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Wobei man dabei fehlende Bildung nicht mit "dumm" gleichsetzen muß, zumindest nicht bei Allen. Viele wissen es einfach nicht, andere interessiert es schlicht nicht, daß sie das rechte Scheiße wählen. Das heißt nicht unbedingt, daß sie dumm sind. Nur unwissend und ignorant. Aber ein großer Teil ist auch schlichtweg dumm. Ganz einfach.
sorry, wer rechts wählt ist dumm. egal aus welchem grund er/sie rechts wählt.
 
Welche denn? Kurvendiskussionen? AHS Abschluss? Studium? Der Begriff ist einfach extrem vage und man macht es sich in meinen Augen einfach zu leicht in immer wieder in den Raum zu werfen. Jemand der "nur" die Hauptschule macht und dann eine Lehre wählt also automatisch rechts weil er ja "weniger" Bildung genossen hat?

Bildung im klassichen Sinn hat wie gesagt IMO wenig damit zu tun. Die Politik ansich versagt einfach seit Jahren.
äh. ja... kurvendiskussion und differenzialgleichungen sind das, wovon ich hier rede. anders kann man das nicht ausrechnen.
 
äh. ja... kurvendiskussion und differenzialgleichungen sind das, wovon ich hier rede. anders kann man das nicht ausrechnen.

ja dann SAGT doch mal was mit Bildung gemeint ist und wo der Statt ansetzen müsste.

edit: politische Bildung hab ich eh schon erwähnt. Ist halt auch nicht so unproblematisch wie ich finde.
 
Welche denn? Kurvendiskussionen? AHS Abschluss? Studium? Der Begriff ist einfach extrem vage und man macht es sich in meinen Augen einfach zu leicht in immer wieder in den Raum zu werfen.

:?

Jemand der "nur" die Hauptschule macht und dann eine Lehre wählt also automatisch rechts weil er ja "weniger" Bildung genossen hat?

Wenn man sich Exit Polls ansieht, besteht da zumindest eine Korrelation. Natürlich nicht automatisch.
 
ja dann SAGT doch mal was mit Bildung gemeint ist und wo der Statt ansetzen müsste.

edit: politische Bildung hab ich eh schon erwähnt. Ist halt auch nicht so unproblematisch wie ich finde.
hast du in der schule nur naturwissenschaften und mathe gehabt?

ich hatte daneben noch geschichte und habe damit verschiedene epochen, regierungsstile und die entwicklung von z.b. demokratie mitbekommen. in deutsch habe ich gelernt zu verstehen, zu analysieren, zu diskutierne und zu argumentieren. in philosophie und religion habe ich mich mit mehr oder weniger sinnvollen fragen zum "sein" auseinandergesetzt. in politik wurde mir der aufbau u.a. unseres staats erklärt. in erdkunde habe ich u.a. die unterschiede zwischen udssr und usa erkundet (wenn auch einige jahre nach ende des kalten krieges). mit englisch und französisch habe ich nicht nur 2 weitere sprachen gelernt, sondern mich auch mit der kultur auseinandergesetzt aus der sie stammen.
die schule hat mir ganz banal das lesen und hinterfragen beigebracht, weswegen ich noch heute gerne ein buch nehme und mir gedanken über "die welt" mache. sie hat mir beigebracht, wie ich mich informiere, wie ich recherchiere, wie ich fakten verifiziere/belege.

bildung ist aber nicht nur schule. bildung ist auch die entwicklung eines menschen zu einem zivilisierten miteinander. zu lernen und akzeptieren, dass es leute mit anderen meinungen gibt. dass ich nicht jemandem mein schäufelchen über die rübe ziehe, wenn ich etwas haben will.
 
ich hatte daneben noch geschichte und habe damit verschiedene epochen, regierungsstile und die entwicklung von z.b. demokratie mitbekommen. in deutsch habe ich gelernt zu verstehen, zu analysieren, zu diskutierne und zu argumentieren. in philosophie und religion habe ich mich mit mehr oder weniger sinnvollen fragen zum "sein" auseinandergesetzt. in politik wurde mir der aufbau u.a. unseres staats erklärt. in erdkunde habe ich u.a. die unterschiede zwischen udssr und usa erkundet (wenn auch einige jahre nach ende des kalten krieges). mit englisch und französisch habe ich nicht nur 2 weitere sprachen gelernt, sondern mich auch mit der kultur auseinandergesetzt aus der sie stammen.
Wobei das zum beispiel bei mir (und ich bin jetzt noch nicht so lange aus der Schule raus) bis auf Geschichte komplett anders war.
Im Deutsch-Unterricht wurde sich da weniger (sprich: gar nicht) auf die Analyse und das Auseinandersetzen mit der Sprache beschäftigt, sondern größtenteils mit Lyrik, erst recht ab dem 11. Jahrgang bis zum Abitur dann.
Philosophie und Religion waren beides optionale Wahlfächer, die am Ende gar nicht mehr angeboten wurden, weil irgendwann die Lehrkräfte und später auch die Nachfrage fehlte, obwohl imo grade Philosophie ganz wichtig sein kann, auch wenn es vermeintlich nur wie ein Gag-Fach wirkt.
Erdkunde hat sich nahezu ausschließlich mit grünen Technologien in Deutschland heutzutage beschäftigt und so gut wie gar nicht mit anderen Ländern, oder den Vergleich von Deutschland mit diesen.

Das ist natürlich nicht bei jeder Schule so, will aber nur sagen, dass wenn man Pech hat, es durchaus zu einem Wissensdefizit in solchen Bereichen kommen kann, wenn man sich nicht privat von so aus mit diesen Themen näher auseinandersetzt.
 
Wobei das zum beispiel bei mir (und ich bin jetzt noch nicht so lange aus der Schule raus) bis auf Geschichte komplett anders war.
Im Deutsch-Unterricht wurde sich da weniger (sprich: gar nicht) auf die Analyse und das Auseinandersetzen mit der Sprache beschäftigt, sondern größtenteils mit Lyrik, erst recht ab dem 11. Jahrgang bis zum Abitur dann.
Philosophie und Religion waren beides optionale Wahlfächer, die am Ende gar nicht mehr angeboten wurden, weil irgendwann die Lehrkräfte und später auch die Nachfrage fehlte, obwohl imo grade Philosophie ganz wichtig sein kann, auch wenn es vermeintlich nur wie ein Gag-Fach wirkt.
Erdkunde hat sich nahezu ausschließlich mit grünen Technologien in Deutschland heutzutage beschäftigt und so gut wie gar nicht mit anderen Ländern, oder den Vergleich von Deutschland mit diesen.

Das ist natürlich nicht bei jeder Schule so, will aber nur sagen, dass wenn man Pech hat, es durchaus zu einem Wissensdefizit in solchen Bereichen kommen kann, wenn man sich nicht privat von so aus mit diesen Themen näher auseinandersetzt.
ja, das kann natürlich sein. irgendwas fehlt aber an jeder schule. sie legt letztlich ja auch nur den grundstein und gibt einem das handwerkzeug mit. zumindest sollte sie das. aber das ist ja genau mein punkt: die bildung in deutschland gehört aufgebohrt.
wir haben milliarden überschüsse und diskutieren ernsthaft über steuererleichterungen, anstatt die kohle in unser marodes bildungssystem zu stecken, schulen zu modernisieren und lehrkräfte einzustellen.
 
hast du in der schule nur naturwissenschaften und mathe gehabt?

ich hatte daneben noch geschichte und habe damit verschiedene epochen, regierungsstile und die entwicklung von z.b. demokratie mitbekommen. in deutsch habe ich gelernt zu verstehen, zu analysieren, zu diskutierne und zu argumentieren. in philosophie und religion habe ich mich mit mehr oder weniger sinnvollen fragen zum "sein" auseinandergesetzt. in politik wurde mir der aufbau u.a. unseres staats erklärt. in erdkunde habe ich u.a. die unterschiede zwischen udssr und usa erkundet (wenn auch einige jahre nach ende des kalten krieges). mit englisch und französisch habe ich nicht nur 2 weitere sprachen gelernt, sondern mich auch mit der kultur auseinandergesetzt aus der sie stammen.
die schule hat mir ganz banal das lesen und hinterfragen beigebracht, weswegen ich noch heute gerne ein buch nehme und mir gedanken über "die welt" mache. sie hat mir beigebracht, wie ich mich informiere, wie ich recherchiere, wie ich fakten verifiziere/belege.

Da hast du natürlich Recht. Aber: du glaubst gar nicht wieviele, die genau diese Bildung genossen haben, politisch anders denken und dementsprechend wählen. Viele sogar dermaßen anders, dass sie bei dem Identitären Dreck mitmachen. Und wie willst du Menschen erreichen die eben "nur" die Pflichtschule machen? Was ja letztendlich nix schlechtes ist, im Gegenteil... wenn jeder nur noch studiert siehts auch eher düster aus.

zu lernen und akzeptieren, dass es leute mit anderen meinungen gibt.

Lustig, dass du das extra noch geschrieben hast. Nachdem dus dir ja prinzipiell ziemlich leicht machst ;D

sorry, wer rechts wählt ist dumm. egal aus welchem grund er/sie rechts wählt.

Und ich bleib dabei: um rechts-aussen Parteien klein zu halten liegt die größte Verantwortung bei den politischen Gegenpolen. Genauso wie es eine Mitte/Mitte Rechts Fraktion geben sollte.
 
Keine Ahnung was du mit damit meinst, ich kenn mich mit den deutschen Parteien nicht wirklich aus. Aber wenn es halt keine konservativen gibt, werden zwangsläufig Wähler weiter nach rechts rücken. Wenn zb. bei uns nicht VdB sondern Irmgard Griss in die Stichwahl gekommen wäre, hätte Hofer deutlich verloren, da bin ich mir sehr sicher.
 
Ach, Du meinst mit "Gegenpol" eine nur nicht ganz so weit rechts angelegte Partei? Dann würdest Du ja unterstellen, daß die Wähler, die jetzt die Rechtsradikalen wählen, eigentlich nur konservativ wählen wollten? Sorry, die fallen für mich dann wohl doch eher unter "dumm".
 
Ach, Du meinst mit "Gegenpol" eine nur nicht ganz so weit rechts angelegte Partei? Dann würdest Du ja unterstellen, daß die Wähler, die jetzt die Rechtsradikalen wählen, eigentlich nur konservativ wählen wollten? Sorry, die fallen für mich dann wohl doch eher unter "dumm".
Sind sie denn schon als rechtsradikal offiziell eingestuft? Also so wie die NPD? Bei der AfD weiß ichs nicht, FPÖ läuft immer noch unter dem Begriff rechtspopulistisch. Weißt du, eine Welt in der man einfach alles was einem nicht passt als "dumm" abstempelt mag zwar nett und einfach sein... ist von der Realität aber dann doch recht weit entfernt. Und ja, jemanden der klassisch Konservativ wählen würde und sein Kreuzerl eher bei Hofer macht als bei VdB bezeichne ich nicht als dumm. Aber wir hatten das ja alles schon einmal... inklusive "wer den Fakten nicht glaubt ist einfach zu dämlich". Von daher seh ich da wenig Sinn wirklich weiter zu diskutieren... kann man wahrscheinlich alles beinahe 1:1 auf zig Seiten davor nachlesen.

Meinen Standpunkt, dass ich hinter rechts Wählern doch etwas mehr sehe als plumpe Dummheit und ich eine "Lösung" dafür großteils in der vorhandenen Parteienlandschaft sehe, hab ich ja dargelegt. Dass ihr das anders seht sollte ebenfalls rübergekommen sein. Damit kann man denk ich wieder zu anderen Themen übergehen.
 
Sie sind, wie es die ZEIT so schön formuliert hat, nach rechts offen. Das heißt, es sind sicherlich nicht alle stramm rechtsradikal in der AfD, aber sie haben offenbar auch kein Problem damit, rechtsradikales Gesoggs aufzunehmen und zu akzeptieren und die Tendenz der Partei geht immer weiter nach rechts.
Und ja, jemanden der klassisch Konservativ wählen würde und sein Kreuzerl eher bei Hofer macht als bei VdB bezeichne ich nicht als dumm.

Wenn man keine konservative Partei findet, die einem zusagt, hat man nun mal grob 4 Möglichkeiten: man macht einen Schritt nach links und wählt die, einen Schritt nach rechts und nimmt die, man gründet eine neue Partei oder man geht halt nicht wählen. Wer mit offenen Augen und klaren Sinnen die "Schritt nach rechts"-Alternative wählt und sich damit mit Rechtsradikalen in ein Boot setzt, der ist nun mal dumm! Dumm oder rechtsradikal.
 
Na Gott sei Dank hast du nun diesen unumstößlichen Fakt klar deifniert. Was würden wir bloß ohne dich tun. ;)

Sprich: deine Meinung, seh ich nicht so und nehm ich auch nicht als Fakt hin.
 
Danke, aber das war schon bewusst so gewählt, da du deine Posts prinzipiell immer als die einzige Wahrheit verkaufst.
 
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