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MULTI Rise Of The Tomb Raider

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Man kann ja über alles reden, aber wo das Gameplay bei Uncharted besser sein soll, musst du mir erst noch erklären.

Okay, es bietet sicherlich nicht mehr Spieltiefe, aber es wirkt deutlich polierter als das Gameplay von Tomb Raider. Nimm eine Cutscene, wie die in der Lara überfallen wird in ihrem "Büro" und wo ihr am Ende das Buch geklaut wird. Mal abgesehen davon, dass die auch ziemlich hässlich animiert ist, hatte ich den Eindruck, dass man mit mehr Zeit im Gepäck, daraus wenigstens ne Quicktime-Event-Szene gemacht hätte. Uncharted hätte sich mit so einer unwürdigen Szene nicht zufrieden gegeben und bietet da sinnvolles Gameplay an.

Oder: Der erste Bosskampf mit dem Bären, im Grunde bietet der überhaupt keinen gameplaytechnischen Ansatz. Es gibt ja nicht mal ne Lock-Funktion, oder hab ich das übersehen?
 
Okay, es bietet sicherlich nicht mehr Spieltiefe, aber es wirkt deutlich polierter als das Gameplay von Tomb Raider. Nimm eine Cutscene, wie die in der Lara überfallen wird in ihrem "Büro" und wo ihr am Ende das Buch geklaut wird. Mal abgesehen davon, dass die auch ziemlich hässlich animiert ist, hatte ich den Eindruck, dass man mit mehr Zeit im Gepäck, daraus wenigstens ne Quicktime-Event-Szene gemacht hätte. Uncharted hätte sich mit so einer unwürdigen Szene nicht zufrieden gegeben und bietet da sinnvolles Gameplay an.

Oder: Der erste Bosskampf mit dem Bären, im Grunde bietet der überhaupt keinen gameplaytechnischen Ansatz. Es gibt ja nicht mal ne Lock-Funktion, oder hab ich das übersehen?
Vielleicht liegt es auch an mir, aber wenn ich schieße, dann ist es so, dass ich in Tomb Raider treffe und in Uncharted nicht.
 
Man kann ja über alles reden, aber wo das Gameplay bei Uncharted besser sein soll, musst du mir erst noch erklären.
Wer wie du auf Press X for Awesome steht, um seine Machtphantasien auszuleben, wird natürlich Tomb Rider bevorzugen. Spielt sich halt mit viel Flow fast von alleine. Keine Frage.

Aber faktisch ist Rise in vielen Szenen auf dem normalen Schwierigkeitsgrad gar nicht so weit von den Telltale-Spielen entfernt, auf die du immer drauf schlägst.

Edit:
Vielleicht liegt es auch an mir, aber wenn ich schieße, dann ist es so, dass ich in Tomb Raider treffe und in Uncharted nicht.
q.e.d.
 
Aber faktisch ist Rise in vielen Szenen auf dem normalen Schwierigkeitsgrad gar nicht so weit von den Telltale-Spielen entfernt, auf die du immer drauf schlägst.
Sorry, aber so ein Blödsinn. Tomb Raider hat Nahkampf, Fernkampf, Schusswechsel, Stealth, Klettereinlagen, Plattforming, Covermechanik, Exploration, metroidvania Anleihen, Crafting, Setpieces und alles in überragender Qualität. TellTale hat ruckelige Cutszenes. Ich bin Kritik ja durchaus offen, aber sie sollte noch einen Hauch von Sinn ergeben.
Ich verstehs auch grad nicht, vor einem Jahr wurde das Spiel von allen geliebt und jetzt ist es meh?
 
Ich fand die Shootouts im vierten sogar ziemlich gelungen, aber sehe dahinter echt keine große Gameplaykunst. Tomb Raider bietet spielerisch mehr, aber ist dafür auf dem standardmäßigen Schwierigkeitsgrad wirklich pisseinfach. Und Kämpfe gegen die Fauna sind wirklich enttäuschend.
 
Ich fand die Shootouts im vierten sogar ziemlich gelungen, aber sehe dahinter echt keine große Gameplaykunst. Tomb Raider bietet spielerisch mehr, aber ist dafür auf dem standardmäßigen Schwierigkeitsgrad wirklich pisseinfach.
Ich bin ja noch nicht durch, deshalb will ich mir das abschließende Urteil eigentlich noch aufsparen. Aber genau letzteres ist der entscheidende Punkt. Es mag dutzende Wege geben, aber keiner ist skillbasiert. Press X for Awesome halt. Rise ist ein lineareres Assassins Creed.

Tolles Stealth-Gameplay? Ich schleiche mich bis 3 Meter an den Gegner und drücke Dreieck.
Nahkämpfe? Dreieck drücken und dann im Telltale-Stil Quadrat hämmern.
Feuergefechte? Unbefriedigend, aufgrund einer nicht vorhandenen KI.
Kletterpassagen? Wo sind die bitte interessanter als in Uncharted?
Crafting? Bisher in meinem Durchgang komplett überflüssig, da ich auch ohne voran komme.

Erinnert mich an das Casual-Spielchen Mini Ninjas auf der 360. Tausende Möglichkeiten, aber im Prinzip kann man sich ohne Sinn und Vertsand X und R2 drückend geradlinig durchschnetzeln.

Versteht mich bitte nicht falsch. Genau deshalb habe ich mir Rise gekauft. Für ein seichtes Action-Abenteuer, das man gemütlich ohne Anstrengung und mit Hirn im Standby durchspielen kann. Ein Feierabendspiel, das man auch nach dem dritten Bierchen problemlos meistert.

Was mich aber irritiert: Wie dieses Casual-Spiel zu einem Gameplaymonster hochstilisiert wird. Nicht nur hier im Forum, sondern auch von der Kritik.
 
Shootouts in Uncharted 4? Keine KI vorhanden, Gegner kauern hinter Deckung oder stürmen blind auf einen zu.
Stealth? Bleibe im Busch und lock alles in der Nähe an um es auszuknocken.
Rätsel? Press Touchpad for Walkthrough.
Klettern? Stick in ungefähre Richtung des Ziels halten und X hämmern.
Melee? Press Triangle to awesome.

So kann man natürlich alles diskreditieren.
 
Sehe ich auch so. @Nasreddin

Vielleicht liegt da auch mein grösstes Problem mit dem ganzen Crafting-Scheiss. Es nimmt den Flow aus dem eigentlich flüssigen Gameplay völlig raus. Auch dass der Skill-Tree gefühlt (weiss nicht mehr, ob es wirklich so ist) verdreifacht wurde, ohne, dass es wirklich nötig ist, war suboptimal, wenn auch vernachlässigbar.
 
Um mal wieder zu den positiven Dingen zu kommen. Uncharted 4 mag technisch die ausgereiftere Grafik haben. Aber dank des herausragenden Artstyles zaubert Tomb Raider meiner Meinung nach die beeindruckenderen Landschaften auf den Bildschirm. Ist schon sehr beeindruckend, wenn man mal inne hält und die Gebirgszüge bewundert.
 
Aber Uncharted ist ein Sony-exclusive. :/
Wenn das Spiel sich nicht steigert, finde ich Uncharted 4 sogar deutlich besser. Aber bin erst bei 60%. Nach dem tollen Anfang baut das Spiel bisher nur ab.
 
Uncharted transportiert vor allem inhaltlich ein Thema, das sich wie ein emotionaler Teppich über das ganze Spiel legt. Es geht um Vertrauen zu Menschen, die man liebt und um Vertrauensbrüche. Auf ne recht unaufdringliche Art und Weise beleuchtet das Spiel konstant verschiedene Blickwinkel auf das Thema. Beim Thema Storytelling hat Naughty Dog sehr viel dazu gelernt, seit The Last of us. Dagegen sieht Tomb Raider schon sehr blass aus.
 
Absolut. Ich ertappe mich auch dabei, mir die Tagebücher nicht mehr richtig durchzulesen. Es langweilt mich einfach, wenn ich das Gefühl habe, das hätte ich alles schon mal in ähnlicher Weise gehört. Auch im ersten Teil ging es ja um ein ähnliches Thema.
 
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