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Mondknallschlumpf schrieb:
Damit immer mehr den Weg finden? Sowas spricht sich schnell bis in die letzten Kuhdörfer herum, wie man aktuell in Tschetschenien sieht (und da ist das sogar noch ne Ente). Das ist genau die Naivität die mich nervt.

Und nochmal: Wir werden diese Menschen auch brauchen. Jeder junge Mensch, der nach Deutschland kommt, ist für uns ein Gewinn und wir müssen dringend anfangen, so auch zu denken. Und das nicht mal aus Multikulti- oder humanitären Gründen, sondern aus purem Egoismus. Ohne einen Ausgleich unserer extrem niedrigen Geburtenrate durch Zuwanderer wird Deutschland seinen jetzigen Wohlstand nicht mal annähernd aufrecht erhalten können.
 
eape schrieb:
Und die Geschichte hat uns auch gezeigt, dass der Kragen von unten nach oben platzt und nicht umgekehrt.

Das stimmt. Sollte eine Art Armutsvölkerwanderung einsetzen, dann wars das. Aber bis dahin rücke ich freiwillig keinen Cent raus und will gefälligst sichere Grenzen. Reicht schon, dass die Rumänen & Co. hier legal einklauen können.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Damit immer mehr den Weg finden? Sowas spricht sich schnell bis in die letzten Kuhdörfer herum, wie man aktuell in Tschetschenien sieht (und da ist das sogar noch ne Ente). Das ist genau die Naivität die mich nervt.

Jop, dazu fördert diese "kommt doch alle her" Mentalität die Schmugglerei mit all ihren hässlichen Folgen, die wir grade bei Lampedusa gesehen haben.
Irgendwie müssen die Leute auch herkommen, und da kommen halt die Kriminellen ins Spiel, die sich an der Verzweiflung der Leute dickes Geld verdienen und die Familien bis aufs letzte Hemd ausziehen.
 
Weasel1988 schrieb:
Und nochmal: Wir werden diese Menschen auch brauchen. Jeder junge Mensch, der nach Deutschland kommt, ist für uns ein Gewinn und wir müssen dringend anfangen, so auch zu denken.

Und genau das ist falsch. Wir brauchen ausgebildete junge Menschen, die auch kulturell in diese Gesellschaft passen. Was wir nicht brauchen, sind junge Menschen, die aus so bildungsfernen Schichten kommen, dass man diesen Rückstand nie wieder aufholen kann. Wenn sie sich dann auch noch kulturell abschotten, dann potenziert sich das sogar noch so weit, dass sie kein Gewinn sondern ein Klotz am Bein der Gesellschaft sind.
 
Weasel1988 schrieb:
Mondknallschlumpf schrieb:
Damit immer mehr den Weg finden? Sowas spricht sich schnell bis in die letzten Kuhdörfer herum, wie man aktuell in Tschetschenien sieht (und da ist das sogar noch ne Ente). Das ist genau die Naivität die mich nervt.

Und nochmal: Wir werden diese Menschen auch brauchen. Jeder junge Mensch, der nach Deutschland kommt, ist für uns ein Gewinn und wir müssen dringend anfangen, so auch zu denken. Und das nicht mal aus Multikulti- oder humanitären Gründen, sondern aus purem Egoismus. Ohne einen Ausgleich unserer extrem niedrigen Geburtenrate durch Zuwanderer wird Deutschland seinen jetzigen Wohlstand nicht mal annähernd aufrecht erhalten können.

Naja, Naja, Naja! :D

Ich möchte es da Deutschland in der Hinsicht aber auch nicht zu leicht machen. Ein Fachkräftemangel hat ja auch seine guten Seiten. Treibt die Gehälter hoch (was wir bitternötig haben) und sorgt ganz allgemein für ne gute Athmosphäre auf dem Arbeitsmarkt. Ich wünsche meinen Kindern, dass sie den Arbeitsmarkt ganz anders erleben, als das in meiner Generation der Fall war! :) Man sollte sich da von der politischen Kaste nicht immer Angst machen lassen. Denn da reguliert der Markt garantiert!
 
Weasel1988 schrieb:
Mondknallschlumpf schrieb:
Damit immer mehr den Weg finden? Sowas spricht sich schnell bis in die letzten Kuhdörfer herum, wie man aktuell in Tschetschenien sieht (und da ist das sogar noch ne Ente). Das ist genau die Naivität die mich nervt.

Und nochmal: Wir werden diese Menschen auch brauchen. Jeder junge Mensch, der nach Deutschland kommt, ist für uns ein Gewinn und wir müssen dringend anfangen, so auch zu denken. Und das nicht mal aus Multikulti- oder humanitären Gründen, sondern aus purem Egoismus. Ohne einen Ausgleich unserer extrem niedrigen Geburtenrate durch Zuwanderer wird Deutschland seinen jetzigen Wohlstand nicht mal annähernd aufrecht erhalten können.

Sorry, das ist Bullshit.
Wie sollen den verarmte Leute aus den armen Gebieten in Afrika, die ihrer Armut entkommen wollten, ein Gewinn für uns sein? Die nicht lesen und schreiben können, die kein Deutsch können, die keine Ausbildung in irgendeiner Form haben?
Klar, wir könnten sie bilden und formen. Aber unser Bildungssystem ist doch schon mit den Aufgaben überfordert, die so an es gestellt werden...

Natürlich können wir immer gute und gut ausgebildete Ausländer brauchen, aber die Aussage "jeder junge Mensch ist ein GEwinn" ist einfach nur unglaublich naiv.
So läuft die Welt eben nicht.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Weasel1988 schrieb:
Und nochmal: Wir werden diese Menschen auch brauchen. Jeder junge Mensch, der nach Deutschland kommt, ist für uns ein Gewinn und wir müssen dringend anfangen, so auch zu denken.

Und genau das ist falsch. Wir brauchen ausgebildete junge Menschen, die auch kulturell in diese Gesellschaft passen. Was wir nicht brauchen, sind junge Menschen, die aus so bildungsfernen Schichten kommen, dass man diesen Rückstand nie wieder auholen kann. Wenn sie sich dann auch noch kulturell abschotten, dann potenziert sich das sogar noch so weit, dass sie kein Gewinn sondern ein Klotz am Bein der Gesellschaft sind.
This!
 
el_barto schrieb:
Weasel1988 schrieb:
Mondknallschlumpf schrieb:
Damit immer mehr den Weg finden? Sowas spricht sich schnell bis in die letzten Kuhdörfer herum, wie man aktuell in Tschetschenien sieht (und da ist das sogar noch ne Ente). Das ist genau die Naivität die mich nervt.

Und nochmal: Wir werden diese Menschen auch brauchen. Jeder junge Mensch, der nach Deutschland kommt, ist für uns ein Gewinn und wir müssen dringend anfangen, so auch zu denken. Und das nicht mal aus Multikulti- oder humanitären Gründen, sondern aus purem Egoismus. Ohne einen Ausgleich unserer extrem niedrigen Geburtenrate durch Zuwanderer wird Deutschland seinen jetzigen Wohlstand nicht mal annähernd aufrecht erhalten können.

Sorry, das ist Bullshit.
Wie sollen den verarmte Leute aus den armen Gebieten in Afrika, die ihrer Armut entkommen wollten, ein Gewinn für uns sein? Die nicht lesen und schreiben können, die kein Deutsch können, die keine Ausbildung in irgendeiner Form haben?
Klar, wir könnten sie bilden und formen. Aber unser Bildungssystem ist doch schon mit den Aufgaben überfordert, die so an es gestellt werden...

Natürlich können wir immer gute und gut ausgebildete Ausländer brauchen, aber die Aussage "jeder junge Mensch ist ein GEwinn" ist einfach nur unglaublich naiv.
So läuft die Welt eben nicht.

Wie arm ist man eigentlich, wenn man sich bis zu 8.000 Euro für nen Schleuser leisten kann? Diese Leute, die hier herkommen und die gerade in Berlin vor dem Brandenburger Tor sitzen, scheinen mir nicht so arm und dumm zu sein.
 
Das beste ist ja auch wenn sie erst mal hier sind - deutsch sprechen sie kein einziges Wort, aber nen Anwalt findet jeder von denen und wie sie unsere Gesetze gegen uns einsetzen können wissen die auch besser als jeder von uns :D.
 
@ El_barto: Doch wir können Sie bilden und ihnen eine Chance geben. Ich kenne persönlich sogar zwei Beispiele (einen Russen und einen aus dem ehemaligen Jugoslawien), die hier her kamen als Jugendliche und weder Lesen noch Deutsch sprechen konnten - und heute haben beide anständige Jobs, führen ein anständiges Leben und liegen uns nicht bloß auf der Tasche. Das Problem sind nicht die Menschen, die hier her kommen wollen, dass Problem sind die Menschen, die bereits hier sind und Deutschland am liebsten einmauern würden.

@ Urgs: Da gebe ich dir Recht, ein bisschen Fachkräftemangel tut uns als Arbeitnehmer erst einmal sehr gut (und das merkt man jetzt schon). Allerdings werden wir bald in Gefilde kommen, in denen der demografische Wandel weit darüber hinausgeht und da hängt ein ganzer Rattenschwanz dran, der weit über Arbeitsplätze hinausgeht. Wir haben dann nämlich plötzlich massiv mehr Rentner, die alle finanziert werden wollen, dem Staat im Umkehrschluss aber nichts zurückgeben - um mal nur ein Beispiel zu nennen.
 
@weasel: Der demographische Wandel ist ein Schreckgespenst, so wie früher der saure Regen. Mich beeindruckt das nicht. Der Arbeitsmarkt wandelt sich, er muss sich auf ältere Leute einstellen, weil ihm halt jede Menge Teilnehmer fehlen. Gleichzeitig ändert sich das Selbstverständnis der Menschen, die sich ohne Arbeit nicht vollwertig fühlen. Ich gehe davon aus, dass ich niemals richtig in Rente gehen werde. Wahrscheinlich werde ich ne Grundversorgung bekommen und mir dann noch etwas dazu verdienen und das völlig okay finden. Menschen in besseren Berufen machen das heute ja eh schon vor. Sie arbeiten gerne bis ins 70igste, 80igste Lebensjahr. Das geht, solange man dazu noch gesundheitlich in der Lage ist. Und falls nicht, naja dafür wird man sich auch etwas ausdenken. Aber dann ist eh alles verloren und ich werde in ein furchtbares Pflegeheim abgeschoben. Aber davor schützt mich auch die Rente nicht. :D
 
@Weasel: Ah OK, wenn du zwei Positivpeispiele kennst (deren Existenz ich niemals abstreiten würde), ändert das natürlich alles! :D
 
Ich muss ja sagen, dass ich vor dem demographischen Wandel echt Schiss habe :traurig:

Keine Ahnung warum, aber das hat sich in den letzten Jahren zu meiner Zukunftsangst Nr. 1 gemausert, wo ich sonst eigentlich alles relativ gelassen sehe aka Terror, Kriege etc.

@ el_barto: Ich wollte ja nur zeigen, dass es geht. Gerade die Menschen, die aus den ärmsten Gegenden dieser Erde kommen, kommen bloß selten mit kriminellen Hintergedanken, sondern in der Regel, weil sie hier ihr Glück versuchen und ein kleines bisschen vom Kuchen abhaben wollen - bei diesen Menschen tut sich - wie ich schon oft beobachtet habe - eine Motivation auf, die einfach Gold wert ist.

Einige tun hier so, als wären alle Rumänen etc genetisch kriminell veranlagt :vogel:
 
Weasel1988 schrieb:
Einige tun hier so, als wären alle Rumänen etc genetisch kriminell veranlagt :vogel:

Zumindest bei einigen Gruppierungen der Sinti & Roma ist das ja quasi Teil ihrer Kultur. Nicht umsonst haben sie seit Jahrhunderten überall ein absolut mieses Image.

http://www.spiegel.de/panorama/just...gen-die-diebe-am-haeufigsten-zu-a-892313.html

Für den massiven Anstieg der Fälle ist aber eine dritte Sparte der Einbrecher verantwortlich, die erst seit Kurzem ihr Unwesen treibt: Zumeist stammen diese Täter aus Osteuropa, sie leben inzwischen in Deutschland und reisen für ihre Coups Hunderte Kilometer durch das Land. Im Schnitt erbeuten sie bei einem Einbruch 4500 Euro.

Ein Mordermittler, der vor einiger Zeit mitbekam, wie ein rumänischer Clan Woche für Woche Zehntausende Euro zusammenstahl und sich in abgehörten Telefonaten auch noch über die Polizei lustig machte, versuchte daraufhin, seine örtlichen Kollegen einzuschalten. Doch die waren weder an seinen Erkenntnissen zu der Gruppe noch an dem Fall interessiert: "Die wohnen doch bloß hier", bekam der Hauptkommissar zu hören, "die klauen ja woanders." In dem Präsidium am Tatort wiederum argumentierten die Beamten genau andersherum.

Der Kriminalist gab dann schließlich auf. Die Bande machte weiter.
 
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