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Uni und so

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Arthur le perroquet schrieb:
unsere mathe dozentin hat stress vom dezernat bekommen weil letztes WS die matheklausur zu leicht war und naja die durchfallquote sehr gering. nun war sie bei 70%^^

wobei die klausur trotzdem machbar war, hab ne 2.0 und bin unzufrieden, schreibe nochmal

Das finde ich dann auch immer klasse, dass es dann Unis gibt bei welchen man Klausuren noch mal schreiben kann.:D

Sowas wäre natürlich klasse. Bei uns wäre sowas undenkbar, da kann man nicht einmal abgeschlossene Prüfungen in andere Bereiche verschieben, obwohl dadurch eigentlich die Prüfungsordnung verletzt wird (ist gerade bei mir der Fall :D ). Aussage Prüfungsamt: "Normalerweise passiert sowas nicht, aber wenn wir nicht merken dass die Prüfung falsch angemeldet ist, dann gehen wir halt davon aus, dass der Student weiß nach welcher Prüfungsordnung er studiert". Zum Glück hat da auch niemand gesagt, wie genau die Prüfungsanmeldung gemanagt wird... :lol:

Naja, jetzt habe ich halt ein Modul zuviel im Zeugnis, auch wenn mich die eine Note doch ziemlich stört (vor allem da ich ein relativ gutes Gefühl hatte...). :I
 
tomixxx schrieb:
Bei einer Matheklausur mit 2.0 wiederholen? Imo Schwachsinn, es sei denn, die Klausur ist pipifax.

wieso? ich hab nen dummen fehler gemacht wie ich gesehen habe und ne 1.x is drin. zudem kann man sich nur verbessern aslo wiese net. zudem isses recht leicht weil ich in mathe sehr gut bin.

ein dummer fehler in einer matrix und zack 10% verloren. könnte kotzen
 
flash4y0u schrieb:
schade das es in solchen sachen keinen bundesweiten standard gibt!

den sollte es meiner meinung nach grundsätzlich geben wenn wir schon diesen bachelor müll haben.

sehr traurig alles

döschensam schrieb:
Arthur le perroquet schrieb:
wieso? ich hab nen dummen fehler gemacht wie ich gesehen habe und ne 1.x is drin. zudem kann man sich nur verbessern aslo wiese net.

also wenn du ne 3,0 im zweitversuch schreiben würdest, dann wird trotzdem die bessere note gezählt?! abgefahren

richtig;)

is aber hier an der TU auch so.
 
Arthur le perroquet schrieb:
tomixxx schrieb:
Bei einer Matheklausur mit 2.0 wiederholen? Imo Schwachsinn, es sei denn, die Klausur ist pipifax.

wieso? ich hab nen dummen fehler gemacht wie ich gesehen habe und ne 1.x is drin. zudem kann man sich nur verbessern aslo wiese net. zudem isses recht leicht weil ich in mathe sehr gut bin.

ein dummer fehler in einer matrix und zack 10% verloren. könnte kotzen

Gott, das ist ja der Traum eines jeden Studenten. :staun:

Und dann soll das auch noch Standard sein? :gerri:

Standard sieht doch so aus: 1 Nachschreibeversuch + anschließende letzte Chance durch ne mündliche Prüfung.

Und an welcher TU studierst du? Bin ja nun schon an meiner zweiten nach der TH in Karlsruhe (nun KIT) und der TU Berlin. Hatte gedacht man wollte da mal ne Vergleichbarkeit zumindest zwischen den 9 TUs schaffen...
 
ich selbst studiere an der FH Wolfsburg.

da auch nur weil ich dadurch verdammt gute chancen habe durch meine schwerpunkte bei VW einzusteigen. sonst wär ich woanders hingegangen.

ja aber es is ein traum:). nur nutzen den auch net viele in mathe haben ein paar den 3 versuch verkackt...in BWL:D. also ganz ehrlich etwas mathematisches verständnis für diesen studiengang sollte man haben
 
Wir haben wie gesagt 2 Versuche und KEINE mündliche. Von sowas wie der Chance sich zu verbessern OHNE das Risiko sich zu verschlechtern ganz zu schweigen.
Aber gut, daran sieht man ja wie extrem unfair das eigentlich alles ist. Ich kann dann schon verstehen warum bei manchen der Eindruck entstehen muss im Bachelor wäre alles easy aber es ist eben nicht überall gleich - wie man nur anhand dieser Seite sehen kann gibt es da ja MASSIVE Unterschiede. Warum das nicht von staatlicher Seite geregelt wird ist mir ein absolutes Rätsel gerade weil ja der Bachelor das Ziel hatte die Abschlüsse zu vereinheitlichen. Offensichtlich kann man aber nicht davon ausgehen, dass 2 Bachelorstudenten unterschiedlicher Einrichtungen auch den gleichen Anforderungen unterlagen. Und diese Unterschiede finden sich nichtmals nur zwischen den Unis sondern auch innerhalb der Unis zwischen den Fakultäten und innerhalb der Fakultäten zwischen den Professoren und unter den Professoren zwischen den einzelnen Semestern.
Letztendlich kommt es, und das ist meine feste Überzeugung, zu einem großen Teil nicht darauf an was man kann, sondern WANN und WO und bei WEM man studiert. Am Ende hat eine Verlosung der Noten vermutlich die gleiche Aussagekraft wie die Note die man nach einer Klausur erhält.

Noch was zu der Willkürlichkeit des Schwierigkeitsgrades bei den Klausuren. Bei uns war die Durchfallquote in Mathe im ersten Semester bei 80%....und die von Wirtschaftsrecht im 2ten bei 87%. Wenn man jetzt davon ausgeht, das angehende Bachelorstudenten nicht dümmer sind als Diplomstudenten da der Studiengang ja nicht vom Können, sondern vom Jahr des Studienbeginns abhängig ist und einer wie der andere frisch vom Gymnasium kommt, dann könnte man, denke ich, schon behaupten, dass die Klausuren ganz absichtlich so gestellt werden um zu selektieren. Und zwar nicht anhand eines normalen Maßstabs der sich danach richtet welche Leute man an der Uni haben will, sondern nach einem Maßstab der sich danach richtet wieviele Leute man an der Uni haben kann!
BTW bei der Wirtschaftsrechtklausur im nächsten Jahr (und da hatte ich Glück, weil ich gerade da an der Reihe war) lag die Durchfallquote nur noch bei 20% - soviel zu Gerechtigkeit und Vergleichbarkeit. Es ist ein absoluter Witz was da veranstaltet wird und bevor ich zu studieren begann hätte ich nie erwartet was für ein dilettantischer Misthaufen das ganze doch eigentlich ist.
Das fängt bei den Professoren an und erstreckt sich über die wissenschaftlichen Mitarbeitet bis zu den SHK's. An dieser Stelle bringe ich dann gerne ein Erlebnis ein was mir vor 2 Semestern widerfahren ist: Demnach bin ich durch eine Klausur durchgefallen und der Lehrstuhl hat sich partout geweigert mir meine Klausur zur Einsicht zu zeigen mit dem Hinweis, dass das Lesegerät keine Fehler machen würde. Nur weil ich hartnäckig geblieben und die Leute noch 2 Mal aufgesucht habe kam dann raus, dass sie Scheiße gebaut haben....ich und noch viele Weitere doch bestanden haben und ich mich plötzlich unter den 5 Besten der Prüfung wiederfand. Das hat zwar nicht direkt was mit der Thematik zu tun, die wir hier diskutieren aber ist einfach mal ein stellvertretendes Beispiel dafür was man hier ständig erlebt. Nämlich, dass Leute die selbst nichts können von anderen sehr viel verlangen und sich dabei erhaben fühlen, weil sie doch über ein Diplom verfügen...
Mir fehlt einfach die Professionalität, die ich an einer Uni erwartet hätte. Mein Bild der Uni ist von Ungerechtigkeit und Willkür geprägt.
 
Zur Thematik, Abschluss ist nicht gleich Abschluss: Erst neulich meinte mein (deutscher) Mathematikprofessor: Wenn er sehe, was für Leute beispielsweise in Psychologie mit dem Doktor rumrennen, würde er seinen am liebsten wieder zurückgeben. :ugly:
 
Hana-Bi schrieb:
xbox360besitzer schrieb:
Spielor schrieb:
Mein Bild der Uni ist von Ungerechtigkeit und Willkür geprägt.

this, da steh ich voll auf deiner Seite

Vor allem wenn dann HiWis/Tutoren die Klausuren "korrigieren". Mehr Willkür geht gar nicht, vor allem da die strenger "bewerten" als es der Prof machen würde...

Also najaaaaa... wir sind zum Beispiel sehr großzügig beim korrigieren. Zumindest was die Leute angeht, die bei uns Nebenfach machen. Beim Korrigieren unterliegt man ja auch den Vorgaben des Profs. Da wird niemand ausgesiebt, die Durchfallquote ist ca. 20%. Und diese 20% kommen dann meist in die mündliche und bestehen dort dann meist. Und die, die durchfallen, die können wirklich nichts :ugly:
 
MouseMan schrieb:
Hana-Bi schrieb:
xbox360besitzer schrieb:
Spielor schrieb:
Mein Bild der Uni ist von Ungerechtigkeit und Willkür geprägt.

this, da steh ich voll auf deiner Seite

Vor allem wenn dann HiWis/Tutoren die Klausuren "korrigieren". Mehr Willkür geht gar nicht, vor allem da die strenger "bewerten" als es der Prof machen würde...

Also najaaaaa... wir sind zum Beispiel sehr großzügig beim korrigieren. Zumindest was die Leute angeht, die bei uns Nebenfach machen. Beim Korrigieren unterliegt man ja auch den Vorgaben des Profs. Da wird niemand ausgesiebt, die Durchfallquote ist ca. 20%. Und diese 20% kommen dann meist in die mündliche und bestehen dort dann meist. Und die, die durchfallen, die können wirklich nichts :ugly:

Okay, kommt auf die Uni und die Fakultät drauf an. Bei uns waren die Tutoren eben meist nur ein Jahrgang über uns, sodass da teilweise schon ein gewisser Konkurrenzgedanke zu sehen war.
 
@MouseMan:

Du bist ja auch Doktorand, also hast Ahnung vom Stoff...
Hier korrigieren teilweise Leute im 6. Semester ne Klausur, die sie selbst ein Semester vorher geschrieben haben (und teilweise eher schlecht als recht bestanden haben)
Ob die streng sind, weiß ich nicht. Aber sie haben jedenfalls nicht den nötigen Sachverstand, um Sachen als gelungen anzuerkennen, die über die Musterlösung rausgeht...
Sowas find ich ein absolutes Unding. Klausuren sollten mindestens von Doktoranden korrigiert werden, aber eigentlich sollte da schon der Lehrstuhlinhaber oder wenigstens seine wiss. Mitarbeiter/Postdocs ran...
 
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