Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Politiktalk - immer aktuell informiert...

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
eMKay schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Wenn ein Ausländer hier zwei Jahre lang einen Job sucht und nicht finden kann, was sollen wir dann mit ihm tun? Abschieben?

Nein, habe ich das behauptet?

Nein, natürlich nicht.

Die einfache Frage ist nur, wie du Bedingungen an eine Leistung knüpfen willst, wo der Empfänger der Leistungen nicht garantieren kann, dass er sie zurück zahlen kann. Weil er ggfls. niemals die Chance dazu bekommt; in unserem Land. Diese Ungerechtigkeiten Ausländern gegenüber sind zweifelsfrei vorhanden.

Dann muss man wirklich hingehen und die Grenzen wieder zu machen und nur die rein lassen, die bereits vor Einreise einen Job und Kapital haben.

Da muss Deutschland sich mal mit der EU unterhalten. Aber ich habe gehört, in Lampedusa funktioniert das schon ganz gut...
 
Wikipedia schrieb:
Gutmensch ist sprachlich eine ironische Verkehrung des ausgedrückten Wortsinns „guter Mensch“ in sein Gegenteil, und gilt als politisches Schlagwort mit meist abwertend gemeinter Bezeichnung für Einzelpersonen oder Personengruppen („Gutmenschentum“), denen ihr Attribut „Gutsein“ oder „Gutseinwollen“ als übertrieben moralisierendes oder naives Verhalten unterstellt wird. In der politischen Rhetorik wird Gutmensch als Kampfbegriff verwendet. Im Januar 2012 erhielt das Wort als Unwort des Jahres 2011 in Deutschland den zweiten Platz. In der Begründung gab die Jury an, mit dem Wort werde „insbesondere in Internet-Foren das ethische Ideal des ‚guten Menschen‘ in hämischer Weise aufgegriffen, um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren und als naiv abzuqualifizieren“ und kritisierte die aus ihrer Sicht 2011 einflussreich gewordene Funktion des Wortes als „Kampfbegriff gegen Andersdenkende“.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gutmensch

Und dass es eine ersthafte Bestrebung zur Rehabilitation des Wortes "entartet" geben soll kann ich mir nur sehr schwer vorstellen.
 
Zimtzicke schrieb:
Die einfache Frage ist nur, wie du Bedingungen an eine Leistung knüpfen willst, wo der Empfänger der Leistungen nicht garantieren kann, dass er sie zurück zahlen kann.

Da müssten wir aber ganz andere Sachen auch bleiben lassen ;)
Natürlich wirst du weiterhin Menschen haben, bei denen es nicht fruchtet, aber die Anzahl könnte sinken, den Großteil sowieso nicht betreffen und vielen Nörglern endlich jegliche Grundlage entziehen.


Diese Ungerechtigkeiten Ausländern gegenüber sind zweifelsfrei vorhanden.

Stimme ich Dir voll und ganz zu, ist aber ein anderes Thema.

Dann muss man wirklich hingehen und die Grenzen wieder zu machen und nur die rein lassen, die bereits vor Einreise einen Job und Kapital haben.

?? Um Gottes willen. Das wäre ein Armutszeugnis für unser Land.
 
Wolfgang schrieb:
Und so sieht leider die Realität aus:

http://www.tagesspiegel.de/meinung/fluechtlinge-im-hungerstreik-in-berlin-zeigt-der-wohlstand-seine-haessliche-fratze/8910536.html

Die wenigsten nutzen den Staat aus oder bescheißen nach Strich und Faden.

Und Leute:lasst das Wort "Gutmensch" einfach weg.

ja schön, die kommen aber hierher und erwarten einfach das sie Geld bekommen. Schau dir die Roma Siedlungen in Berlin, war letztens wieder ein schöner Artikel im Spiegel. Die bewohnen mittlerweile ganze Straßen und sind NUR gekommen um H4 zu beziehen, dort verwahrlost alles.
Sind wir das Auffanglager aller Hilfsbedürftigen?

edit:

war übrigens diese Ausgabe hier:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-84631746.html

Paradies Neukölln

Sie beten für Angela Merkel, für die Freiheit in der EU, für ein Leben im Wohlstand: Ein rumänisches Dorf zieht nach Berlin. 700 sind schon da, viele weitere wollen folgen. Die Geschichte einer Armutswanderung in den deutschen Sozialstaat.

ich finde sowas geht garnicht.
 
Woher willst du denn das wissen?
Ich kenne sicher nicht alle Gründe warum Menschen ihre Heimat verlassen und hierher kommen.
Es ist sicherlich auch die Hoffnung auf ein besseres Leben.Oft aber auch wirklich die Angst ums eigene Leben.Ich weigere mich zu glauben das JEDER Flüchtling automatisch schmarotzt.
 
siehe mein Edit.

Der Beitrag macht einen wütend. Bei allen Chancen die jedem offenstehen sollten der hier kommen will aber wir müssen uns eben auch nicht ausnutzen lassen.
 
Nicht nur Berlin...Auch in Duisburg sind solche Zustände standard. Die Stadt Duisburg schreit jetzt schon um Hilfe weil das Geld für diese Art von Auffangpolitik fehlt. Wie es Anfang 2014 aussehen wird, wenn die Grenzen offen sind, kann man sich dann ja vorstellen. Die Kommunen werden in dem Fall vor vollendete Tatsachen gestellt und komplett allein gelassen.


Und wir haben über den Anstieg von Wohnungseinbrüchen, Autodiebstählen, Betrügerreien, Klaukids usw noch gar nicht besprochen. Diese Art der Kriminalitität wird größtenteils von dieser Art Bevölkerungsgruppe ausgeübt. Aber auch das darf man ja hier nicht mehr sagen, ohne mit dem großen N-Wort eins übergezogen zu bekommen.
 
Gerri schrieb:
siehe mein Edit.

Der Beitrag macht einen wütend bei allen Chancen die jedem offenstehen sollten der hier kommen will aber wir müssen uns eben auch nicht ausnutzen lassen.

Das hat ja auch keiner behauptet.
Und es gibt ja auch Möglichkeiten des Staates dem vorzubeugen.
Trotzdem ist das nur ein negatives Beispiel und sicher nicht die Regel.
Boarders Beispiel heute früh war sowieso falsch.

@Mingo:Danke für den Text. Damit sollte es jedem klar sein das das Wort einfach Dreck ist.
Da erwarte ich eigentlich noch eine Entschuldigung von der betreffenden Person.
 
aber solche extremen negativen Beispiele sollte man eben zu verhindern wissen. Ist doch kein Wunder wenn die Ausländerfeindlichkeit in der Bevölkerung dann wächst wenn man sowas lesen muss.
 
Was einige nicht verstehen bzw. wahrhaben wollen, ist dass Deutschland, wie kein anderes Land auf der Welt, versucht ein Sozialstaat zu sein und es eben auch (teilweise) schafft.

Bei uns muss man sich eben nicht das Existenzminimum in irgendeiner Weise "verdienen" weder als deutscher Staatsbürger noch als Ausländer auf deutschem Boden (zumindest in weiten Teilen). Wir sind so sozial, dass hier jeder genug Geld bekommt, wenn nicht aus der Wirtschaft, dann vom Staat, dass er in zivilisierten Verhältnissen überleben und sogar leben kann, und das ist unabhängig von seinem Beitrag zur Gesellschaft.

Das ist nicht nur ein riesiges Privileg, das ist eine wahnsinnige Errungenschaft des Sozialstaates. Und noch stolzer können wir sein, dass es funktioniert. Denn schaut man sich an, wie viele Menschen trotz dieser Grundsicherung für ähnliches Geld Vollzeit arbeiten oder sogar weniger (also weniger Geld, Stunden sind es eher mehr) und sieht man jetzt hier bei dem Beitrag von Boarder, dass selbst die gehassten "Zigeuner" (also Bulgaren und Rumänen) zu fast 90% arbeiten und Steuern zahlen und ihren Beitrag für Deutschland leisten, dann... ja... das ist einfach sehr gut!
Viele sehen nur das Schlechte am Sozialstaat, aber es gibt so viel Positives. Wir sind so ein buntes Land, da steckt so viel Potenzial und Kraft im "Multikulti", wenn ich mir Berlin ansehe, dann wird der Staat eben durch diese Grundsicherung zum Mäzen für so viel kreatives Schaffen.

Deutschland hat so viele Probleme, aber die Grundsicherung ist keines. Das ist eine echte(!) soziale Leistung und das zeichnet unser Land aus. Damit muss nicht jeder einverstanden sein. Kann die Meinung, dass jeder verpflichtet ist sich für das (finanzielle) Allgemeinwohl Deutschlands ernsthaft zu bemühen, verstehen, sehe aber den viel größeren Erfolg darin, dass man es eben nicht muss.
 
eMKay schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Die einfache Frage ist nur, wie du Bedingungen an eine Leistung knüpfen willst, wo der Empfänger der Leistungen nicht garantieren kann, dass er sie zurück zahlen kann.

Da müssten wir aber ganz andere Sachen auch bleiben lassen ;)
Natürlich wirst du weiterhin Menschen haben, bei denen es nicht fruchtet, aber die Anzahl könnte sinken, den Großteil sowieso nicht betreffen und vielen Nörglern endlich jegliche Grundlage entziehen.


Diese Ungerechtigkeiten Ausländern gegenüber sind zweifelsfrei vorhanden.

Stimme ich Dir voll und ganz zu, ist aber ein anderes Thema.

Dann muss man wirklich hingehen und die Grenzen wieder zu machen und nur die rein lassen, die bereits vor Einreise einen Job und Kapital haben.

?? Um Gottes willen. Das wäre ein Armutszeugnis für unser Land.

Jetzt mal Butter bei die Fische.

Eine "Zigeuner"familie kommt nach Deutschland. Das darf sie nach EU-Recht.

Vadda und Mudda finden keinen Job, obwohl sie suchen (sonst bekommen sie kein Hartz IV). Nach zwei Jahren haben Vadda und Mudda immernoch keinen Job. Weil sie keine Chance bekommen.

Welche Bedingung würdest du Vorschlagen?

Du stimmst zu, dass wir sie in unser Land reinlassen. Du stimmst zu, dass es keine Chancengleichheit gibt.

Die einzige Möglichkeit, die ich da realistisch sehe ist, dass wir sie nach 1 oder 2 Jahren abschieben, wenn sie nichts in unser "System" einzahlen (können!!!).

Mich erfreuen Sozialschmarotzer auch nicht. Aber sie gehören dazu. Ausländer wie Deutsche. Und sie sind KEIN wirkliches Problem für unser reiches Land. Auch nicht für Leute wie Boarder, der um ein paar Kröten Angst hat (nicht persönlich gemeint!!!). Keiner von uns bekommt 5€ mehr Rente, wenn wir diese Menschen nicht in unserem Land hätten.

Wir können uns Dinge wie Stuttgart 21, die Elb-Philharmonie und den Berliner Flughafen ja auch leisten. :D
 
Eape ich stimme dir vollkommen zu, dass unser Land gerade wegen dem Sozialen Aspekt super ist.
Ich sehe einfach keinen Grund EU-Ausländern Hartz4 ohne Bedingungen auf unendliche Zeit zu geben, genau wie beim Bafög.
Es auf bestimmte Zeit zu zahlen (sprich ein paar Jahre), klar. Gerne. Aber dann sollte etwas zurückkommen in Form von Sozialabgaben oder Rückzahlung.
 
eape schrieb:
Und noch stolzer können wir sein, dass es funktioniert.

Noch. Es ist ja bereits absehbar, dass das ab einem bestimmten Punkt eben nicht mehr funktionieren wird. Die Abgabenlast für den Mittelstand ist in Deutschland mittlerweile eh schon gewaltig und irgendwann wird den Leuten der Kragen platzen. Und wenn ich jetzt noch Sprüche aus Brüssel höre, dass die Europäer "ihre Herzen und Geldbeutel öffnen" sollen um am besten noch alle Flüchtlinge aufzunehmen, dann kriege ich das kotzen. Warum nicht gleich ne kostenlose Fährverbindung nach Nordafrika, dann kann man den Menschenstrom gleich noch professionalisieren...
 
Mondknallschlumpf schrieb:
eape schrieb:
Und noch stolzer können wir sein, dass es funktioniert.

Noch. Es ist ja bereits absehbar, dass das ab einem bestimmten Punkt eben nicht mehr funktionieren wird. Die Abgabenlast für den Mittelstand ist in Deutschland mittlerweile eh schon gewaltig und irgendwann wird den Leuten der Kragen platzen. Und wenn ich jetzt noch Sprüche aus Brüssel höre, dass die Europäer "ihre Herzen und Geldbeutel öffnen" sollen um am besten noch alle Flüchtlinge aufzunehmen, dann kriege ich das kotzen. Warum nicht gleich ne kostenlose Fährverbindung nach Nordafrika, dann kann man den Menschenstrom gleich noch professionalisieren...

Weißt du, wobei ich das Kotzen kriege? Das wir hier auf unseren Sofas zwischen Playstation und RTL hocken und nicht wissen, ob wir heute Pizza oder chinesisch bestellen sollen, während in Afrika 10-jährige auf Müllkippen nach seltenen Erden suchen müssen, um überleben zu können. Ein bisschen mehr Geben statt sich hinter Mauern und Drahtverhauen zu verstecken würde der Menschheit allgemein ganz gut tun.
 
Irgendwo muss man die Grenze ziehen. Von den 7 Milliarden Menschen gehts 500 Millionen ziemlich gut. 4,5 Milliarden mittelmäßig bis schlecht und knapp 2 Milliarden vermutlich richtig übel. Willst du denen allen helfen? Not gonna happen. Das Leben ist halt so, die einen haben Glück, die anderen Pech.
 
Damit immer mehr den Weg finden? Sowas spricht sich schnell bis in die letzten Kuhdörfer herum, wie man aktuell in Tschetschenien sieht (und da ist das sogar noch ne Ente). Das ist genau die Naivität die mich nervt.
 
Ich glaube, den allermeisten Menschen in Deutschland geht es weitaus schlechter als unserem Mittelstand und 99% der Weltbevölkerung sowieso. Da wird eher anderen Menschen der Kragen platzen. Und die Geschichte hat uns auch gezeigt, dass der Kragen von unten nach oben platzt und nicht umgekehrt.
 
eMKay schrieb:
Urgs schrieb:
Verstehe nicht, wie du dir das vorstellst. Warum sollte einem Menschen, der hier ein Aufenthaltsrecht hat, die Grundsicherung verweigert werden, nur weil er eine andere Nationalität hat?

Warum dürfen Sie nicht wählen?

Sind solche rhetorischen Fragen nun dein letztes Aufgebot? :D

Erst vergleichst du irgendein Angebot eines ausländischen Elite-Bildungssystems mit der deutschen, verfassungsgarantierten Grundsicherung und meinst, man könnte das doch auf diese Weise austauschen. Dabei zeigen sich bei dir ganz nebenbei eklatante Lücken auf, über das Verständnis und die Funktionsweise unseres Systems. Is sicherlich nicht dein Fachgebiet! :D Und als dir langsam aufgeht, dass du mit "deutschen Staatsbürgern" und "Förderungsprinzip" nicht weiterkommst, weil die Sache offensichtlich einen viel tieferen Sinn hat, verweist du auf das deutsche Wahlrecht. Welches übrigens auch oft ziemlich ungerecht ist, da es Menschen ausschliesst, die hier jahrzehntelang Steuern zahlen, mitunter mit ihrer Arbeit die Gesellschaft gestalten, aber nicht darüber mitentscheiden dürfen, welche Politik in diesem Land regiert. Tatsächlich unterscheidet das Grundgesetz zwischen Jedermann-Grundrechte, Deutschen-Grundrechte und auch dem Asylrecht.
Und jetzt stell dir einfach mal die Frage, ob sich das ganze Theater, das wir wegen eines Falles hier aufführen, in dem eine ausländische Famlie ihr hier erworbenes Gehalt mit HartzIV bis zur Grundversorgung aufstocken darf (und das wohl auch noch einklagen musste), sich überhaupt lohnt? So ein tiefgreifender Eingriff in elementare Rechte, bei denen sich die Gründungsväter mal was bei gedacht haben!
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben