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MOVIE Transformers 2 Revenge of the Fallen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich fand den Film schlechter als den ersten Teil.

- Megatron ist ne Pussy und hat im Film ausser der Sache mit Optimus nichts zustande gebracht und war überflüssig.
- Die Twins...
- Viel zu viel Explosionen.
- Wieder viel zu viele Menschen.
- Die Twins...
- Zu viel dumme Witze.
- Die Menschen wurden als zu stark dargestellt.
Menschen killen Devastator mit einer Railgun? Really?
- Es wurden zu viele Transformer und den wichtigeren Transformers wurde dann zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, aber wir bekamen ja die Twins...
- Die TWINS...

Warum nicht Jazz wiederbringen oder Arcee mehr Aufmerksamkeit schenken? Nein, Bay brauchte ja unbedingt zweit komplett Nutzlose hässliche Viecher.
 
Also ich glaube, der Film gefällt mir. Kleine Frage, wie nervig darf ich mir diese Twins denn vorstellen? Gehören die zum Bösen oder den Guten? Wie äußert sich das denn? Sprüche? Klamauk? Was?
 
Sind Gute...leider.
Vom Nervfaktor her musst du dir einen richtig nutzlosen Sidekick mit Hackfresse vorstellen, der einen deplatzierten Spruch nach dem anderen raushaut. Von der Art her ist das immer so die betont coole Diss-Schiene.

Zum Glück haben sie nicht allzu viel Screentime.
 
So, nochmal drüber geschlafen, fertig verdaut und festgestellt, dass Teil 1 als "Film" besser funktioniert, Transformers 2 dafür mal derbe auf die Kacke haut und damit seine paar Problemchen gut überspielt, sodass er am Ende für reichlich Fun sorgt, aber nicht so gut ist, wie #1.

Versuche das ganze auch mal in eine Kritik zu fassen, bei der ich mich sogar bemühe nichts zu spoilers. Ist aber garnicht so einfach, da es allerlei gute/schlechte Szenen gibt, die ich gerne erwähnen möchte. :D





Normalerweise verliere ich an dieser Stelle ein paar Worte zur Handlung des Films. Darauf verzichte ich diesmal aber, was einfach an der Tatsache liegt, dass es nicht sonderlich viel zu erzählen gibt. Hat man den Trailer gesehen, kennt man die Story, welche ungefähr so klingt: Sam (Shia LaBeouf) findet Splitter von Allspark, Decepticons wollen ihn haben - Punkt. Die eh schon simpel gestrickte Handlung wird zusätzlich noch von Michaels Bays Actionwahn und dämlichen Witzen gebremst, da, sobald auch nur ein Funke von Story den Weg in die Köpfe der Zuschauer finden könnte, sofort irgendetwas in die Luft gejagt oder ein grenzdebiler Spruch gerissen wird. Schade, denn Transformers 1 hat gezeigt wie es gehen kann. Den fand ich, in Bezug auf die Handlung und die Erzählweise, sehr viel ausgereifter. Teil 1 hat wenigstens noch versucht eine Geschichte zu erzählen und hat es sogar geschafft einen vernünftigen Spannungsbogen mit Höhepunkt aufzubauen.
Transformers 2 kennt so etwas wie "Spannung" garnicht mehr. Hier wird einfach, ohne Unterbrechung, auf die Kacke gehauen.

Apropo "Kacke": mehr schlecht als recht fand ich auch die neuen Sidekicks. Bay hat die Anzahl der Roboter und menschlichen Figuren, im Vergleich zum Vorgänger, fast vervierfacht. Das sorgt dafür, dass so gut wie kein Charakter, sei es Mensch oder Transformer, mehr zur Geltung kommt. Grandiose Transformer, wie Devastator oder Arcee, wurden verheizt, dafür jedoch unzählige kleine, bescheurte Nebenfiguren eingeführt, die dem Zuschauer die blöden Sprüche nur so um die Ohren hauen. Auch in dieser Beziehung hat Transformers 1, meiner Meinung nach, klar die Nase vorn. Dort gab es eine überschaubare Anzahl an Charakteren, den allen ein ausgewogenes Maß an Screentime zur Verfügung stand. Wobei ich sehr gut fand, dass Optimus nun endlich einmal zeigen durfte, dass er ein richtiges Badass sein kann und auch das Duo Starscream und Megatron ein wenig mehr Charakter veliehen bekommen hat.

Mein dritter, großer Kritikpunkt ist der Humor. Ich muss zugeben, dass er insgesamt besser in den Film passt, als erwartet, da sich auch Transformers 2 nicht sonderlich ernst nimmt. Trotzdem hat Bay auch hier versucht einen Gang höher zu schalten, was, ähnlich wie bei den Charakteren und auch der Action (dazu komme ich später noch), aber nicht wirklich funktioniert hat. Die Witze und Sprüche sind tatsächlich noch schwachsinniger geworden, als in Teil 1. Ja, ich weiß, kaum zu glauben, aber es ist so. Im Großen und Ganzen waren die Gags, wie gesagt, gerade noch annehmbar, aber es gab Momente, in denen ich mir nur an den Kopf fassen konnte. Ich wollte ja nichts spoilern, aber ein Transformer mit Eiern? Nein, sowas muss doch nicht sein.

So, nun aber genug auf dem Film rumgehackt, denn es klingt tatsächlich schlimmer, als es ist. Was Transformers 2 nämlich sehr gut macht, ist zugleich das Wichtigste an einem Film: er unterhält! Und das nicht zu knapp. Was Michael Bay hier für ein Actionfeuerwerk abbrennt ist einfach überwältigend. Schon in den ersten Filmminuten wird halb Shanghai in Schutt und Asche gelegt. Dieses Actionniveau wird dann auch den ganzen Film über gehalten. Mein persönliches Highlight ist ganz klar der Kampf im Wald. Genau solche Mann-gegen-Mann Transformer-Fauskämpfe habe ich mir immer gewünscht. Wunderbar choreographiert und toll eingefangen hat dieser Kampf mein kleines Herzchen höher schlagen lassen. Leider findet diese Szene schon nach knapp der ersten Filmhälfte statt und danach kann keine Actionsequenz mehr eine solche Qualität erreichen. Vor allem das Finale war schon fast zu viel des Guten. Hier wäre Bays Motto "Mehr ist manchmal Mehr!" nämlich fast in die Hose gegangen. Nachdem man der US Army gefühlte 40 Minuten beim Stellungskampf in der Wüste zuschauen durfte geht sogar der Bay'schen Action langsam, aber sicher die Luft aus. 20 Minuten weniger sinnbefreites Geballer und es wäre perfekt. So bleibt selbst nach der optisch brillianten Action ein leicht fader Nachgeschmack.

Wo ich gerade bei der Optik bin. Diese ist natürlich über jeden Zweifel erhaben. Michael Bay weiß wie man Actionszenen gekonnt einfängt und hat mal wieder die halbe US Army zusammengetrommelt, was dem Film einige imposante Aufnahmen beschert. Auch die Effekte von Industrial Light & Magic sind, wie immer, unglaublich. Die Tranformer sehen noch detaillierter aus und bewegen sich noch menschlicher.
Die hervorragende Animationsarbeit von ILM sorgt hier, in Verbindung mit Michael Bays handgemachten Explosionen, für ein glaubwürdiges und stimmiges Gesamtbild. Einen visuell eindrucksvolleren Film wird man kaum finden. Auch der Ton haut mächtig rein und lässt den Kinosaal beben. Ein wenig enttäuscht war ich hingegen vom Soundtrack. Transformers 1 hatte einen hervorragenden Score, der die Szenerie immer perfekt untermalt hat. Nun dudelt eigentlich die ganze Zeit über eine handelsübliche Hintergrundmusik, sowie Linking Parks Filmsong "New Divide", rauf und runter, ohne nennenswerte Eindrücke zu hinterlassen. Da hat Hans Zimmer schon deutlich bessere Arbeit geleistet.

Zu den Darstellern gibt es nicht viel zu sagen. Insgesamt haben mich alle überzeugt. Zwar neigen die meisten Schauspieler zu Overacting, aber das ist drehbuchbedingt und passt wunderbar in das eh nicht sonderlich realistische und comichafte Transformers Universum. Lediglich von Megan Fox hätte ich etwas mehr erwartet. Ich habe einfach immer den Eindruck, dass sie lediglich sexy und böse schauen kann. Auch auf Pressefotos. Im Gegensatz zu ihr wirken sogar die Transformer ein ganzes Stück meschlicher. Vielleicht liegt es aber auch nur an ihrer Rolle.


Transformers 2 ist genau das geworden, was ich erwartet habe: brachiales Effektkino, das den Zuschauer von einer Actionszene in die nächste katapultiert, ohne Zeit zum Durchatmen zu lassen. Michael Bays Hochglanzoptik ist, wenn man drauf steht, immer wieder ein Genuß und sorgt dafür, dass Transformers 2 wahrscheinlich DER Blockbuster des Jahres wird. Die Schauspieler passen, das hohe Tempo lässt kaum Langeweile aufkommen und die Effekte sind unbeschreiblich. Mit der rasanten Inszeniernug wird jedoch auch versucht, viele kleien, teilweise aber auch größere, Schwachpunkte zu kaschieren. Die Handlung und Charaktere sind noch platter, als in Transformers 1, die Witze noch pubertärer, die vielen neuen Figuren, sowie andauernde Held-von-unten-im-Sonnenschein-und-Zeitlupe-aus-Auto-aussteigend-Szenen überstrapazieren die Nerven und die Action ist schon fast zu viel des Guten. Manchmal ist Weniger eben doch Mehr, sogar in einem Bay Film.
Ich persönlich finde, dass Transformers 1 ein ganzes Stück "runder" ist und dadurch besser funktioniert. Einen Spannungsbogen oder Gefühl sucht man in Teil 2 der Roboterprügelei vegebens. Hier wird einfach nur mächtig mit der Actionkeule um sich gehauen, was den Film zwar kurzweiliger macht, als seinen Vorgänger, ihn dafür aber auch uninspirierter und unübersichtlicher wirken lässt.

Trotzdem ist Transformers 2 ein reinrassiger Popcornstreifen, der ordentlich unterhält und an dem kein Actionfan vorbei kommen wird. Hier folgt ein Knall auf den anderen, war für riesen Spaß sorgt. Dass am Ende keine bessere Gesamtnote rausspringt, ist "nur" dem fehlenden Inhalt zu verdanken. Transformers- und Genreliebhaber sollten sich aber trotzdem in den Kinosessel schnallen und eine Action-Achterbahnfahrt erleben, die sich gewaschen hat. Daher auch die fast volle Punktzahl beim Unterhaltungswert. Wer Teil 1 mochte, wird auch an Teil 2 seinen Spaß haben!


Handlung: 4/10
Darsteller: 7/10
Inszenierung: 8/10
Unterhaltungswert: 9/10

Action (max. 3 Sterne): *** Spannung: * Humor: ** Gefühl: * Anspruch: -


Gesamtwertung: 7.0/10 Punkte
 
So ganz extrem schlimm fand ich die jetzt aber auch nicht. In der ersten Hälfte des Films kamen sie kaum vor. Nachher waren sie Storybedingt zwar öfters zu sehen und hören aber irgendwie kann man sie einigermaßen aushalten. Find sie bei Weitem nicht so penetrant wie Ja-Ja Binx - ein wenig nerven tun sie aber trotzdem...
 
xanderh schrieb:
Ich finde es schlimm das fast jeder Blockbuster diese miesen Sidekick Lachnummern hat :drunter:

Finde ich auch. vor allem, wenn man dann, wie im Beispiel von Transformers 2, sogar... öhm, lass mal nachzählen... mindestens 5 Sidekicks hat. Früher ist man doch auch ohne ausgekommen.
 
Glod schrieb:
mushaaleste schrieb:
(Transformers mit Eiern?! wtf)

Genau da sehe ich das Problem. Bin mal gespannt, wie diese Szenen ausfallen, aber sie werden sicher nur ein Minimum der Laufzeit ausmachen. Trotzdem klingt es so, als würden speziell die extrem negativen Kritiken den Film nur auf diese Szenen reduzieren.

hatte mich auf was ernsthaftes gefreut.

Hausgroße außerirdische Roboter, die sich in Autos etc. verwandeln können und sich gegenseitig auf's Maul hauen...wo kommt da die Ernsthaftigkeit ins Spiel? :?

Siehe Batman von Tim Burton, vs Batman mit Bale - beides die Fledermaus, das eine ne quietschbunte Comic verfilmung das andere knallharter stoff.

Ich will megamiese Killermaschinen und ne gute Story - da darf dann die Action lutzie draufgepackt werden und man hat einen guten Film.

Na ja - ich hoffe mal auf "drag me to hell" - scheinbar ein Horrorfilm den man sich anschauen muss (93 % bei rotten..) - und ansonsten setz ich auf 2012 (sieht sehr lecker aus) (und hoffe ganz stark auf Avatar)

PS: Normal kommt doch der megasummer blockbuster bei den Ami's am 4.7. raus (unabhängigkeitstag) nur dieses Jahr ist das bekannteste in diesem Wochenabschnitt Ice Age 3 :?

Hat dafür jemand ne erklärung - irgendwas verpasst?!
 
Ich hab mal ne kurze Frage (ich gebs zu ich hab mir nich die ganzen Seiten durchgelesen):

Lohnt sich's nach dem Abspann sitzenzubleiben? Kommt noch was gescheites?
Mit gescheit mein ich sowas wie X-Men 3 nich so'n Scheiß wie bei Wolverine. :ugly:
 
Haina schrieb:
Ich hab mal ne kurze Frage (ich gebs zu ich hab mir nich die ganzen Seiten durchgelesen):

Lohnt sich's nach dem Abspann sitzenzubleiben? Kommt noch was gescheites?
Mit gescheit mein ich sowas wie X-Men 3 nich so'n Scheiß wie bei Wolverine. :ugly:

Da kommt garnichts. Lediglich während des Abspanns kommen noch zwei Szenen. Aber selbst die sind total unwichtig. :)
 
mir gefiel er besser als der 1. teil

die kämpfe sind wesentlich besser, die twins störten mich überhaupt nicht wobei ich sagen muss da hätte man können andere transformers dazu nehmen. einige autobots hatten viel zu wenig screentime.
die menschen waren net zu stark, ich fand das okay so.

es waren einige geile witze dabei, einige hätte man sich aber auch schenken können.
die action war hammer, dagegen is terminator wie ne aspirin.

allerdings übertrifft er den ersten teil nicht in allen belangen.
irgendwie kam der erste ernster rüber....der 2. is eher ne actiongranate
 
Mhh, hab gerade ein Review gelesen, in dem behauptet wird, Transformers 2 würde eine politische "rechts außen-Ideologie" repräsentieren. Kann da jemand was zu sagen, der den Film gesehen hat? Ich selbst werde ihn wahrscheinlich nie sehen, kann den Transformers absolut nichts abgewinnen.
 
War nich schlecht, der Film. Ne ganze Menge Action und n Haufen lustige Szenen.
Was mich bisschen gestört hat war allerdings, das so ab der 2ten Hälfte das US-Militär den Robotern doch einiges an Präzenz geklaut hat. Und diesen garstigen Mitbewohner hätte man sich imo auch sparen können.

Mir wärs auch fast lieber gewesen, wenn man nich ganz so viele Decepticons in die Schlacht geworfen hätte und dafür mehr auf die einzelnen eingegangen wäre.
Aber Jetstream fand ich cool. Der war eines meiner Highlights dieses Filmes.

Ich hätt ja nich gedacht, dass man die einprägsame Szene mit Megan Fox und der Motorhaube aus Teil 1 noch toppen kann, aber so wie die Frau in Slo-Mo laufen kann - da können auch die Baywatch-Girls nich mithalten. Einfach nur :sabber: .
 
Weasel1988 schrieb:
Mhh, hab gerade ein Review gelesen, in dem behauptet wird, Transformers 2 würde eine politische "rechts außen-Ideologie" repräsentieren.

Da hat mal wieder irgendein Wichtigtuer mehr in den Film reininterpretiert, als überhaupt drin steckt. Bay hat sich noch nie mit Ideologien aufgehalten. Der lässt es einfach nur krachen. So auch in Transformers 2.
 
Haina schrieb:
Ich hätt ja nich gedacht, dass man die einprägsame Szene mit Megan Fox und der Motorhaube aus Teil 1 noch toppen kann, aber so wie die Frau in Slo-Mo laufen kann - da können auch die Baywatch-Girls nich mithalten. Einfach nur :sabber: .

An Baywatch musste ich - gerade bei der Rennszene im Finale auch die ganze Zeit denken. Hatte nur Glück dass meine Freundin nichtmal zu mir rübergesehen hat "Schatz was schaust du denn so fixiert auf die Leinwand?" :grins:

Fand auch die Darstellung des Militärs so drastisch wie oben beschrieben. Zumal es
hauptsächlich um die NEST ging die ja nun doch schon 2 Jahre Erfahrung mit dem Kampf gegen Robots hat

Welchen Running Gag ich übrigens richtig witzig fand war der Spruch vom Sector 7 Menschen zum Schluss ständig
"Ein Mann allein,... verraten von seinem Land..."
Hät ich mich irgendwie wegwerfen können...

Und weil ich ihn so geil fand:

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