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eMKay schrieb:
Schon klar, aber Kleidung kaufen ist doch wie ein Brötchenkauf Zug-um-Zug.

Damit geht es in mein Eigentum über wenn ich bezahlt und im gleichen (Atem-)zug die Ware entgegen nehme.

Das stimmt schon, aber es ist trotzdem wichtig das zu unterscheiden, weil diese Rechtsgeschäfte unabhängig voneinander gültig sind. Das Eigentum geht also nicht automatisch an den Verkäufer zurück, nur weil etwa der Kaufvertrag ungültig ist (etwa bei Verkauf an einen Minderjährigen). Spielt jetzt hier eigentlich auch keine Rolle, ich habe die Unterscheidung nur angebracht, weil du auf den juristischen Sprachgebrauch von Besitz und Eigentum hingewiesen hast :)
 
eape schrieb:
Ja, bei jeder Software handelt es sich in der Regel um eine Lizenz, die man erwirbt. Also auch bei reinen Offlinespielen.

Ok das war mir so nicht bewusst.

Rentner schrieb:
Das stimmt schon, aber es ist trotzdem wichtig das zu unterscheiden, weil diese Rechtsgeschäfte unabhängig voneinander gültig sind. Das Eigentum geht also nicht automatisch an den Verkäufer zurück, nur weil etwa der Kaufvertrag ungültig ist (etwa bei Verkauf an einen Minderjährigen). Spielt jetzt hier eigentlich auch keine Rolle, ich habe die Unterscheidung nur angebracht, weil du auf den juristischen Sprachgebrauch von Besitz und Eigentum hingewiesen hast :)

Ich hab mich doch extra nur auf das Beispiel Kleidung bezogen - vlt hätte ich dazu schreiben sollen "Kleidung gekauft im Laden" :p
 
eMKay schrieb:
Ich hab mich doch extra nur auf das Beispiel Kleidung bezogen - vlt hätte ich dazu schreiben sollen "Kleidung gekauft im Laden" :p

Und auch wenn du Kleidung im Laden kaufst, das Eigentum geht niemals durch Kaufpreiszahlung über :D Sorry, ich häng mich da jetzt an einem Satz auf, den du noch nichtmal geschrieben hast, aber wenn ich sowas lese fühle ich mich als Jurist ähnlich wie du, wenn jemand schreibt, dass sich Solarenergie generell nicht lohnt.:D
 
weinn ich im laden ein t-shirt kaufe, ist es dann also mein eigentum? damit gehört es juristisch gesehen mir und niemand anderem?
 
Ja. Und du kannst damit machen was immer du willst, so lange du dadurch gegen keine anderen Gesetze verstößt. Inklusive zerstören und andere von der Nutzung ausschließen.
 
eape schrieb:
Ja, bei jeder Software handelt es sich in der Regel um eine Lizenz, die man erwirbt. Also auch bei reinen Offlinespielen.

Kenne ich auch so.

edit : das dt Recht geht sogar soweit daß wenn du ein Spiel nicht mehr spielst du die Lizenz verlierst und das Spiel löschen/zurückgeben/whatever müßtest. Einer von euch Juristen bitte.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Koalitionsstreit: Unionspolitiker lehnen Adoptionsrecht für Homo-Paare ab

Im Gegensatz zum Ehegattensplitting bin ich da auch immer noch auf einer Linie mit der Union.

Geht mir genauso. Meiner Meinung nach sollte eine Kind für eine gesunde Entwicklung sowohl einen Vater als auch eine Mutter haben. Da kann das gleichgeschlechtliche Paar auch noch so liebevoll bei der Erziehung sein.
Das wird unter anderem daran deutlich, dass sich Kinder von alleinerziehenden Müttern oftmals zu Problemkindern entwickeln, weil einfach die Vaterfigur fehlt.
Dazu ist es auch noch vorprogrammiert, dass das Kind in der Schule gehänselt werden wird, sobald das rauskommt. Kinder sind da nicht sonderlich feinfühlig.
Gleichberechtigung muss sein, aber nicht wenn es zu Lasten des Adoptivkindes geht.
 
Darth Gregoth schrieb:
Darf man nach dem Grund fragen?

Kinder sind in den meisten Fällen intolerant und grausam. Selbst wenn die beiden "Väter" oder "Mütter" gute Eltern wären - die Schulzeit wäre für die adoptierten Kinder die Hölle, sobald das raus kommt. Und auch sonst fehlt imo in der Erziehung dann etwas gegenüber traditionellen Familien. Dass es auch dort kaputte Familien gibt, sehe ich da nicht als Argument.
 
Naja, spontan würde ich jetzt entgegnen, dass viele Kinder im Heim aufwachsen und die Verhältnisse dort sind wohl ein Hauptgrund für den hohen Prozentsatz kaputter Existenzen aus diesem Milieu. (Stichwort Urvertrauen) Ich glaube dass auch gleichgeschlechtliche Paare in der Lage sind den Kindern dieses extrem wichtige Urvertrauen zu geben und zudem wird ein Heimkind auch oft genug grausame Ausgrenzung von Kindern aus intakten Verhältnissen erfahren. Jedes Heimkind ist eines zuviel und wenn gleichgeschlechtliche Paare die Anzahl solcher für die Gesellschaft und auch die Wirtschaft oft genug verlorener Menschen verringern können bin ich absolut dafür.
 
Rentner schrieb:
Das wird unter anderem daran deutlich, dass sich Kinder von alleinerziehenden Müttern oftmals zu Problemkindern entwickeln, weil einfach die Vaterfigur fehlt.

Gibt es dazu eigentlich irgendwelche Belege/Studien?

Ich glaube nämlich nicht dass eine fehlende Vaterfigur das Problem ist, sondern dass man als alleinerziehender Elternteil einfach kaum Zeit hat sich um sein Kind zu kümmern, wenn man Vollzeit arbeitet...


Dazu ist es auch noch vorprogrammiert, dass das Kind in der Schule gehänselt werden wird, sobald das rauskommt. Kinder sind da nicht sonderlich feinfühlig.

Mondknallschlumpf schrieb:
Kinder sind in den meisten Fällen intolerant und grausam. Selbst wenn die beiden "Väter" oder "Mütter" gute Eltern wären - die Schulzeit wäre für die adoptierten Kinder die Hölle, sobald das raus kommt. Und auch sonst fehlt imo in der Erziehung dann etwas gegenüber traditionellen Familien.

Das ist aber auch nur eine Annahme bzw. kommt ganz darauf an wie es die Kinder vorgelebt bekommen. Auf lange Sicht denke ich nicht dass das ein Problem ist. Nach neueren Lehrplänen ist ja auch schon im Sexualunterricht gleichgeschlechtliche Partnerschaften usw. eines von vielen Themen.
 
Evin schrieb:
Rentner schrieb:
Das wird unter anderem daran deutlich, dass sich Kinder von alleinerziehenden Müttern oftmals zu Problemkindern entwickeln, weil einfach die Vaterfigur fehlt.

Gibt es dazu eigentlich irgendwelche Belege/Studien?
Die Bedeutung des Vaters für die kindliche Entwicklung und die psychische Gesundheit seiner Kinder im späteren Erwachsenenleben wird auch durch Langzeitstudien bestätigt. Der kanadische Epidemiologe Paul R. Amato oder auch die Psychologin Judith S. Wallerstein haben in ihren Untersuchungen für Kinder aus Scheidungsfamilien unter anderem ein erhöhtes Risiko für spätere Beziehungskonflikte, Scheidung der eigenen Ehe und eine allgemein verringerte Lebenszufriedenheit festgestellt.

http://www.dijg.de/ehe-familie/forschung-kinder/vater-bezug/

http://www.bpb.de/apuz/30185/gesundheit-von-kindern-alleinerziehender-muetter?p=all

der zeitfaktor als problem alleinerziehender eltern spielt natürlich auch eine rolle.
 
Wenn Gott gewollt hätte dass gleichgeschlechtliche Partner Kinder erziehen sollen, dann hätte er den Regenwurm über den Menschen gestellt.

Auf der anderen Seite wäre es natürlich schade, sofern ein kleines, elternloses Ding, der Möglichkeit des Aufwachsens in einer liebevollen Umgebung beraubt würde.
 
Evin schrieb:
Das ist aber auch nur eine Annahme bzw. kommt ganz darauf an wie es die Kinder vorgelebt bekommen. Auf lange Sicht denke ich nicht dass das ein Problem ist. Nach neueren Lehrplänen ist ja auch schon im Sexualunterricht gleichgeschlechtliche Partnerschaften usw. eines von vielen Themen.

Genauso wie den Kindern erzählt wird, dass sie andere Kinder nicht wegen Aussehen/Klamotten/Herkunft etc. nicht diskriminieren sollen? Wie "toll" das funktioniert kann man in jeder x-beliebigen Schulklasse sehen.
 
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