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eape schrieb:Jep, er hat die Angelegenheit ordentlich und vollständig geprüft und "der Datenschutz wird zu 100% eingehalten". Was die Amis aber machen, weiß er nicht. Also lügen Snowden, die Medien und die amerikanische Regierung/NSA.
Ich hoffe, dass sich große Protestaktionen am Wochenende bilden, auch wenn manche Wohlstandsbäuche wahrscheinlich lieber tippen und maulen als zu handeln.


http://derstandard.at/1373514266599/Neue-Snowden-Enthuellungen-belasten-US-GeheimdienstSoftware "XKeyscore" enthüllt: NSA erfasst alle Schritte im Netz
Programm ermöglicht, die Internetaktivität einzelner Menschen in Echtzeit zu beobachten
Der US-Geheimdienst NSA kann mit seinem Überwachungsprogramm nach neuesten Enthüllungen des Informanten Edward Snowden einzelne Personen im Netz umfassend kontrollieren. Unter Berufung auf Snowdens Unterlagen berichtet der britische "Guardian", die Software "XKeyscore" erfasse "nahezu alles, was ein typischer Internetnutzer tut".
Zugriff auf gewaltige Datenmengen
Die Tageszeitung stellte eine NSA-Präsentation ins Netz, nach der Mitarbeiter über "XKeyscore" Zugriff auf gewaltige Datenmengen haben. Dem Dokument von 2008 zufolge können Geheimdienstler in den "enormen Datenbanken" der NSA nach Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Schlagworten suchen. Für die einzelnen Anfragen bräuchten sie keine gesonderte Zustimmung eines Richters oder eines anderen NSA-Mitarbeiters, schreibt der "Guardian".
Beobachtung in Echtzeit
Auch die Beobachtung der Internetaktivität einzelner Menschen in Echtzeit sei mit "XKeyscore" möglich. Unter anderem könne man die IP-Adresse jedes Besuchers einer bestimmten Website erfassen. Inhalte der Kommunikation würden drei bis fünf Tage lang gespeichert, Verbindungsdaten 30 Tage. Innerhalb eines solchen 30-Tage-Zeitraums im Jahr 2012 seien 41 Milliarden Datenpunkte zusammengekommen.
Verdächtig: User die in Pakistan Deutsch kommunizieren
Nutzer könnten dabei nicht nur über ihre E-Mail, sondern mittels einer detaillierten Suchmaske auch über zahlreiche weitere Kriterien gefunden werden, berichtet die Zeitung: So könne das Internet etwa nach Personen durchsucht werden, die in Pakistan verdächtigerweise auf Deutsch kommunizieren oder den Kartendienst Google Maps nutzen, um Anschlagsziele auszuspähen. Genau diese Index-Funktion würde "XKeyscore" von den anderen aufgedeckten Spähprogrammen unterscheiden. Laut den präsentierten Unterlagen des Geheimdienstes wurden "mehr als 300 Terroristen" dank des Programms gefasst. Konkrete Beispiele wurden vom "Guardian" aber geschwärzt.
Vier Folien geschwärzt
Laut dem "Guardian" ist das Programm der Beweis von Snowdens Behauptung, dass er als NSA-Zuarbeiter "jeden ausspähen könnte, auch den US-Präsidenten" - wenn er denn dessen E-Mail-Adresse gehabt hätte. Vier der 32 als "streng geheim" markierten Folien aus der internen Präsentation des Programms zu Trainingszwecken wurden geschwärzt, da sie Informationen zu spezifischen NSA-Einsätzen enthielten. Das Programm wird den Angaben zufolge stetig verbessert und läuft auf über 500 Servern in aller Welt, auch auf dem Gebiet klassischer US-Rivalen wie Russland, China und Venezuela.
Präsidentensprecher dementiert flächendeckende, ungeprüfte Zugriffe
Nach den neuen Veröffentlichungen verteidigen sich die Verantwortlichen. Das Programm sei nur ausgewählten Personen zugänglich und unterliege strengsten "gegenseitigen Kontrollen" gegen Missbrauch, erklärte das Weiße Haus am Mittwoch. "Der Vorwurf flächendeckender, ungeprüfter Zugriffe auf NSA-Daten ist falsch", versicherte Präsidentensprecher Jay Carney. Auch die NSA widersprach in einer Presseaussendung der Behauptung, sie sammele "willkürlich und grenzenlos" Informationen, und warnte vor der Gefährdung wichtiger Quellen und Aufklärungsinstrumente durch Medienberichte.
Copado schrieb:XKeyScore wurde enthüllt, alles was man im Internet macht kann "Live" angeschaut werden:
http://www.shortnews.de/id/1042100/edward-snowden-mit-neuen-enthuellungen-xkeyscore-lieferte-nsa-riesige-datenmengen
http://derstandard.at/1373514430696/FBI-kann-Android-Mikrophone-und-Laptops-fernsteuernFBI kann Android-Mikrophone und Laptops fernsteuern
Ermittlungsbehörde setzt bei gezielter Spionage auf Hackertools von Privatfirmen
Die Ermittlungsbehörden in den USA sollen zunehmend auf Hackertools setzen, um verdächtige Personen auszuspähen. Neue Details zu diesen Programmen sollen von involvierten Personen kommen, die mit Spyware und anderen Methoden arbeiten, die im Normalfall für kriminelle Aktivitäten verwendet werden.
Tools aus der Privatwirtschaft
Das "Wall Street Journal" berichtet auch von Gerichtsunterlagen, die aufzeigen, welche Möglichkeiten das FBI hat und welche Tools dafür verwendet werden. Diese Tools sollen nicht nur eigens entwickelt werden, sondern auch aus der Privatwirtschaft stammen und sukzessive von der US-Behörde gekauft werden.
Wird nicht immer genehmigt
Zu diesen Werkzeugen soll unter anderem auch eine Technologie gehören, die Mikrophone in Googles mobilem Betriebssystem Android aus der Ferne steuerbar macht. Auch in Laptops verschiedener Hersteller sei dies möglich. Angewendet wird dies in Fällen des Verdachts auf Terrorismus, Kinderpornographie oder organisierter Kriminalität. In einigen Fällen, die bereits publik gemacht wurden, wollte das FBI Beweise auch durch das Bedienen einer Notebook-Kamera sammeln, ein zuständiger Richter verweigerte allerdings die Genehmigung.
Tastaturanschläge aufzeichnen
Die Behörde würde speziell und gezielt Leute einstellen, die Hacking Skills hätten, meint ein ehemaliger Mitarbeiter der Cyber-Division. Die Informationen darüber würden vor allem deshalb immer mehr ans Tageslicht kommen, weil das FBI vermehrt im privaten Sektor einkauft. Vor 12 Jahren wurde das FBI bereits von Bürgerrechtsaktivisten kritisiert, nicht öffentlich zu machen, welche Programme und Techniken es für die Bespitzelung von US-Bürgern verwende. Im Vorfeld gab es Berichte über die Aufzeichnung von Tastaturanschlägen durch die Behörde, die schlussendlich zur Festnahme eines Verdächtigen führten.
Nur "relevante" Daten
Beteuert wird, wie auch im Fall der NSA, nur relevante Daten zu sammeln und nur gezielt zu überwachen, wenn es bereits Verdachtsmomente gebe. Verschiedenen Unternehmen wird mittlerweile vorgeworfen, den Behörden Tür und Angel für diese Art der Ermittlung zu öffnen. Betroffen seien auch Sicherheitslücken in Microsofts Internet Explorer.
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