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MULTI Rise Of The Tomb Raider

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Für mich sind beide Spiele von der Atmo zu unterschiedlich um da einen "Gewinner" auszumachen.

Was mich bei TR gestört hat (und laut Videos ist das immernoch so) ist, dass Lara auch nach X-Hundert Kills immernoch nicht diese weinerliche Attitüde abgelagt hat. Da passen Darstellung und Handeln nicht wirklich zusammen. Das nimmt man Nate eher ab.

Das ist kein Problem der Serie sondern nur vom Reboot.
Beim ersten Teil macht das ganze aber sogar noch Sinn.

Packs mal in nen Spoiler obwohl ich glaube das hier jeder das Reboot gezockt hatte.


Lara wird in eine Situation geworfen in der es nur noch ums nackte überleben geht. Um ihr leben zu retten musste sie halt den ersten töten. Das Problem ist eher das Lara keine Massenmörderin ist (ok die Anzahl an Gegnern die man tötet ist in fast allen Videospielen in dem Bereich viel zu hoch. Macht keinen Sinn aber der Spieler möchte ja auch spielen.)
Lara müsste jetzt im neuen Teil eigtl. so weit sein durch das was passiert ist zu wachsen und die starke Frau zu werden die diese Serie repräsentiert hat. Gefühlt waren es für mich zu viele menschliche Gegner. Wenn ich an Tomb Raider denke baller ich auf Fledermäuse, Wölfe, Bären. Oder eben den T-Rex damals einfach so WTF.

Uncharted hat halt den Vorteil keine Vorgeschichte in Form von früheren spielen zu haben. Klar nimmt man dem das eher ab immerhin wurde er auch von Anfang an so Entwickelt.

Das Reboot war gut, hatte hier und da Ecken und Kanten und bot nicht das was man unbedingt von damals so kannte.
Trotzdem ist es imo in dem Genre gut für den aktuellen Markt angepasst, die Spielwelt war gut umgesetzt und optisch auf einen Level mit dem man absolut zufrieden sein kann.

Da bekommen viele andere ohne das Problem so nen dicken Namen wie Tomb raider als Laster zu haben viel weniger hin.
 
@.hack//Haseo

Nee, gerade im Reboot macht die Darstellung keinen Sinn. Als Lara den ersten Gegner tötet, wird sie so dargestellt, als wäre das gerade das Schlimmste überhaupt gewesen. Bis dahin habe ich kein Problem damit. Aber nur 50 Meter weiter tötet sie die nächste Gruppe an Gegnern, und das ohne mit der Wimper zu zucken. In einem IGN-Video wurden knappe 500 getötete Gegner gezählt, maximal kommt man glaub ich auf um die 800, was absolut Uncharted-Niveau ist (weil ja oft gesagt wird, dass in Uncharted nur geballert wird...). Lara ist die weinerliche Massenmörderin, und das passt nicht.

Im nun kommenden Teil ist sie immernoch nicht gerne die Massenmörderin, kann aber jetzt auch Genicke brechen und Kehlen aufschlitzen.... :ugly:

Was das Gameplay angeht, habe ich damit kein Problem. Aber dann muss man Lara auch so darstellen, dass man es ihr abnimmt. Für mich ist sowas ein Bruch in der Glaubwürdigkeit (und trotzdem fand ich den Reboot sehr gut und habe ihn mehrmals gespielt!).
 
Wie gesagt die Gegneranzahl sollte man in den Spielen nicht unbedingt so ernst nehmen.
Sagen wir in Wirklichkeit sinds nur 10% von denen die man im Spiel killt.

Aber was Menschliche Gegner angeht ist ihr Killerinstinkt schon etwas merkwürdig aber ich würde auch lieber alle anderen abmetzeln als selbst den Löffel abgeben zu müssen. Wenn die Psyche danach nen knacks bekommt würde man das auch verstehen.

Ich sag nicht das du unrecht hast nur ist das halt nicht so einfach umsetzbar ohne auf Menschliche Gegner zu verzichten.
 
Ich fand die gar nicht so weinerlich. Verstehe gar nicht, wie man sich da noch nach Jahren so dran hochziehen kann. Im Gegenteil, während der Fights hatte Lara doch ein paar klasse Sprüche drauf, über die ich mich schlappgelacht habe. Und die Gegner hatten zum Ende hin richtig Schiss vor ihr. Das sie dazwischen dann wieder etwas verletzlicher dargestellt wird, hat mich dabei überhaupt nicht gestört. Das ist mir lieber als diese slapstickhafte Ich-steh-sowieso-über-all-dem-und-bin-latent-genervt-Attitüde in Uncharted.
 
TR ist seit dem Reboot für mich ein Blockbuster. Kein Survival-Drama, sondern eindeutig ein actiongeladenes Abenteuer. Deshalb darf sie in den Zwischensequenzen auch gerne hollywood-typische Klischee-Gefühle zeigen und ich danach sehr überzeugend einen Haufen Gegner über den Haufen ballern und Tempel einreißen. Sieht gut aus, spielt sich gut, gefällt mir. Da mache ich mir über solche Drehbuchdetails keinen Kopf. :D
 
Wie gesagt die Gegneranzahl sollte man in den Spielen nicht unbedingt so ernst nehmen.
Sagen wir in Wirklichkeit sinds nur 10% von denen die man im Spiel killt.

Aber was Menschliche Gegner angeht ist ihr Killerinstinkt schon etwas merkwürdig aber ich würde auch lieber alle anderen abmetzeln als selbst den Löffel abgeben zu müssen. Wenn die Psyche danach nen knacks bekommt würde man das auch verstehen.

Ich sag nicht das du unrecht hast nur ist das halt nicht so einfach umsetzbar ohne auf Menschliche Gegner zu verzichten.

Die Story und das Charakter-Telling ist diesbezüglich schlecht umgesetzt, nicht das "Killer"-Gameplay.
 
Nate gehen die Gegner ja eher auf die Nerven, und dann ballert er sie um. Vom ersten Teil an. Er macht aber auch nie einen Hehl daraus, dass dies eben so ist.

Aber so unterschiedlich sind auch die Wahrnehmungen, sieht man ja hier.

Ich bin dafür, dass Bruce Willis im nächsten Die Hard auch alle 5 Minuten eine Pause macht, sich auf den Boden setzt und weint, dass er gerade wieder eine halbe Armee töten musste...
 
@.hack//Haseo

Nee, gerade im Reboot macht die Darstellung keinen Sinn. Als Lara den ersten Gegner tötet, wird sie so dargestellt, als wäre das gerade das Schlimmste überhaupt gewesen. Bis dahin habe ich kein Problem damit. Aber nur 50 Meter weiter tötet sie die nächste Gruppe an Gegnern, und das ohne mit der Wimper zu zucken. In einem IGN-Video wurden knappe 500 getötete Gegner gezählt, maximal kommt man glaub ich auf um die 800, was absolut Uncharted-Niveau ist (weil ja oft gesagt wird, dass in Uncharted nur geballert wird...). Lara ist die weinerliche Massenmörderin, und das passt nicht.

Wie kommst du auf die 800? Wenn man alle Gegner tötet, kommt man auf 400 (402 oder so, das dürfte das IGN Video sein) und bei Tomb Raider gibt es kaum Respawn. Wenn man "normal" spielt, gibt es gar keinen. Es ist eher ein Problem mal 10 neue Gegner zu finden, wenn man sie am Ende für eine Trophy braucht. Uncharted hat aber, wie du schon sagst, 800-1000 Gegner pro Spiel.

Für mich ist aber sowieso gar nicht die Gegneranzahl das Entscheidende. Zum einen ist Tomb Raider spieltechnisch näher am Action-Adventure durch die Skills, offenen Umgebungen und einfach die Steuerung. Uncharted steuert sich wie ein Shooter, ist in seinen Gefechten fast immer "am Boden" und lockert dann mit Rätseln und Klettereien auf. Da ist Tomb Raider ausbalancierter und koppelt die Elemente stärker miteinander. Dazu kommt, dass Tomb Raider von der Atmosphäre bedrohlicher ist und Uncharted humorvoller. Uncharted hat definitiv die besseren Schreiber, aber für mich hat Tomb Raider dafür das bessere Setting und das bessere Gameplay.

Die Diskussion mit den Massemördern finde ich aber ulkig. Wir haben einmal die weinerliche Massenmörderin und einmal den lustigen Massenmörder. Muss man sich ernsthaft darüber streiten, was unglaubwürdiger ist? :ugly:
 
Den ersten Teil hat halt diese völlig vermurkste angedeudete Vergewaltigungs-Szene runtergezogen und alles was danach kam. Ab da war Laras Charakterentwicklung quasi gelaufen :D. Wenn man da aber drüber hinweggesehen hat, wars ein super Spiel. Bin mal gespannt, wie der Zweikampf TR vs Uncharted nächstes Jahr ausgeht.
 
Ich stehe ja auf sowas. Lara ist so eine geile "Don't fuck with me, bitch"-Bitch. Finde diesen verletzlichen, aber dann übelst brutalen, kompromisslosen Charakter ja cool. :ugly:
 
Fand sie jetzt auch nicht so weinerlich. Hielt sich wirklich in Grenzen und sie sagt ja nach ihrem ersten Kill, dass es ihr erschreckend einfach gefallen ist. Mich hat es jedenfalls nicht gestört.
 
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