nein aber es ist nicht schwer ersatz für eine religion zu finden. das problem ist nicht die religion. bessere lebensumstände, bildung, gleichheit, könnten da viel mehr lösung bringen als ein verbot.
Also erst mal hab ich nicht ansatzweise von einem Verbot gesprochen.
Und zudem ist "dann finden sie halt was anderes" einfach ne Aussage, die so gar nix bringt.
Es spielt einfach doch ne Rolle, ob Gruppe A Gruppe B nun vermöbeln will, weil sie nun die falsche Hautfarbe oder Religion oder Fan-Zugehörigkeit haben.
Nicht in Bezug auf Schwere/Verwerflichkeit der Tat, sondern im Hinblick auf Prävention und Gegenmaßnahmen.
(Zusätzlich halt noch der Faktor, dass ich _nicht_ glaube, dass jede der Taten sowieso passiert und die Täter sich nur n auswechselbares Motiv suchen...aber das hatten wir ja schon)
Das ist schon ziemlich peinlich.
Erstens war das so nicht ganz ernst gemeint.
Zweitens soll das Akronym nicht (!) ausdrücken wofür Religion an sich steht, sondern was die Spinner zu ihrer Tat getrieben/zumindest aber unterstützt hat.
Ich habe dich eigentlich für helle gehalten, du disqualifizierst dich ja selbst -.-
Das eine schließt das andere nicht aus......oft eher genau andersrum.
Aber wodruch disqualifiziere ich mich denn bitte? Durch welchen Punkt?
Das im Spoiler ist wie oben dargestellt zu verstehen.
Das habe ich mir gestern auch gedacht. Irgendwie enttäuschend.
s.o.
In dem Moment in dem ich den Sport , Fußball, dem Pöbel zu schreibe und damit negativ konnotiere, gebe ich mein persönliches Werteverständnis ab und stelle meine Sicht damit als allgemeingültig dar.
Warum sollte man mit so einer Aussage direkt auf Allgemeingültigkeit abzielen?
Und außerdem ist der Punkt, den ich auch treffen will, folgender:
Wenn meine "Religion" Fußball ist, bist du und jeder andere trotzdem dazu berechtigt, Fußball doof oder lächerlich zu finden.
Das ändert ja nix an meiner Zuneigung zum Fußball und meine persönliche Vorliebe ist auch nicht durch irgendein Zauberschild vor verbaler Abwertung geschützt.
Genau das vernimmt man aber oft, wenn es um das Thema Religion geht.
Es heißt sogar oft, dass man dem Ganzen Respekt entgegen zu bringen habe. Als gäbe es da einen Anspruch drauf.
Und nein. Das halte ich für absurd. Jeder kann machen und glauben, was er will, und das ist auch das, was ich respektiere. Aber ich muss dem, _was_ da geglaubt wird, nicht meinen höchsteigenen inneren Respekt entgegenbringen.