@xJayFox
Mir würde jetzt nichts einfallen, auf was man jetzt unbedingt gezielt hinsparen müsste oder sollte, während halt ein ausreichender Vorrat an Tränken, Fallen und Bomben imo absolut essentiell ist - vor allem bei meinem damaligen Verschleiß.
Konsolentreff zeigt mir aber anhand von The Witcher 2 wieder einmal sehr stark wie causualisiert hier doch bereits einige sind.
Der semi-optimale Questpfeil ist natürlich ärgerlich, störte mich aber persönlich überhaupt nicht, da ich derartiges sogar für gewöhnlich ausschalte oder nicht explizit darauf achte, weil mir so ein GPS grundsätzlich die Immersion killt. Zudem sind die Quest-Beschreibungen in TW2 sehr genau und die Welt nun auch nicht unbedingt die aller größte.
Einen zu hohen Schwierigkeitsgrad gibt es auch nicht, sondern im Falle dieses Spiels nur falsche bzw. unzureichende Taktiken. Dazu benötigt es nicht unbedingt eine Vorbereitungszeit, da man ja via Ringmenu die Zeit stark verlangsamen kann und so jederzeit die Möglichkeit hat seine Vorgehensweise on-the-fly sogar im hitzigsten Gefecht zu ändern.
In dem Spiel kommt man einfach nur mit planlosen draufhauen nicht besonders weit, wie in vielen anderen Rollenspielen heutzutage (Skyrim, nur um ein Negativ-Beispiel zu nennen). Das Kampfsystem ist halt stark Taktik lastig und erfordert den gezielten Einsatz aller verfügbaren Mittel.
Was Steuerung und Menuführung angeht kann ich zur 360 Version nichts sagen, da ich sie nie gespielt habe. Mit M+T ists allerdings sehr komfortabel und geht schnell von der Hand.
Ich tippe stark darauf, dass CD Project RED hier einfach auf einige Konsolen typische Dinge nicht geachtet hat, bei ihrem Debut-Projekt.
Anubis schrieb:
Mir kann keiner erzählen das es irgendwie Sinn macht, die ganze Zeit gegen leichte Gegner zu kämpfen und auf einmal, wie aus dem nichts soll man eine Art Gott kalt machen und danach kommen wieder ganz viele einfache Gegner. Wo ist da der bitte der Sinn? Ich meine es müsste doch wie eine Kurve nach oben verlaufen, also immer ein wenig schwerer werden, bei Witcher 2 hingegen ist es wie son Aktienkurs rauf/runter usw.
Das ist eine Tugend früherer Rollenspiele, die ich sehr begrüße. Du hast einfach gewisse Gegner die Kanonfutter für einen darstellen und auch planloses Vorgehen nicht bestrafen. Dann gibt es glücklicherweise Gegner die sich kniffeliger verhalten, wobei ich selbst in der Vanilla-Version auf keinen Gegner gestoßen bin, den ich wirklich als unfair oder zu heftig bezeichnen würde. Da gibts nur mein eigenes Unvermögen und eine tiefe Befriedigung, wenn man besagte Gegner dann doch mit einer besseren oder anderen Vorgehensweise besiegt hat.
Hebt den Nervenkitzel an und bringt mich in ein gewisses Gefühl dauerhafter Anspannung und Wachsamkeit. Gefällt und lässt keine Langweile aufkommen.
Anubis schrieb:
und diese Tränke kann man auch nur vorm Kampf zu sich nehmen, die bringen einem gar nichts, nur nach dem neu laden weiß man dann, ab wann man so ein Trank trinken sollten und das nennt man Trial & Error und das ist noch nie gut gewesen.
Die Tränke haben eine ziemlich lange Wirkungsdauer. Die kann man auch gut präventiv einwerfen, wenn man durch die Wildnis streift. Zudem sind Tränke ja auch noch nicht alles (es sei den man hat explizit darauf geskillt wie ich damals...dann sind die dafür aber auch verdammt stark) und man hat ebenso noch ein großes Portfolio an Zeichen, sonstigen Skills und Fallen/Bomben, die alle ihre Daseinsberechtigung haben.