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Scuzzle goes vegan..

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich kritisiere vor allem die gewissenlose Selbstverständlichkeit dahinter obwohl keinerlei Notwendigkeit besteht. Ich habe mich auch selbst lange in diese Kritik gestellt und die Erkenntnis zu großen Teilen durch Reflektion an meinen eigenen Handlungen erfahren. Ich steige nicht mit weißer Weste von oben herab und zeige nur mit dem Finger auf andere. Mich macht das auch noch lange nicht zum guten Menschen falls es sowas überhaupt gibt.
Dieser Thread war vor allem auch dazu gedacht andere im Idealfall zu neuen Gedankengängen anzuregen, vielleicht selbst ein wenig zu reflektieren und sich nicht dem Status quo zu ergeben.

Und es sind, Stand heute, 8 Tage.
 
Zuletzt bearbeitet:
ok. Hab mich nur gewundert. Vom Fleischesser in so kurzer Zeit zum uneinsichtigen Vegetarier ;)

Veganer

Ich find solche Meinungen vollkommen berechtigt. Genau so find ich Veganer die auf Massenprodukte aus dem Markt setzen für inkonsequent.
Pestizide töten Tiere und schädigen Boden und Grundwasser halt auch.

So hat jeder seine eigenen Prioritäten und Massenschlachtbetriebe und Fleisch von Aldi, Lidl und co setzen fast nur auf Tiere die künstlich zu schnelleren Wachstum etc antreiben sind halt auch als Fleischkonsument widerlich und jenseits von jeden gesunden Menschenverstand.

Ich selbst kann ohne mein gewissen zu belasten weiterhin Fleisch Konsumieren allerdings im gesunden Relationen und von Tieren die gut gehalten wurden, natürlich gewachsen sind und nicht vollgepumpt mit Antibiotika und co sind.

Man kann zwar sagen jeder wie er mag macht die Produktion von Fleisch in solchen Zahlen aber eben nicht richtiger. Wie viel Prozent der Anbauflächen weltweit sind für tiernahrung? Wie pervers ist es das Regenwald gerodet wird um Sojaanbauflächen zu haben die für Tierfutter in Deutschland genutzt werden?

Das Gesunde Verhältnis zu Lebensmitteln hat der Mensch offensichtlich komplett verloren wenn er nicht grade in nem armen Land lebt, sich selbst was anbauen muss und evtl 1-2x im Jahr seine Hausziege schlachtet für die Familie.

Radikalisierung ist imo fast nie der richtige Weg allerdings Aufklärung und penetrantes Nachbohren bei Leuten die das alles für selbstverständlich halten schon.
 
Du wenn er so leben will auch ok. Wenn er jetzt so strickt denkt auch ok. Finds halt nur bissl hart in so kurzer Zeit so zu denken. Anscheind ist da gegenüber Fleischfressern wenig Toleranz. Hab die letzten Seiten hier nicht mehr so genau verfolgt aber ich glaube nicht das ein "Fleischfresser" Scuzzle genauso intolerant gegenüber getreten ist. Das wäre für Veganer ja ein gefundenes Fressen (was für ne Ironie). Weißt das weder ein Vorwurf noch sonst was aber ist schon schade das er so radikal denkt und anscheind da keine zweite Meinung gelten lässt.
 
Bei Massenproduktion von Fleisch gibt es auch keine zweite Meinung. Es ist einfach nur etwas schlechtes und nichts gutes.

Ob man jeden der sich für den Konsum von "gesunden" Fleisch auch so titulieren muss überlasse ich den Leuten selbst weil es mich in keiner Form irgendwie anspricht. Ich fühle mich mit den 2x Fleisch die Woche wohl. Könnte sogar weniger sein ist aber auch so ne Sache esse dann ja kein riesenschnitzel oder ähnliches sondern Kauf mir 2 Stück Fleisch oder guck das meine Putenbrust aufs Brötchen kommt und gut ist.

Imo wäre es schon gesund die Fleischpreise drastisch zu erhöhen so das die Leute es nicht mehr finanzieren können jeden Tag ne 500g Packung Fleisch zu kaufen + Aufschnitt + Bifi und co

Aber wie gesagt jeder denkt da anders und das ist auch ganz ok aber was falsches wird nur weil es vermeintlich alle machen nicht richtiger.
 
Tiere als "gleichwertige" Lebewesen anzusehen ist einfach kein gesellschaftlicher Konsenz. Und das ist imho auch ein Aspekt über den man sich streiten kann.
 
Tiere als "gleichwertige" Lebewesen anzusehen ist einfach kein gesellschaftlicher Konsenz. Und das ist imho auch ein Aspekt über den man sich streiten kann.

Du musst das Tier auch nicht als gleichwertig betrachten um das schlecht zu finden.

Kauf dir mal ein Stück Fleisch vom Discounter und dann eins was unter guten Bedingungen aufwachsen konnte. Der Unterschied ist geschmacklich einfach enorm. Mal ganz davon abgesehen das wir uns so aktuell den Planeten unnötig zusätzlich zugrunde richten.

Ein Tier ist kein Mensch aber Leben ist Leben und das gehört geschätzt.
 
Das bezieht sich ja nur auf industrielle Massentierhaltung. Viele halten den Fleischkonsum ja grundsätzlich für unethisch.

Ist es auch wenn man es so sieht.

Ich selbst bin nur der Ansicht das Leben geschätzt werden muss ob nun pflanzlich, tierisch oder menschlich.
Bin aber keine Person die einem da seinen Stempel aufdrücken will und ich bin auch nicht gegen Veganer oder Vegetarier. Wenn man gewissen Lebewesen nichts machen möchte muss man das nicht da haben wir es als Menschen ganz gut fast immer die Wahl zu haben ist aber auch auf Kosten von anderen Dingen wie alles was wir machen.

Es gibt nichts was nicht auf Kosten von anderen geschieht. Sei es der Transport von Lebensmitteln der die Ozonschicht schädigt noch der zusätzliche Energieverbrauch den ein Pferd für die Lieferung verbraucht.

Um ehrlich zu sein wäre das Leben extrem deprimierend wenn ich mich ständig vor Augen halte was die schönen Sachen die ich machen darf für Kosten (ich rede nicht von Geld) verursachen.
 
Veganer

Ich find solche Meinungen vollkommen berechtigt. Genau so find ich Veganer die auf Massenprodukte aus dem Markt setzen für inkonsequent.
Pestizide töten Tiere und schädigen Boden und Grundwasser halt auch.

So hat jeder seine eigenen Prioritäten und Massenschlachtbetriebe und Fleisch von Aldi, Lidl und co setzen fast nur auf Tiere die künstlich zu schnelleren Wachstum etc antreiben sind halt auch als Fleischkonsument widerlich und jenseits von jeden gesunden Menschenverstand.

Ich selbst kann ohne mein gewissen zu belasten weiterhin Fleisch Konsumieren allerdings im gesunden Relationen und von Tieren die gut gehalten wurden, natürlich gewachsen sind und nicht vollgepumpt mit Antibiotika und co sind.

Man kann zwar sagen jeder wie er mag macht die Produktion von Fleisch in solchen Zahlen aber eben nicht richtiger. Wie viel Prozent der Anbauflächen weltweit sind für tiernahrung? Wie pervers ist es das Regenwald gerodet wird um Sojaanbauflächen zu haben die für Tierfutter in Deutschland genutzt werden?

Das Gesunde Verhältnis zu Lebensmitteln hat der Mensch offensichtlich komplett verloren wenn er nicht grade in nem armen Land lebt, sich selbst was anbauen muss und evtl 1-2x im Jahr seine Hausziege schlachtet für die Familie.

Radikalisierung ist imo fast nie der richtige Weg allerdings Aufklärung und penetrantes Nachbohren bei Leuten die das alles für selbstverständlich halten schon.

Du widersprichst dir doch selbst. Am Anfang deines Textes gehst du darauf ein, das jeder seine Prioritäten hat und man diese respektieren soll und am Ende verteufelst du eine Seite.....
 
Um ehrlich zu sein wäre das Leben extrem deprimierend wenn ich mich ständig vor Augen halte was die schönen Sachen die ich machen darf für Kosten (ich rede nicht von Geld) verursachen.
Genau so fühle ich mich auch! Bei mir ist das Ergebnis allerdings meist leider nicht "Da muss man doch was machen!" sondern eher "Da kann man eh nichts machen!".
 
Du widersprichst dir doch selbst. Am Anfang deines Textes gehst du darauf ein, das jeder seine Prioritäten hat und man diese respektieren soll und am Ende verteufelst du eine Seite.....

Ich verteufeln niemanden ich sage nur das die Massenproduktion von Fleisch in dieser Form einfach falsch ist. Das richtet sich ja nicht an den Konsumenten.
Das Tier ist zwar kein Mensch aber der Mensch ist ein Tier. Menschen neigen dazu das große ganze erst zu sehen wenn ihnen die scheiße selbst ins Gesicht fliegt. Ist halt so, wird sich nicht ändern und muss ich mit leben.

Was man tun kann ist für sich mach besten wissen und Gewissen zu leben und evtl auch mal 5min darüber nachzudenken was der Preis für nachfolgende Generationen ist wenn ich gewisse Dinge mache. Ich bin ja kein Stück besser als andere und fühle mich auch nicht von diesen Aussagen befreit.
 
@Mingo : Aber mich würde jetzt dann wirklich mal interessieren, wie du das siehst, wenn es halt Dinge woanders probiert.
Keine Ahnung, ich selbst hatte nie das Bedürfnis als Kind, von daher gehe ich zunächst davon aus, dass es dazu nicht kommen wird. Natürlich werde ich meinem Kind gerne offen und ehrlich erklären, warum wir kein Fleisch essen während es so viele andere Kinder und Familien gibt, die das tun, wenn es mich mit dieser Frage konfrontiert.
Aktiv unterstützen würde ich es aber nicht. Sprich, ich würde kein Fleisch zuhause anbieten.
 
Keine Ahnung, ich selbst hatte nie das Bedürfnis als Kind, von daher gehe ich zunächst davon aus, dass es dazu nicht kommen wird. Natürlich werde ich meinem Kind gerne offen und ehrlich erklären, warum wir kein Fleisch essen während es so viele andere Kinder und Familien gibt, die das tun, wenn es mich mit dieser Frage konfrontiert.
Aktiv unterstützen würde ich es aber nicht. Sprich, ich würde kein Fleisch zuhause anbieten.
Der erste Kindergeburtstag eines Schulfreundes bei Mc Donalds wird leider nicht so schön für das Kind .
Stell ich mir schwierig vor nicht als Aussenseiter darzustehen im Kindergarten oder Schule. ist nur ein Gedanke, soll kein Angriff gegen dich sein :)
 
Bei uns wurden die Vegetarier auch nie ausgegrenzt. Wieso soll man als Aussenseiter dastehen?
 
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