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Uni und so

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Bachelor in der Tasche und direkt geht der Uni Stress wieder los. Derzeit mache ich ja ein Praktikum im Tax bei einem Big4 Unternehmen und es kommt mir grade zu wie Urlaub vor. (Halbwegs) geregelte Arbeitszeiten und am Wochenende hat man wirklich frei:D

Jedoch muss ich mich nun um ein Masterplatz kümmern und es ist wie angekündigt eine totale Qual. Von Berlin und FFO kann ich mich mit meinem unterirdischen 2.0 Abschluss verabschieden. Hoffentlich findet sich noch eine geeignete Uni für einen M Sc. Platz:nein:

Dazu muss ich noch ein Englisch Zertifikat mit C1 machen, was für mich nahezu unmöglich ist:gerri:

Studiert hier jemand zufällig in Göttingen?
Unterirdischer 2.0 Schnitt? An der Uni Münster wärst du damit Top 15%. Ich habe sogar nur 2.5.
Aber mit einem guten GMAT kann man es auch so bewerkstelligen, einen guten Masterplatz zu bekommen.
 
Gestern für die Prüfungen angemeldet und somit neigt sich langsam das dritte Semester dem Ende zu. Ende Juni sind die Prüfungen. Das wird wieder eine Qual. Zum Glück habe ich aber schon in der ersten Woche mit dem Lernen und Vor-und Nacharbeiten der Vorlesungen begonnen.
 
Unterirdischer 2.0 Schnitt? An der Uni Münster wärst du damit Top 15%. Ich habe sogar nur 2.5.
Aber mit einem guten GMAT kann man es auch so bewerkstelligen, einen guten Masterplatz zu bekommen.

Hab das auch erst als Attention-Whorejeurismus aufgefasst, allerdings sind die Unterschiede beim durchschnittlichen Notenschnitt zum Teil wirklich so krass. Als ich mit dem Master angefangen habe kamen da auch zig Leute von FHs an die Uni und die hatten alle nen Schnitt von 1,3; 1,4 usw und ich dachte nur WTF? Aber viele von denen sind dann ganz schnell wieder verschwunden, weil ihnen das Niveau an der Uni zu hoch war.

Und im Endeffekt denke ich immer noch WTF, weil ich mich frage wie es sein kann, dass die Noten so dermaßen auseinander gehen und wo dann der ganze Sinn von BA und MA liegen, wenn die Vergleichbarkeit der Abschlüsse so überhaupt nicht gegeben ist.

Womit ich nicht unterstellen will, dass xbox360Besitzer an ner leichten UNI ist oder so...aber 2.0 und unterirdisch ist schon mal ne Ansage.
 
Und im Endeffekt denke ich immer noch WTF, weil ich mich frage wie es sein kann, dass die Noten so dermaßen auseinander gehen und wo dann der ganze Sinn von BA und MA liegen, wenn die Vergleichbarkeit der Abschlüsse so überhaupt nicht gegeben ist.

Noch besser sind die unterschiedlichen Regelungen bzgl. Nachschreibe-Häufigkeit, Wiederholung von Klausuren etc. Der BA/MA ist imo 0 vergleichbar.
 
Mein Problem ist einfach, dass ich kaum ne Chance auf meinen Wunsch Master habe und das nagt natürlich am Selbstvertrauen. Aber wie sagt man so schön: geht eine Tür zu, geht woanders eine auf:)
 
Hatte wohl Glück, dass ich im ersten Bachelor Jahrgang angefangen hatte und diesen in Regelstudienzeit mittelmäßig oder dann doch eher katastrophal beendet hatte.

So konnte ich dann an einer anderen TU ohne Probleme den Master machen.
 
Ich drücke dir definitiv die Daumen. Muss ein geiles Gefühl sein, wenn man seinen Master in der Tasche hat. Bei mir wird es mit dem "Master of Law" noch etwas dauern.

:|
 
Muss ein geiles Gefühl sein, wenn man seinen Master in der Tasche hat.

Vermutlich! Denn im Moment habe ich das Gefühl, dass ich ohne Masterarbeit und Abschlussprüfung so gut wie noch gar nichts vom Master in der Tasche habe. :O_o: Die paar LVs im Masterstudium waren im Vergleich zu jenen im Bachelorstudium nicht die Hölle (wobei das wohl wieder von Uni zu Uni verschieden ist).

Aber danke fürs Daumendrücken! Drücke dir auch die Daumen! :)
 
So, das wars...hab die Ergebnisse meiner Masterarbeit wieder. Das bedeutet, dass es jetzt vorbei ist....jetzt bin ich kein Student mehr (allenfalls noch auf dem Papier für den Rest des Semesters). :(
Die ganzen Jahre über hat das meinen Alltag bestimmt und letztlich ist ja nicht nur die Uni-Zeit vorbei, sondern ein Leben, dass ich jetzt ~ 20 Jahre geführt habe...Lernen, Klausuren, Ferien...Lernen...
Das bin ich gewohnt...und plötzlich ist es vorbei. Jetzt fühle ich mich nicht euphorisch wie nach der Bachelorarbeit, sondern einfach nur leer, ausgebrannt - wie Butter auf zu viel Brot verstrichen.
Wie soll man anknüpfen an ein früheres Leben, wenn so viel Zeit vergangen ist? Ich denke es ist einfacher los zulassen, wenn man mit 16 oder 18 von der Schule geht - vielleicht auch, weil man einen klaren Schnitt hat.
Hier dagegen saß man an dem einen Tag noch in einer Vorlesung um dann zu realisieren, dass das das Ende ist und dass es keine Vorlesungen mehr geben wird. Und dann holt man sich einen Zettel aus einem Büro und geht in eine fremde ungewisse Zukunft.

Und beim Verlassen des Gebäudes und des Campus ziehen die Erinnerungen an ein besseres Leben vorüber.

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=4-L6rEm0rnY[/vid]
 
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