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Sitzt sie was aus, wird sie kritisiert, sie hätte keine Prinzipien etc.
Setzt sie dann etwas durch, dann ist sie engstirnig und verbohrt.

Bashing ist halt so einfach.
 
Sie hat keine Prinzipien, sie richtet sich immer nach dem Wind und nimmt den Weg des geringsten Widerstands. Atomkraftwerke? Machen wir direkt dicht, weils gerade gut ankommt. Dass wir damit Zusagen über einen geordneten Ausstieg über Bord werfen, die unsere Steuerzahler vor Gericht Milliarden kosten könnten? Geschenkt. Absurde Forderungen der CSU, die Null Sinn ergeben und sogar schädlich sind? Winken wir durch. Rentensystem? Ach, das sind gute Wähler, da können wir das Rentensystem durch die Rente mit 63 und das Sabotieren jeglicher privater Altersvorsorgeoptionen ruhig zerstören. Digitaler Wandel? Ach, das interessiert doch keinen, das Internet ist ja schließlich Neuland. Bankenregulierung? Merkelsches Durchwurschteln.

Sie hat einmal in ihrem politischen Leben Rückrat gezeigt - und das war bei den Flüchtlingen. Und selbst da ist mittlerweile das passiert, was bei ihr immer passiert. Andere haben die Drecksarbeit gemacht aka Grenzen dicht im Osten und mittlerweile findet Angie das sogar ganz dufte und sagt keinen Piep mehr dazu, weil die ihr nämlich ihre größten Probleme abgenommen haben.

Rückblickend werden Historiker die lange Kanzlerschaft von Merkel vermutlich zu einem deutschen und europäischen Desaster erklären, da bin ich mir mittlerweile ziemlich sicher.
 
Aber ihre Zeit ist vorbei. Wie dieser Fall zeigt, trifft sie einfach nicht mehr den richtigen Ton. Und sie hat vor allem eines verloren. Sie suggeriert den Deutschen zunehmend weniger, dass alles gut ist wie es ist. Mit diesem Image hat sie Wahlen gewonnen, besonders in der Zeit der Wirtschaftskrise. Vielleicht gelingt ihr das nächstes Jahr noch mal, aber die Chancen stehen gut, dass sie diesmal abgewählt wird.
 
Sie hat keine Prinzipien, sie richtet sich immer nach dem Wind und nimmt den Weg des geringsten Widerstands. Atomkraftwerke? Machen wir direkt dicht, weils gerade gut ankommt. Dass wir damit Zusagen über einen geordneten Ausstieg über Bord werfen, die unsere Steuerzahler vor Gericht Milliarden kosten könnten? Geschenkt. Absurde Forderungen der CSU, die Null Sinn ergeben und sogar schädlich sind? Winken wir durch. Rentensystem? Ach, das sind gute Wähler, da können wir das Rentensystem durch die Rente mit 63 und das Sabotieren jeglicher privater Altersvorsorgeoptionen ruhig zerstören. Digitaler Wandel? Ach, das interessiert doch keinen, das Internet ist ja schließlich Neuland. Bankenregulierung? Merkelsches Durchwurschteln. Investitionen? Nö, wir brauchen die schwarze Null.
Das unterschreibe ich zum Großteil auch, aber das steht auch nicht zur Debatte.
Was bei Merkels Kanzlerschaft oft zu kurz kommt, aber dennoch eine wichtige Rolle spielt, sind weiche Faktoren.
Die Menschen haben das Gefühl, dass der Laden zusammen gehalten wird, dass sie sicher sind und es ihnen subjektiv besser geht als vorher.
Diese Faktoren darf man nicht unterschätzen.
Ein gutes Beispiel war in der Finanzkrise, als Merkel versicherte unser Geld auf den Banken wäre sicher.
Ums kurz und knapp zu sagen, Merkel hat damit einen Run verhindert und so das System vor dem kompletten Zusammensturz bewahrt. Hätte das ein Steinmeier als Kanzler geschafft? Ich weiß es nicht.

Sie hat einmal in ihrem politischen Leben Rückrat gezeigt - und das war bei den Flüchtlingen. Und selbst da ist mittlerweile das passiert, was bei ihr immer passiert. Andere haben die Drecksarbeit gemacht aka Grenzen dicht im Osten und mittlerweile findet Angie das sogar ganz dufte und sagt keinen Piep mehr dazu, weil die ihr nämlich ihre größten Probleme abgenommen haben.
Dennoch fand ich ihre Leistungen bezüglich der Flüchtlinge enorm und hat von meiner Seite aus großen Respekt verdient.
Das hätte theoretisch ihren politischen Tod und den ihrer Partei bedeuten können.
Hab als Regierungschef mal eine Einzelmeinung, da wird es aber ganz schnell dunkel und einsam für dich in Europa.

Rückblickend werden Historiker die lange Kanzlerschaft von Merkel vermutlich zu einem deutschen und europäischen Desaster erklären, da bin ich mir mittlerweile ziemlich sicher.
Wenn ich zusammenfassen müsste, was du schon alles prophezeit hast und nicht eingetreten ist, dann würde ich noch etwas länger sitzen.
 
Wenn es klappt, dann wird es eine knappe Angelegenheit, das ist klar. Der Wahlkampf wird aber spannend werden und seine eigene Dynamik mitbringen. Im Gegensatz zu den letzten beiden, in denen es der CDU immer wieder beeindruckend gelungen ist, erst gar keine Wahlkampfstimmung aufkommen zu lassen und eine Alles-bleibt-wie-es-ist-Stimmung zu verbreiten. Klar Rot-Grün, oder sogar Rot-Rot-Grün, was mir sogar lieber wäre. Die Abgehängten der Republik haben nach wie vor nur eine Stimme im Bundestag und das ist Die Linke. Es wäre jetzt an der Zeit, sie in die Regierungsverantwortung zu nehmen, anstatt darauf zu warten, dass die AfD diesen Job macht.
 
Als ob das ne knappe Kiste wird.
Solange die AfD Stimmen klaut läuft das am Ende wieder auf die CDU/SPD mit Merkel am Hebel aus.

Die SPD hat nur pfeifen, die FDP ist nicht existent, die Grünen in vielen Sachen zu weit von den "normalos" und die linken sind halt die linken.

Ich lach jetzt schon wenn die afd auf 15% kommt.
 
„Historische Politik“ als Mission

Dass die rechtskonservative polnische Regierung eine sehr eigene Auffassung von Medien- und Meinungsfreiheit hat, hat sie bereits mit den beschlossenen Durchgriffsrechten in den öffentlich-rechtlichen Medien bewiesen. Zunehmend stärker versucht die Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) aber auch, ihr Geschichtsbild von Polen durchzusetzen - notfalls mit Strafgesetzen.
http://orf.at/stories/2334757/2334760/

:nein:
 
rechts, zwo, drei - driftet europa ab?
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Sie hat keine Prinzipien, sie richtet sich immer nach dem Wind und nimmt den Weg des geringsten Widerstands. Atomkraftwerke? Machen wir direkt dicht, weils gerade gut ankommt. Dass wir damit Zusagen über einen geordneten Ausstieg über Bord werfen, die unsere Steuerzahler vor Gericht Milliarden kosten könnten? Geschenkt. Absurde Forderungen der CSU, die Null Sinn ergeben und sogar schädlich sind? Winken wir durch. Rentensystem? Ach, das sind gute Wähler, da können wir das Rentensystem durch die Rente mit 63 und das Sabotieren jeglicher privater Altersvorsorgeoptionen ruhig zerstören. Digitaler Wandel? Ach, das interessiert doch keinen, das Internet ist ja schließlich Neuland. Bankenregulierung? Merkelsches Durchwurschteln.

Sie hat einmal in ihrem politischen Leben Rückrat gezeigt - und das war bei den Flüchtlingen. Und selbst da ist mittlerweile das passiert, was bei ihr immer passiert. Andere haben die Drecksarbeit gemacht aka Grenzen dicht im Osten und mittlerweile findet Angie das sogar ganz dufte und sagt keinen Piep mehr dazu, weil die ihr nämlich ihre größten Probleme abgenommen haben.

Rückblickend werden Historiker die lange Kanzlerschaft von Merkel vermutlich zu einem deutschen und europäischen Desaster erklären, da bin ich mir mittlerweile ziemlich sicher.


Man kann ihr imo aber auch nicht alles ankreiden, was schiefgelaufen ist. An das Rentensystem hat sich noch keiner gewagt. Und die Sache mit den Flüchtlingen: Merkel hat es wieder und wieder versucht, das ganze tatsächlich auf europäischer Ebene zu lösen, aber sie ist da von den anderen einfach komplett torpediert werden. Bei dem Thema steht Deutschland imo als einziges Land mit einer halbwegs weißen Weste da.
Auf was beziehst du die Sache mit der privaten Altersvorsorge?
 
Auf was beziehst du die Sache mit der privaten Altersvorsorge?

Sie hatten Jahre Zeit, um zu sehen, wo das Ganze hinläuft. Die Zinsen sind weg, die Lebensversicherer von der Regierung gleichzeitig betrogen und aus der Verantwortung genommen worden. Die Sparer sind nur betrogen worden. Weiterhin propagierte man die Riesterrente, die der Merheit nicht nur nichts bringt, sondern sie sogar arm macht. Die kommt zwar nicht von der CDU/CSU, sie wurde aber eifrig weitergeführt. Man hat absolut nichts für die Bevölkerung getan, um den Aufbau einer privaten Altersvorsorge zu unterstützen, sondern sich weiter durch das bestehende System laviert.

Was hätte man mittlerweile alles machen können. Schulübergreifende Lehrplanänderungen zu Wirtschaftsfächern inkls. Geldpolitik und Berufsausbildungsinformation. Das Verbot provisionsgesteuerter privater Altersvorsorge. Die Einrichtung eines staatlichen Pensionsfonds wie z.B. in Norwegen. Aber man hat nichts gemacht, absolut gar nichts.
 
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