Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Türkei in die EU

  • Ersteller Ersteller Gelöschte Mitglieder 228
  • Erstellt am Erstellt am

DieTürkei als EU-Mitgliedsstaat

  • Ja

    Stimmen: 14 13,3%
  • Nein

    Stimmen: 85 81,0%
  • Weiß nicht

    Stimmen: 6 5,7%

  • Umfrageteilnehmer
    105

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

schonmal was von Ironie gehört Karizma?

und du hast tatsächlich recht, dass ich probleme mit den jung Türken hier in Berlin habe. Die benehmen sich einfach, als gehöre ihnen selbst die Luft und das geht mir total auf den Sack:motz:

Ich kenne allerdings auch viele Türken die sehr nett, einer ehrlichen Arbeit nachgehen und aktiver Teil der Gesellschaft sind und auf diese will ich nicht verzichten. Die Türken sind nämlich nen sehr herzliches und nettes Völkchen. Leider gibt es überall schwarze Schafe und die sind natürlich ständig auf der Straße und damit so präsent:I

Mit der EU kenne mich btw. wirklich nicht aus:grins:
 
Ich bin zwar ein sehr toleranter und links orientierter Mensch, aber hier würde ich auch mein klares "Nein" geben - zumindest im Moment.

So sehr ich die Leute dort auch mag, nachdem ich zwei Wochen in der Türkei war und sehr viel Kontakt mit den Menschen dort hatte, statt des typischen Touristen-Trips, aber solange Religion und Politik noch in sich verschlungen sind wird das nichts.
Natürlich könnte man jetzt noch damit argumentieren, dass genug westliche Länder noch an ihrer Religion hängen, aber seien wir uns mal ehrlich...in der Politik hat sie bereits seit Jahren nicht mehr viel zu melden, zumindest nicht im Ausmaß islamistischer Länder.
 
DaMeep schrieb:
Mondknallschlumpf schrieb:
Nein, weil sie zum einen geografisch gar nicht zu Europa gehören (und jetzt kommt mir nicht mit den 5% die noch in Europa liegen) und zum anderen unsere kulturellen Werte nicht teilen.

Sehe ich genauso .

Das ist für mich auch der springende Punkt neben anderen Faktoren wie die Differenzen bei Menschenrechten. Aber allein geographisch ist da halt Schluss. Sonst stehen wir am Ende vor der Frage ob wir Japan oder Neuseeland in die EU lassen sollen...
Daneben ist wie MKS schon gesagt hat die EU inzwischen eh schon so groß, dass sie nahe an der Handlungsunfähigkeit ist. Ich hätte schon vor der letzten Ost-Erweiterung aufgehört mit dem Wachsen
 
Ich weiß gar nicht, wie irgendwann einmal jemand auf die Idee kommen konnte, die Türkei als Beitrittsland für die EUROPÄISCHE Union in Betracht zu ziehen. Ein Blick auf die Karte sollte eigentlich reichen, um solche Gedanken sofort wieder zu verwerfen.

Einer Intensivierung der wirtschaftlichen oder diplomatischen Verhältnisse steht ja nichts im Weg (genau wie mit allen anderen Ländern dieser Welt), ist sicher sogar ein erstrebenswertes Ziel. Aber die Aufnahme in einen Staatenbund, der bereits im Namen eine geografische Zuordnung enthält ... sicher nicht.
 
om3ga schrieb:
Ich weiß gar nicht, wie irgendwann einmal jemand auf die Idee kommen konnte, die Türkei als Beitrittsland für die EUROPÄISCHE Union in Betracht zu ziehen. Ein Blick auf die Karte sollte eigentlich reichen, um solche Gedanken sofort wieder zu verwerfen.

Weil geographische Grenzen natürlich auch ein sehr plausibles Kriterium sind, um eine schlagkräftige Wirtschaftsunion zu definieren. :ugly:
 
Ich denke auch eher NEIN!

Wirtschaftlich gesehen, glaube ich auch das die EU voll ist und erst mal die aktuellen Probleme beheben werden sollten.
Ich glaube kaum das die Türken Milliarden in Portugal, Italien usw. investieren um den Euro zu stabilisieren.
Aber ich sage auch, das es zu Probleme mit den Kulturen kommen könnte, paar Fakten hat ja schon Sarrazin genannt.
 
Nasreddin schrieb:
om3ga schrieb:
Ich weiß gar nicht, wie irgendwann einmal jemand auf die Idee kommen konnte, die Türkei als Beitrittsland für die EUROPÄISCHE Union in Betracht zu ziehen. Ein Blick auf die Karte sollte eigentlich reichen, um solche Gedanken sofort wieder zu verwerfen.

Weil geographische Grenzen natürlich auch ein sehr plausibles Kriterium sind, um eine schlagkräftige Wirtschaftsunion zu definieren. :ugly:

Naja, es ist halt aus dem europäischen Gedanken entstanden,von daher knnte man auf die verwegene Idee kommen, tatsächlich die geographischen Grenzen von Europa als äußerste Grenze anzunehmen... Wenn geographische Grenzen keine Rolle spielen würden, könnte man ja gleich weitweit nach Partnern suchen.
Irgendwo muss halt einfach Schluss sein, bevor man die EU so aufbläst, dass ein komplett handlungsunfähiges Gebilde bei rauskommt...

Und inwiefern man die Türkei für eine schlagkräftige Wirtschaftsunion brauchen sollte, ist mir auch nicht ganz klar...
 
Delastevo schrieb:
Ich denke auch eher NEIN!

Wirtschaftlich gesehen, glaube ich auch das die EU voll ist und erst mal die aktuellen Probleme beheben werden sollten.
Ich glaube kaum das die Türken Milliarden in Portugal, Italien usw. investieren um den Euro zu stabilisieren.
Aber ich sage auch, das es zu Probleme mit den Kulturen kommen könnte, paar Fakten hat ja schon Sarrazin genannt.

welche fakten hat denn der vogel genannt? sehr wissenschaftlich waren seine arbeiten nicht.

ich bin erst einmal gegen den beitritt. stimme zu, dass europa sich erst einmal stabilisieren sollte und die türkei sich uns politisch annähern muss. dann irgendwann könnte die türkei eine bereicherung für die eu sein, politisch, wirtschaftlich und kulturell.

sich von geographischen grenzen abschrecken zu lassen, finde ich.. naja.. irgendwie unnötig. die eu hat sich immer wieder neu definiert. ich sehe kein problem darin, den namen zu ändern.

das bündnis innerhalb der eu ist viel stärker als in den weltorganisationen und anderen diplomatischen beziehungen. und der einfluss auf die mitgliedsstaaten wird langfristig sicher steigen und somit die verpflichtungen und abhängigkeiten.

ein anderes land kann uns relativ egal sein, ein anderer mitgliedsstaat aber nicht. wir sitzen ja im selben boot. und das gilt auch umgekehrt. das ist natürlich nicht nur toll und macht spaß. sieht man ja super an der aktuellen situation. aber man kann die ganzen errungenschaften der letzten jahre und jahrzehnte nicht einfach von der hand weisen.

ich freue mich über jedes neue land in der eu. auch wenn es kurzfristig der gemeinschaft schadet. wir sollten uns nur nicht mehr zutrauen als wir verkraften können. und aktuell würden wir von den problemen der türkei förmlich erschlagen werden.
 
el_barto schrieb:
Und inwiefern man die Türkei für eine schlagkräftige Wirtschaftsunion brauchen sollte, ist mir auch nicht ganz klar...

http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaft_der_T%C3%BCrkei

die türkei wäre wirtschaftlich sicher ein starker partner und politisch-wirtschaftlich als tor in in diese regionen auf jeden fall brauchbar.
 
Was bringt es eigentlich einem wirtschaftlich starken Land (wie der Türkei) in die EU beizutreten? Ok, es gibt sicherlich einige Vorteile, aber ich denke nicht dass diese Vorteile soviel Millionen wert sind, die man die ganze Zeit in marode Wirtschaften der anderen Länder pumpem muss.

Das gleiche gilt auch für Deutschland und Frankreich: Man zahlt für andere Länder, die über Jahrzente hinweg Privilege hatten, von denen man hier nur träumen kann. Und wer darfs dann am Schluss bezahlen?
 
Ein Land in dem Leute gesteinigt werden, teilweise weil zwei Menschen sich lieben, darf nicht zur EU. Die sollen einen Mittelalterstaat machen, die männliche türkische Bevölkerung strotzt doch nur von Intoleranz. Ich will jetzt nicht alle in einen Topf schmeißen aber leider sind sicherlich viele so drauf!
 
Yzerman schrieb:
Was bringt es eigentlich einem wirtschaftlich starken Land (wie der Türkei) in die EU beizutreten? Ok, es gibt sicherlich einige Vorteile, aber ich denke nicht dass diese Vorteile soviel Millionen wert sind, die man die ganze Zeit in marode Wirtschaften der anderen Länder pumpem muss.

Das gleiche gilt auch für Deutschland und Frankreich: Man zahlt für andere Länder, die über Jahrzente hinweg Privilege hatten, von denen man hier nur träumen kann. Und wer darfs dann am Schluss bezahlen?

Gerade Frankreich / französische Großbauern profitieren enorm von den EU-Agrarsubventionen, auch wenn sie den Nettozahlerstatus für sich beanspruchen (der aber nicht abbildet, wie die französischen oder deutsche Wirtschaft von den Vorteilen der EU profitiert). Die Nettoempfänger und neuen Mitgliedsländer haben doch eine deutlich schwächere Stellung und bekommen Rechte verweigert, die alle anderen Länder für sich beanspruchen. Wenn sich einer ebschweren sollte, dann die.
 
Zurück
Oben