zieht und so viel weniger dafür bietet...bis hin zu einem nahezu wertlosem Abschluss + die ganzen weiteren neu hinzugekommenen Restriktionen.

Bei uns hat der Dekan sogar vor die Bachelor-Anzahl zu erhöhen und dafür die Anzahl an Master-Plätzen zu verringern. :vogel:

Der Rektor will aber, dass alle Bachelor-Absolventen auch einen Master machen dürfen.

Ist halt schön, wenn man als erster Jahrgang den Bachelor machen "darf" und sich die ganzen Strukturen und Regelungen erst während des Studiums ergeben. Bei uns wurden schon viele Fächer "entschärft" - dies allerdings erst für den 2. Jahrgang... Ist halt blöd das Versuchskaninchen spielen zu müssen und dann noch nicht mal zu wissen ob man den Master machen darf...
 
el_barto schrieb:
robat schrieb:
Ganz einfach 1-2 Semester mehr studieren, vernünftiges angenehmes Leben - nicht son Stress usw...


Who cares?!

Geht im Bachelor leider nicht immer so einfach, da das Studium zu arg durchreglementiert ist...

Also in Landau kannst du locker 9 Semester Bachelor studieren.

War erst letztens mit nem Kommilitonen beim Hochschulprüfungsamt und die haben ausdrücklich gesagt, dass bei uns diese Regelstudienzeit, welche jetzt sowieso bei uns wieder von 6 auf 8 Semester aufgestockt wird, ohne Probleme überschritten werden kann. Solange man nicht 3mal durch ne Modulprüfung fällt ist das absolut egal.
 
Jop und sdolange soetwas möglich ist, s0ollte man sich echt überlegen 1-2 Semester länger zu studieren. Diese Zeit ist doch mit die beste Zeit des Lebens, also ich will meine Studentenzeit nicht missen, kann nur noch schlimmer werden....

Wenn ich mir das vorstelle..6 Semester purer STress...bäh nee, den hat man ja im Berufsleben ausführlich...
 
Mir tun am meisten die Leid, die nach dem Studium mit dem Bachelor dastehen. Die haben einfach nix, da wäre eine Ausbildung sinnvoller gewesen. Denn die haben immer Diplomer und Master-Absolventen vor der Nase, die man ihnen immer vorzieht.
Der geteilte Abschluss ist echt erschütternd schlecht geworden!
 
Heute BWL-Klausur. 2 Powerpointfolien, bei denen noch die Tutorin meinte, sie würde nicht zur Klausur kommen, sind abgefragt worden... Kann man nichts machen. :nein:
Leider sind das auch jene 2 Folien (Waren zwei Beispielfolien von zwei Firmen wobei jeweils unterschiedliche Maßnahmen zur Durchführung von Wettbewerbsstrategien aufgelistet waren), die ich von vorne herein nicht mitgelernt habe, da ich mir dachte, sie kommen sowieso nicht zur Klausur. Tja, war ein grandioser Fehler.
Nicht nur der Stoff der Folien ist gekommen - sondern auch noch die Folienbeispiele selbst...

:dhoch:
 
Hab vorhin mal bei den ganzen Streikenden vorbeigeschaut, weil 'ne Vorlesung ausgefallen ist und ich sonst nichts mehr zu tun hatte. Und mich wunderts nicht, dass da so viele Studenten vorbeischauen und sich da zwischendurch mit reinhocken.

Die haben da ein wunderbares Leben.

Da wird z.B. Essen und Trinken vom Pizzaservice oder sonst jemand aus der Stadt spendiert. Da gibt's die Halbe Bier für 50 Cent. Die haben die komplette Aufmerksamkeit der lokalen Medien (neben Radio, Zeitung und TV schauen auch die Partyfotografen vorbei). Und nebenbei können sie noch einen auf wichtig machen. Der absolute Wahnsinn...
Und sowas nennt sich Streik...
 
jetzt gehts richtig ab, die leute die bei uns die letzten wochen schon das unterste stockwerk vom verfügungsgebäude besetzt hatten haben heute morgen das zentrale höraal gebäude besetzt und blockiert :D
https://twitter.com/Goe_brennt

und das an nem mittwoch wo ich eh nicht da drin bin, die sollen mal lieber das komplette vg dicht machen, da hab ich heut noch zwei seminare..
 
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