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PS3 Uncharted 3

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Facepalm dich selber, 4/10 für Last Samurai ist noch viel schlimmer. :D

Die ersten 11 Kapitel sind grandios und verdienen locker eine 9-10/10. Aber einem dann 10 Kapitel mit nervtötender Action ohne wirkliche Abwechslung vorzusetzen, ist eine echte Zumutung, da kann es noch so bombastisch inszeniert sein. Die erste Hälfte des Spiels habe ich genossen, danach mußte ich mich teils durchquälen und war mehrmals kurz davor auf very easy umzustellen weil mich die Ballereinlagen ankotzten. Einen mit Gegnern von allen Seiten zu bombardieren hat nix mit gutem Design zu tun, das ist billig und einfallslos.
 
Wieso sollte man bei einem Third-Person Shooter (nichts anderes sind die Uncharted Spiele) die Shootereinlagen, die bis auf ein paar wenige nervige Stellen sehr gut funktionieren, auch kritisieren? Macht man ja bei einem Gears of War z.B. ja auch nicht. Wer nur Klettereinlagen und Rätsel haben will, sollte lieber Tomb Raider oder Prince of Persia spielen.
 
Vielleicht weil es so viele Shooter heutzutage gibt und so wenige Action Adventures. Und quasi das ganze Drumherum wie das Setting, die Charaktere, die Musik, die Stimmung förmlich danach schreien das hier Abenteuer, Klettern, Rätseln, Erkunden usw in Vordergrund stehen sollten und nicht der Kampf gegen schwer bewaffnete und mit Schildern bestückte Spezialeinheiten, Kampfhubschraubern und Panzern.
 
Für mich steht Uncharted nicht für einen Third Person Shooter, dafür bietet es zuviele andere Elemente, die einen erheblichen Anteil an der Spielzeit ausmachen. Zumindest in einigen Kapitel, in Teil 3 leider nur die erste Hälfte des Spiels.
Wenn diese Elemente wegfallen würden und Uncharted ein reiner Shooter wäre, hätte ich mir Teil 3 gar nicht mehr gekauft.

Das Shooter Element in Uncharted ist bei weitem nicht so gut gelungen wie manch einer hier meint und würde als eigenständiges Spiel in der Bedeutungslosigkeit versinken. Die Steuerung und Bewegung in Kombination mit dem Gegneraufkommen ist alles andere als gut gelungen, ND sollte sich auf seine Stärken konzentrieren, klettern, rätseln und Inszenierung. Das beherrschen sie wesentlich besser als Shootereinlagen.
 
Immer wieder dieselbe Leier :roll:
Es ist nicht UNCHARTED anzulasten, wenn einige Spieler mit falschen Erwartungen an das Spiel rangehen und 80 % Klettereien und Rätsel erwarten. Seit dem ersten Teil ist glasklar, dass es sich bei Uncharted um einen Shooter handelt, der mit kleinen Adventure-Einlagen garniert wurde.

Ich habe nun auch schon so einige "Deckungsshooter" gespielt und Uncharted gehört da mit zur Speerspitze. Weiß nicht, wie man da überhaupt Probleme mit haben kann. Ist mir unbegreiflich, die Kritik.
Super eingängig, das alles. Funktioniert perfekt. Zumindest für mich alten Zockersack trifft das zu.

Hatte wirklich nicht die Spur von Problemen, wie sie hier im Forum (speziell hier ist das so) beschrieben wurden. Nichtmal ansatzweise. Es gibt einige Stellen, die man öfter spielen muß, um zu bestehen, aber das ist eben so. Herausfordernd soll ein Spiel ja auch ab und zu sein.
Gleitet man wie ein heißes Messer durch Butter, ist kein Reiz vorhanden.
 
Ich sehe das anders. Wie oben geschrieben erwecken imo viele Komponenten des Spiels den Eindruck das es sich nicht um einen Shooter handelt ( klar nach 3 Teilen sollte es mittlerweile bei den Spielern angekommen sein, deswegen habe ich bis jetzt auch einen weiten Bogen um Teil 3 gemacht ). Und imo ist das in diesm Fall besonder schade, das diese Gen Shooter wie Sand am Meer gibt, aber gute Action Adventures eher viel weniger vertreten sind.

Das mag für Shooterfreunde ja erfreulich sein, aber wenn man lieber das Spiel spielen würde welches viele Elemente des Spiels erwarten lassen ist es das nicht.

Man stelle sich umgekehrt mal vor ein Spiel mit der Aufmachung von Killzone, Kriegssetting, gewaltige Waffen, fette Explosionen, einen abgebrühten Oberkämpfer als Hauptquarakter und zwischendurch ab und zu mal eine kurze Shootereinlage und der Rest des Spiels würde man jede Menge quatschen, Rätsel lösen, durch die Gegend laufen, Charakter anpassen, und andere Dinge mit einem äusserst gemächlichen Spieltempo tun. Dann würde es wohl auch Leute geben denen das Gefallen würde, aber ich verwette meinen Hintern darauf das es überwiegend bedauert würde das das Spiel nicht das bietet was das Aufmachung und das Setting einen Vorab haben erwarten lassen.
 
Das liegt aber nicht am Spiel, sondern an den falschen Erwartungen bzw. der mangelnden Information, worum es sich bei Uncharted handelt.
Und wer den 1er gespielt hat (ICH ging chronlogisch vor) und zuviel Shooteranteile bemängelt, der sollte sich vom 2er und 3er fernhalten, wenn ihm das nicht gefällt.

Ich haue mir auch nicht mit dem Hammer auf den Kopf und motze rum, dass es beim 2. und 3. Schlag "verblüffenderweise" ja immer noch wehtut. Ich hör eben nach dem ersten Schag auf, wenn mir das Gefühl nicht gefällt ;)

Wir reden hier eh über fließende Grenzen. Ab wievielen Toten ist ein Spiel ein Shooter, ab wieviel action-losen Minuten ist es ein Action-Adventure ? Wer definiert das eindeutig ? Niemand.
Entweder man mag den Mix, wie er in Uncharted anzutreffen ist oder man mag ihn nicht. Ich liebe ihn ! Aber sich 3 Teile zu kaufen und IMMER NOCH rumzumotzen, kann ich nicht verstehen. Man weiß doch, was einen erwartet. Oder zumindest sollte man das wissen.
 
Was man an den Shootouts kritisiern kann, erschliesst sich mir auch nicht so ganz, außer, daß man sie generell fü deplatziert hält. M.M.n. brauchen die sich vor keinem anderen 3rd Person Spiel zu verstecken. Ich finde das Level bzw. Arena Design und vor allem die KI z.B. besser als bei Gears. Auf Normal ist Uncharted da angenehm fordernder, während Gears (durch das Team-Heilen und die weniger mobilen Gegner) sich spätestens seit Teil 2 selbst kastriert hat. Klar flucht man ab und zu, wenn man merkt, dass die Deckung, die man sich ausgesucht hat suboptimal ist und man mit Granaten rausgejagt wird. Aber das ist mir lieber als wenn ich mir eine günstig gelegene Mauer suchen und den ganzen Shootout von dort bestreiten kann.
 
Ich finde das sich Uncharted 3 viel zu schwammig steuert, für einen 3rd Person Shooter, bei Gears ist das alles ganz genau und bei Uncharted 3 halt schwammig, außerdem kann man ständig aus der Deckung nicht den Gewgner treffen, weil irgendwas im "Weg" ist, auch das hat man bei Gears so gemacht vom Leveldesign, dass man aus der Deckung ne bessere Übersicht hat.

Außerdem passt das Setting, Story überhaupt nicht zu dieser Ballerei, ich meine man kämpft gegen eine Armee und das ermüdende daran ist, dass es einfach langweilig ist, alle paar Sekunden das gleiche zu machen. Allgemein finde ich Deckungsshooter seit 2009 nicht mehr spielenswert, die können mit der tollsten Technik der Welt ankommen und ich find sie scheiße...

In dem Zusammenhang Gears 3 hab ich ebenfalls stark kritisiert, nicht das man mir vorwirft ich würde die PS3 etc. nicht mögen ;)
 
Also ich fand BINARY DOMAIN sehr gut. Und DARK SECTOR sogar exzellent (und unterbewertet).
Ich mag diese Deckungsshooter. Nicht generell, denn es kommt immer noch auf das Gesamtergebnis an, aber das Genre bringt schon sehr gelungene Spiele hervor.
 
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