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Scuzzle goes vegan.. (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

ich halte auch das Wort tiergerecht nicht für die optimale Lösung, man kann sicher andere Wörter finden, aber man sollte sowas wohl nicht in einen positiven Kontext setzen in dem man Wörter wie "gerecht" nutzt

Damit ist sicher nicht die GERECHTIGKEIT gemeint, sondern es dem Wohlergehen des Individuums recht zu machen.

Und warum willst du bestimmen, ob etwas einen positiven Kontext hat? Fleischkonsum ist seit deiner Erleuchtung jetzt grundsätzlich negativ zu bewerten also muss alles, was damit zu tun hat auch negativ klingen, oder wie?
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum sollte ich an der Sache irgendetwas positiv sehen wenn ich das Ende schon kenne? Ausbeutung, Quälerei, Tod. Ganz toll, dann wird das ein oder andere Tierchen halt 3x mehr gestreichelt und darf noch bisschen im Hinterhof rumtollen bevor es zur Schlachtung geht.
 
Ja, ich maße mir an, zu sagen, dass ich darauf unglückliche Hühner sehe.

Und was siehst du hier?

256.jpg
 
Ach verdammt. Ich sehe gerade ich habe das falsche Bild gepostet. Hier das richtige:

KNH93182_1280x522_1280x522_0x104-height-400-width-980.jpg


Ja, ich maße mir an, zu sagen, dass ich darauf unglückliche Hühner Kinder sehe.
 
Veganer sind vor allem Ignoranten. Das ist wohl wahr. :)

Das ist vielleicht pauschalisierend ja, aber sicherlich nicht "wohl wahr" :)
Und das sag ich, obwohl ich keiner bin.

Nachdem wir nun auch endlich, die schon zuvor von mir prophezeiten Fleischfotos endlich auch in diesem Veggie-Thread vorfinden, ermahne ich einfach mal diese Provokationen schlicht zu unterlassen. Ansonsten gibt es Threadbans und der Thread wird zur Vürstchenparty!

Danke für die Aufmerksamkeit.
 
Möchtest du eine statistische Erhebung machen?

nein, dafür hab ich keine zeit. aber ich möchte eine sehen. oder zumindest deine behauptungen von zahlen untermauert sehen.

Das sind Betriebe, die ihren Lebensunterhalt mit dieser Art Landwirtschaft verdienen und keine Streichelbauernhöfe.

Um sich als Einzelperson einen Überblick zu verschaffen, reichen die 150 Betriebe sicher aus.

diese 150 betriebe sagen etwas über eben die 150 betriebe aus und nix darüber, wie die meisten tiere, die im kühlregal landen vorher gelebt haben.
 
Aber sonst läufts bei dir?

Du möchtest also einen Beweis, oder eine Untersuchung, dass es ALLEN Tieren in Deutschland vor der Schlachtung gut geht?

Und du möchtest dann aber bestimmt auch noch selber festlegen, was gut in den Zusammenhang ist.

https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html

http://www.vetmed.fu-berlin.de/einr...e10/Rechtsvorschriften/Tierhaltung/index.html

Es gibt in Deutschland Gesetze und Vorschriften, die die Nutztierhaltung (nebenbei auch die Haustierhaltung - Stichwort vegane Katzen und Hunde) regeln.
Wenn du jetzt allen Ernstes behaupten willst, dass es hier flächendeckend und fortgesetzt schwere Gesetzesverstöße gibt und die vielleicht auch noch von Gesetzgeber nicht geahndet oder sogar vertuscht werden, dann ist das verschwörungstheoretischer Blödsinn und es ist an dir, das zu beweisen.

Dafür reicht kein SZ Artikel, indem darauf hinweisen wird, dass 20 Hühner auf 1qm zwar dem Gesetz entsprechend, aber doch eigentlich ziemlich grausam sind [Bild von gerupftem Huhn].

Es gibt diese Liste mit Landwirten, die dir bereitwillig Rede und Antwort stehen. Ruf an oder schreib ihnen. Schau dir die Betriebe an.

Es steht Dir weiterhin frei, deine Waren nur dort zu kaufen, wo du dich selbst von der ethisch und moralisch einwandfreien Herstellung überzeugt hast, dann musst allerdings deine nächste Xbox im Regal stehen lassen.

Klar gibt es immer und überall Arschlöcher, die meinen, sich nicht an Gesetze halten zu müssen. Die gibt es aber überall und deswegen die gesamte Branche unter Generalverdacht zu stellen ist mit weltfremd noch sehr wohlwollend umschrieben.
 
Ich hab deinen Beitrag noch gelesen. Du editierst ja gern rum.

Ich muss mich aber entschuldigen. Ich hab irgendwie nicht mitbekommen, dass die Landwirtschaft von der restlichen Marktwirtschaft ausgenommen wurde.
Jeder will nur BIO und ist bereit, das dreifache für seine Lebensmittel zu bezahlen. Alles ist prima.

Aber dann interessieren dich vielleicht diese Zahlen:

https://www.foodwatch.org/de/informieren/bio-lebensmittel/mehr-zum-thema/zahlen-daten-fakten/


  • Bio-Produkte machen lediglich 4,4 Prozent des gesamten Lebensmittelumsatzes in Deutschland aus (2014). Den höchsten Bio-Anteil gab es in Dänemark mit 7,6 Prozent Umsatzanteil, gefolgt von der Schweiz mit 7,1 Prozent.
  • Bei Fleisch ist der Bio-Anteil noch geringer und liegt etwa bei Geflügel bei 0,7 Prozent, bei Schwein bei 1,2 Prozent und bei Rind bei 2,4 Prozent.
Wo sind denn die ganzen Leute, die nur BIO vom Bauern nebenan kaufen?
Greifen wohl alle doch lieber bei ALDI in die Truhe und der Rest ist vielleicht doch nur Gequatsche.
 
Ich hab deinen Beitrag noch gelesen. Du editierst ja gern rum.

Ich muss mich aber entschuldigen. Ich hab irgendwie nicht mitbekommen, dass die Landwirtschaft von der restlichen Marktwirtschaft ausgenommen wurde.
Jeder will nur BIO und ist bereit, das dreifache für seine Lebensmittel zu bezahlen. Alles ist prima.

Aber dann interessieren dich vielleicht diese Zahlen:

https://www.foodwatch.org/de/informieren/bio-lebensmittel/mehr-zum-thema/zahlen-daten-fakten/


  • Bio-Produkte machen lediglich 4,4 Prozent des gesamten Lebensmittelumsatzes in Deutschland aus (2014). Den höchsten Bio-Anteil gab es in Dänemark mit 7,6 Prozent Umsatzanteil, gefolgt von der Schweiz mit 7,1 Prozent.
  • Bei Fleisch ist der Bio-Anteil noch geringer und liegt etwa bei Geflügel bei 0,7 Prozent, bei Schwein bei 1,2 Prozent und bei Rind bei 2,4 Prozent.
Wo sind denn die ganzen Leute, die nur BIO vom Bauern nebenan kaufen?
Greifen wohl alle doch lieber bei ALDI in die Truhe und der Rest ist vielleicht doch nur Gequatsche.


Keine Ahnung, wer was kauft: Ehrlich, das weiß ich nicht. Das einzige, das ich beeinflussen kann, ist das, was ich kaufe. Aber generell ist das natürlich auch etwas, das mir auf den Senkel geht: Sich einerseits für arme Wale stark machen, die so böse hingerichtet werden, aber wenn es um einen selbst geht, am liebsten das Billigste vom Billigsten kaufen. Nun ja...
 
In diesen Diskussionen ist es aber immer gleich "ICH kaufe aber nur Bio!", es ist aber einfach unvorstellbar, dass ich immer nur mit den 4% diskutiere, die die BIO-Sachen kaufen.
Irgendwann weiß man dann, dass man es mit (wohlwollend geschätzt) mindestens 50% Maulhelden zu tun hat, die sich als allerhöchste moralische Instanz aufspielen und dann das Billigmett kaufen.

DAS nervt.

PS: Und dabei ist es auch komplett Banane, was einer futtert. Auch wenn er nur handgeschüttelte Äpfel isst. Auch der profitiert in der ein oder anderen Weise von der Nutztierhaltung. Auch für ihn werden massenweise Tiere gemeuchelt, die dann eben nur nicht auf dem Teller landen, sondern irgendwo verrecken.
Glückwunsch an den, der das ausblenden kann. Muss ein schön einfaches Leben sein.
 
In diesen Diskussionen ist es aber immer gleich "ICH kaufe aber nur Bio!", es ist aber einfach unvorstellbar, dass ich immer nur mit den 4% diskutiere, die die BIO-Sachen kaufen.
Irgendwann weiß man dann, dass man es mit (wohlwollend geschätzt) mindestens 50% Maulhelden zu tun hat, die sich als allerhöchste moralische Instanz aufspielen und dann das Billigmett kaufen.

DAS nervt.


Gut, ich kaufe gar kein Mett. :D

Bei Obst und Gemüse kaufe ich zu, naja, vielleicht 95% Bio. Aber ja: Wenn die restlichen drei Bio-Bananen so grün sind, dass ich sie erst in fünf essen könnte, kaufe ich auch mal die "normalen". Wie handhabst du das denn?
 
Ich kaufe in normalen Supermärkten ein.
Ich achte darauf, nicht das billigste zu kaufen, Obst kaufe ich generell eher im EDEKA, weil die dort ein sehr gutes Sortiment haben.
BIO halte ich eher für Schummelei, wenn aber irgendein Obst aus der BIO Ecke gut aussieht, kaufe ich auch das.

Ich achte eher darauf, dass das gesamte Essen eher qualitativ hochwertig zumindest aussieht. Ich sehe aber auch nicht ein, zum Beispiel für ne Packung Spaghetti 2,99 zu bezahlen.

Fleisch kaufe ich generell eher bei Metzger. Da ich aber berufstätig bin und nur 1 Mal pro Woche Zeit zum Einkaufen habe, kaufe ich auch teilweise abgepackte Wurst, muss ja die Woche über halten. Aber dabei kaufe ich auch eher nicht JA! oder GUT UND GÜNSTIG, sondern lieber Markenware.
 
Deutschland isst trotzdem zu viel Fleisch. Bei 85% der Deutschen kommt fast täglich Fleisch auf den Tisch.

Pro Kopf Verbrauch liegt bei rund 60kg (stand 2014). Das sind aufs Jahr verteilt gut 160 Gramm am Tag. Hört sich wenig an oder? Ist aber gut doppelt so viel wie von den meisten als Gesund angesehen.

Und dabei ist Deutschland nur auf Platz 21 der Fleischesser soweit ich weiß.

Ich will nicht wissen wie viel weniger Probleme wir hätten wenn der Fleischkonsum der Fleischfresserländer um ca 50% gesenkt wird (sprich 3 Tage ohne Fleisch und 4 Tage mit).

Sollte man sich schon Gedanken drüber machen ob man sich nicht wenigstens für sich selber entscheidet das umzusetzen. Hat eigtl nur Vorteile.
 
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