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Uni und so

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Is ja alles unterschiedlich, bei meinen Vorlesungen is ja zu 80% Anwesenheitspflicht, aber da wir so viele sind fällt es nicht auf, wenn man mal fehlt und einer für uns unterschreibt.

Er hat sich jetzt allerdings überlegt zu nächstem Sommer Immobilienkaufmann zu werden, wenn ihm das besser passt, solls mir recht sein.
 
Kali schrieb:
Nein, damit meine ich dass die Hochschule in diversen Fachbereichen definitiv einfacher und "Eierschaukeln" angesagt ist. Wenn ich mich mit meinem Kumpel vergleiche. Studieren beide WiWi, er schreibt Statistik an der FH, lernt dafür eine Woche und schreibt eine 1,x. Die Klausur ist die gleiche die sie schon bereits von dem Prof. als Übung eine Woche vorher bekommen hab. Das passiert übrigens in einigen Fächern öfters.
Auch wenn ich da nicht verallgemeinern will, bei uns war das bei Statistik auch so. Lernaufwand 1 Std für eine 3, für mehr vielleicht 5 Std :D

edit: Der Grund ist natürlich der selbe wie im zitierten Post, die Klausur war fast 1:1 wie die in der Übung - und das war vorher bekannt
 
AryloN schrieb:
Auch wenn ich da nicht verallgemeinern will, bei uns war das bei Statistik auch so. Lernaufwand 1 Std für eine 3, für mehr vielleicht 5 Std :D

edit: Der Grund ist natürlich der selbe wie im zitierten Post, die Klausur war fast 1:1 wie die in der Übung - und das war vorher bekannt

Ich hasse die Uni :wand: :D
 
Ich denk aber, das gibts im Vergleich zwischen Unis immer, dass an der einen Uni eine Klausur geschenkt ist und an der anderen brutal schwer...

Gibt z.B. sicher auch WiWi-Fachbereiche, bei denen Produktionswirtschaft nicht regelmäßig 80% Durchfaller hat... Hier isses halt so pervers schwer, da muss man durch...
 
Ist doch sogar von Prof zu Prof total unterschiedlich... Man bekommt sicher nicht alles hinterhergeworfen, aber es gibt halt welche, die alles so vorarbeiten, dass selbst ein Klasse 8er das schaffen könnte
 
HiRes schrieb:
Mein damaliger BWL Prof hat mal zu uns gesagt: "An der FH wird lediglich das gelehrt, was am Markt und Beruf gerade angewandt wird. Und wir an der Uni dagegen lehren einfach ALLES!":D

Ich finde das trifft die Sache ganz gut

Ist aber ne alte Denkweise und Schwachsinn.
Mag sein, dass es mal so war, aber heutzutage ist es definitiv nicht mehr so.

Ich war an ner Uni und FH (ähnliche Studiengänge) und kann nur sagen, dass der größte Unterschied in der Vermittlung des Stoffs lag. An der Uni stand einer vorne, dem es am arsch vorbei ging was im raum vor sich geht. Habe eine Vorlesung zweimal belegt und der Prof hat an exakt der selben Stelle den exakt selben "spontanen" Witz gemacht - verdammt gut geschauspielert.
In der Fh konnte man egal wann Fragen stellen und Profs haben für Ruhe gesorgt.

Vom Stoff her war an der FH in manchen Fächern weniger, in manchen exakt das gleiche.
Weniger macht aber Sinn, da man mehr Beispiele in der Vorlesung bekam anstatt Tutorien außerhalb der Vorlesung. Außerdem war das Semester kürzer, da man die Klausuren ja noch innerhalb des Semesters geschrieben hat.

In manchen Fächern haben wir auch an der FH Programme gelernt, die NIEMAND in der Industrie benutzt. Für meinen Studiengang würde ich zusammenfassend sagen, dass die Lehre an der Fh deutlich besser war, dafür muss man ein semester dranhängen damit man wirklich gute spezialisierungsfächer nehmen kann, da man bei 6 bis 8 klausuren nicht einfach nochmal 4 mehr reinquetschen kann. Ein weiterer großer Unterschied ist die herrangehensweise an Probleme. Während ich an der Uni oft gar nicht mehr wusste warum ich diese 6 zeilige gleichung mit 10 unbekannten kryptischen zeichen lösen soll war an der FH meist ein praktisches Beispiel im Hintergrund. Das hatte vorallem zur Folge, dass man die mathematik als werkzeug benutzt hat und nicht alles theoretisch bis ins kleinste detail gelöst hat.
 
Ja, das ist inzwischen alles der gleiche Käse. Wichtig ist, dass man einen guten Dozenten erwischt. Hier herrscht ja auch kein Standard. Einige sind so bescheuert, dass ich jedes mal kotzen könnte. Andere hingegen sind super gut.

Da is auch die Uni egal. Sehe das immer gut an der elite-Uni FU BERLIN. Das ist teilweise echt Grütze was da läuft. Da finden nichtmal Dozenten den Raum.


Was aber sein kann, ist das der Arbeitgeber auf die Uni guckt, wo man war.
 
Ich hätte mal eine Frage an die Studenten hier:

Meine Freundin hat 4 Semester BWL studiert und hat anschließend das Studium gewechselt, weil sie unglücklich war. Sie hat nie Bafög beantragt. Nebenbei arbeitet sie auf 400 € Basis. Nun planen wir eigentlich gerade zusammen zu ziehen und jetzt wird es beim Thema Geld natürlich kritisch.
Mit dem Job kann sie zwar Studiengebühren, etc. finanzieren, aber das war's auch schon. Bafög Antrag wurde schon einmal abgelehnt mit der Begründung, dass sie das erste Studium zu spät abgebrochen hat. Bin mir aber nicht sicher was genau sie da angegeben oder versucht hat.

Habt ihr Ideen/Empfehlungen was man hier tun könnte?
Gibt es eine Möglichkeit das Bafög doch zu bekommen?
Alternativen?

Ich danke euch schonmal vielmals.
 
Alternative wäre z.B. ein KfW-Studienkredit, die Hausbank berät dahingehend (hoffentlich). Sollte man nicht mit den Studentenkrediten der Privatbanken verwechseln, die sind immer ein, zwei Prozentpunkte teurer.
 
Kfw ist möglich ja, allerdings sollte sie dann sicher sein, dass sie das nächste studium durchzieht. Die Zinsen während man studiert sind annehmbar, eigentlich sogar total lachhaft... aber nach der Auszahlungsphase geht das rasant hoch, wenn man nur kleine Beträge nach und nach zurückzahlt. Da werden aus 10000 schnell 30000 über die Jahre, finde das schon heftig :D

edit: Das ist natürlich bei jedem anderen Studienkredit genauso... der vergleich bezieht sich jetzt aufs Bafög, da hat man es in den Punkten echt leicht.
 
Danke schonmal für die Infos.

Ich habe von Bafög so gut wie keine Ahnung, aber gibt es eine Möglichkeit, dass sie das irgendwie doch bekommt? Es ist irgendwie schwierig einzusehen, dass sie obwohl sie nie Bafög benatragt hat während ihres alten Stidums und jetzt im dritten Semester ihres neuen Studiums ist, dieses nicht genehmigt bekommt.

Wohngeld beantragen wäre vielleicht auch noch eine Möglichkeit?
 
An der Universität Wien halten die Studenten den Audimax wegen schlechter Studienbedingungen besetzt. Mit Grund für diese Bedingungen dürfte der Ansturm ausländischer (insbesondere deutscher) Studenten sein, nachdem ja in Österreich die Studiengebühren abgeschafft wurden.

http://orf.at/091023-43935/index.html

Kommt es einem deutschen Studenten wirklich billiger, wenn er sich hier in Österreich in einer Wohnung niederlässt und dafür Miete bezahlt anstatt in Deutschland Studiengebühren zu zahlen? :?
Der sagenumwobene NC sollte ja keine wirkliche Hürde sein, oder? Es sei denn, jede Universität bei euch fordert 1,0... :popcorn:
 
Habe das nur bei den Medizinern öfters gehört, dass die ausländische Unis stürmen, weil es hier schwer ist einen Platz zu bekommen.

Allein wegen den Studiengebühren würde ich sicher nicht nach Wien ziehen bzw aus Deutschland weg. Die Lebenshaltungskosten sind da sicherlich nicht gerade billig
 
In Medizin ists in Deutschland wirklich schwer, nen Uniplatz zu kriegen.
Will man z.B. an ne renommierte Uni wie Heidelberg oder Tübingen, kann man eigentlich alles unter 1,3 komplett vergessen, in guten Jahrgängen wurden sogar schon 1,0er-Kandidaten ausgesiebt, weil keine Plätze mehr da waren (weiß ich aus erster Hand in Heidelberg).
Wenn man ein nicht so tolles Abi hat, kommt man eigentlich nur mit massenhaft Wartesemestern (= Leerlaufzeit) rein und auch nur an nicht so tolle Unis, dann siehts halt auch mit den Karriereaussichten nicht gut aus, und niemand will Medizin studieren, nur um dann Ewigkeiten als unterbezahlter Assistenzarzt rumzurennen...

Ich denk nicht, dass sich so ein Studium in Österreich finanziell rechnet, aber wenn man unbedingt Medizin o.ä. studieren will, ist das halt die naheliegende Lösung.
 
AryloN schrieb:
Habe das nur bei den Medizinern öfters gehört, dass die ausländische Unis stürmen, weil es hier schwer ist einen Platz zu bekommen.

Allein wegen den Studiengebühren würde ich sicher nicht nach Wien ziehen bzw aus Deutschland weg. Die Lebenshaltungskosten sind da sicherlich nicht gerade billig

Jo, 3 Leute aus meinem Abijahrgang haben in Ungarn 3 Semester Tiermedizin studiert und sind nun nach Deutschland gewechselt. Kostet aber auch alleine an Studiengebühren knapp 6000 Euro pro Semester. Dafür kann man halt hinterher den Quereinstieg nach Deutschland ohne 1mio Wartesemester machen.


Von Dow
Ja, das ist inzwischen alles der gleiche Käse. Wichtig ist, dass man einen guten Dozenten erwischt. Hier herrscht ja auch kein Standard. Einige sind so bescheuert, dass ich jedes mal kotzen könnte. Andere hingegen sind super gut.

ja ich glaube davon kann jeder ein Liedchen singen. Ich habe ausgerechnet in Datenanalyse 2 einen so bescheuerten Typen gehabt, das glaubt man gar nicht. Nun muss ich zu nächster Woche Freitag einen SPSS Datenbericht abgeben und hab null komma null Ahnung von dem ganzen Kram. Wenisgtens steht ja seit einem halben Jahr mein Vorbericht und so muss ich "nur" noch meine Thesen berechnen und auswerten. Wie ich das mache weiss ich aber noch nicht. Da werd ich wohl irgendeinen schlauen Nerd betäuben und in den Cip Pool, also den Computerraum zerren müssen :ugly:
 
el_barto schrieb:
Wenn man ein nicht so tolles Abi hat, kommt man eigentlich nur mit massenhaft Wartesemestern (= Leerlaufzeit) rein und auch nur an nicht so tolle Unis, dann siehts halt auch mit den Karriereaussichten nicht gut aus, und niemand will Medizin studieren, nur um dann Ewigkeiten als
Das ist sowieso in meinen Augen ein großer Fehler. Ich habe lieber einen Arzt der vielleicht nicht die tollen Noten hatte, dafür aber mit dem Herz an dem Job hängt, als irgend einen Vollpfosten der selbst denkt er wäre ein Halbgott.
 
Nach irgendwas muss man ja bei der Auswahl für die begrenzten Plätze ja gehen und da ist der Notendurchschnitt das offensichtliche. Ein NC von 1,0 heisst ja auch mit nichten, dass jemand mit einem Abi von 3,0 nicht geeignet ist Arzt zu werden.
 
Ache schrieb:
Nach irgendwas muss man ja bei der Auswahl für die begrenzten Plätze ja gehen und da ist der Notendurchschnitt das offensichtliche. Ein NC von 1,0 heisst ja auch mit nichten, dass jemand mit einem Abi von 3,0 nicht geeignet ist Arzt zu werden.

Ja, und das ist Schwachsinn an diesem ganzen System.
 
tomixxx schrieb:
An der Universität Wien halten die Studenten den Audimax wegen schlechter Studienbedingungen besetzt. Mit Grund für diese Bedingungen dürfte der Ansturm ausländischer (insbesondere deutscher) Studenten sein, nachdem ja in Österreich die Studiengebühren abgeschafft wurden.

Wieso sollte der Anteil ausländischer Studenten die Studienbedingungen negativ beeinflussen?
 
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