Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

MULTI Red Dead Redemption

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Dr Shakal schrieb:
tldr


RDR is geil, ohne Frage, aber nur solange man Story hat zum spielen.
Mir hat auch so ein wenig "Deadwood"touch gefehlt, sprich das es auch um riesige Goldvorkommen geht und man auch selbst in einer Mine nach Gold suchen kann, und auch am Fluss das goldwaschen.
Anschließend behält man das und macht sich entweder Schmuck oder Waffen daraus, oder kann es zur not gegen Bares eintauschen.

Das fände ich auch richtig cool.

Das Western-Thema hat auf jeden Fall noch ne Menge Potenzial. RDR ist sicherlich nicht perfekt in allen Bereichen. Selbst die Story wird von manchen hart kritisiert. Es gibt immer etwas, das man verbessern kann und ich glaube, es wird nie ein Spiel geben, in dem man nichts mehr verbessern kann. Vor allem auch, weil Geschmäcker ja oft sehr unterschiedlich sein können und jeder "Perfektion" für sich anders definiert.

Ich hoffe jedenfalls, dass, sofern ein Nachfolger irgendwann erscheinen sollte, Rockstar Games sich die Kritikpunkte zu Herzen nimmt, die positiven Aspekte beibehält und es schafft ein noch besseres und runderes Spielerlebnis zu erschaffen, als es RDRedemption mehr oder weniger schon ist. Und ich glaube, dass Rockstar es schaffen wird. Denn Rockstar ist Rockstar. Es ist meine Religion. Ich glaube an Rockstar.
 
Heute in den frühen Morgenstunden die Hauptstory beendet. In einer ruhigen Minute denke ich sogar öfter drüber nach, also über die Charaktere und die ganzen Umstände :D Hatte ich noch nie bei einer Story in einem Spiel.
 
Ich hab's nie zu Ende gespielt, glaube, die Jagd mit seinem Sohn nach den Wölfen war die letzte Mission bei mir.
Habe mir letztens den Rest in einem LP angeschaut und muss sagen, ich war froh, nicht zu Ende gespielt zu haben,
erhielt ich mir doch die heile Familienwelt und konnte alles andere auch als John noch erledigen und nicht als sein Sohn ... dessen Stimme mir als Erwachsener gar nicht zusagt
 
Melphiz schrieb:
Ich hab's nie zu Ende gespielt, glaube, die Jagd mit seinem Sohn nach den Wölfen war die letzte Mission bei mir.
Habe mir letztens den Rest in einem LP angeschaut und muss sagen, ich war froh, nicht zu Ende gespielt zu haben,
erhielt ich mir doch die heile Familienwelt und konnte alles andere auch als John noch erledigen und nicht als sein Sohn ... dessen Stimme mir als Erwachsener gar nicht zusagt

Ja, anfangs hatte ich auch kein Bock auf den Sohn. Hatte vor der finalen Mission noch gespeichert gehabt, damit die Uhr sechs Stunden vorgestellt wird, damit ich die Final-Mission starten konnte. Hatte daher überlegt, einfach den Spielstand zu laden und mit John weiterzuspielen. Aber nun lass ich es :D

BTW habe jetzt 90,1% und 30h25m Spielzeit.
 
drizzt schrieb:
What happened to John Marston

Rob Wiethoff played John Marston in the hit game Red Dead Redemption. Then he walked away from the industry for good.

http://www.polygon.com/features/2013/6/19/4406600/small-town-man-John-Marston

Eine toller Artikel. Leider werden wir die Stimme des Mannes in einem möglichen Nachfolger von RDR wohl nicht mehr hören, da die Story ja eigentlich abgeschlossen ist. Aber vielleicht hören wir ihn ja irgendwann in einem anderen Spiel wieder.

in GTA 6 :deal:
 
Ich hab Read Dead Redemption gerade beendet (also die Hauptstory). Gutes Spiel (nein, für sehr gut ist es einfach zu viel unsinniges Rumreiten und das macht keinen Spaß). D.h. für die ersten ~90% des Spiels, dann...

beginnt diese unsinnige Familienepisode mit einer wirklich unfassbar langweiligen Mission nach der anderen. Wer zum Geier will bitte nach ~20 Stunden Spielzeit nochmal anfangen Kühe über ein Feld zu treiben oder diesem dämlichen Köter ewig lang folgen, nur um ZWEI Schuss abzufeuern und dann wieder zurückzureiten (so geschehen beim "Kampf" gegen den Bären)? Richtig, niemand.
Das Ende selbst - also dass Marston dann doch von den Soldaten platt gemacht wird (samt den zwei Kerlen aus Blackwater) - wirft für mich die ganz banale Frage nach dem warum auf. Warum zum Geier wird er jetzt erschossen :? Ich unterstelle mal kurz, dass die zwei nicht einfach nur vollkommen hirnrissige Vollidioten sind und kein Interesse daran haben, ein paar Dutzend Soldaten von Marston killen zu lassen, nur um ihn dadurch in dieser spektakulären Szene "richtig" töten zu können. Denn wenn ich das zu recht unterstelle... warum killen sie ihn dann nicht einfach nach Abschluss der letzten Mission vor dem Familientreffen? :ugly: Hab ich was verpasst?
Und wer zum Geier ist der Kerl, mit dem man dann nach dem Tod von John rumreitet? Die Logik sagt mir, dass es eigentlich nur der Sohn sein kann, nur sieht er dem ungefähr so ähnlich wie ein Kakadu nem Elefanten, von daher will mir das auch nicht so ganz in die Birne.
Unterm Strich bleibt, dass diese ganze Geschichte am Ende m.E. das Spiel deutlich verschlechtert hat. Man hätte es nach dem "Ende" von Dutch mit der Story bewenden lassen sollen. Kurzes Video, Wiedersehen mit der Alten, kritischer Blick vom Sohn (bleibt er!? ist ers überhaupt!?), blablub und wenn sie nicht gestorben sind, dann reiten sie noch immer endlos durch die Wüste oder das Schlafzimmer usw. usf.


Was ja hier wirklich perfektioniert wurde ist diese brillante Idee, dass der Spieler es gut findet, Missionen nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit ausführen zu können. Ebenfalls scheint der Spieler es toll zu finden, wenn es heißt "Familienmitglied ist grad nicht da, komm später wieder", obwohl man tagsüber kommt. Daraufhin bin ich zu der Nebenmission mit dem Blumen pflücken geritten, nur um von dem Idioten zum 20. Mal zu hören, dass ich leider noch weiterpflücken muss. Ich vermute, dass IRGENDWO auch steht, was ich eigentlich pflücken muss (ähnliches gilt für den Kerl beim Flugzeug, KEINEN BLASSEN SCHIMMER, was und vor allem wo ich das Zeug auftreiben soll), aber offen gesagt ist mir die Motivation da jetzt doch etwas weg.

Hab eigentlich noch kein positives Wort über das Spiel verloren, obwohl es schon gut ist :D Die Missionen sind insgesamt m.E. abwechslungsreicher/besser als bei GTA IV, wobei das Problem mit dem Reiten bleibt (Auto fahren in GTA IV macht Spaß, Reiten in RDR ist auf die Dauer :fp: ). Es ist eine wirklich schöne Spielwelt, es gibt (auch hier im Gegensatz zu GTA IV) eine ganze Menge "gute" Charaktere (in dem Sinne, dass sie nicht so wie z.B. Brucie dieses "HALT DIE FRESSE DU IDIOT"-Gen haben). Äußerst vorteilhaft ist auch, dass es Anfang des 20. Jahrhunderts noch keine Handys gab.
 
Also ich fand den Abschnitt wo er nach Hause reitet (Compass :huldig: ) und dann seine normale Arbeit als Farmer/Familienmensch nachgeht, das beste am Spiel, find ich noch immer eine geniale Idee. Stehe mit diese Ansicht auch nicht ganz alleine da. Also passt dein "Richtig, niemand" schonmal nicht. ;)


Ansonsten kann ich das meiste deiner Kritik ebenfalls nicht teilen, gebe es kein Deadly Premonition, wäre RDR mein Game of the Gen :)
 
für mich an diese Abschnitt das Spiel auch auf eine anderen Stufe gehoben. Fand ich richtig klasse

man ist erst verwundert. was soll das?! ziemlich schnell wird einem klar, dass diese Idylle nur die Ruhe vor dem Sturm ist. Nur, was wird passieren?
dass die Gesetzeshüter die Armee schicken, um aufzuräumen und den letzten verbleibenden Outlaw zur Strecke bringen, finde ich eigentlich auch plausibel. Ziemlich naiv von John zu glauben, dass gerade ihn die Vergangenheit nicht einholen wird....
 
nick goat schrieb:
für mich an diese Abschnitt das Spiel auch auf eine anderen Stufe gehoben. Fand ich richtig klasse

man ist erst verwundert. was soll das?! ziemlich schnell wird einem klar, dass diese Idylle nur die Ruhe vor dem Sturm ist. Nur, was wird passieren?
dass die Gesetzeshüter die Armee schicken, um aufzuräumen und den letzten verbleibenden Outlaw zur Strecke bringen, finde ich eigentlich auch plausibel. Ziemlich naiv von John zu glauben, dass gerade ihn die Vergangenheit nicht einholen wird....



Dass die kommen werden, ist ja okay. Aber nochmal: Warum jagen sie ihm nicht ganz einfach ne Kugel in den Kopf, sobald Dutch tot ist und er vollkommen freundlich vor ihnen steht!? "Deine Familie ist auf der Farm und es geht ihnen gut. Schönes Leben noch, ach... übrigens... sorry *bum*" DAS wäre sinnvoll gewesen.
 
Kann dir da auch überhaupt nicht zustimmen.
Marstons Motivation während dem kompletten Spiel war, seine Familie wiederzusehen. Da waren ein paar Missionen "Normalität" einfach super passend und hat das Ende erst so richtig wirken lassen.

Ohne diesen Teil hätte das Spiel bei mir längst nicht so einen grandiosen Eindruck hinterlassen.
Wie schon erwähnt wurde, wenn man zu Compass zur Farm reitet, das ist imo einer der besten Momente der Videospielgeschichte. Würde man da gleich mit Action Peng Peng weitermachen, wär das alles hinfällig.

und nein, deine Idee im Spoiler wäre schrecklich gewesen :D
 
Also wäre sie schrecklich gewesen, weil dann dieser "tolle" Moment nicht stattgefunden hätte? Oder hast du irgendwas daran auszusetzen?
Denk doch mal kurz drüber nach, was es für ein hanebüchener Unsinn ist,

Marston erst laufen zu lassen, nur um ihn dann drei Tage/Wochen/Monate später mit einer Hundertschaft (von der die Hälfte draufgeht) über den Haufen zu schießen. Ich verstehe beim besten Willen nicht, wie man so einen offensichtlichen Logikunfug auch noch gut heißen kann :skep:
 
Zurück
Oben