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MULTI The Witcher 3: Wild Hunt (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hier übrigens der gesamte Patch

Geralt will not longer interact with candles near chests and other interactive elements.
General stability and performance improvements
Significantly Enlarged GUI and HUD elements (including fonts) on consoles and slightly on PC.
Improved camera smoothness Performance improvements during some cutscenes.
Fixed case where game was crashing on loading a save in certain situations
Various bug fixes and user experience improvements in GUI panels.
Fixed issue where some players were unable to run after Wandering in the Dark quest
Fixed issue where players were unable to talk to Eight after the Lord of Undvik quest
Too many wild hunt minions were spawned during Ciri's Story: Fleeing the Bog quest.
Fixed issue where Keira could sometimes fall under terrain during Wandering in the Dark quest
Fixed issue where Player was unable to move freely during Blindingly Obvious quest
Fixed issue where Player was unable to activate portal during Wandering in the Dark quest
Fixed issue where Player could get trapped in Turseach castle ruins
Fixed issue where Roche was not present at Hanged Man's tree during Eye for an Eye quest
Fixed issue where Player was unable to talk or interact with certain NPCs
Fixed issue where Sirens in quest Lord of Undvik could be invulnerable.
Fixed issue where player was unable to use certain actions after Carnal Sins quest
Fixed issue where Geralt was sometimes unable to mount Roach
Fixed issue where some players where experiencing infinite loading screen during King's Gambit quest.
Fixed issue where Simun was not properly spawned in An Unpaid Debt quest
Fixed issue where player might have had a progression break after choosing certain dialogue option when talking to Dijkstra in Count Reuven's Treasure quest
The Pyres of Novigrad quest is of course going to be fixed as well as the XP glitch
 
Geralt will not longer interact with candles near chests and other interactive elements.
Significantly Enlarged GUI and HUD elements (including fonts) on consoles and slightly on PC.
The Pyres of Novigrad quest is of course going to be fixed as well as the XP glitch

Das Wichtigste. Leider jetzt 'ne Woche auf die Zertifizierung warten. :|
 
Kann man so nicht sagen. Nach dem was ich bisher vom Witcher 3 gesehen habe, und nach Jahrelanger und sehr intensiver Skyrim/TES Erfahrung kann ich sagen: Beide sind wohl die besten OW Rollenspiele die ich jemals spielen durfte, allerdings so verschiedene wie sie ähnlich sind. The Witcher 3 funktioniert völlig anders als Skyrim, und erzeugt für mich auch eine völlig andere Stimmung. Das liegt z.B. daran, das der Witcher eben einen festen Hauptcharacter hat, den man in der 3rd Person begleitet... ...bzw. da fängts mal an. Das eine ist ein völlig freies OW Rollenspiel, mit weniger Bindung zum selbst erstellten Character, dafür extremer Bindung zur Spielwelt, in die viel eigener Interpretationsspielraum mit einfließt - das andere ist ein bombastisches und Cineastisches OW Rollenspiel mit viel stärkerer Storyinszenierung und weniger wirklich wichtigten, dafür durch die Inszenierung gefühlt auch deutlich tieferen Characteren. Für mich echt zwei paar Schuhe, und ich kann definitiv nicht sagen: Besser oder schlechter. Beides sind für sich Meisterwerke.

Genauso sieht das bei mir auch aus. Im ersten Augenschein zwar recht ähnlich, so sind die Augenmerke der beiden Spiele doch grundverschieden. Alleine dass ich bei Skyrim eben einen eigens erstellten Charakter erstellen und es in Ego Perspektive spielen kann ist schon eine ganz andere Sache. Habe Skyrim diesbezüglich dann auch mehr als Rollenspiel wahr genommen. Eben in der Beziehung dass ich einen eigenen Charakter erschaffe, mir gedanklich eine Hintergrund- und Charaktergeschichte überlege und ihn in Skyrim so spiele. Das geht durch den Fixpunkt Geralt natürlich nicht. Auch trägt 3rd Person Perspektive bei mir meistens dazu bei, dass es mich nicht so tief hinein zieht wie ein Spiel in der Ego Perspektive. Gefühlt "lebe" ich in Skyrim mehr. Alleine solche Dinge wie das eigene Haus mit Rüstungsständern und Schatztruhen in denen ich Schätze lagern kann gefallen mir sehr und häufig habe ich eine Spielsession damit beendet nach Hause zurück zu kehren, mich meiner Sachen zu entledigen und ins Bett schlafen zu gehen (speichern), um dann am nächsten Morgen aufs nächste Abenteuer zu ziehen. Beim Witcher fehlt mir das schon ein wenig. Wenigstens mal nach Kaer Morhen zurück kehren, Trophäen abliefern, Bücher zu Monstern studieren und bisher erlebtes zu reflektieren. Aber der Witcher ist eben ein Wanderer.

Umgekehrt schafft der Witcher dann noch mal eine ganz andere Atmosphäre durch seine Story und wie sie erzählt wird. Hier steht schon ganz klar der Witcher und die Story im Vordergrund, während es bei Skyrim eben die Welt ist. Die Story der Questen erlebe ich in Skyrim nie so intensiv wie ich es im Witcher tue. Auch dadurch dass es hier eben Zwischenszenen gibt. Hier wiederum hilft die 3rd Person eher eine Filmartige Stimmung aufzubauen die einen viel mehr mitnimmt. Genau das gilt für die gesamte Palette an Witchercharakteren, bei denen selbst ein Bauer viel einprägsamer ist als ein König in Skyrim.

Wie beschrieben überzeugt mich dafür das Levelsystem beim Witcher nicht wirklich - um nicht zu sagen dass ich es nüchtern betrachtet schlecht finde. Da wiederum gefällt mir Skyrim wesentlich besser. Man baut hier doch viel mehr einen Charakter auf und hat wesentlich mehr Möglichkeiten. Leveln auch in höheren Bereichen macht hier noch Sinn. Wenn ich beim Witcher alle Slots freigeschaltet habe, machen weitere Skillpoints nicht mehr wirklich Sinn. Es sei denn ich will je nach Situation Skills hin und her schieben. Was aber aus Rollenspielsicht auch wieder Käse ist. Aber auch Skyrim hat seine Schwächen und lädt später doch dazu ein einen ultimativen Superhelden zu erschaffen der quasi alles kann. Dem Reiz erliege ich gerade bei meinem ersten Charakter in einem neuen TES doch meistens. Viele finden das nicht reizvoll, mir macht das aber ehrlich zugegeben schon ziemlich Spaß immer wieder die Geschichte vom Hänfling zum nahezu unbesiegbaren Helden der später in vielen Legenden besungen wird zu spielen.

Schlussendlich sind Spiele wie Skyrim für mich auch eher in High Fantasy einzuordnen, während der Witcher sich trotz Fantasymonster eher in Game of Thrones "Erwachsenenfantasy" einreiht. Und so sehe ich es jetzt letztlich nach einigen Stunden nun auch so, dass beide Spiele für mich Meisterwerke mit unterschiedlichem Schwerpunkt sind und ähnlich viel Spaß machen. Möchte auf keine der beiden Erfahrungen verzichten.
 
Die Mainquest oder die optionale danach?

Da habe ich mich gestern auch gewundert. Für den Boss im Lagerhaus habe ich 500 XP bekommen. Beim Abgeben der Quest dann gar nichts. Allerdings erschienen mir die 500 relativ viel und danach ist ja nichts mehr passiert.

Die optionale danach. Habe für den Typen aber auch keine XP bekommen.
 
OK. Dann kann ich dir immerhin bestätigen, dass das definitiv ein Bug ist :|

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Die 40-Stunden-Marke durchbrochen und die Skellige-Questreihe erst begonnen. :waah: Was da noch alles kommen mag. Die Erlebnisse bis jetzt waren praktisch ein einziger langer Wow-Moment.
 
Gestern stellten sich bei mir allmählich die ersten Ermüdungserscheinungen ein. Die Quests (abgesehen von den Mainquests) sind wirklich schön inszeniert und bieten viel Gesprächsstoff, laufen in der Regel aber immer nach dem gleichen Schema ab. Man übernimmt Aufgabe A, kann diese nur durch die gleichzeitig entstehenden Aufgaben B und C abschliessen, während dem Erledigen selbiger entstehen aber gleichzeitig noch einmal Aufgabe D, E, F und G die es natürlich ebenfalls zu lösen gilt.

Zum Ende hin hat man gefühlt mit einer Fußballmannschaft gesprochen, die halbe Karte bereist und Dutzende von Dialogen verschlungen, nur um eine kümmerliche Notiz aus einem Haus zu bekommen, welche wiederum ein Arsenal von Aufgaben bereithält. Mein Problem dabei ist nicht die Aufmachung und Inszenierung, die wirklich grandios ist, das Problem ist die Zeit, die dadurch verschlungen wird. Nichtsdestotrotz ist das Spiel ein Brett und die Stunden, die ich bereits darin investiert habe, sprechen für sich. Das eine oder andere hätte man aber etwas straffen können.
 
Heute früh noch schnell drei Fragezeichen abgeklappert und zwei bisher unerkannte gefunden.

Beides mit bewachten Schätzen. Im einen Fall ein Lvl 14 Wyvern, der recht schnell meinem Schwert zum Opfer fiel, ein paar Meter weiter vernahm ich ein bodenbebendes Stampfen und sah nur ein riesiges Kerlchen üder dem ein Totenkopf stand. Da habe ich mich schnellauf Plötze geschwungen und das Weite gesucht. Hat mir ja nichts getan der gute Mann (aber Wehe ihm, wenn ich ein paar Level aufgestiegen bin :O_o:).
 
Also die Fragezeichen werde ich auch erstmal nicht machen. Auf meinem Weg, sie alle zu erledigen, bin ich bereits mehr als 4 mal in irgendein kniehohes Loch gefallen (Sumpf oder Wassergegend), aus dem man nicht mehr rauskommt. Springknopf drücken und das Spiel sagt:"Das kannst du jetzt nicht tun"
Na herzlichen Dank. Keine Lust. Ach und neue Quests gab es nach 60 und mehr Fragezeichen auch nicht. Keine Ahnung, wer auf de Idee kam, dass sich dort welche verstecken. Ihr hoffe ihr meint nicht de Sorte von Quests, de nach 15 Sekunden wieder abgeschlossen sind, weil die Truhe direkt neben dem Schlüssel steht. ^^
 
Genauso sieht das bei mir auch aus. Im ersten Augenschein zwar recht ähnlich, so sind die Augenmerke der beiden Spiele doch grundverschieden. Alleine dass ich bei Skyrim eben einen eigens erstellten Charakter erstellen und es in Ego Perspektive spielen kann ist schon eine ganz andere Sache. Habe Skyrim diesbezüglich dann auch mehr als Rollenspiel wahr genommen. Eben in der Beziehung dass ich einen eigenen Charakter erschaffe, mir gedanklich eine Hintergrund- und Charaktergeschichte überlege und ihn in Skyrim so spiele. Das geht durch den Fixpunkt Geralt natürlich nicht. Auch trägt 3rd Person Perspektive bei mir meistens dazu bei, dass es mich nicht so tief hinein zieht wie ein Spiel in der Ego Perspektive. Gefühlt "lebe" ich in Skyrim mehr. Alleine solche Dinge wie das eigene Haus mit Rüstungsständern und Schatztruhen in denen ich Schätze lagern kann gefallen mir sehr und häufig habe ich eine Spielsession damit beendet nach Hause zurück zu kehren, mich meiner Sachen zu entledigen und ins Bett schlafen zu gehen (speichern), um dann am nächsten Morgen aufs nächste Abenteuer zu ziehen. Beim Witcher fehlt mir das schon ein wenig. Wenigstens mal nach Kaer Morhen zurück kehren, Trophäen abliefern, Bücher zu Monstern studieren und bisher erlebtes zu reflektieren. Aber der Witcher ist eben ein Wanderer.

Umgekehrt schafft der Witcher dann noch mal eine ganz andere Atmosphäre durch seine Story und wie sie erzählt wird. Hier steht schon ganz klar der Witcher und die Story im Vordergrund, während es bei Skyrim eben die Welt ist. Die Story der Questen erlebe ich in Skyrim nie so intensiv wie ich es im Witcher tue. Auch dadurch dass es hier eben Zwischenszenen gibt. Hier wiederum hilft die 3rd Person eher eine Filmartige Stimmung aufzubauen die einen viel mehr mitnimmt. Genau das gilt für die gesamte Palette an Witchercharakteren, bei denen selbst ein Bauer viel einprägsamer ist als ein König in Skyrim.

Wie beschrieben überzeugt mich dafür das Levelsystem beim Witcher nicht wirklich - um nicht zu sagen dass ich es nüchtern betrachtet schlecht finde. Da wiederum gefällt mir Skyrim wesentlich besser. Man baut hier doch viel mehr einen Charakter auf und hat wesentlich mehr Möglichkeiten. Leveln auch in höheren Bereichen macht hier noch Sinn. Wenn ich beim Witcher alle Slots freigeschaltet habe, machen weitere Skillpoints nicht mehr wirklich Sinn. Es sei denn ich will je nach Situation Skills hin und her schieben. Was aber aus Rollenspielsicht auch wieder Käse ist. Aber auch Skyrim hat seine Schwächen und lädt später doch dazu ein einen ultimativen Superhelden zu erschaffen der quasi alles kann. Dem Reiz erliege ich gerade bei meinem ersten Charakter in einem neuen TES doch meistens. Viele finden das nicht reizvoll, mir macht das aber ehrlich zugegeben schon ziemlich Spaß immer wieder die Geschichte vom Hänfling zum nahezu unbesiegbaren Helden der später in vielen Legenden besungen wird zu spielen.

Schlussendlich sind Spiele wie Skyrim für mich auch eher in High Fantasy einzuordnen, während der Witcher sich trotz Fantasymonster eher in Game of Thrones "Erwachsenenfantasy" einreiht. Und so sehe ich es jetzt letztlich nach einigen Stunden nun auch so, dass beide Spiele für mich Meisterwerke mit unterschiedlichem Schwerpunkt sind und ähnlich viel Spaß machen. Möchte auf keine der beiden Erfahrungen verzichten.

Für mich ist TW3 neben Skyrim und Dark Souls das 3. Spiel, welches ich auf die berühmte Insel mitnehmen würde.
Die Spielwelt ist fantastisch, auch wenn die Atmosphäre auf den ersten Blick nicht so außergewöhnlich erscheint wie im Winterwonderland von Himmelsrand oder im düster-melancholischen Lordran.
Aber nach einer Zeit habe ich den roten Faden erkannt und dann wirkt das alles sehr stimmig. Allein zB Novigrad ist atemberaubend. Die schönste Stadt, die ich je in einem Spiel gesehen habe.

Bei allem verdienten Lob stören mich dann aber doch ein paar Kleinigkeiten. Z.B. finde ich, dass die Hexer-Fähigkeiten zu oft eingesetzt werden. Dadurch verlieren die Quests etwas an Intensität.

Aber egal. 2015 könnte nach 2011 wieder ein großes RPG-Jahr für mich sein, wenn Bloodborne auch so genial ist wie alle sagen...
 
Man man man, gehts hier schnell, ich komme garnicht mehr mit. Möchte trotzdem noch was kommentieren:



Kann man so nicht sagen. Nach dem was ich bisher vom Witcher 3 gesehen habe, und nach Jahrelanger und sehr intensiver Skyrim/TES Erfahrung kann ich sagen: Beide sind wohl die besten OW Rollenspiele die ich jemals spielen durfte, allerdings so verschiedene wie sie ähnlich sind. The Witcher 3 funktioniert völlig anders als Skyrim, und erzeugt für mich auch eine völlig andere Stimmung. Das liegt z.B. daran, das der Witcher eben einen festen Hauptcharacter hat, den man in der 3rd Person begleitet... ...bzw. da fängts mal an. Das eine ist ein völlig freies OW Rollenspiel, mit weniger Bindung zum selbst erstellten Character, dafür extremer Bindung zur Spielwelt, in die viel eigener Interpretationsspielraum mit einfließt - das andere ist ein bombastisches und Cineastisches OW Rollenspiel mit viel stärkerer Storyinszenierung und weniger wirklich wichtigten, dafür durch die Inszenierung gefühlt auch deutlich tieferen Characteren. Für mich echt zwei paar Schuhe, und ich kann definitiv nicht sagen: Besser oder schlechter. Beides sind für sich Meisterwerke.



Ja, davon bin ich überzeugt. Ich mochte The Witcher 2 irgendwann, auch wenn ich wirklich lange gebraucht habe um damit warm zu werden, und auch wenn mich der letzte Akt und das Storyende etwas geärgert hat (ist denen da das Geld oder die Zeit ausgegangen?). Dazu kam, dass TW2 keine echte OW hatte, teilweise an Mechaniken gekränkelt hat, und die Story mich auch nicht immer wirklich fesseln wollte.

TW3 macht sovieles besser als TW2 und ist für mich das erste Spiel der Witcher Reihe, dass wirklich eine extrem tiefe, und glaubhafte Rollespiel OW auf den Bildschirm zaubert.

TW1 geht nicht an mich ran (ist der altbacken Grafik, und den Spielmechaniken geschuldet - mehr als ein paar Stunden hab ichs nicht ausgehalten). TW2 hatte Startprobleme bei mir, zwischenzeitlich find ichs aber ganz gut. TW3 ist in meinen Augen ein bombastisches Meisterwerk - und das sage ich als Skyrim Fan.

Also ja, Sawbones, hols dir! Wenn du es schaffst unvoreingenommen dran zu gehen, und nicht jede Szene mit, jede Möglichkeit und jede Mechanik mit Skyrim zu vergleichen, dann bin ich mir sicher, dass du deinen Spass haben wirst!

Genauso sieht das bei mir auch aus. Im ersten Augenschein zwar recht ähnlich, so sind die Augenmerke der beiden Spiele doch grundverschieden. Alleine dass ich bei Skyrim eben einen eigens erstellten Charakter erstellen und es in Ego Perspektive spielen kann ist schon eine ganz andere Sache. Habe Skyrim diesbezüglich dann auch mehr als Rollenspiel wahr genommen. Eben in der Beziehung dass ich einen eigenen Charakter erschaffe, mir gedanklich eine Hintergrund- und Charaktergeschichte überlege und ihn in Skyrim so spiele. Das geht durch den Fixpunkt Geralt natürlich nicht. Auch trägt 3rd Person Perspektive bei mir meistens dazu bei, dass es mich nicht so tief hinein zieht wie ein Spiel in der Ego Perspektive. Gefühlt "lebe" ich in Skyrim mehr. Alleine solche Dinge wie das eigene Haus mit Rüstungsständern und Schatztruhen in denen ich Schätze lagern kann gefallen mir sehr und häufig habe ich eine Spielsession damit beendet nach Hause zurück zu kehren, mich meiner Sachen zu entledigen und ins Bett schlafen zu gehen (speichern), um dann am nächsten Morgen aufs nächste Abenteuer zu ziehen. Beim Witcher fehlt mir das schon ein wenig. Wenigstens mal nach Kaer Morhen zurück kehren, Trophäen abliefern, Bücher zu Monstern studieren und bisher erlebtes zu reflektieren. Aber der Witcher ist eben ein Wanderer.

Umgekehrt schafft der Witcher dann noch mal eine ganz andere Atmosphäre durch seine Story und wie sie erzählt wird. Hier steht schon ganz klar der Witcher und die Story im Vordergrund, während es bei Skyrim eben die Welt ist. Die Story der Questen erlebe ich in Skyrim nie so intensiv wie ich es im Witcher tue. Auch dadurch dass es hier eben Zwischenszenen gibt. Hier wiederum hilft die 3rd Person eher eine Filmartige Stimmung aufzubauen die einen viel mehr mitnimmt. Genau das gilt für die gesamte Palette an Witchercharakteren, bei denen selbst ein Bauer viel einprägsamer ist als ein König in Skyrim.

Wie beschrieben überzeugt mich dafür das Levelsystem beim Witcher nicht wirklich - um nicht zu sagen dass ich es nüchtern betrachtet schlecht finde. Da wiederum gefällt mir Skyrim wesentlich besser. Man baut hier doch viel mehr einen Charakter auf und hat wesentlich mehr Möglichkeiten. Leveln auch in höheren Bereichen macht hier noch Sinn. Wenn ich beim Witcher alle Slots freigeschaltet habe, machen weitere Skillpoints nicht mehr wirklich Sinn. Es sei denn ich will je nach Situation Skills hin und her schieben. Was aber aus Rollenspielsicht auch wieder Käse ist. Aber auch Skyrim hat seine Schwächen und lädt später doch dazu ein einen ultimativen Superhelden zu erschaffen der quasi alles kann. Dem Reiz erliege ich gerade bei meinem ersten Charakter in einem neuen TES doch meistens. Viele finden das nicht reizvoll, mir macht das aber ehrlich zugegeben schon ziemlich Spaß immer wieder die Geschichte vom Hänfling zum nahezu unbesiegbaren Helden der später in vielen Legenden besungen wird zu spielen.

Schlussendlich sind Spiele wie Skyrim für mich auch eher in High Fantasy einzuordnen, während der Witcher sich trotz Fantasymonster eher in Game of Thrones "Erwachsenenfantasy" einreiht. Und so sehe ich es jetzt letztlich nach einigen Stunden nun auch so, dass beide Spiele für mich Meisterwerke mit unterschiedlichem Schwerpunkt sind und ähnlich viel Spaß machen. Möchte auf keine der beiden Erfahrungen verzichten.

Gibt ja doch zwei leute mit Ahnung! :knuddel::bier:
 
Auch trägt 3rd Person Perspektive bei mir meistens dazu bei, dass es mich nicht so tief hinein zieht wie ein Spiel in der Ego Perspektive. Gefühlt "lebe" ich in Skyrim mehr.

Genau so würde ich das auch einschätzen - mit dem Witcher spielt man gefühlt einen sehr guten und erwachsenen Fantasy-Roman nach - in Skyrim hat man dafür mehr das "Mittendringefühl".

Wenn man in Skyrim nach 4 h wieder ein Dungeon verläßt, üble Fallen überlebt hat, Dwemer-Rätsel gelöst hat, sich unsichtbar an Skeletten oder anderen dunklen Gestalten vorbei geschlichen hat usw., dann fühlt man förmlich, wie die kalte Winterluft in die Lungen strömt, nachdem man endlich wieder die Sterne über sich sieht. Und dann ertönt plötzlich das bestialische Geschrei eines Drachen.....

Eine ganz andere und keine schlechtere Atmosphäre als beim Hexer.......
 
Mir hat auch gefallen, was die beiden geschrieben haben, weil es mir in vielerleich Hinsicht ähnlich geht, ich es aber nicht so schön hätte formulieren können.

Es gibt Dinge, die ich an Skyrim schätze:
- "eigener" Charakter
- riesige Welt
- (tote) Gegner lassen sich kömplett looten
- genauso, wie sich jeder Killefit von einem Tisch nehmen lässt

Aber natürlich auch am Hexer:
- Geralt, als erwachsener und interessanter Charakter
- cineastische Inszenierung
- liebevoll gebaute Welt und "realistischere" Gebäude, die sich nachladefrei präsentieren (gefällt mir besonders, auch wenn ich mich letztens in Oxenfurt(?) geewundert habe, daß eine Treppe einfach so in der Decke endet)

Es ist auch nicht so, daß es mir so geht das ich jetzt jede Witcherquest nur noch großartig finde und alles andere davor immer blöd fand. Wenn ich ihn Skyrim herumgelaufen bin, habe ich auch viele liebevolle Kleinigkeiten entdeckt und (für mich) gute und spannende Abenteuer erlebt (z.B. mit den ganzen Daedralords).
Beim Witcher laufe ich ja auch rum, sehe einen Turm und rechne mit einem Schatz, wenn da zufällig noch ein Monster herumhüpft. Was ich eigentlich nicht sehr Witcher, bzw. Geralt-like finde, da er prinzipiell (also in den Büchern) immer genau hinschaut ob denn etwas getötet werden muss und ob er dafür etwas bekommt(deswegen finde ich es auch gut, wenn man für stumpfes Monsterplätten keine XP bekommt [XP-Bug natürlich trotzdem doof]).

Bei Skyrim (bzw. Bethesda) ist es irgendwann so, daß ich meinen eigenen Supercharakter überdrüssig werde und dann eigentlich nur noch durch den Rest der Story rushe. Ich hab da immer noch so viel übrig, daß ich noch lange keine neues Spiel bräuchte aber irgendwann braucht man auch mal wieder eine Pause davon (ich jedenfalls), werde es aber bestimmt nochmal in die 360 werfen und schauen, was noch zu tun ist.

Am Witcher erfreue ich mich momentan einfach sehr. Und ich bin mir auch sicher, daß ich mir die Addons kaufen werde, weil ich es mir wünschen würde, daß Spiele so aussehen, bzw. so zu spielen sind.

Kann aber auch sein, daß ich irgenwann keine '?' mehr sehen kann und nur noch die Story abschließe um mich erstmal wieder was anderem zu widmen. Aber wiederkommen werde ich auch dann bestimmt.
 
In Velen gibt es eine versunkene Truhe (Kriegsbeute). Diese ist aber abgeschlossen und kein Schlüssel in der Nähe. Es hängt auch keine Quest damit zusammen (ganz normales Fragezeichen). Weiß jemand weiter?

Edit: Hat sich erledigt!
 
Wie wäre es wenn DU, @Sawbones das Spiel mal kaufst und ausprobierst? Ich wollte am Anfang dem Hype nicht so trauen, aber das Spiel ist echt so gut! Ich habe jetzt auch 40 Stunden hinter mir und lange nicht genug vom Spiel.
 
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