Ich würde kaum fragen, wenn ich die Antwort bereits wüsste.
Ich fasse es einfach mal "kurz": Mein Girlfriend leidet jetzt seit gut 7 Monaten an Magersucht, welche sich immer weiter Richtung Bulimie entwickelt hat. Da das alles kein einfaches Thema ist, sie innerhalb von 4 Wochen knapp 7kg abgenommen hat und mir das ebenfalls alles auf die Nieren schlägt, habe ich natürlich alles versucht, das irgendwie zu bessern. Zwischenzeitlich war es schon immer vor dem aus, weil ich diese kurz-dauernden Hoch-und Tiefphasen kaum aushalte. Dann wird sie immer dünner, macht sich selber nur kaputt, mittlerweile sieht sie einfach nur noch fertig aus. Mein letztes Ultimatum vor dem aus war ganz einfach, dass sie zur Therapie soll. Daraufhin ist sie natürlich angesprungen und geht auch zur Ergotherapie. Besserung ist jedoch nicht in Sicht, eher im Gegenteil. Seitdem bewegt es sich immer mehr Richtung einer Bulimie, ständiges hungern, Finger-im-Hals und natürlich folgende Fressattacken an einigen Tagen. Ihre Eltern stehen ihr eher im Weg als ihr dort großartig zu helfen, deswegen versuche ich ja auch alles in die Hand zunehmen. Doch macht mich das nicht auch gerade unfertig, glücklich kann man kaum noch sein, außer es besteht eine kurze Hochphase, wo sie einigermaßen normal i(s)st. Ich möchte ihr natürlich immer noch helfen, natürlich. Sie ist ja trotz alle dem eine wundervolle Person, aber ich habe auch noch andere Aussichten im Leben. Meine Ausbildung, die dadurch entstehende Arbeit und natürlich die Berufsschule. Der ganze Liebe-und-Schluss-Depressions-Kram hat mich schon vor 2 Jahren so weit fertig gemacht, dass ich einfach Abitur über dem Haufen geschmissen hab und in solch einer Tiefphase war, dass ich stark mit Selbstmordgedanken gekämpft habe. Nachdem ich mich wieder einigermaßen aufgerappelt habe, lief alles soweit gut und bin emotional ein wenig steinig geworden, trotzdem besteht natürlich jetzt wieder die Angst, dass sich sowas wiederholt.
Kurz. Rechtschreibung und Grammatik-Fehler dürft ihr behalten.