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Uni und so

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

TCRS schrieb:
Ich ueberlege mir gerade echt einen Masters zu machen. Mit einem Job im Ingenieurswesen hier im UK wirds wohl nichts und noch ein Jahr will ich nicht verschwenden. Ich ueberlege mir also nach D zu kommen und da mein Masters zu machen (gibt einige FHs die Masterstudiengaenge in Englisch anbieten). Nur weiss ich nicht, ob das eine gute Idee ist so voellig ohne Berufserfahrung. Ich werde dann 26 Jahre alt sein und immer noch keine Berufserfahrung haben (ausser jetzt Praktikum waehrend des Studiums). Wie siehts es mit den Berufschancen aus fuer solche Absolventen? Gute oder schlechte Idee? Ist 26 zu alt?

Anderseits hab ich auch keine andere Wahl ausser noch ein Jahr versuchen einen Job zu kriegen... :kaffee:

Masterabsolvent mit 26 zu alt???
Das ist in Ingenieurswissenschaften Durchschnitt wenn mich nicht alles täuscht.
 
emkay hat da imo vollkommen recht. Das Alter (das ja obv. kein Problem darstellt) musst du ja auch gegen die Qualifikation abwägen. Wenn ich mir dann das Standing vom Bachelor anschaue kann man nur jedem Raten, der über die Finanzierungsmittel verfügt, den Master ohne groß zu überlegen drauf zu klatschen. Erlebe ich ständig wie vom Bachelorabschluss gesprochen wird. Nichts Halbes und nichts Ganzes. Wenn du die Möglichkeit hast, würde ich es an deiner Stelle tun.

Warum aber ausgerechnet Deutschland? In den Niederlanden gibts doch etliche Studiengänge, die auf englisch gehalten werden. Jedenfalls kenne ich extrem viele, die ohne Vorkenntnisse nach Holland gegangen sind.
 
Gab es aber da nicht erst letzt ne Studie, dass der Bachelor zwar eher schlecht angesehen wird, aber man trotzdem "nur" ein bisschen weniger Gehalt bekommt als ein Master-Absolvent?

Glaube gerade bei größeren Unternehmen unterschiedet sich da das Einstiegsgehalt kaum. Klar, die Chancen schnell aufzusteigen fallen da vielleicht geringer aus, trotzdem hat man dann eben 2 Jahre schon im Unternehmen Erfahrungen sammeln können.

Weiß jetzt aber auch nicht mehr wo ich das mal gelesen hatte. FAZ oder so....
 
Ist halt auch die Frage wir das bei der Einstellung gehandhabt wird. Wenn ich mich zwischen einem Masterabsolventen mit Note xy und einem Bachelorabsolventen mit der identischen Note entscheiden muss, dürfte die Wahl relativ leicht fallen.
Ist ja letztendlich doch schon noch ein gravierender Unterschied in der Qualifikation.
Ich sehe das z.B. bei uns immer. Der "Wirtschaftsrechtler" als Bachelor ist ja auch im Vormarsch. Der wird aber nur als Lemming eingestellt, weil er günstiger ist als der Diplomjurist. Postulationsfähig ist der Bachelorabsolvent bei uns auch nicht, sodass er letztendlich auch nur für die Zuarbeitung zu gebrauchen ist.
 
Slurms Mc Kenzie schrieb:
emkay hat da imo vollkommen recht. Das Alter (das ja obv. kein Problem darstellt) musst du ja auch gegen die Qualifikation abwägen. Wenn ich mir dann das Standing vom Bachelor anschaue kann man nur jedem Raten, der über die Finanzierungsmittel verfügt, den Master ohne groß zu überlegen drauf zu klatschen. Erlebe ich ständig wie vom Bachelorabschluss gesprochen wird. Nichts Halbes und nichts Ganzes. Wenn du die Möglichkeit hast, würde ich es an deiner Stelle tun.

Ja, ganz genau meine Meinung! Ganz besonders gilt das sogar für die Naturwissenschaften. Da ist der Bachelor eben ne Ausbildung um endlich arbeiten gehen zu können, eventuell als Laborassistent oder so. Da sollte man einfach den Master machen um später einen ansprechenden Job zu bekommen, vor allem wenns um Aufstiege innerhalb der Firmen geht.

Außerdem hört man momentan ja immer wieder, dass die Firmen gerade mal am Stellen schaffen sind für die ganzen Bachelor-Absolventen die man oft einfach nicht auf einen Platz, der für einen Masterabsolventen gemacht ist, setzen kann/sollte/will.
 
Was sagt ihr eigentlich dazu dass es auch Unis gibt die für den Bachelor den Stoff des ehemaligen Diploms fast unverändert übernommen haben?
Ich erkenne zwar die Notwendigkeit einen Master zu machen an, insbesondere mit den derzeit herrschenden Vorbehalten gegen den Bachelor, aber ein bisschen unfair ist das schon.
Damit meine ich diese generelle Pauschalisierung, dass der Bachelor nichts wert ist und letztendlich mit ne 3 jährigen Ausbildung gleichzusetzen ist. Ich denke, dass die meisten Leute (klar kann ich das nicht für alle Studiengänge beurteilen) aber größtenteils dürften die Bachelorabsolventen weitaus mehr geleistet haben, als es bei ner Ausbildung verlangt wird.
Aber natürlich reift dieses Bild des Bachelors immer mehr, je mehr Leute diese Einstellung aufgreifen und weiter verbreiten und dabei leider vollkommen ignorieren, dass das Bachelorstudium auch ziemlich stressig sein kann - stressiger als die früheren Studiengänge, was auch zahlreiche Studien belegen.
Wie gesagt, ich mach ach den Master, weil es scheinbar ein muss ist (was ich allerdings nicht für gerechtfertigt halte) aber ich wehre mich trotzdem dagegen, dass allgemein so getan wird, als wäre der Bachelor absolut nichts wert und mit einem Abschluss an der Clownschule gleichzusetzen.
Es ist das eine, wenn man sagt, dass die Berufschancen mit Master nunmal besser sind aber etwas anderes, wenn man sich an dem pauschalisierten "Draufhauen" beteiligt. Der Bachelor stellt 3/5 der akademischen Ausbildungszeit zum Master, wenn das alles absolut nichts wert ist...warum dann nicht einfach direkt den Master?
 
Ich meinte in meinem Beitrag das Wort "Ausbildung" nicht im Sinne einer Ausbildung wie man sie nach der Realschule macht, sondern generell im Sinne von "ausgebildet sein". Auch der Master ist im Fall meines Postings eine Ausbildung, eben eine zum Wissenschaftler. Es ist also nicht abwertend gemeint, auch wenn das wohl so rüberkommt wie ich beim nochmaligen Lesen meines Beitrags gemerkt habe, sorry dafür :oops:

Und ja, das Bachelorstudium ist stressig, ich habe ja auch ein Grundstudium gemacht ;)

Nur ist es eben so, dass man in den Naturwissenschaften ein richtiges Herangehen an Problemstellungen erst mit der Diplom-/Masterarbeit erlernt. Die kleinen Laborversuche davor schaffen das nicht, sie sind aber notwendig um überhaupt die Abschlussarbeit schreiben zu können. Die Bachelorarbeit bereitet einen in den NatWis mit ihren kurzen 3 Monaten nochmals auf die Masterarbeit vor welche dann mit 12 Monaten veranschlagt ist. In diesem Zeitraum arbeitet man im Rahmen einer Arbeitsgruppe in Forschungsgebieten mit und erforscht dabei selbst etwas auf einem klein abgesteckten, dafür eigenen, Themengebiet. Man hat immer Ansprechpartner und lernt somit eben, wie man an solche Problemstellungen rangeht. Es handelt sich dabei eben nicht um ein Thema, das sich durch Literaturstudien lösen lässt. Es gibt schließlich keine Literatur zur genauen Problemstellung, deshalb erforscht man es ja. Es ist also etwas komplett(!) anderes als die Abschlussarbeit in Geisteswissenschaften, wo man oftmals nur ein paar Bücher unter einem gewissen Gesichtspunkt zusammenfasst...

So etwas kann ein Bachelor-Absolvent der NatWis noch nicht leisten, schließlich hat er noch keine Masterarbeit geschrieben. Diese Ansprüche können also auch nicht im Beruf an die Absolventen und Berufsanfänger gestellt werden, und genau deshalb schafft die Industrie wohl über kurz oder lang Stellen für genau diese Bachelor-Absolventen der Naturwissenschaften.

Ich hoffe ich habe mich damit ein wenig präzisiert und stelle den Bachelorabschluss nicht abwertend hin (was auch nicht meine Intention war) :)
 
Ich könnte mich so über unsere Fakultät bzw. über unser Prüfungsamt aufregen.
Ich habe das Gefühl, dass wir die einzigen sind, die nur eine Klausurphase habe (schreibe innerhalb von einer Woche 4 Klausuren).

Kann doch nicht so schwer sein, nach den Ferien noch eine Klausur stellen zu können.
 
@ Mouseman

Im Grunde genommen war der Beitrag auch nicht explizit an dich oder an Slurms Mc Kenzie gerichtet auch wenn der erste Satz den Eindruck macht. Diese Meinungen über den Bachelor findet man ja an diversen Stellen hier im Thread und auch sonst häufig wenn man mal Meinungen drüber einholt und es ist einfach ne Sache die mich generell sehr stört aber vermutlich liegt die Problematik auch einfach darin, dass die Anforderungen ziemlich heterogen sind und wirklich stark vom jeweiligen Studiengang abhängen.
Nach deinen Schilderungen glaube ich dir auch, dass man im naturwissenschaftl. Bereich wirklich nicht viel mit nem Bachelor reißen kann und es ist auch fächerübergreifend klar, dass jemand mit nem Master mehr kann (das ist ja der Sinn der Sache) nur gewinnt man den Eindruck, dass die verbreitete Meinung über den Bachelor ist, dass er eigentlich nichts wert ist und das finde ich einfach unfair gegenüber allen die 3 Jahre lang ein (mehr oder weniger) stressiges Studium hinter sich gebracht haben.
Ich habe auch mal in einem Artikel gelesen, dass es für die Firmen einfach besonders schwer ist zu beurteilen was ein Bachelorabsolvent jetzt eigentlich wirklich kann, weil der Stoff und die Anforderungen sowohl zwischen FHs und Unis als auch zwischen Hochschulen derselben Kategorien stark schwanken. Im Grunde genommen wurde also genau das Gegenteil von dem erreicht was der Bachelor schaffen sollte - eine bessere Vergleichbarkeit. Aber das ist eine Verfehlung der Politik und der Hochschulen...nur drunter leiden müssen die Studenten.
Dieser Umstand macht es dann umso ärgerlicher, wenn man dann runter gemacht wird nur weil man das Pech hatte 1 Jahr zu spät mit dem Studium zu starten und so die Chance verpasst noch ein Diplomstudium zu beginnen. Hinzu kommt eben, dass (zumindest an einigen Unis!) das Studium etwas härter geworden ist: Zb hat man an meiner Uni nur 2 Versuche pro Klausur. Im Diplom waren es dagegen noch 3. Das macht schon einen Unterschied, denn wenn ich hier irgendwo mal durchgefallen wäre, hätte ich niemals einen 2ten Versuch gewagt, da bei einem Scheitern, das gesamte Studium für die Katz gewesen wäre. Dann kommen noch so Sachen hinzu wie, dass es keine 2ten Prüfungstermine gibt usw....alles ist darauf ausgerichtet dass man schnell durchs Studium gehetzt wird ohne jede Pause und wenn man dann halt auch mal 4 Klausuren pro Woche und 2 davon am gleichen Tag schreiben muss, dann ist es halt so - Pech gehabt. Alternativtermine gibt es nicht...hauptsache schnell fertig, damit wieder Platz im Unimastbetrieb ist.
Ihr wisst ja selbst wie schlecht die Studienbedingungen im Bachelor teilweise sind( durch die extrem hohen Zahlen der Studienanfänger). Da wird dann auch mal gerne über die Mathe- oder Statistikklausuren versucht die Zahl wieder auf ein handelbares Maß zu reduzieren. So sind viele gute Bekannte von mir die mit mir angefangen haben im Laufe der Zeit auf der Strecke geblieben - imo ein Unding und absolut unfair, da es am Ende nicht auf das Können ankommt, sondern darauf in welchem Semester man gerade schreibt. Unter solchen Bedingungen zu studieren verbittert einen natürlich auch, aber wenn man es dann trotzdem geschafft hat und sich am Ende anhören muss, dass das ja quasi nur scheiße ist, wird man halt sauer (wie gesagt, ich meine jetzt nicht dich oder Slurms, sondern wollte nur mal allgemein meine Meinung zu dem Thema sagen).
 
Jep. Gerade die Aussiebklausuren sind natürlich besonders lustig im Bachelor, da dort eben meist ne 3 vorm Komma steht und diese ja dann eben auch im Bachelorzeugnis rein zählt.

Ich war ja auch im ersten Bachelorjahrgang in Karlsruhe und da konnte man wirklich uns noch als Versuchskaninchen bezeichnen. Vorlesungen bei der der Prof in der letzten Sitzung gemeint hatte: "ach sie sind ja "nur" Bachelor-Studenten, hätte ich das mal früher gewusst...". Ein Jahr später wurde dann der Stoff um die Hälfte reduziert für den zweiten Jahrgang... :fp: Statistik und Matheklausuren mit ner Durchfallquote von >70% und teilweise einem Schnitt von 4,0 (bei über 400 Studenten).

Zumindest waren die Klausuren nach Fakultäten entzerrt, was aber bei mir hieß, dass ich mein Praktikum nur in die Klausurphase legen konnte (welche die komplette Vorlesungsfreiezeit andauerte). Dazu dann noch die Bedingung für den Master, bei welcher man die erforderliche Praktikumszeit VOR Beginn des Masters schon nachweisen musste (wurde nach mir dann natürlich auch geändert...).

Und Vergleichbarkeit und verbesserte Möglichkeiten ins Ausland gehen zu können... Lächerlich. Wenn man die "Regel"studienzeit einhalten will, dann kann man sowas doch vergessen. Semester 1-3 Grundstudium, 4-6 Vertiefung + Bachelorarbeit. Beim Diplom hatte man ja einfach mehr Möglichkeiten Prüfungen so zu schreiben wie man sie möchte. Beim Bachelor, wenn sich Module über ein Semester ziehen, hat man quasi nur eine Möglichkeit diese zu belegen, wenn man in der Regelstudienzeit bleiben will...

Naja, bin froh wenn ich nächstes Semester meine Masterarbeit schreiben kann und mit dieser ganzen scheiße (v.a. dieser ganze Bürokratie-Scheiß dem man tag-täglich ausgesetzt ist) abschließen kann. :schreck:
 
und nochmal zum Thema Gleichberechtigung bei den Klausuren:

Bei uns gibt es 2 Mathelehrstühle

der eine kann garnix und hat Durchfallquoten von 60-70%

der andere hat Durchfallquoten von 20% und leistet deutlich bessere Arbeit

ich hab Mathe erst im 3. Semester geschrieben und ohne viel Mühen ne 1.0 abgegriffen wo ich beim anderen Lehrstuhl noch glatt durchgeflogen bin mit der selben Menge Arbeit:kaffee:

dann noch die Nachschreib Klausuren, die meistens deutlich schwerer sind. Das man vielleicht am 1. Termin nicht teilnehmen kann, weil man krank ist, daran denkt der Lehrstuhl überhaupt nicht.

Ich bin ja grad am I & F Lernen und die Klausur war so mega einfach aus dem letzten Jahr, das wird dieses Jahr bestimmt doppelt so schwer unter Garantie!

Kotzt mich ziemlich an:wand:
 
unsere mathe dozentin hat stress vom dezernat bekommen weil letztes WS die matheklausur zu leicht war und naja die durchfallquote sehr gering. nun war sie bei 70%^^

wobei die klausur trotzdem machbar war, hab ne 2.0 und bin unzufrieden, schreibe nochmal
 
joa ein versuch zum verbessern hat man wenn es bestanden ist.

is aber hier in unserer region fast überall so dacht das is dann überall so;)

und wenn man durchfällt hat man noch 2 versuche und dann ne mündliche die nur 4.0 oder 5.0 werden kann. naja ich gehe davon aus ich werde dieses studium sehr gut bewältigen und nix wiederholen müssen
 
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