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Scheiß Liebe!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich werde niemandem etwas verbieten – aber wie soll ich denn die nächsten Monate bestreiten, wenn ich weiß sie geht zum Stichtag X? Metaphorisch gesprochen sehe ich die dunklen Wolken am Horizont stetig auf mich zukommen. Und das übermannt mich und drückt meine Laune in den Keller. Ich komme ja auch ursprünglich nicht von hier, habe mir eher keinen Freundeskreis aufgebaut, außer ein paar Arbeitskollegen, mit denen ich mal am Wochenende was mache. Aber ich weiß, das ist nicht ihr Fehler. Trotzdem würde sie mir fehlen, einfach deswegen, weil ich es so mit ihr genieße. Die Sorge davor zerfrisst mich einfach.
 
Wir haben ja jeden Tag drüber gesprochen, aber es dreht sich stets im Kreis und endet immer in ihren Tränen.
Naja, wenn sie gerade nicht glücklich sein kann wegen ihrer jetzigen Arbeit, dann sollte man sie eben in ihrem Wunsch unterstützen. Gibt nix schlimmeres als einen unglücklichen Partner in der Beziehung.

Und es wären ja jetzt auch "nur" 2 Jahre. Klar ist das blöd, das ist ihr ja auch bewusst, aber solange sie nicht mit sich im reinen ist und für sich eine rosige Zukunft sieht, kann sie auch nicht wirklich glücklich in der Beziehung sein.
 
Das war neulich mit ihr in Attendorn:

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Nicht wundern, ich war da noch gesundheitlich angeschlagen.

Du siehst aus wie mein Chef :ulgy:
 
"kompromiss" ist hier das zauberwort. sich auf kosten des anderen selbstzuverwirklichen ist genauso banane, wie es andersrum zu "verbieten"
Naja was heisst "auf Kosten des anderen"?
Man ist halt temporär räumlich mal getrennt. Ist das gleichzusetzen mit "auf Kosten des anderen"?
Sehe ich nicht so. Vielleicht bin ich da zu locker und sehe das deshalb anders, aber ich bin bei so Sachen tiefenentspannt.
Entweder man ist halt füreinander gemacht, dann sind 3 Jahre teilweise räumlich distanziert eben auch sehr gut zu verkraften, man hat dann ja auch noch 40 Jahre miteinander. :) Zumal man heutzutage ja auch Skype hat und sich dann ja auch sehen kann. Und man hat Wochenenden und Semesterferien - ist ja nun nicht so dass sie 3 Jahre in den Knast weggesperrt wird.
Gibt ja auch genug Leute, die teilweise in einer Fernbeziehung leben (müssen) und die Zeit eben auch überbrücken können.
Oder aber man ist dafür eben nicht stark genug oder kriegt das aus anderen Gründen nicht hin, dann würds aber auch bei anderen kritischen Zuständen die man ja im Leben auch mal hat irgendwann scheitern.
So oder so - es kommt wie es kommt. :)
 
Dann musst Du aber auch dazuschreiben, dass das nichts mit dem aktuellen Fall zu tun hast. So liesst sich das nämlich nicht und ist dann, wie jetzt auch, irreführend. :D
 
@Marcello

Ich sehe es im Prinzip genau wie du, wenn beide Arbeiten würden und das eben nur, zeitlich begrenzt, an verschiedenen Orten.
Wenn allerdings einer wieder studieren geht und dadurch einen kompletten Lebenswandel durchmacht ist das doch ne etwas andere Geschichte.

Ich hatte meine Freundin damals gefragt ob sie Bock auf das Studium und den Aufbau des Wissens hat oder ob sie Bock auf das Studentenleben hat. Das ist imo ein himmelweiter Unterschied. Hätte sie damals gesagt, dass sie einfach noch Lust auf das Studentenleben hat, wäre das natürlich absolut ok gewesen, aber das wäre nichts geworden mit uns.
Stattdessen hat sie einfach Lust auf das Wissen gehabt und zieht das Studium mehr oder minder wie ein Arbeitnehmer durch (zumindest versucht sie es und mehr kann ich nicht verlangen). Das heißt, dass sie sich, als wir noch nicht zusammen gewohnt haben immer versucht hat die Wochenenden frei zu halten etc.
Dann kann man eine Fernbeziehung (wenn ein Ende absehbar ist) auch gut überstehen.

@Mantis
Ob sie später einen Job findet oder nicht, da würde ich mir jetzt keine großen Gedanken machen, es sei denn du bist Berater und brauchst ein gewisses Einkommen (und erwartest das auch von Deiner Frau) um glücklich zu sein.
Wichtig ist ob Ihr das gleiche (End-)Ziel habt: Wieder zusammen finden (wäre sie auch bereit für Dich in eine andere Stadt zu ziehen, wie du es für sie gemacht hast), Kinder etc.
 
Ich seh es halt ganz pragmatisch. Mit dem Inhalt seiner festen Arbeit nicht 100%ig zufrieden sein ist die eine Sache - keine Kohle und jeden Monat sich alles vom Mund absparen ist aber auch scheisse, gerade wenn Vaddi höchstens noch zehn Jahre bis zur Rente bezuschussen kann.

Ich seh's doch an vielen ehemaligen Kommilitonen, dass es sich nicht ewig allein vom tollen Studium zehren lässt.

Vor allem, da sie ein so hohes Sicherheitsbedürfnis hat sehe ich ein Studium mit dem Ziel sich vielleicht gar selbstständig zu machen als ziemlich dusselig an. Es ist ja auch gerade der fehlende "Plan" dahinter, der mich wurmt. Es stellt sich für mich die Frage um welchen Preis unser imo gemeinsames Glück auf eine harte Probe gestellt wird.
 
Wahrscheinlichkeit, dass das das ganz große Ding ist - Vs. - wie stark dich ihr Verhalten darin beeinflusst

ihr habt ja schon gesprochen, also musst du eben das imo mit dir selbst ausmachen
und evtl., auch wenn es hart ist, (um in deiner Horizont-Metapher zu bleiben), deinen Blick in eine andere Richtung lenken.
 
Ok nächster Schlag. Sie hat den Fatality ausgeführt. Kopf und Wirbelsäule fein säuberlich raus gerissen und momentan lieg ich als Restmasse auf dem Boden. Kann mich nicht erinnern mich jemals so gefühlt zu haben. Ich hab ehrlich gesagt momentan auch keine Idee wie ich damit In der nächsten Zeit umgehen soll. Das wird ne harte Zeit Jungs.
 
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