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360/PC The Testament of Sherlock Holmes

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Thx, meins ist heut doch noch angekommen, aber kam noch nicht zum zocken.

Werds auch fast nur in der First Person-View zocken, das fand ich schon bei Holmes vs Ripper so atmosphärisch.
 
so, hab's durch. gute, sherlock holmes typische story, gute rästel, auch wenn ich mir an manchen stellen noch ein paar rätsel mehr gewünscht hätte. auf jeden fall eins der wenigen adventures, die ich seit langem komplett durchgespielt habe.
 
Habs mir vor ein paar Tagen zugelegt, finds echt klasse, vorallem da ich viele Sherlock Holmes hörspiele gehört habe und auch aus diesen viel ins Spiel kommt, wie der Hund usw.

Wie findet ihr eigentlich den Schwierigkeitsgrad, bei paar sachen kommt man schon ins Grübeln, aber es passt schon.
 
Hab gestern mal weiter gespielt und ja die Holmes-Atmo ist wie immer toll, aber bisher gefällt es mir noch nicht so gut wie Holmes vs Ripper. Irgendwas fehlt. Und die Rätsel sind teilweise schon sehr witzig, du bekommst so gut wie keine Hinweise, ach was gar keine. Und hast deswegen keine Ahnung was du eigentlich machen sollst, musste dann auch schonmal im Netz nachschlagen weil sonst würd ich da noch nächstes Jahr dran sitzen. Ich mein ne kurze Erklärung was man von einem will wäre schon hilfreich gewesen.
 
Ich habe jetzt ein paar Stunden gespielt. Es ist mein erstes Sherlock Holmes Game. (und eines der ersten Adventures überhaupt)

man merkt deutlich, dass das Game eine low budget Produktion ist. (ich spiele gleichzeitig TLoU ;) ).
-Die Synchronstimmen der Kinder sind einfach schrecklich, ich hoffe die bekommen nicht zu viele Zwischensequenzen. Als Einstieg jedenfalls richtig schwach
-Die Animationen (gerade in Gesprächen) sind von vorgestern. während die Lippen sowas ähnliches wie Synchron sind, machen die Hände der Gesprächspartner immer wieder die gleichen unnatürlichen Bewegungen.
- das erste offene Gebiet, Whitechapel, wirkt sehr altbacken. nicht wegen dem Stil, sondern weil jeder 4. Passant wieder den gleichen Satz von sich gibt; weil die Tauben am Boden festkleben und einfach jeder Passant wie eine Kulisse wirkt und nicht wie ein Mensch, der effektiv etwas macht.

abgesehen vom niedrigen "production value" bin ich aber mehrheitlich angetan vom Game.
das "Deduction Board" ist erstklassig. sowas habe ich mir in L.A. Noire gewünscht! Ich hoffe nur, dass das noch etwas anspruchsvoller wird.
Generell machen die Rätsel um den Mordfall Spass: Das Begutachten der Leiche und des Tatorts, das Kombinieren und Vergleichen der Fundstücke. Das habe ich mir erhofft. :dhoch: auch da nimmt mir Sherlock mit seinen Kommentaren zu viel von dem vorweg, was ich selber herausfinden möchte und mit dem Vorwissen auch locker könnte. trotzdem: toll gemacht!

die "och schau, wieder ein neuartiger, komplexer Schliessmechanismus"-Rätsel mag ich nicht so sehr, aber die waren bisher ja moderat im Schwierigkeitsgrad

Was dem Spielt fehlt sind richtige Befragungen mit Zeugen im Stile von L.A. Noire. Aber dafür ist in diesem Randgruppen-Genre bestimmt kein Geld. ;)
 
Eindrücke nach c.a. 75%

Dramaturgisch ist das ja wirklich schwach. ich war jetzt bei der Szene
in der Holmes "stirbt". man nimmt niemandem seine Gefühle ab und ich selber fühle nichts: natürlich ist Holmes nicht tot, natürlich war das ein Trick. soll der Spieler wahrscheinlich auch wissen. Aber Watson wirkt in dieser Situation nicht wirklich geschockt. schwach geschrieben und gesprochen. und unglaubwürdig: Holmes ist ja bestimmt nicht tot, aber warum kann er sich vor seinem Partner "erschiessen", ohne dass er merkt, dass das kein echter Schuss war?!
auch sonst nervt es, dass ich in einem Sherlock Holmes Spiel von Sherlock Holmes an der Nase herumgeführt werde. Warum macht der Kotzbrocken alles selber?! soll doch sein Spiel selber durchspielen! Da löse ich mit ihm Rätsel, finde dabei mit ihm etwas und er meint "genau was ich haben wollte"... aber er sagt es dem Spieler (mir! also ihm selber, weil ich ihn ja spiele!) nicht. :fp:

In einem anderen bekannten Spiel* wurde es von einigen bemängelt, dass der Hauptcharakter Details vom Spieler versteckt hat, um einen Story-Twist herbeizuführen. Da fand ich das nicht so schlimm, schliesslich war das für mich primär kein Krimi. Hier ist das aber der Fall und die ganze Story in 75% des Spieles besteht daraus, dass der Hauptcharakter mir nicht sagt, was ich gerade mit ihm mache :motz:

Oder ist das, was ich hier kritisiere, auch der Stil der Romane über Holmes?

*um Spoiler zu vermeiden nenne ich den Namen nicht
 
Ich bin durch.

So richtig begeistert bin ich nicht. Sherlock Holmes ist ein klasse Charakter und das Spiel hat einige positive Aspekte:
Die Atmosphäre ist trotz repetitivem Soundtrack wirklich gut. insbesondere die Szenen mit den Leichen und das Armenviertel habe ich gemocht
das Deduction Board ist genau das, was ich mir bei so einem Titel gewünscht habe
einige dieser "Its simplicity itself" Rätsel wären richtig interessant.
Die Story ist in Ordnung


Am Ende überwiegt aber die Enttäuschung. Das liegt zum einen an den kleinen Problemen: für mich gab es keinen steigenden sondern einen sinkenden Schwierigkeitsgrad bei den Rätsel [das letzte Rätsel war das einfachste. aber generell hatte ich in der ersten Hälfte mehr Mühe mit den Schlössern!]
auch auf die Sammelaufgaben, aus denen leider ein Grossteil des Gameplays besteht, hätte ich grösstenteils verzichten können. Einfach alles sammeln was im Gebiet ist und dann auch einfachste Weise kombinieren... toll. Richtig grossartig war das auch in den Szenen, in denen ich schon genug gesammelt habe, um weiter zu kommen. aber nein, Sherlock braucht noch einen Beweis. Nachdem ich diesen dann gefunden habe, kommt er zum gleichen Schluss wie ich.

da komme ich eigentlich zum grössten Kritikpunkt: das Spiel hält mich für dumm; und Sherlock Holmes ebenso. Einfache Schlussfolgerungen darf ich auf dem Deduction Board machen. Die komplexen macht Holmes selber. Schlimmer noch: Einzelheiten, die komplexere Sacheverhalte erklären könnten, behält Holmes für sich.
Er ist intelligenter als Watson, Scotland Yard, "die bösen" und ich

Das Zusammenführen aller Fakten aus dem grossen Ganzen macht Holmes ganz alleine. Er erklärt da Watson und mir den ganzen Fall. Es sollte DER Moment sein im Spiel... und genau da bin ich einmal mehr der "dumme" Watson, der vom grossartigen Holmes belehrt wird.
warum durfte ich das nicht selber machen, als Holmes, und somit das Gefühl bekommen, dass ich effektiv den Fall gelöst habe?

So blieben auch die Möglichkeiten des Deduction Board unausgereizt: nur gerade 3 (!) gibt es davon im ganzen Spiel. das beste Gameplay-Element nimmt so keine 5% der Spielzeit in Anspruch. Manche Logik-Rätsel wissen zu begeistern. Aber es passiert zu selten, dass ich mir dabei wie der clevere Detektik vorkomme. Dafür sind viele der Rätsel entweder zu aufgesetzt oder, gerade gegen Ende, zu leicht. vllt wollte man da den "flow" der Geschichte nicht mehr mit langen Rätsel unterbrechen. Funktioniert hat das nicht: Am Ende hatte ich nicht das Gefühl, irgendetwas gelöst zu haben. ich war dabei, als Holmes etwas gelöst hat. ich war nicht viel mehr als die schrecklichen Kinder aus dem Intro
:(


Crimes and Punishement werde ich sicherlich im Auge behalten. Immerhin soll es dort verschiedene Enden von den Fällen geben. d.h. ja wohl, dass ich bestimme, wie es ausgeht, und nicht Holmes
 
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