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REVIEW Shaun White Snowboarding

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Mondknallschlumpf

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Shaun White Snowboarding


Grafik: Durchaus ordentlich, die Berge und der Schnee sind hübsch anzuschauen, man hinterlässt Spuren im Schnee und die Charaktere sehen auch ordentlich aus. Keine besonders herausstechenden Highlights, aber insgesamt wirklich gut. Sehr positiv hervorzuheben sind noch die Ladezeiten, die wirklich sehr kurz sind.

8.0/10



Sound: Die dt. Synchro ist an Peinlichkeit kaum zu überbieten, die englische ist okay. Highlight ist die Songauswahl, da sind wirklich sehr geile Songs dabei und auch die übrigen Boardgeräusche auf Schnee, Eis usw. sind sehr gut gelungen.

8.5/10


Gameplay: Man bastelt sich einen Snowboarder und düst dann einen von vier (ziemlich großen) Bergen herunter. Die Steuerung mit Sprung auf der rechten Schultertaste ist anfangs gewöhnungsbedürfitg, geht später dann aber erstaunlich gut von der Hand. Das einzige, was nicht optimal gelöst ist, ist der rechte Stick, der sowohl für die Kamera, als auch für die Boardtricks in der Luft zuständig ist.

Es gibt verschiedene Aufgaben, die man erledigen kann, Wettrennen, Schneeballduelle, Trickwettbewerbe, Münzen sammeln für Shaun White usw. Man kann jederzeit die Karte des Berges aufrufen und sich per Helikopter auf den Gipfel fliegen lassen, oder zu einer der Liftstationen beamen lassen - was in der Hinsicht weniger gut (und eigentlich das größte Gameplay Manko) ist, ist die Tatsache, dass die Wettbewerbe nur auf einem recht ungenauen Radar während der Fahrt auftauchen, so dass man teilweise lange am suchen ist, bis man das gewünschte Event findet.

Durch das Gewinnen bzw. genug Punkte in den Events erhält man Geld, mit dem man neue Boards und Klamotten kaufen kann. Erstere verbessern die Stats, letztere haben lediglich kosmetischen Nutzen, weshalb man sein Geld anfangs nur in neue Boards stecken sollte.

7.0/10


Fazit: Da ich das Spiel gewonnen habe, musste ich es natürlich wenigstens mal anspielen :D. Ich habe es zwar nicht komplett durchgespielt, aber da alle vier Berge von Anfang an zugänglich sind und ich alle verschiedenen Wettbewerbe mal ausprobiert habe, denke ich, dass ich mir ein Urteil erlauben kann.

Die Optik ist nett, die Steuerung solide und der Sound/Musik sehr gut. Das Spiel hat sogar richtig gute Ideen, zum Beispiel kann man mit Steuerkreuz unten + X an jeder Stelle auf dem Berg ne Markierung setzen und mit Steuerkreuz unten + B sich wieder an die Stelle zurückversetzen lassen, wenn man z.B. nen Sprung oder ein einzusammelndes Item weiter untern verpasst hat. Auch dass man sein Board abschnallen kann und zu Fuß herumlaufen kann, ist ne nette Idee. Lawinen gibts auch, vor denen man flüchten muss, was relativ spaßig ist.

Dass der Titel mir letztendlich doch nicht so gefallen hat, liegt an mehreren Sachen. Zum einen bin ich eher der SSX/Amped 3 Fan und Shaun White siedelt sich irgendwo in der Mitte zwischen Amped 3 und den ersten Amped Teilen an, nicht wirklich simulationslastig, aber auch nicht 100% Arcade.

Dann das Radar, das einfach nur nervt und viel Leerlauf ins Spiel bringt, weil man dauernd nur am suchen ist. Die blöde "Story" um Shaun White, der einen nur durch die Gegend schickt, um vier mal 12 dämliche Münzen einzusammeln, damit man am Endwettbewerb teilnehmen darf, ist auch nicht gerade motivierend. Und es scheint immer nur die Sonne, kein Sturm, Schneetreiben etc.

Deswegen fand ich das ganze Spiel - obwohl es eigentlich nichts komplett falsch macht - ziemlich langweilig. Wer allerdings händeringend auf der Suche nach einem neuen Snowboardspiel ist, der kann sich den Titel ruhig mal ansehen, denn wirklich schlecht ist er nicht.

6.5/10
 
Shaun White Snowboarding

Groß war die Vorfreude, das neben Amped 3 ein weiteres Snowbaordspiel für die Xbox 360 (aber auch Wii, PS3, DS und PC) erscheint. Die Videos im voraus haben zwar gemischte Gefühle hervorgerufen, aber das der Namensgeber "Shaun White" selbst in die Entwicklung einbezogen wurde, gab Hoffnung für ein richtig rundes Snowboarderlebnis.
Vier komplette Berge, inklusive Freeride-Strecken hatten auf jedenfall potenzial.

Am Anfang war...

Nachdem ersten Start des Spiels und einem nicht vorhandenen Intro-Video, geht es erstmal daran einen eigenen Boarder, wahlweise männlich oder weiblich, zu erstellen. Die Selbstgestaltung hält sich dabei allerdings stark in Grenzen, so dass die Erstellung eines Xbox 360ig Avatars dagegen geradezu umfangreich wirkt.
Gut ist die Auswahl an original Snowboardklamotten inkl. Mützen und Handschuhen, Snowboards, Bindungen und Boots. Zwar fehlen einige Marken, doch mit BURTON und NITRO stehen auf jedenfall schonmal zwei wichtige Hersteller zur Auswahl.

Der Berg ruft...

In einem kurzen Einleitungsvideo und einigen unwitzigen Sprüchen von irgendwelchen Moderatoren und Shaun White selbst, geht es endlich zur ersten Abfahrt.
Doch genau hier bekommt man schonmal den ersten Dämpfer. Denn die Steuerung ist mehr als gewöhnungsbedürftig. Gelenkt wird wie gewohnt mit dem linken Analogstick, springen mit dem rechten Trigger, was die größte Umstellung ist und Tricks werden mit dem rechten Analogstick (erweiterte Tricks durch zusätzliches drücken) wie auch schon in Amped 2 gemacht.
Die Steuerung ist dabei viel zu direkt, wodurch ein leichtes Kurvenfahren ohne beschleunigen zu wollen garnicht möglich ist.
Da durch das nach vorne drücken des linken Analogsticks beschleunigt wird, kommt es besonders zu Beginn nicht selten vor, das man bei Absprüngen erstmal einen Frontflip startet.
Nach etwa 2 bis 6 Stunden hat man sich aber an die Steuerung gewöhnt und es fängt an richtig Spass zu machen, im Powder stylisch den Berg runter zu brettern, ein paar Grabs zu machen, vor Lawinen davonzufahren und über umgekippte Baumstämme zu grinden. Die Trickvielfalt ist dabei in Ordnung, hätte aber (besonders bei Grinds) durchaus umfangreicher sein dürfen.

Für die Augen, die Ohren und ...

Grafisch geht das gebotene zwar nicht als neue Reverenz unter den Snowboardgames durch, insgesamt liegt die Grafik aber zwischen zweckmäßig und schön. Besonders beim Berg "Alaska" ist die Weitsicht sehr stimmig und bietet ein unglaubliches Freiheitsgefühl, wenn der Heli einen am Gipfel absetzt.
Ein paar Glitzereffekte im Schnee und mehr Lichtspielereien hätten aber sicherlich nicht geschadet, denn Pistenweise wirkt das ganze manchmal doch leider etwas trist.

Der Sound ist dabei um so besser gelungen. Neben Windpfeifen bei hoher Geschwindigkeit, Lawinengekrache und ausreichenden Carvegeräuschen, tut der gelungene (wenn auch leider etwas minimalistische) Soundtrack sein übriges für ein interessantes Snowboarderlebnis.

White, White davon entfernt...

ein gutes Snowboardspiel zu sein, ist Shawn White Snowboarding also nicht. An die Steuerung kann man sich durchaus gewöhnen und Grafik, sowie Sound gehen absolut in Ordnung.
Doch was ein gutes Spiel tatsächlich ausmacht, verfehlt Shaun White Snowboarding leider etwas. Denn die Aufgaben um an Geld für neue Ausrüstung zu kommen, liegen zwischen "unglaublich nervig" und "macht ja irgendwie doch Spass". Vom simplen Punkte sammeln durch Freie, Boden und Air Tricks bishin zu noch simpleren Einsammel-Aufgaben und Tordurchfahrten, wird alles geboten, was viel langweiliger nicht hätte intigiert werden können.
Was durch das Freeriden dann glücklicherweise doch noch für gute Laune sorgt, sind die bekloppten Aufgaben, die Shaun mal eben so aus dem Ärmel schüttelt.
Nähmlich, jetzt kommts: Das einsammeln überdimensionaler Münzen, um an neue Fertigkeiten wie "Killerblick, Boost und Megajump" zu kommen.


Fazit:

Wer unbedingt ein Snowboardspiel haben muss und dem der spassige Freeride reicht, kann zuschlagen.
Allen anderen würde ich empfehlen zu warten, bis das Spiel günstiger geworden ist oder zu AMPED raten.

Alternativ heist es noch, bis zum Release von Stoked zu warten, welches hoffentlich besser als Shawns Schneebrettspiel wird.

Gesamtwertung: 7/10
Grafik: 7/10
Sound: 9/10
Gameplay: 6/10
Langlebigkeit: 5/10
 
Ich has mittlerweile und bin eigentlich ganz zufrieden (vor allem zu dem Preis). Es ist sicher nicht der Oberhammer, aber schlecht ist es sicher auch nicht. Die Grafik ist gut mit einer Hammerweitsicht und mit der Steuerung komme ich super klar.
Für eine Runde Snowboard zwischendurch auf jeden Fall geeignet.
 
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