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VOTE Uli Hoeneß in den Knast?

Uli Hoeneß:


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mondknallschlumpf schrieb:
Der BGH war doch auch der Ansicht, dass ab Hinterziehung von 1 Mio aufwärts keine Bewährung mehr möglich ist. Glaube aber auch nicht, dass da was kommt. Solche Leute können sich immer und überall rauswinden.

Ich habe mir die Urteilsbegründung nicht explizit durchgelesen, aber imho gilt es nur bei "entdeckter" Hinterziehung, nicht bei Selbstanzeige.
 
Cale schrieb:
Mondknallschlumpf schrieb:
Der BGH war doch auch der Ansicht, dass ab Hinterziehung von 1 Mio aufwärts keine Bewährung mehr möglich ist. Glaube aber auch nicht, dass da was kommt. Solche Leute können sich immer und überall rauswinden.

Ich habe mir die Urteilsbegründung nicht explizit durchgelesen, aber imho gilt es nur bei "entdeckter" Hinterziehung, nicht bei Selbstanzeige.

Wobei die ja erstmal durchkommen muss. Imo sollte die einzige Vergünstigung bei Selbstanzeige aber auch das Erlassen einer Gefängnisstrafe sein. Alles andere sollte genauso bestraft werden wie ohne Selbstanzeige, also keinerlei Rabatt bei Strafnachzahlungen etc...
 
Also wenn ich solche Kommentare von ihm lese

"2005 hatte Hoeneß der Bild gesagt: "Ich weiß, dass das doof ist. Aber ich zahle volle Steuern." Als Gastredner bei einer CSU-Vorstandsklausur 2010 behauptete er: "Ich bin kein Besserwisser, sondern ein Bessermacher."

dann ist daß nicht tragisch, sondern Kharma. Scheinheiliger Lügner und Sozialschmarotzer sein, das hat er gemacht und geleistet :Kaffee:

@MKS: So lange die Steuerfahndung noch keine Akte angelegt hat, ist die Selbstanzeige möglich. Nachzahlung plus Zinsen, that's it. Seien wir froh, daß das Abkommen nicht durch ist, sonst hätte Schwarz-Gelb ihn einfach ziehen lassen. Blöd, daß er sein Geld immer noch da hat, da haben ihn seine CSU-Spezis wohl schlecht beraten :Grins:
 
MachtAG schrieb:
Keine Ahnung, immerhin hat er sich ja selbst gestellt, sollte miteingerechnet werden, dazu kennen wir ja keinen Fakten.
Und wieso tat er dies nun?
Ob die Meldung mit der CD von Steuerbetrügern etwas damit zu tun hatte?

Wenn er nur kalte Füße bekommen hat ist es fraglich ob man es zu seinen Gunsten werten sollte.

Dagegen sollte soziales Engagement und mögliche Vorstrafen durchaus zum tragen kommen.
Keine Gefängnisstrafe und dafür eine normale Rückzahlung, plus einer normalen Geldstrafe.

Was nützt Hoeneß im Gefängnis?
Er kostet dort nur unnötig Geld und außerhalb wird er wohl noch gutes bewirken, um sein Image aufzupolieren.
Vielleicht bleibt er gar bei Bayern und verschafft dem Land noch mehr Einnahmen.
 
Fernst Scheinheilig was er da so abgezogen hat. Ist auch vollkommen klar das für ihn dir gleiche Behandlung wie für alle Steuerhinterzieher gelten muss.
 
Klar gleiches recht für alle .

Aber ich mag ihn ja nicht , er ist/war einer der Hauptgründe warum ich den FC Bayern nicht wirklich mag . Er ist ein Arroganter Selbstdarsteller , aber ich hielt ihn trotzdem immer für einen ehrlichen Menschen . Sowas hätte ich von ihm wirklich nicht erwartet .
 
steuerhinterziehung ist doch bei uns in D kein wirkliches verbrechen, wieso also gerade ihn in de knast stecken wenn man es bei den tausenden anderen auch nicht macht, beide augen zudrückt und sie nen lächerlichen geldbetrag als strafe zahen lässt?

sollen se das gleiche halt mit ihm auch abziehen und gut ist, oder besser und nicht gut ist wie schon immer.

steuerhinterzieher sollte man eher nen auge ausstechen. aber die option gabs nicht zum auswählen. :kaffee:
 
Ein paar Promi-Fälle aus der Süddeutschen Zeitung:

Als Steuersünder hatte Boris Becker Glück im Unglück. Obwohl er Steuern von immerhin rund 1,7 Millionen Euro hinterzogen hatte, blieb er 2003 auf freiem Fuß. Das Landgericht München verurteilte ihn für das Delikt zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe. Zusätzlich musste Becker eine Geldbuße von 200.000 Euro als Bewährungsauflage zahlen, die mehreren karitativen Einrichtungen zu Gute kam. Becker hatte nicht wie angegeben im Steuerparadies Monaco, sondern bei seiner Schwester in München gewohnt. Er war deswegen in den 90-er Jahren nach deutschem Recht steuerpflichtig.

Peter Graf, Vater und ehemaliger Manager der früheren Tennis-Weltranglistenersten Steffi Graf, bekam es in den 90-er Jahren mit der Steuerfahndung zu tun. Im April 1996 mussten er und sein Finanzberater sich schließlich vor Gericht verantworten. Das Urteil erging 1997: Peter Graf wurde wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 12,3 Millionen Mark zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Einen Teil der Strafe hatte er bereits in Untersuchungshaft abgesessen.

Auch der Schlagersänger Patrick Lindner ist ein rechtskräftig verurteilter Steuersünder. Der 47-Jährige musste eine Strafe von 150.000 Euro zahlen, weil er nach Überzeugung des Landgerichtes München Steuern in Höhe von circa 100.000 Euro hinterzogen hatte. Lindner hatte Verluste aus der Vermietung seiner Villa in München-Grünwald an seinen damaligen Lebensgefährten beim Finanzamt angegeben, obwohl er dort selbst mit diesem gewohnt hatte.

Der Sänger und Schauspieler Freddy Quinn wurde 2004 wegen Steuerhinterziehung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und einer Geldbuße von 150. 000 Euro verurteilt. Quinn hatte zugegeben, zwischen 1998 und 2002 rund 900.000 Euro hinterzogen zu haben. Er hatte zwar seinen Hauptwohnsitz jahrelang in der Schweiz gehabt, aber überwiegend bei seiner Hamburger Lebensgefährtin gewohnt. Deswegen waren Steuern in Deutschland fällig geworden. Seine Steuerschuld hatte der Österreicher zum Zeitpunkt des Prozesses bereits beglichen. Die schnelle Überweisung bewahrte Quinn vor dem Gefängnis.

Pikant war das Steuerstrafverfahren gegen Paul Schockemöhle. Der Springreiter war 1996 wegen Steuerhinterziehung zu elf Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden. Außerdem musste Schockemöhle dem Finanzamt 22,6 Millionen Mark Steuern nachzahlen. Ins Rollen gebracht worden war der Fall von einem früheren Mitarbeiter des Liechtensteiner Treuhänders Herbert Batliner, der eine CD-ROM mit Daten von Schockemöhle gestohlen und dem Spiegel zugespielt hatte. Dadurch wurde auch den Steuerbehörden bekannt, dass Schockemöhle Gelder am deutschen Fiskus vorbei nach Liechtenstein transferiert hatte.

Besonders letzteres Urteil lässt eine Haftstrafe als unwahrscheinlich erscheinen.
 
Das letzte Urteil ist überholt, die Rechtsprechung hat sich diesbezüglich inzwischen verschärft. Es sind afaik aber alles Fälle, die nicht unter das Selbstanzeige fallen, insofern auch nicht vergleichbar.
 
Ich möchte darauf hinweisen, dass sich die Auswahlmöglichkeiten 1, 3 und 5 nicht gegenseitig ausschließen, was bedeutet, dass eine Stimme für diese Abstimmung eigentlich zu wenig ist. :D
 
Auf der einen Seite Schade das er sein Leben und seinen Ruf so in Gefahr bringt. Jetzt kommen die Hater und das zurecht. Sollte das alles stimmen dann kann er nicht mehr Präsident des FCB bleiben.
 
Sportliche Leistungen und Soziales Engagement bei Strafe berücksichtigen
Finde ich unfair.. sportliche Leistung schön und gut, aber das ist Talent und dafür kann niemand etwas, auch nicht der der keines hat. Ebenfalls das Soziale Engagement.. das kann man sich auch nur leisten wenn man die entsprechende Kohle hat. Im Umkehrschluss könnte man auch sagen, dass er eine Person des Öffentlichen Lebens mit Vorbildfunktion ist und daher der Gesellschaft mehr geschadet hat als Malermeister xy der auch heimlich in der Schweiz aktiv war.

Nenene.. ich denke gleiches Recht für alle. Ersteinmal abwarten was bei der ganzen Sache herauskommt.
 

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