pil schrieb:
War das bei GTA denn nicht auch so? Hatte man das kritisiert? Oder was genau erwartet ihr denn? Wie darf ich mir das denn vorstellen wie nen Umfeld auf mich reagiert? Die Leute die dort überall stehen?
Ich mag diese Dinge auch an GTA nicht und würde daher auch einem GTA niemals eine 9er Wertung geben.
Das Umfeld kann auf vielfältige Weise reagieren, eben zum Beispiel, wie von dir bereits angesprochen, in Form der Leute, in Form von Events, Kopfgeldjägern, Banditen die auf Rache aus sind, eine engere Bindung mit den Story relevanten Charakteren, mehr Entscheidungsfreiraum,...da gäbe es endlos viele Dinge. Hinzu kommt dann noch der sehr statische Marston, den man kaum bis gar nicht beeinflussen kann. Hier hätten gut umgesetzte Rollenspiel Allüren sicher gut getan
Red Dead Redemption ist an seiner Oberfläche makellos, aber bietet nur sehr wenig Tiefgang.
...ein Open World Spiel, welches vor Jahren bereits den richtigen Kurs gesetzt hat, ging leider aufgrund seiner zu hohen Komplexität, so wie der fehlenden Benutzer- und Einsteigerfreundlichkeit unter.
Anstatt an seinen herausragenden Qualitäten - wie dem Tiefgang und seiner Komplexität - weiter zu arbeiten und zu verfeinern, werden nur mehr Spielwiesen auf uns los gelassen, die anfangs mit schier endlosen Möglichkeiten begeistern, bevor im fortlaufenden Spielfortschritt das Feuer langsam nachlässt und die Illusion Sprünge bekommt.
Ich möchte Red Dead Redemption hier auf keinen Fall madig schreiben.
Mir gefällt es sehr gut, besser als jedes GTA zuvor. Hätte ich sonst bereits 17 Stunden, in zwei Tagen gespielt?
Mir fällt nur dieser Umstand sehr negativ auf, der bei Red Dead Redemption die Trennlinie zwischen einem sehr guten Titel und einem Meisterwerk zieht.