Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Uni und so

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Also nicht alle Sachverhalte werde ich zitieren, einige Sachen nehme ich einfach als allgemeines Gedankengut hin, zum Beispiel wenn Dinge in vielen Lehrbüchern stehen dann geben ich erstmals noch keine Quelle an es sei denn ich verwende deren Bilder oder so etwas. Wenn ich die Zeit habe suche ich zu diesen Dingen vielleicht die Erstveröffentlichungen raus um ein wenig Hintergrundinformation reinzubringen, diese werden dann natürlich wiederum zitiert.
Spezielles Wissen aus neueren Veröffentlichungen wird natürlich auch jeweils Korrekt zitiert, das hält sich aber alles in allem wohl in Grenzen.

Gliederung habe ich jetzt einfach mal eine gemacht, das ist auch nicht sonderlich schwierig in der Physik: Theroetische Grundlagen, Probenherstellung, Versuchsaufbau, Messergebnisse, Diskussion, Zusammenfassung. Das ist immer gleich und auch am sinnvollsten wenn die Arbeit eine klar und sauber nachzuvollziehende Struktur haben soll. Die internen Gliederungn werden dann eben besprochen wie sie am meisten Sinn machen.

Betreut werde ich von einem Doktoranden der mich auch die ganze DA über betreut hat da wir eben an sehr ähnlichen Aufbauten arbeiten und von einem Professor der allerdings weder mein Erst- noch mein Zweitkorrektor ist. Ich arbeite irgendwie zwischen 2 Lehrstühlen, die beiden Profs sind meine Korrektoren für die Arbeit die auch benoten werden. Zwischen diesen beiden Lehrstühlen arbeitet auch noch ein zusätzlicher Prof (apl. Professor) der eben allen hilft wenn er Zeit hat was sehr oft der Fall ist. Diese Luxussituation haben sicherlich nicht viele, ich bin allerdings froh sie so zu haben.
 
Meinst du es ist besser, wenn der Prof der dich betreut nicht auch die Arbeit korrigiert?
Bei mir ist es jetzt zumindest bei der Bachelorarbeit so. Da läuft die Bearbeitungszeit auch seit 1 Woche und ne Gliederung hab ich noch nicht. Eigentlich steht selbst das Thema noch nicht 100% fest und die Bearbeitungszeit beträgt auch nur 3 Monate...
Vor der Bachelorarbeit hatte ich echt immer am meisten Angst, weil ich bisher im Studium nie was Ähnliches (wie Seminararbeiten etc) anfertigen musste und jetzt plötzlich 30 Seiten schreiben muss...und nicht weiß was genau und auch nicht weiß worin dann die Eigenleistung bestehen wird... :(

Wie lange war jetzt bei dir noch mal die Gesamtbearbeitungszeit?
 
Wirtschaftswissenschaften...
Aber 30 Seiten für ne Bachelorarbeit sind soweit ich weiß auch die Norm... es sei denn bei sowas wie Maschinenbau etc wo man vorher noch 30 Seiten Definitionen etc voranstellt.

Wie auch immer...in einem Monat ist die erste Präsentation die 10% der Note ausmacht...da muss ich was vorweisen können und bisher weiß ich nicht in welche Richtung das alles gehen soll.
 
Für meine Diplomarbeit werden 12 Monate veranschlagt, mehr als 8 Monate arbeite ich nun also schon bei den Arbeitsgruppen mit und weiß so langsam auch wie was läuft. Mit dem Schreiben sollte es auch kein Problem, ich habe schon dutzende Versuchsprotokolle geschrieben (quasi eine Diplomarbeit im Mini(mini)-Format) und zwei Seminararbeiten abgeliefert mit je 20-30 Seiten. Die Diplomarbeit wird so zwischen 80 und 100 Seiten lang schätze ich, das ist wohl auch der Durchschnitt.

Und deine Bachelor-Arbeit ist natürlich etwas ganz anderes, erstens weniger Zeit, zweitens keine Naturwissenschaft (wenn ich mich recht erinnere). Bei mir ist es eben so dass ich jetzt 8 Monate lang versucht habe selber an meinem Thema zu forschen und eigene Messungen (die ersten überhaupt) erstellt habe. Diese gilt es nun eben zu interpretieren und mit bekanntem Literaturwissen in Zusammenhang zu bringen. Das ist also keine Zusammenfassung mehrere Bücher, sondern eigene Forschungsleistung womit das Problem der Eigenleistung eigentlich nicht auftaucht.
Problematisch ist nur noch dass keiner in meinen Arbeitsgruppen die Messergebnisse richtig deuten kann, ich leider auch nicht :ugly:

Und die Sache mit dem Drittprof als Betreuer: Das ist kein Problem, denn die Zusammenarbeit aller ist sehr eng womit man auch immer weiß woran man ist. Natürlich werden die beiden Korrektoren die Arbeit vor Abgabe nochmals durchschauen, allerdings nicht den Entstehungsprozess begleiten, sie helfen mir eben bei meiner wissenschaftlichen Arbeit, so werde ich von den beiden betreut.
 
Bei uns waren es auch 60-80 Seiten. Drei Monate schreiben und vorher drei Monate Praktikum mit dem entsprechenden Thema, wobei das in der Praxis natürlich so aussieht, dass das Praktikum fast die vollen 6 Monate durch geht.
 
Prinzipiell ist das bei mir sicherlich weniger Aufwand als andere wissenschaftliche Arbeiten aber die mangelnde Erfahrung macht das imo wieder weg. Ich hatte halt immer Module in denen keine Seminararbeiten erwartet wurden. Daher fehlt mir jetzt einfach das Wissen wie man sowas angeht.
Sieht man ja schon daran, dass ich nicht weiß wie man indirekt zitiert. Will natürlich nicht, dass jemand denkt ich würde n Plagiat anfertigen aber ich kann ja auch nicht nach jedem Satz schreiben wo ich die Info jetzt gerade her habe. Insbesondere, wenn ich das Wissen aus mehreren Quellen selber in einem Satz zusammenfasse.
 
Wie die fragwürdigen Doktorarbeiten einiger auch bei einigen Studenten Angst vor einem Plagiat schüren ist schon beeindruckend. Einfach schreiben und immer, wenn man sehr spezielles Wissen anbringt, dann wird eine Zitation gesetzt. Ich mache mir da gar keinen Kopf drum.
 
Zumal es ja ein Grundlagenkapitel gibt. Da wird dann recht häufig zitiert bzw. auf Quellen verwiesen und später musst du dann wirklich nicht jeden Furz zitieren. Die Grundregel ist, eigene Arbeit klar von fremder trennen. Außerdem gibt es in jedem Fachbereich gewisse Dinge die so elementar sind, dass man da nicht noch ne Quelle suchen muss. Alles in allem aber lieber einmal mehr als einmal zu wenig zitiert. :)
 
Ok...Bücher zum wissenschaftlichen Schreiben hab ich hier auch schon rum liegen aber momentan trau ich mich noch nicht Zeit darauf zu verwenden solange ich noch keinen Masterplan habe worüber ich jetzt genau schreibe und wie die Gliederung aussieht.
 
Der Gedankengang leuchtet mir jetzt nicht unmittelbar ein. Das sind keine Nachschlagewerke. :D Das ist genau der richtige Zeitpunkt, SPÄTESTENS jetzt damit anzufangen, das als Bettlektüre zu lesen. Ganz unabhängig von deinem konkreten Zeug.
 
Spielor schrieb:
Wirtschaftswissenschaften...
Aber 30 Seiten für ne Bachelorarbeit sind soweit ich weiß auch die Norm... es sei denn bei sowas wie Maschinenbau etc wo man vorher noch 30 Seiten Definitionen etc voranstellt.

:lol: Ich hab 30 seiten in zwei Tagen geschrieben. Und ich hab nicht mal mit der Diskussion angefangen... vieles war halt Definition und Hintergrundinformation usw. Aber selbst das muss ich noch erweitern und verbessern. Und dann mehrere Seiten Ergebnisse, also Tabellen, Diagramme etc.

Bei mir laeufts gerade scheisse. Hatte meine erste Klausur gestern. Es gab zwei teile, Teil 1 und Teil 2. Die letzten paar Jahren musste man vier von sieben Fragen beantworten (Teil 1 hatte drei Fragen, Teil 2 vier) und mindestens eine von einem Teil. Ich hab also damit gerechnet nur eine von Teil 1 zu beantworten und drei von Teil 2. Den Stoff von Teil 2 konnte ich richtig gut. Aber die Professoren mussten uns natuerlich das Leben schwieriger als noetig machen und haben dieses Jahr einfach die Regeln geaendert, ohne jemanden bescheid zu geben: man musste zwei von Teil 1 und zwei von Teil 2 beantworten. :wand: Beim ersten Teil hab ich schon mal abgekackt.. man... ich rechne mit 50-60%. Mit den alten Regeln haette ich locker 70-80% geschafft.

Irgendwie aendern die alle Regeln dieses Jahr. Normalerweise muss man die Bacherlorarbeit noch vor den Klausuren abgeben und die Klausuren finden dann mitte Mai - mitte Juni statt. Aber weil die Uni die Graduiertenfeier im Juli halten will schreiben wir die Klausuren jetzt und erst danach muessen wir die Bacherlorarbeit abgeben.

Dieses ganze Durcheinander hat auch probleme mit anderen Modulen geschaffen. Ich hab zwei coursework deadlines mitten in der Klausurphase :wand: Und dann eine Woche nach den Klausuren meine Praesentation fuer die Bacherlorarbeit, noch vor dem eigentlichen Abgabetermin :ugly: Alles abgefuckt dieses Jahr...

Und selbst nach der Bacherlorarbeit bin ich noch nicht fertig, denn dann muss ich meine Designarbeit fertig machen... :heul:
 
TCRS schrieb:
Spielor schrieb:
Wirtschaftswissenschaften...
Aber 30 Seiten für ne Bachelorarbeit sind soweit ich weiß auch die Norm... es sei denn bei sowas wie Maschinenbau etc wo man vorher noch 30 Seiten Definitionen etc voranstellt.

:lol: Ich hab 30 seiten in zwei Tagen geschrieben. Und ich hab nicht mal mit der Diskussion angefangen... vieles war halt Definition und Hintergrundinformation usw. Aber selbst das muss ich noch erweitern und verbessern. Und dann mehrere Seiten Ergebnisse, also Tabellen, Diagramme etc.

Ja aber genau das mein ich ja...das fällt bei mir ja alles weg. Mit Definitionen und Tabellen die Seiten zu füllen ist ja jetzt nicht ganz so schwer wie mit selbst erstellten Inhalten.

die Präsentation der Arbeit ist bei mir auch WEIT vor dem eigentlichen Abgabetermin...

@ Claudstrife

Dass ich da noch nicht so viel drin gelesen habe liegt daran, dass ich mir die Bücher erst geordert habe als ich merkte, dass es diesbezgl. von der Uni doch weniger Unterstützung gibt als ich dachte. Normalerweise wird man in nem Seminar son bisschen in wissenschaftliches Arbeiten eingeführt - so kenne ich das zumindest von Anderen.
Aber das war bei mir nicht wirklich der Fall.

Nur bevor ich jetzt lese wie man es genau schreibt will ich erst mal zusehen über was ich schreibe...das lässt mir sonst keine Ruhe. Ich wach hier morgens schon immer um 7 Uhr auf nur mit Gedanken an die Arbeit...so ging es mir zuletzt im Abi als ich im Traum Matheaufgaben gerechnet habe. Das war die schlimmste Zeit....das wollte ich nicht nochmal erleben. Also entweder hab ich dann in 1 Monat genug Inhalt für ne Präsentation oder ich bin an einem Herzinfarkt gestorben.
 
Die letzten Wochen vor der Abgabe werden schlimmer als das Abi. :deal: Und es wird auch nicht besser mit der Masterarbeit. Im Gegenteil. Mit der Doktorarbeit dürfte es auch wieder schlimmer werden. Aber vielleicht hat man dann genug Eier für sowas wenn man schlussendlich habilitiert. :D
 
Ist oftmals wirklich so, dass man in den Übungen/Praktika die deppensicheren Erklärungen bekommt. :)

Selbst wenn nicht, lernt man im Praktikum erst wirklich was, da man ja Beispiele bearbeiten muss.

Wer Masochist ist, besucht Vorlesungen OHNE Übungen/Praktika. ^^
 
Zurück
Oben