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Scuzzle goes vegan..

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Siehe oben, habe das Alter überlesen.
Ja, Kinder sollten frei wählen dürfen. Aber man muss dann auch so ehrlich sein und den Kindern erklären, was Fleischkonsum bedeutet und was dahinter steckt. Man kann es ja nicht so darstellen, wie man es selbst gerne hätte nur um dann zu sagen: "seht ihr, es will es doch selbst!"
Ich denke viele Kinder würden sich sofort gegen Fleisch entscheiden wenn sie wüssten das Tierleid dahinter steckt.

Einem Kind kannst du natürlich alles schmackhaft oder eben auch zuwider machen. Wenn ich meinem Kind lang genug einrede das Ausländer scheiße sind, wirds ein Nazi.
Da gibs nen schmalen Grat, den man nicht überschreiten sollte. Imo kann das Kind sich als Jugendlicher damit auseinandersetzen aber von einer unschuldigen Kinderseele hat sowas imo fern zu bleiben. Das Kind kämpft nicht deinen Kampf und es wird dich sicher nicht verurteilen das es als Kind mal Fleisch bekam WENN es deinen Weg geht.
 
Ok. Im Säuglingsalter spricht imo nix gegen vegetarische Ernährung, allerdings sollten man ihnen im Kindesalter zumindest die Möglichkeit geben, Fleisch zu essen.
Nein. Zumindest nicht wenn man Vegetarier*in ist und dahinter steht. Dann kann man es so machen, wie man Dinge in einer verantwortungsbewussten Erziehung eben tut, auch mal Vorschriften machen, wenn man der Überzeugung ist, das Kind kann seine Entscheidung selbst nicht voll überblicken. Genau so wie man eben sagt "Nein Julia, du bleibst heute nicht bis 2 Uhr morgens wach und schaust dir 'Friedhof der Kuscheltiere' an, auch wenn du das für eine tolle Idee hälst!"
 
Nein. Zumindest nicht wenn man Vegetarier*in ist und dahinter steht. Dann kann man es so machen, wie man Dinge in einer verantwortungsbewussten Erziehung eben tut, auch mal Vorschriften machen, wenn man der Überzeugung ist, das Kind kann seine Entscheidung selbst nicht voll überblicken. Genau so wie man eben sagt "Nein Julia, du bleibst heute nicht bis 2 Uhr morgens wach und schaust dir 'Friedhof der Kuscheltiere' an, auch wenn du das für eine tolle Idee hälst!"

Bis 2 Uhr wach bleiben schadet ihr aber. Fleisch essen nicht.
Du lässt das Kind DEINEN Kampf kämpfen und das finde ich nicht richtig (siehe weiter oben).
Extremes Beispiel: Impfgegner.
 
@Gerri Mach was du für richtig hälst, aber stell mich nicht so dar als würde ich mein Kind für abgedehte Ideologien instrumentalisieren.
Ich ernähre mein Kind vegetarisch und erspare ihm damit möglichereise gegen seinen Willen an Tod von Tieren beteiligt zu sein und ermögliche ihm dies zu überdenken, wenn es alt genug ist und sich für den Tod von Lebewesen zu entscheiden.
Ich finde ehrlich gesagt dass es die wesentlich logischerweise Vorgehensweise ist als das Kind solange Tiere "töten zu lassen" bis es alt genug ist "Stopp!" zu schreien.
 
Niemals in den Zoo gehen schadet nicht, nicht impfen lassen muss nicht schaden. Niemals bei nem Freund übernachten dürfen schadet nicht, kein Fahrrad fahren schadet nicht, nie auf ne Kirmes gehen, schadet nicht.

Merkste wat? Soll ich die Liste unendlich fortführen?

Ja, dass du hier wichtige soziale Erfahrungen (bei Freunden übernachten, Kirmes gehen), die wesentlich auf die positive Entwicklung des Kindes einwirken mit einer Lappalie wie dem Fleischkonsum gleichsetzt.

Hab ich gemerkt. Gut, oder?
 
@Gerri Mach was du für richtig hälst, aber stell mich nicht so dar als würde ich mein Kind für abgedehte Ideologien instrumentalisieren.
Ich ernähre mein Kind vegetarisch und erspare ihm damit möglichereise gegen seinen Willen an Tod von Tieren beteiligt zu sein und ermögliche ihm dies zu überdenken, wenn es alt genug ist und sich für den Tod von Lebewesen zu entscheiden.
Ich finde ehrlich gesagt dass es die wesentlich logischerweise Vorgehensweise ist als das Kind solange Tiere "töten zu lassen" bis es alt genug ist "Stopp!" zu schreien.

die instrumentalisierst es aber für deine Ideologie. Ob diese abgedreht ist, ist ne ganz andere Geschichte und das bewerte ich hier nicht.
 
In meinem Familien- und Bekanntenkreis habe ich schon einiges mitbekommen, wenn man sich mit den Kindern mit dem Thema Fleisch und Vegetarismus auseinandersetzt, haben fast alle die gleiche Meinung, wie dieser kleine Mann hier:

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Ja, dass du hier wichtige soziale Erfahrungen (bei Freunden übernachten, Kirmes gehen), die wesentlich auf die positive Entwicklung des Kindes einwirken mit einer Lappalie wie dem Fleischkonsum gleichsetzt.

Hab ich gemerkt. Gut, oder?

Fleischkonsum Lappalie gegenüber einem Kirmesbesuch? Also ehrlich gesagt glaub ich, das du da nicht mehr viel merkst.
 
In meinem Familien- und Bekanntenkreis habe ich schon einiges mitbekommen, wenn man sich mit den Kindern mit dem Thema Fleisch und Vegetarismus auseinandersetzt, haben fast alle die gleiche Meinung, wie dieser kleine Mann hier:

wie gesagt, Kinder sind sehr beeinflussbar. Und imo sollten es Eltern tunlichst unterlassen, Kinder in solchen Dingen zu beeinflussen.
 
Bis 2 Uhr wach bleiben schadet ihr aber. Fleisch essen nicht.
Du lässt das Kind DEINEN Kampf kämpfen und das finde ich nicht richtig (siehe weiter oben).
Extremes Beispiel: Impfgegner.

Nicht ganz so extemes Beispiel: Mobbing.
Schadet meinem Kind auch nicht, wenn es nicht gerade das Mobbingopfer ist. Erziehe ich es deshalb zum Mobber?
 
wie gesagt, Kinder sind sehr beeinflussbar. Und imo sollten es Eltern tunlichst unterlassen, Kinder in solchen Dingen zu beeinflussen.
Ach Gerri, was ist denn daran so schlimm, ein Kind bewusst fleischlos zu ernähren?
Als wäre das irgendwas Schlimmes.
Und wenn das Kind mit 14 Bock drauf hat und jede Woche zu Burger King rennt, dann ist das halt so.

Wie in dem Video, da wird das Kind doch eher dahingehend beeinflusst, dass es immer Fleisch essen musste und es eigentlich nicht möchte.
Ist nach deiner Definition doch auch Mist.
 
wie gesagt, Kinder sind sehr beeinflussbar. Und imo sollten es Eltern tunlichst unterlassen, Kinder in solchen Dingen zu beeinflussen.

Ich versuche es noch einmal ohne die teilweise unüberlegten Einzeiler von gerade.

Warum hat es den Anschein, als würde man dem Kind etwas vorenthalten, was für die Entwicklung unverzichtbar zu sein scheint?

Und kämpfst du nicht genau so einen Kampf, wie Mingo, aber halt in die andere Richtung? Ist es nicht genau so eine Ideologie deinem Kind zu vermitteln, dass es Ok ist Fleisch zu essen?
 
Was hier wieder abgeht.
Es hat für das Kind keine Nachteile es Vegan zu erziehen. Die Ernährungart schränkt die Entwicklung von Kindern nicht ein. So lange andere Aspekte der Bedürfnisspyramiede abgedeckt sind stellt das kein Problem dar.

Ob das jetzt für die Entwicklung des Gehirns und des Körpers schlecht ist auf diverse Sachen zu verzichten oder nicht darüber dürfen sich die Forscher weiter streiten.

Ich kenne eine Familie die vollkommen Vegan lebt (die Eltern sind aber auch ziemlich alt und etwas schräg Kiffen etc) die Kinder wurden nur Vegan erzogen die Tochter mit der ich befreundet bin lebt als Vegetarier aber gönnt sich gelegentlich auch mal ein Stück Fleisch. Hab sie jetzt in den 6 Jahren die ich sie kenne nur 4-5x Fleisch essen sehen.

Ihr Bruder ernährt sich auch relativ ausgewogen obwohl bei ihm regelmäßig Fleisch auf der Speisekarte steht. Daheim gibt's aber kein Fleisch oder ähnliches (was ja jetzt eh egal ist wohnen jetzt länger nich mehr daheim).

Dem Kind generell zu verbieten Fleisch zu konsumieren halte ich persönlich für etwas übertrieben aber kann man durchaus akzeptieren. Ist dann halt nur etwas schwer mit essen bei Freunden etc.
 
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