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Drei Schritte zum Transhumanismus

Weitesgehend unbemerkt von der europäischen Öffentlichkeit, wurde die radikale, transhumanistische Bewegung der USA zur politischen Kraft und wird bei der nächsten Präsidentschaftswahl auch kandidieren.
Jedesmal wenn ich davon etwas sehe, lese oder höre, bleibt mir die Spucke weg!
 
Ich verfolge das Ganze ja schon seit einigen Jahren (vor allem Ray Kurzweil) und muss sagen, dass ich diese ganze Entwicklung für absolut großartig halte.

Auch ich denke, dass für nahezu alle Probleme der Menschheit durch Technologie Lösungen gefunden werden können.
 
Ich sehe das natürlich komplett anders. Sicherlich können die Verheissungen faszinieren. Letzlich sehe ich darin aber nur eine noch radikalisiertere Form des Kapitalismus und Materialismus und am Ende beinhaltet es auch den endgültigen Tod der Demokratie.
 
Ja, da hab ich mich falsch ausgedrückt. Die Demokratie wird sicherlich eines der ersten Opfer sein, zur Überwindung des Todes.
 
Ich würde eher sagen, eine komplette neuronale Vernetzung der Menschheit birgt die Möglichkeit zu Demokratie in ihrer Reinform, im Sinne kontinuierlicher, gemeinschaftlicher Entscheidungsfindung.

Es stellt sich allerdings die Frage, ob in einer Gesellschaft die durch Technologie von den meisten Zwängen und Problemen befreit ist, eine derart intensive Beschäftigung mit "rechtlichen" Normen überhaupt noch notwendig sein wird.
 
Mit anderen Worten, wir müssen die Demokratie, wie wir sie kennen, erstmal loswerden, um irgendwann auf der Reise die vollendete Demokratie zu erreichen? Eventuell!

Ich behaupte, die Entscheidungsfindung wird uns am Ende komplett abgenommen, weil die Vernetzung immer auch Beschleunigung bedeutet. Die Funktionsweisen der Demokratie, wie wir sie kennen, werden da nicht mehr mit schritthalten können. Der vernetzte und durch Technologien aufgepimpte Mensch, wird in deren Zukunftsvision zum (drangsalierten) Werkzeug des Systems. Das "Ich" existiert in deren Weltbild nicht. Ich sage: Es passt nicht in ihre Ideologie, also wird es ignoriert. Sie glauben, was ja auch stimmt, das der Mensch der Zukunft nicht mehr schritthält mit der globalen Beschleunigung auf allen Ebenen. Das trifft ja auch heute teilweise schon zu. Deswegen muss er mit der Technik verschmelzen, wenn er es sich leisten kann. Wie gesagt, Ideologie, sie ist voller Widersprüche und jetzt, wo diese Kraft politisch wird, sollte man das erst recht mit Skepsis betrachten. Dahinter stecken nicht nur Utopisten, sondern ganz althergebrachte, neoliberale Wirtschaftsinteressen, die in erster Linie Profit- und Effizienzsteigerung im Sinn haben. Mit anderen Worten: Die Ausbeutung des Menschen, ist wie immer das Ziel!
 
Mit anderen Worten, wir müssen die Demokratie, wie wir sie kennen, erstmal loswerden, um irgendwann auf der Reise die vollendete Demokratie zu erreichen? Eventuell!

Ähm, nein. Das ist nicht das, was ich geschrieben habe "mit anderen Worten" formuliert.


Das "Ich" existiert in deren Weltbild nicht. Ich sage: Es passt nicht in ihre Ideologie, also wird es ignoriert. Sie glauben, was ja auch stimmt, das der Mensch der Zukunft nicht mehr schritthält mit der globalen Beschleunigung auf allen Ebenen. Das trifft ja auch heute teilweise schon zu. Deswegen muss er mit der Technik verschmelzen, wenn er es sich leisten kann. Wie gesagt, Ideologie, sie ist voller Widersprüche und jetzt, wo diese Kraft politisch wird, sollte man das erst recht mit Skepsis betrachten.

Was ein "Ich" ist und ob es "existiert" wird wohl stark auf die Definitionen von "Ich" und "Existenz" ankommen, die man im Rahmen der Diskussion darüber verwendet. Es ist aber am Ende unerheblich, weil es ja nicht darum geht, irgendjemanden eines Teils seines "Ichs" zu bebrauben, sondern im Gegenteil noch weitere Aspekte hinzuzufügen.

Ich sehe nicht, wo der "Transhumanismus" voller Widersprüche wäre, die sehe ich viel eher in deinen Postings zu dem Thema.

Dahinter stecken nicht nur Utopisten, sondern ganz althergebrachte, neoliberale Wirtschaftsinteressen, die in erster Linie Profit- und Effizienzsteigerung im Sinn haben. Mit anderen Worten: Die Ausbeutung des Menschen, ist wie immer das Ziel!

Ich glaube ehrlich gesagt eher, du hast einen leichten "Neoliberalismus-Wirtschaftsinteressen" Verfolgungswahn. :O_o:

Ein Utopia wie es sich die meisten Transhumanisten wohl vorstellen ist Kommunismus wie ihn sich Marx vorgestellt hat.
 
Ähm, nein. Das ist nicht das, was ich geschrieben habe "mit anderen Worten" formuliert.




Was ein "Ich" ist und ob es "existiert" wird wohl stark auf die Definitionen von "Ich" und "Existenz" ankommen, die man im Rahmen der Diskussion darüber verwendet. Es ist aber am Ende unerheblich, weil es ja nicht darum geht, irgendjemanden eines Teils seines "Ichs" zu bebrauben, sondern im Gegenteil noch weitere Aspekte hinzuzufügen.

Ich sehe nicht, wo der "Transhumanismus" voller Widersprüche wäre, die sehe ich viel eher in deinen Postings zu dem Thema.



Ich glaube ehrlich gesagt eher, du hast einen leichten "Neoliberalismus-Wirtschaftsinteressen" Verfolgungswahn. :O_o:

Ein Utopia wie es sich die meisten Transhumanisten wohl vorstellen ist Kommunismus wie ihn sich Marx vorgestellt hat.

Es gibt ne schöne Doku darüber, in der Befürworter und Kritiker zu Wort kommen. Ich glaub, hab sie schon mal verlinkt:

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Die heutige Bams:

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Das ist fast schon grotesk.
 
Dummheit und Intelligenz haben viele Ebenen... ich kann allerdings den Glauben an irgendwelche allmächtige Wesen die unser Leben steuern oder beeinflussen echt nicht als intelligent sehen...

Daneben kann man natürlich echt ein Genie oder Wissenschaftler sein...
 
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